Perindopril/Indapamid - CT 4mg/1.25mg Tabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 50 ST | 35,16 € |
| N3 | 100 ST | 59,46 € |
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Indikation
- Behandlung der essentiellen Hypertonie bei Patienten, deren Blutdruck durch eine Monotherapie mit Perindopril nicht ausreichend gesenkt werden kann
Dosierung
- essentielle Hypertonie
- 1 Tablette (3,338 mg Perindopril, entsprechend 4 mg Perindopril-Erbumin und 1,25 mg Indapamid) / Tag
- sofern möglich, individuelle Aufdosierung der Bestandteile empfohlen
- wenn klinisch angezeigt, kann direkter Wechsel von einer Monotherapie auf das Arzneimittel in Betracht gezogen werden
- ältere Patienten
- Behandlungsbeginn mit der normalen Dosis (1 Tablette / Tag)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- schwer (Kreatinin Clearance < 30 ml / Min.)
- Anwendung kontraindiziert
- mittelschwer (Kreatinin-Clearance 30 - 60 ml / Min.)
- tägliche Maximaldosis: 2 mg Perindopril und 0,625 mg Indapamid
- Kreatinin-Clearance >/= 60 ml / Min.
- keine Dosisanpassung erforderlich
- übliche medizinische Überwachung: häufige Kontrolle der Kreatinin- und Kalium-Konzentrationen
- schwer (Kreatinin Clearance < 30 ml / Min.)
- eingeschränkte Leberfunktion
- schwer
- Anwendung kontraindiziert
- mittelschwer
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwer
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit bisher nicht erwiesen
- keine Anwendung
Kontraindikationen
Indapamid, Perindopril erbumin - peroral
- Dialysepatienten
- wegen unzureichender therapeutischer Erfahrung
- Patienten mit unbehandelter, dekompensierter Herzinsuffizienz
- wegen unzureichender therapeutischer Erfahrung
- Perindopril
- Überempfindlichkeit gegen Perindopril oder einen anderen ACE-Hemmer
- Angioödem (Quincke-Ödem) in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorausgegangenen ACE-Hemmer-Therapie
- hereditäres / idiopathisches Angioödem
- Schwangerschaft (2. und 3. Trimenon)
- gleichzeitige Anwendung mit
- Aliskiren-haltigen Arzneimitteln
- bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml / Min. /1,73 m2 KOF)
- Sacubitril / Valsartan-Therapie
- Behandlung darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan begonnen werden
- extrakorporalen Behandlungen, bei denen es zu einem Kontakt zwischen Blut und negativ geladenen Oberflächen kommt
- Aliskiren-haltigen Arzneimitteln
- signifikante bilaterale Nierenarterienstenose oder Stenose der Nierenarterie bei nur einer funktionsfähigen Niere
- Indapamid
- Überempfindlichkeit gegen Indapamid oder andere Sulfonamide
- schwere und mäßige Einschränkung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 60 ml / Min.)
- hepatische Enzephalopathie
- schwere Leberfunktionsstörung
- Hypokaliämie
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Indapamid, Perindopril erbumin - peroral
Perindopril
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Rhinitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Endokrine Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Syndrom der inadäquaten Ausschüttung von antidiuretischem Hormon (SIADH)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Eosinophilie (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Agranulozytose
- Panzytopenie
- Leukopenie
- Neutropenie
- hämolytische Anämie
- Thrombozytopenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypoglykämie (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- Hyperkaliämie (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- bei Absetzen der Therapie reversibel
- Hyponatriämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stimmungsschwankungen
- Depression (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- Schlafstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Verwirrtheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Parästhesie
- Geschmacksstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schläfrigkeit (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- Synkope (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schlaganfall
- möglicherweise als Folgeerscheinung einer übermäßigen Hypotonie bei Hochrisikopatienten
- Schlaganfall
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sehverschlechterung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vertigo
- Tinnitus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- Tachykardie (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angina pectoris
- Arrhythmie, einschließlich
- Bradykardie
- ventrikuläre Tachykardie
- Vorhofflimmern
- Myokardinfarkt
- möglicherweise als Folgeerscheinung einer übermäßigen Hypotonie bei Hochrisikopatienten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotonie (und Folgeerscheinungen einer Hypotonie)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vaskulitis (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Flush / Hitzegefühl (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Raynaud-Phänomen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Husten
- Dyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bronchospasmus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- eosinophile Pneumonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- abdominale Schmerzen
- Verstopfung
- Diarrhoe
- Dyspepsie
- Übelkeit
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Pankreatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hepatitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pruritus
- Ausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- Angioödem
- Hyperhidrosis
- Lichtempfindlichkeitsreaktionen (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- Pemphigoid (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verschlimmerung einer Psoriasis (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erythema multiforme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelspasmen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgie (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- Myalgie (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nierenversagen / Niereninsuffizienz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anurie / Oligurie (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- akutes Nierenversagen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erektile Dysfunktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Brustschmerzen (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- Unwohlsein (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- peripheres Ödem (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- Fieber (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blutharnstoff erhöht (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- Kreatinin im Blut erhöht (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bilirubin im Blut erhöht
- Leberenzymwerte erhöht
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hämoglobin und Hämatokrit erniedrigt
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stürze (Häufigkeit wurden anhand von Daten aus klinischen Studien für unerwünschte Ereignisse aus Spontanberichten berechnet)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Indapamid
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Agranulozytose
- aplastische Anämie
- Leukopenie
- hämolytische Anämie
- Thrombozytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Überempfindlichkeitsreaktionen (v. a. seitens der Haut, bei Patienten mit allergischer und asthmatischer Prädisposition)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypokaliämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyponatriämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypochlorämie
- Hypomagnesiämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hypercalcämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Kopfschmerzen
- Parästhesie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Synkope
- Möglichkeit des Auftretens einer hepatischen Enzephalopathie im Falle einer Leberinsuffizienz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sehverschlechterung
- Myopie (Kurzsichtigkeit)
- akutes Winkelverschlussglaukom
- choroidaler Erguss
- verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Vertigo
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Arrhythmie, einschließlich
- Bradykardie
- ventrikuläre Tachykardie
- Vorhofflimmern
- Arrhythmie, einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Torsade de pointes (potentiell tödlich verlaufend)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gefäßerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hypotonie (und Folgeerscheinungen einer Hypotonie)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Übelkeit
- Mundtrockenheit
- Verstopfung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Pankreatitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- veränderte Leberfunktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- makulopapulöser Ausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Purpura
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Urtikaria
- Angioödem
- toxische epidermale Nekrolyse
- Stevens-Johnson-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Lichtempfindlichkeitsreaktionen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Muskelspasmen
- mögliche Verschlechterung eines vorbestehenden akuten systemischen Lupus erythematodes
- Myalgie
- Muskelschwäche
- Rhabdomyolyse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- (akutes) Nierenversagen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erektile Dysfunktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Ermüdung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leberenzymwerte erhöht
- Glucose im Blut erhöht
- Harnsäure im Blut erhöht
- Verlängerung des QT-Intervalls im EKG
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Tabletten vorzugsweise morgens vor einer Mahlzeit einnehmen
Stillzeithinweise
Indapamid, Perindopril erbumin - peroral
- Anwendung in der Stillzeit nicht empfohlen
- Entscheidung über das Abstillen oder Absetzen der Therapie sollte unter Berücksichtigung der Wichtigkeit der Behandlung für die Mutter getroffen werden
- Perindopril
- keine Erkenntnisse zur Anwendung von Perindopril in der Stillzeit vorliegend
- daher Anwendung nicht empfohlen
- eine alternative antihypertensive Therapie mit einem besser geeigneten Sicherheitsprofil bei Anwendung in der Stillzeit ist vorzuziehen, insbesondere wenn Neugeborene oder Frühgeborene gestillt werden
- keine Erkenntnisse zur Anwendung von Perindopril in der Stillzeit vorliegend
- Indapamid
- während der Stillzeit nicht empfohlen
- es gibt nur ungenügende Informationen darüber, ob Indapamid/Metabolite in die Muttermilch übergehen
- es kann zu einer Überempfindlichkeit gegenüber Sulfonamid-Derivaten sowie zu einer Hypokaliämie kommen
- Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden
- Indapamid ist eng mit den Thiaziddiuretika verwandt, die mit einem Rückgang oder sogar einer Unterdrückung des Milchflusses in Verbindung gebracht wurden
Schwangerschaftshinweise
Indapamid, Perindopril erbumin - peroral
- kontraindiziert im 2. und 3. Trimenon der Schwangerschaft
- Anwendung im 1. Trimenon nicht empfohlen aufgrund der Wirkungsweise der beiden Wirkstoffe
- Perindopril
- Anwendung von ACE-Hemmern kontraindiziert im 2. und 3. Trimenon der Schwangerschaft
- bekannt, dass eine Therapie mit ACE-Hemmern während des 2. und 3. Trimenons fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie) hat
- im Falle einer Exposition mit ACE-Hemmern ab dem 2. Schwangerschaftstrimester Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunktion und des Schädels empfohlen
- Anwendung von ACE-Hemmern im 1. Trimenon nicht empfohlen
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmern während des ersten Schwangerschaftstrimesters vorliegend
- geringfügig erhöhtes Risiko kann jedoch nicht ausgeschlossen werden
- sofern ein Fortsetzen der ACE-Hemmer-Therapie nicht als notwendig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen, schwanger zu werden, auf eine alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden
- wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist eine Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmern während des ersten Schwangerschaftstrimesters vorliegend
- Säuglinge, deren Mütter ACE-Hemmer eingenommen haben, sollten häufig wiederholt auf Hypotonie untersucht werden
- Anwendung von ACE-Hemmern kontraindiziert im 2. und 3. Trimenon der Schwangerschaft
- Indapamid
- aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Indapamid während der Schwangerschaft vermieden werden
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen (weniger als 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Indapamid bei Schwangeren vorliegend
- eine längere Thiazid-Exposition während des 3. Trimenons Schwangerschaftstrimesters kann zu einem erniedrigten Plasmavolumen bei der Mutter sowie einem verringerten uteroplazentaren Blutfluss führen, wodurch eine fetoplazentare Ischämie und Wachstumsstörungen auftreten können
- tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- Studien zur Reproduktionstoxizität bei weiblichen und männlichen Ratten haben keine Auswirkung auf die Fertilität gezeigt
- Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen sind nicht zu erwarten
Warnhinweise
- Patienten mit Niereninsuffizienz
- Kreatinin-Clearance 30 ml/min - 60 ml/min: Beginn der Dosierung in freier Kombination empfohlen
- Kreatinin-Clearance < 30 ml/min (schwere Niereninsuffizienz): Behandlung kontraindiziert
- Patienten mit initial niedrigem Blutdruck, bei Nierenarterienstenose, Herzinsuffizienz oder Leberzirrhose mit Ödemen und Aszites
- Beginn der Behandlung mit einer niedrigeren Dosis in freier Kombination und progressive Steigerung, Grund:
- erhebliche Stimulation des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems besonders bei starkem Wasser- und Elektrolytmangel (strenge kochsalzarme Diät oder längere Diuretikabehandlung)
- plötzlichen Blutdruckabfall durch die Blockierung dieses Systems durch einen ACE-Hemmer bei der ersten Einnahme und während der ersten beiden Behandlungswochen und/oder, wenn auch selten und zu einem späteren Zeitpunkt
- Anstieg des Kreatininspiegels (Hinweis auf eine funktionelle, zuweilen akute Niereninsuffizienz)
- Beginn der Behandlung mit einer niedrigeren Dosis in freier Kombination und progressive Steigerung, Grund:
- ältere Patienten
- Überprüfung der Nierenfunktion und der Kaliumspiegel vor Behandlungsbeginn
- die am Anfang verabreichte Dosis später entsprechend den Blutdruckwerten anpassen, insbesondere bei Wasser- und Elektrolytmangel, um jede plötzliche Hypotonie zu vermeiden
- Patienten mit bekannter Atherosklerose
- Behandlungsbeginn mit niedriger Dosierung in freier Kombination wegen Hypotonierisiko, insbesondere bei Patienten mit ischämischen Herzerkrankungen oder zerebraler Durchblutungsstörung besondere Vorsicht
- renovaskuläre Hypertonie
- Beginn der Behandlung unter stationären Bedingungen mit niedriger Dosis und unter Überwachung der Nierenfunktion und des Kaliumspiegels, da manche Patienten eine funktionelle Niereninsuffizienz entwickeln, die bei Behandlungsabbruch reversibel ist
- sonstige Risikopopulationen
- Behandlungsbeginn unter medizinischer Überwachung mit reduzierter Anfangsdosis von Perindopril bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (Stadium IV) oder bei insulinpflichtigen Typ I-Diabetikern (mit spontaner Hyperkaliämietendenz)
- bei Bluthochdruckpatienten mit Koronarinsuffizienz keine Unterbrechung der Behandlung mit Betablockern empfohlen, zusätzliche Behandlung mit ACE-Hemmern möglich