Piperacillin+Tazobactam Teva 4g/500mg Pulv z.Herst

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N3 10X50 ML 246,89 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Erwachsene und Jugendliche
    • Schwere Pneumonien, einschließlich nosokomiale und ventilatorassoziierte Pneumonien
    • Komplizierte Harnwegsinfektionen (einschließlich Pyelonephritis)
    • Komplizierte intraabdominelle Infektionen
    • Komplizierte Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes (einschließlich Infektionen bei diabetischem Fuß)
    • Behandlung von Patienten mit Bakteriämie, die im Zusammenhang mit einer der oben genannten Infektionen auftritt oder wenn ein entsprechender Zusammenhang vermutet wird
    • Behandlung von neutropenischen Patienten mit Fieber, wenn Verdacht auf bakterielle Infektion besteht
    • Hinweis
      • die Anwendung bei Bakteriämie aufgrund von Extended-Spectrum-Beta-Laktamase (ESBL) produzierenden E. coli und K. pneumoniae (Ceftriaxon-nicht-empfindlich) bei erwachsenen Patienten nicht empfohlen
  • Kinder von 2 bis 12 Jahren
    • Komplizierte intraabdominelle Infektionen
    • Behandlung von neutropenischen Kindern mit Fieber, wenn Verdacht auf bakterielle Infektion besteht
  • Hinweis
    • Die offiziellen Leitlinien für den angemessenen Gebrauch von antibakteriellen Wirkstoffen sind zu berücksichtigen

Dosierung

Basiseinheit: 1 Durchstechflasche enthält 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam

  • Allgemeine Dosierhinweise
    • Dosis und Anwendungshäufigkeit abhängig von Schwere und Lokalisation der Infektion sowie von den vermuteten Krankheitserregern
  • Infektionen
    • Erwachsene und Jugendliche
      • Standard-Dosierung
        • 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam / 8 Stunden
      • neutropenische Patienten mit nosokomialen Pneumonien und bakteriellen Infektionen, sowie Patienten mit anderen indizierten Infektionen besonderer Schwere
        • 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam / 6 Stunden
      • Anwendungshäufigkeit der Standarddosis
        • bei schweren Pneumonien: alle 6 Stunden
        • bei neutropenischen Erwachsenen mit Fieber, wenn Verdacht auf bakterielle Infektion besteht: alle 6 Stunden
        • bei komplizierten Harnwegsinfektionen (einschließlich Polyelonephritis): alle 8 Stunden
        • bei komplizierten intraabdominellen Infektionen: alle 8 Stunden
        • bei Infektionen der Haut und des Weichteilgewebes (einschließlich Infektionen bei diabetischem Fuß): alle 8 Stunden
      • Niereninsuffizienz
        • Patient muss engmaschig auf Anzeichen für toxische Wirkungen des Arzneimittels überwacht werden
        • Dosis und Anwendungsintervall entsprechend anpassen
        • Kreatinin-Clearance > 40 ml/Min
          • keine Dosisanpassung erforderlich
        • Kreatinin-Clearance 20 - 40 ml/Min
          • Maximaldosis: 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam alle 8 Stunden
        • Kreatinin-Clearance < 20 ml/Min
          • Maximaldosis: 4 g Piperacillin und 0,5 g Tazobactam alle 12 Stunden
        • Hämodialysepatienten
          • nach jeder Blutwäsche eine zusätzliche Dosis Piperacillin/Tazobactam 2 g/0,25 g, da bei Hämodialyse innerhalb von 4 Stunden 30% bis 50% des Piperacillins ausgewaschen werden
      • Leberinsuffizienz
        • keine Dosisanpassung erforderlich
      • Ältere Patienten
        • Kreatinin-Clearance > 40 ml/Min
          • keine Dosisanpassung erforderlich
    • Kinder (2 bis 12 Jahre)
      • neutropenische Kinder mit Fieber und Verdacht auf bakterielle Infektionen
        • 80 mg Piperacillin und 10 mg Tazobactam / kg Körpergewicht alle 6 Stunden
      • komplizierte intraabdominelle Infektionen
        • 100 mg Piperacillin und 12,5 mg Tazobactam / kg KG alle 8 Stunden
      • Maximaldosis: 4g/0,5g / Dosis über 30 Min.
      • Niereninsuffizienz
        • Patient muss engmaschig auf Anzeichen für toxische Wirkungen des Arzneimittels überwacht werden
        • Dosis und Anwendungsintervall entsprechend anpassen
        • Kreatinin-Clearance > 50 ml/Min
          • keine Dosisanpassung erforderlich
        • Kreatinin-Clearance </= 50 ml/Min
          • 70 mg Piperacillin und 8,75 mg Tazobactam / kg KG alle 8 Stunden
        • Hämodialysepatienten
          • nach jeder Blutwäsche eine zusätzliche Dosis Piperacillin/Tazobactam 40 mg/5 mg / kg KG
    • Kinder unter 2 Jahren
      • Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen
      • keine Daten aus kontrollierten klinischen Studien vorhanden
    • Behandlungsdauer:
      • i.d.R. 5 - 14 Tage
      • abhängig von Schweregrad der Infektion, dem/den Erreger/n, klinischem Bild und bakteriologischen Befunden

Kontraindikationen

Piperacillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen Piperacillin oder Tazobactam
  • Überempfindlichkeit gegen andere Penicillin-Antibiotika
  • anamnestisch bekannte schwere, akute allergische Reaktionen auf andere Beta-Laktam-Wirkstoffe, z. B.
    • Cephalosporine
    • Monobactame
    • Carbapeneme

Nebenwirkungen

Piperacillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - invasiv
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Candida-Infektion
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Candida-Superinfektion
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Thrombozytopenie
      • Anämie
      • direkter Coombs-Test positiv
      • Verlängerung der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Leukopenie
      • Neutropenie
      • Verlängerung der Prothrombinzeit
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • hämolytische Anämie
      • Purpura
      • Epistaxis
      • verlängerte Blutungsdauer
      • Eosinophilie
      • Agranulozytose
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Panzytopenie
      • Thrombozythämie
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Thrombozytose
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Überempfindlichkeit
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen, einschließlich
        • Schock
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Gesamt-Protein erniedrigt
      • Albumin im Blut erniedrigt
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Hypokaliämie
      • reduzierte Blutzuckerwerte
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Delirium
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Insomnie / Schlaflosigkeit
      • Kopfschmerzen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Krampfanfall
  • Gefäßerkrankungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Hypotonie
      • Phlebitis
      • Thrombophlebitis
      • Hitzewallungen
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • eosinophile Pneumonie
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Diarrhoe
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Bauchschmerzen
      • Obstipation
      • Dyspepsie
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Stomatitis
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • pseudomembranöse Colitis
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Erhöhung der
        • Alaninaminotransferase
        • Aspartataminotransferase
        • alkalischen Phosphatase im Blut
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Ikterus
      • Bilirubinwerte im Blut erhöht
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Anstieg der Gammaglutamyltransferase (Gamma-GT)
      • Hepatitis
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Ausschläge (häufiger bei Mukoviszidose-Patienten), einschließlich
        • makulopapulöse Ausschläge
      • Pruritus
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Urtikaria
      • Erythema multiforme
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • bullöse Dermatitis
      • Exantheme
      • toxische epidermale Nekrolyse
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Stevens-Johnson-Syndrom
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • exfoliative Dermatitis
      • Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
      • akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Arthralgie
      • Myalgie
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Kreatinin im Blut erhöht
      • erhöhte Blutharnstoffwerte
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • tubulointerstitielle Nephritis
      • Nierenversagen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Pyrexie / Fieber (häufiger bei Mukoviszidose-Patienten)
      • Reaktionen an der Injektionsstelle
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Schüttelfrost

Anwendungshinweise

  • Anwendung als intravenöse Infusion (über 30 Minuten)
  • Rekonstitution und Verdünnung unter aseptischen Bedingungen
  • ausschließlich zur einmaligen Anwendung bestimmt
  • weitere Hinweise s. Fachinformation

Stillzeithinweise

Piperacillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - invasiv
  • stillende Frauen sollten nur behandelt werden, wenn der erwartete Nutzen die möglichen Risiken für die Frau und das Kind überwiegt
  • Piperacillin
    • geht in geringer Konzentration in die Muttermilch über
  • Tazobactam
    • Konzentrationen von Tazobactam in menschlicher Muttermilch wurden nicht untersucht

Schwangerschaftshinweise

Piperacillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - invasiv
  • Piperacillin / Tazobactam sollten während der Schwangerschaft nur bei klarer Indikationsstellung angewendet werden
    • das heißt, wenn der erwartete Nutzen das potenzielle Risiko für die Schwangere und den Fetus überwiegt
  • keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen für die Verwendung von Piperacillin / Tazobactam bei Schwangeren vorliegend
  • tierexperimentelle Studien
    • haben bei für das Muttertier toxischen Dosen eine Entwicklungstoxizität gezeigt
    • aber keine Hinweise auf eine Teratogenität ergeben
  • Piperacillin / Tazobactam sind plazentagängig
  • Fertilität
    • tierexperimentelle Studien
      • Fertilitätsstudie mit Ratten zeigte nach intraperitonealer Verabreichung von Tazobactam bzw. der Kombination Piperacillin / Tazobactam keine Auswirkungen auf Fertilität und Paarung

Warnhinweise

Piperacillin und Beta-Lactamase-Inhibitoren - invasiv
  • Antibiotika-Auswahl
    • bei der Auswahl von Piperacillin / Tazobactam zur Behandlung eines Patienten sollte anhand von folgenden Faktoren (Beispiele unten) abgewogen werden, ob ein halbsynthetisches Breitband-Penicillin geeignet ist
      • Schweregrad der Infektion
      • Prävalenz von Resistenzen gegen andere geeignete antibakterielle Substanzen
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
    • vor Einleitung einer Behandlung mit Piperacillin / Tazobactam
      • Vorgeschichte des Patienten sollte sorgfältig abgeklärt werden im Hinblick auf vorangegangene Überempfindlichkeitsreaktionen auf
        • Penicilline
        • andere Beta-Laktam-Wirkstoffe (z. B. Cephalosporine, Monobactame oder Carbapeneme)
        • andere Allergene
    • schwere und gelegentlich tödliche Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktisch / anaphylaktoid, einschließlich Schock) wurden beobachtet
      • bei Patienten mit anamnestisch bekannten Überempfindlichkeitsreaktionen gegen mehrere Allergene besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten dieser Reaktionen
    • bei schwereren Überempfindlichkeitsreaktionen
      • Antibiotikum muss abgesetzt werden
      • möglicherweise sind die Anwendung von Epinephrin und die Einleitung anderer Notfallmaßnahmen erforderlich
  • pseudomembranöse Colitis
    • antibiotika-induzierte pseudomembranöse Kolitis kann sich in Form von schwerem, persistierendem Durchfall, der auch lebensbedrohlich sein kann, manifestieren
    • Symptome können während oder nach der Antibiotikatherapie auftreten
      • in solchen Fällen sollte Piperacillin / Tazobactam abgesetzt werden
  • Superinfektionen
    • Behandlung mit dieser Wirkstoffkombination kann zur Bildung von resistenten Organismen führen, die Superinfektionen auslösen können
  • Blutungen
    • bei einigen Patienten, die Beta-Laktam-Antibiotika erhalten haben, wurden Blutungen beobachtet
    • diese Reaktionen gingen manchmal mit abnormalen Gerinnungswerten einher, wie z. B. von
      • Gerinnungszeit
      • Thrombozytenaggregation
      • Prothrombinzeit
    • diese Reaktionen werden häufiger bei Patienten mit Nierenversagen beobachtet
    • sobald Blutungen auftreten
      • Antibiotikatherapie sollte abgebrochen werden
      • geeignete Gegenmaßnahmen sollten eingeleitet werden
  • Leukopenie und Neutropenie
    • insbesondere bei der Langzeitanwendung sind in regelmäßigen Abständen Blutbildkontrollen angezeigt, da es zu Leukopenie und Neutropenie kommen kann
  • neurologischen Komplikationen
    • bei Anwendung von hohen Dosen kann es zu neurologischen Komplikationen in Form von Konvulsionen kommen (wie bei der Behandlung mit anderen Penicillinen)
      • insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • Hypokaliämie
    • bei folgenden Patienten kann es zu einer Hypokaliämie kommen
      • Patienten mit geringen Kaliumreserven
      • Patienten, die Begleitmedikamente erhalten, welche die Kaliumkonzentration senken
    • bei solchen Patienten ist eine regelmäßige Elektrolytkontrolle anzuraten
  • Hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH)
    • Berichte über Fälle von HLH, häufig nach einer Behandlungsdauer von > 10 Tagen
    • HLH ist ein lebensbedrohliches Syndrom mit einer pathologischen Immunaktivierung, die durch klinische Zeichen und Symptome einer exzessiven systemischen Entzündung gekennzeichnet ist, z. B.
      • Fieber
      • Hepatosplenomegalie
      • Hypertriglyceridämie
      • Hypofibrinogenämie
      • hohe Ferritinkonzentration im Serum
      • Zytopenien
      • Hämophagozytose
    • Patienten, bei denen frühe Manifestationen einer pathologischen Immunaktivierung auftreten
      • unverzüglich untersuchen
    • falls die Diagnose HLH gestellt wird
      • Behandlung mit Piperacillin / Tazobactam abbrechen
  • schwere Nebenwirkungen der Haut
    • Piperacillin / Tazobactam kann schwere Nebenwirkungen der Haut auslösen, wie z.B.
      • Stevens-Johnson-Syndrom
      • toxische epidermale Nekrolyse
      • Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen
      • akute generalisierte exanthematische Pustulose
    • Patienten, die einen Hautausschlag entwickeln
      • engmaschig überwachen
      • bei Fortschreiten der Läsionen Piperacillin / Tazobactam absetzen
  • Niereninsuffizienz
    • bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder Hämodialysepatienten
      • Piperacillin / Tazobactam sollte aufgrund der potentiellen Nierentoxizität mit besonderer Vorsicht angewendet werden
    • intravenöse Dosis und Anwendungsintervalle sollten je nach Ausmaß der bestehendenNierenfunktionsstörung angepasst werden
    • Sekundäranalyse unter Verwendung von Daten aus einer groß angelegten, multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Studie zur Untersuchung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) nach Anwendung häufig eingesetzter Antibiotika bei schwer kranken Patienten
      • Anwendung von Piperacillin / Tazobactam war im Vergleich zu anderen Antibiotika mit einer geringeren Rate der reversiblen GFR-Verbesserung verbunden
      • diese Sekundäranalyse kam zu dem Ergebnis, dass Piperacillin / Tazobactam die Ursache für eine verzögerte renale Besserung bei diesen Patienten war
    • gleichzeitige Anwendung von Piperacillin / Tazobactam und Vancomycin kann mit einer erhöhten Inzidenz akuter Nierenschädigung assoziiert sein