PHYSIOTENS 0.2mg
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 98 ST | 39,65 € |
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Indikation
- Behandlung primärer Formen des Bluthochdruckes bzw. des Bluthochdruckes ohne erkennbare Ursache (essentielle Hypertonie)
Dosierung
- Behandlung primärer Formen des Bluthochdruckes bzw. des Bluthochdruckes ohne erkennbare Ursache (essentielle Hypertonie)
- individuell dosieren
- therapeutische Tagesdosis: 0,2 - 0,4 mg Moxonidin
- initial: 1 Filmtablette (0,2 mg Moxondin) 1mal / Tag (morgens)
- bei unzureichender Wirkung frühestens nach 3 Wochen: Dosissteigerung auf 2 Filmtabletten (0,4 mg Moxonidin) / Tag
- 2 Filmtabletten (0,4 mg Moxonidin) 1mal / Tag (morgens)
- 1 Filmtablette (0,2 mg Moxonidin) 2mal / Tag (morgens und abends)
- maximale Einzeldosis: 0,4 mg Moxonidin
- maximale Tagesdosis: 0,6 mg Moxonidin
- Behandlungsdauer: Langzeittherapie (keine Begrenzung der Anwendung vorgesehen)
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- mäßig (GFR > 30 ml/min und < 60 ml/min)
- maximale Einzeldosis: 0,2 mg Moxonidin
- maximale Tagesdosis: 0,4mg Moxonidin
- Hämodialyse
- initial: 0,2 mg Moxonidin 1mal / Tag
- ggf. (bei guter Verträglichkeit) Dosissteigerung bei
- mäßig eingeschränkter Nierenfunktion: 0,4 mg Moxonidin / Tag
- schwer eingeschränkter Nierenfunktion: 0,3 mg Moxonidin / Tag
- mäßig (GFR > 30 ml/min und < 60 ml/min)
- Leberinsuffizienz
- leicht - mäßig
- keine Dosisanpassung erforderlich
- leicht - mäßig
- ältere Patienten
- Therapiebeginn mit niedrigster Dosis und vorsichtige Dosissteigerung (Vermeidung von schwerwiegenden Folgereaktionen)
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Anwendung nicht empfohlen (fehlende Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksameit)
Kontraindikationen
Moxonidin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Moxonidin
- Sick-Sinus-Syndrom oder sinuatrialem Block
- AV-Block 2. und 3. Grades
- Ruhebradykardie < 50 Schläge/Min.
- Herzinsuffizienz
- angioneurotisches Ödem in der Vorgeschichte
- maligne Arrhythmie
- schwere koronarer Herzkrankheit
- instabile Angina pectoris
- schwere Leberinsuffizienz
- schwere Niereninsuffizienz (GFR < 30 ml/min, Serum-Kreatinin > 160 µmol/l)
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- Kinder und Jugendliche (Altersangaben der jewiligen Produktinformation beachen!)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Moxonidin - peroral
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Flüssigkeitsretention
- Appetitlosigkeit, Anorexie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlafstörung einschließlich Schlaflosigkeit (Insomnie)
- Denkstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Depression
- Angst
- Libidoverlust
- Nervosität
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Benommenheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen (Häufigkeit im Vergleich zu Placebo nicht erhöht)
- Schwindel / Vertigo
- Somnolenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ohnmacht, Synkope (Häufigkeit im Vergleich zu Placebo nicht erhöht)
- Parästhesien an den Extremitäten
- Sedierung
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- trockener Juckreiz oder brennendes Gefühl am Auge
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tinnitus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bradykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vasodilatation
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie, einschließlich orthostatische Hypotonie (Häufigkeit im Vergleich zu Placebo nicht erhöht)
- periphere Durchblutungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Mundtrockenheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Durchfall
- Übelkeit
- Erbrechen
- Dyspepsie (Häufigkeit im Vergleich zu Placebo nicht erhöht)
- Obstipation
- andere gastrointestinale Störungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parotisschmerz
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- allergische Hautreaktionen einschließlich Ausschlag
- Hautrötung
- Juckreiz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Rückenschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nackenschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gynäkomastie
- Impotenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Beschwerden und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwäche, Asthenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ödeme (unterschiedlicher Lokalisation)
- Schwächegefühl in den Beinen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Einnahme der Filmtabletten
- mit ausreichend Flüssigkeit
- mit oder ohne Nahrungsmittel
- Absetzen der Behandlung ausschleichend über 2 Wochen
Stillzeithinweise
Moxonidin - peroral
- Moxonidin sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- falls die Therapie mit Moxonidin für absolut notwendig erachtet wird, muss abgestillt werden
- Moxonidin wird über die Muttermilch ausgeschieden
Schwangerschaftshinweise
Moxonidin - peroral
- Moxonidin sollte in der Schwangerschaft nur verwendet werden, wenn es eindeutig notwendig ist
- keine hinreichenden Daten über die Anwendung von Moxonidin bei Schwangeren
- Tierversuche
- haben embryotoxische Wirkungen ergeben
- ergaben Reproduktionstoxizität bei hohen Dosen
- potenzielles Risiko für Menschen ist unbekannt
Warnhinweise
Moxonidin - peroral
- AV-Block
- nach Markteinführung bei den mit Moxonidin behandelten Patienten Fälle mit AV-Block unterschiedlichen Grades berichtet
- aufgrund dieser Fallberichte kann eine mitverursachende Rolle von Moxonidin bei der Verzögerung der atrioventrikularen Leitung nicht ausgeschlossen werden
- Vorsicht bei der Behandlung von Patienten, bei denen möglicherweise eine Veranlagung zur Entwicklung eines AV-Blocks vorliegt
- Patienten mit AV-Block 1. Grades
- Anwendung mit vorsicht um eine Bradykardie zu vermeiden
- Patienten mit AV-Block höheren Grades
- Moxonidin sollte nicht bei AV-Block höheren Grades verwendet werden
- nach Markteinführung bei den mit Moxonidin behandelten Patienten Fälle mit AV-Block unterschiedlichen Grades berichtet
- Patienten mit schwerer Koronararterienerkrankung oder instabiler Angina pectoris
- besondere Achtsamkeit erforderlich, da bei dieser Patientenpopulation nur begrenzte Erfahrungen vorliegen
- Patienten mit mittelgradiger Herzinsuffizienz
- besondere Vorsicht erforderlich, da die Sicherheit der Anwendung von Moxonidin bei solchen Patienten bisher nicht ausreichend belegt ist
- Anwendung bei Patienten mit Nierenschädigung
- Vorsicht, da Moxonidin primär über die Nieren ausgeschieden wird
- insbesondere zu Beginn der Therapie Sorgsamkeit bei der Dosissteigerung
- Patienten mit mäßig eingeschränkter Nierenfunktion (GFR > 30 ml/Min. aber < 60 ml/Min.)
- Dosierung sollte mit 0,2 mg Moxonidin / Tag begonnen werden
- kann auf max. 0,4 mg / Tag gesteigert werden, wenn dies klinisch angezeigt ist und gut vertragen wird
- Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 30 ml/Min.)
- Dosierung sollte mit 0,2 mg Moxonidin / Tag begonnen werden
- kann auf max. 0,3 mg / Tag gesteigert werden, wenn dies klinisch angezeigt ist und gut vertragen wird
- Kombination mit einem Beta-Blocker
- falls Moxonidin in Kombination mit einem Beta-Blocker verwendet wird und beide Therapien abgebrochen werden müssen, sollte zuerst der Beta-Blocker stufenweise (ausschleichend) abgesetzt werden und anschließend Moxonidin einige Tage später
- Rebound-Effekt
- bisher kein Rebound-Effekt (Gegenregulation des Blutdrucks bzw. überschießender Blutdruckanstieg) nach Absetzen der Moxonidintherapie festgestellt
- abrupter Abbruch der Behandlung mit Moxonidin jedoch nicht ratsam
- Dosis sollte schrittweise über einen Zeitraum von zwei Wochen reduziert werden
- Ältere Menschen
- können anfälliger auf die Wirkung von blutdrucksenkenden Arzneimitteln reagieren
- Therapie sollte mit der niedrigsten Dosis begonnen werden
- Dosis sollte vorsichtig gesteigert werden, um schwerwiegende Folgereaktionen zu vermeiden
- Kinder und Jugendliche
- Anwendung nicht empfohlen (Altersangaben siehe jeweilige Produktinformatione)
- fehlende von Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit