Piperacillin/Tazobactam Kabi 4g/0.5g Pulv z. Herst
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 10X50 ML | 192,91 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Erwachsene und Jugendliche
- Schwere Pneumonien, einschließlich nosokomiale und ventilatorassoziierte Pneumonien
- Komplizierte Harnwegsinfektionen (einschließlich Pyelonephritis)
- Komplizierte intraabdominelle Infektionen
- Komplizierte Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes (einschließlich Infektionen bei diabetischem Fuß)
- Behandlung von Patienten mit Bakteriämie, die im Zusammenhang mit einer der oben genannten Infektionen auftritt oder wenn ein entsprechender Zusammenhang vermutet wird
- Behandlung von neutropenischen Patienten mit Fieber, wenn Verdacht auf bakterielle Infektion besteht
- Hinweis
- die Anwendung bei Bakteriämie aufgrund von Extended-Spectrum-Beta-Laktamase (ESBL) produzierenden E. coli und K. pneumoniae (Ceftriaxon-nicht-empfindlich) bei erwachsenen Patienten nicht empfohlen
- Kinder von 2 bis 12 Jahren
- Komplizierte intraabdominelle Infektionen
- Behandlung von neutropenischen Kindern mit Fieber, wenn Verdacht auf bakterielle Infektion besteht
- Hinweis
- Die offiziellen Leitlinien für den angemessenen Gebrauch von antibakteriellen Wirkstoffen sind zu berücksichtigen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Durchstechflasche enthält 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam
- Allgemeine Dosierhinweise
- Dosis und Anwendungshäufigkeit abhängig von Schwere und Lokalisation der Infektion sowie von den vermuteten Krankheitserregern
- Infektionen
- Erwachsene und Jugendliche
- Standard-Dosierung
- 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam / 8 Stunden
- neutropenische Patienten mit nosokomialen Pneumonien und bakteriellen Infektionen, sowie Patienten mit anderen indizierten Infektionen besonderer Schwere
- 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam / 6 Stunden
- Anwendungshäufigkeit der Standarddosis
- bei schweren Pneumonien: alle 6 Stunden
- bei neutropenischen Erwachsenen mit Fieber, wenn Verdacht auf bakterielle Infektion besteht: alle 6 Stunden
- bei komplizierten Harnwegsinfektionen (einschließlich Polyelonephritis): alle 8 Stunden
- bei komplizierten intraabdominellen Infektionen: alle 8 Stunden
- bei Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes (einschließlich Infektionen bei diabetischem Fuß): alle 8 Stunden
- Niereninsuffizienz
- Patient muss engmaschig auf Anzeichen für toxische Wirkungen des Arzneimittels überwacht werden
- Dosis und Anwendungsintervall entsprechend anpassen
- Kreatinin-Clearance > 40 ml/Min
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kreatinin-Clearance 20 - 40 ml/Min
- Maximaldosis: 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam alle 8 Stunden
- Kreatinin-Clearance < 20 ml/Min
- Maximaldosis: 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam alle 12 Stunden
- Hämodialysepatienten
- nach jeder Blutwäsche eine zusätzliche Dosis Piperacillin/Tazobactam 2 g/0,25 g, da bei Hämodialyse innerhalb von 4 Stunden 30% bis 50% des Piperacillins ausgewaschen werden
- Leberinsuffizienz
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Ältere Patienten
- Kreatinin-Clearance > 40 ml/Min
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kreatinin-Clearance > 40 ml/Min
- Standard-Dosierung
- Kinder (2 bis 12 Jahre)
- neutropenische Kinder mit Fieber und Verdacht auf bakterielle Infektionen
- 80 mg Piperacillin und 10 mg Tazobactam / kg Körpergewicht alle 6 Stunden
- komplizierte intraabdominelle Infektionen
- 100 mg Piperacillin und 12,5 mg Tazobactam / kg KG alle 8 Stunden
- Maximaldosis: 4g/0,5g / Dosis über 30 Min.
- Niereninsuffizienz
- Patient muss engmaschig auf Anzeichen für toxische Wirkungen des Arzneimittels überwacht werden
- Dosis und Anwendungsintervall entsprechend anpassen
- Kreatinin-Clearance > 50 ml/Min
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kreatinin-Clearance </= 50 ml/Min
- 70 mg Piperacillin und 8,75 mg Tazobactam / kg KG alle 8 Stunden
- Hämodialysepatienten
- nach jeder Blutwäsche eine zusätzliche Dosis Piperacillin/Tazobactam 40 mg/5 mg / kg KG
- neutropenische Kinder mit Fieber und Verdacht auf bakterielle Infektionen
- Kinder unter 2 Jahren
- Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen
- keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien vorhanden
- Behandlungsdauer:
- i.d.R. 5 - 14 Tage
- abhängig von Schweregrad der Infektion, dem/den Erreger/n, klinischem Bild und bakteriologischen Befunden
- Erwachsene und Jugendliche
Kontraindikationen
Piperacillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Piperacillin oder Tazobactam
- Überempfindlichkeit gegen andere Penicillin-Antibiotika
- anamnestisch bekannte schwere, akute allergische Reaktionen auf andere Beta-Laktam-Wirkstoffe, z. B.
- Cephalosporine
- Monobactame
- Carbapeneme
Nebenwirkungen
Piperacillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Candida-Infektion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Candida-Superinfektion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Thrombozytopenie
- Anämie
- direkter Coombs-Test positiv
- Verlängerung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leukopenie
- Neutropenie
- Verlängerung der Prothrombinzeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- hämolytische Anämie
- Purpura
- Epistaxis
- verlängerte Blutungsdauer
- Eosinophilie
- Agranulozytose
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Panzytopenie
- Thrombozythämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Thrombozytose
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen, einschließlich
- Schock
- anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen, einschließlich
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gesamt-Protein erniedrigt
- Albumin im Blut erniedrigt
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypokaliämie
- reduzierte Blutzuckerwerte
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Delirium
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Insomnie / Schlaflosigkeit
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfall
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- Phlebitis
- Thrombophlebitis
- Hitzewallungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- eosinophile Pneumonie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Obstipation
- Dyspepsie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stomatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- pseudomembranöse Colitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erhöhung der
- Alaninaminotransferase
- Aspartataminotransferase
- alkalischen Phosphatase im Blut
- Erhöhung der
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ikterus
- Bilirubinwerte im Blut erhöht
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anstieg der Gammaglutamyltransferase (Gamma-GT)
- Hepatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ausschläge (häufiger bei Mukoviszidose-Patienten), einschließlich
- makulopapulöse Ausschläge
- Pruritus
- Ausschläge (häufiger bei Mukoviszidose-Patienten), einschließlich
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- Erythema multiforme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- bullöse Dermatitis
- Exantheme
- toxische epidermale Nekrolyse
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stevens-Johnson-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- exfoliative Dermatitis
- Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgie
- Myalgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kreatinin im Blut erhöht
- erhöhte Blutharnstoffwerte
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- tubulointerstitielle Nephritis
- Nierenversagen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pyrexie / Fieber (häufiger bei Mukoviszidose-Patienten)
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schüttelfrost
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Anwendung als intravenöse Infusion (über 30 Minuten)
- Rekonstitution und Verdünnung unter aseptischen Bedingungen
- ausschließlich zur einmaligen Anwendung bestimmt
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Piperacillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - invasiv
- stillende Frauen sollten nur behandelt werden, wenn der erwartete Nutzen die möglichen Risiken für die Frau und das Kind überwiegt
- Piperacillin
- geht in geringer Konzentration in die Muttermilch über
- Tazobactam
- Konzentrationen von Tazobactam in menschlicher Muttermilch wurden nicht untersucht
Schwangerschaftshinweise
Piperacillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - invasiv
- Piperacillin / Tazobactam sollten während der Schwangerschaft nur bei klarer Indikationsstellung angewendet werden
- das heißt, wenn der erwartete Nutzen das potenzielle Risiko für die Schwangere und den Fetus überwiegt
- keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen für die Verwendung von Piperacillin / Tazobactam bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben bei für das Muttertier toxischen Dosen eine Entwicklungstoxizität gezeigt
- aber keine Hinweise auf eine Teratogenität ergeben
- Piperacillin / Tazobactam sind plazentagängig
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien
- Fertilitätsstudie mit Ratten zeigte nach intraperitonealer Verabreichung von Tazobactam bzw. der Kombination Piperacillin / Tazobactam keine Auswirkungen auf Fertilität und Paarung
- tierexperimentelle Studien
Warnhinweise
Piperacillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - invasiv
- Antibiotika-Auswahl
- bei der Auswahl von Piperacillin / Tazobactam zur Behandlung eines Patienten sollte anhand von folgenden Faktoren (Beispiele unten) abgewogen werden, ob ein halbsynthetisches Breitband-Penicillin geeignet ist
- Schweregrad der Infektion
- Prävalenz von Resistenzen gegen andere geeignete antibakterielle Substanzen
- bei der Auswahl von Piperacillin / Tazobactam zur Behandlung eines Patienten sollte anhand von folgenden Faktoren (Beispiele unten) abgewogen werden, ob ein halbsynthetisches Breitband-Penicillin geeignet ist
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- vor Einleitung einer Behandlung mit Piperacillin / Tazobactam
- Vorgeschichte des Patienten sollte sorgfältig abgeklärt werden im Hinblick auf vorangegangene Überempfindlichkeitsreaktionen auf
- Penicilline
- andere Beta-Laktam-Wirkstoffe (z. B. Cephalosporine, Monobactame oder Carbapeneme)
- andere Allergene
- Vorgeschichte des Patienten sollte sorgfältig abgeklärt werden im Hinblick auf vorangegangene Überempfindlichkeitsreaktionen auf
- schwere und gelegentlich tödliche Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktisch / anaphylaktoid, einschließlich Schock) wurden beobachtet
- bei Patienten mit anamnestisch bekannten Überempfindlichkeitsreaktionen gegen mehrere Allergene besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten dieser Reaktionen
- bei schwereren Überempfindlichkeitsreaktionen
- Antibiotikum muss abgesetzt werden
- möglicherweise sind die Anwendung von Epinephrin und die Einleitung anderer Notfallmaßnahmen erforderlich
- vor Einleitung einer Behandlung mit Piperacillin / Tazobactam
- pseudomembranöse Colitis
- antibiotika-induzierte pseudomembranöse Kolitis kann sich in Form von schwerem, persistierendem Durchfall, der auch lebensbedrohlich sein kann, manifestieren
- Symptome können während oder nach der Antibiotikatherapie auftreten
- in solchen Fällen sollte Piperacillin / Tazobactam abgesetzt werden
- Superinfektionen
- Behandlung mit dieser Wirkstoffkombination kann zur Bildung von resistenten Organismen führen, die Superinfektionen auslösen können
- Blutungen
- bei einigen Patienten, die Beta-Laktam-Antibiotika erhalten haben, wurden Blutungen beobachtet
- diese Reaktionen gingen manchmal mit abnormalen Gerinnungswerten einher, wie z. B. von
- Gerinnungszeit
- Thrombozytenaggregation
- Prothrombinzeit
- diese Reaktionen werden häufiger bei Patienten mit Nierenversagen beobachtet
- sobald Blutungen auftreten
- Antibiotikatherapie sollte abgebrochen werden
- geeignete Gegenmaßnahmen sollten eingeleitet werden
- Leukopenie und Neutropenie
- insbesondere bei der Langzeitanwendung sind in regelmäßigen Abständen Blutbildkontrollen angezeigt, da es zu Leukopenie und Neutropenie kommen kann
- neurologischen Komplikationen
- bei Anwendung von hohen Dosen kann es zu neurologischen Komplikationen in Form von Konvulsionen kommen (wie bei der Behandlung mit anderen Penicillinen)
- insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- bei Anwendung von hohen Dosen kann es zu neurologischen Komplikationen in Form von Konvulsionen kommen (wie bei der Behandlung mit anderen Penicillinen)
- Hypokaliämie
- bei folgenden Patienten kann es zu einer Hypokaliämie kommen
- Patienten mit geringen Kaliumreserven
- Patienten, die Begleitmedikamente erhalten, welche die Kaliumkonzentration senken
- bei solchen Patienten ist eine regelmäßige Elektrolytkontrolle anzuraten
- bei folgenden Patienten kann es zu einer Hypokaliämie kommen
- Hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH)
- Berichte über Fälle von HLH, häufig nach einer Behandlungsdauer von > 10 Tagen
- HLH ist ein lebensbedrohliches Syndrom mit einer pathologischen Immunaktivierung, die durch klinische Zeichen und Symptome einer exzessiven systemischen Entzündung gekennzeichnet ist, z. B.
- Fieber
- Hepatosplenomegalie
- Hypertriglyceridämie
- Hypofibrinogenämie
- hohe Ferritinkonzentration im Serum
- Zytopenien
- Hämophagozytose
- Patienten, bei denen frühe Manifestationen einer pathologischen Immunaktivierung auftreten
- unverzüglich untersuchen
- falls die Diagnose HLH gestellt wird
- Behandlung mit Piperacillin / Tazobactam abbrechen
- schwere Nebenwirkungen der Haut
- Piperacillin / Tazobactam kann schwere Nebenwirkungen der Haut auslösen, wie z.B.
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse
- Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen
- akute generalisierte exanthematische Pustulose
- Patienten, die einen Hautausschlag entwickeln
- engmaschig überwachen
- bei Fortschreiten der Läsionen Piperacillin / Tazobactam absetzen
- Piperacillin / Tazobactam kann schwere Nebenwirkungen der Haut auslösen, wie z.B.
- Niereninsuffizienz
- bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder Hämodialysepatienten
- Piperacillin / Tazobactam sollte aufgrund der potentiellen Nierentoxizität mit besonderer Vorsicht angewendet werden
- intravenöse Dosis und Anwendungsintervalle sollten je nach Ausmaß der bestehendenNierenfunktionsstörung angepasst werden
- Sekundäranalyse unter Verwendung von Daten aus einer groß angelegten, multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Studie zur Untersuchung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) nach Anwendung häufig eingesetzter Antibiotika bei schwer kranken Patienten
- Anwendung von Piperacillin / Tazobactam war im Vergleich zu anderen Antibiotika mit einer geringeren Rate der reversiblen GFR-Verbesserung verbunden
- diese Sekundäranalyse kam zu dem Ergebnis, dass Piperacillin / Tazobactam die Ursache für eine verzögerte renale Besserung bei diesen Patienten war
- gleichzeitige Anwendung von Piperacillin / Tazobactam und Vancomycin kann mit einer erhöhten Inzidenz akuter Nierenschädigung assoziiert sein
- bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder Hämodialysepatienten