Pollival 1mg/ml Nasenspray Lösung
URSAPHARM Arzneimittel GmbH
Wirkstoff: Azelastin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10 ML | 10,97 € |
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Indikation
- Zur symptomatischen Behandlung der saisonalen allergischen Rhinitis. Pollival® Nasenspray wird angewendet bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren.
Dosierung
- Zweimal täglich (morgens und abends) 1 Sprühstoß Pollival® Nasenspray pro Nasenloch. Dies entspricht einer Tagesdosis von 0,56 mg Azelastinhydrochlorid.
- Kinder und Jugendliche
- Pollival® Nasenspray ist für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren geeignet. Aufgrund fehlender Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit sollte Pollival® Nasenspray nicht bei Kindern unter 6 Jahren angewandt werden.
- Behandlungsdauer:
- Pollival® Nasenspray kann bis zum Abklingen der Symptome angewendet werden, sollte jedoch ununterbrochen nicht länger als 6 Monate angewendet werden.
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Azelastinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Kinder und Jugendliche
- Kindern unter 6 Jahren dürfen nicht mit Pollival® Nasenspray Lösung behandelt werden.
Nebenwirkungen
- Die folgende Liste zeigt mögliche Nebenwirkungen des Arzneimittels nach Systemorganklassen und angeordnet nach Häufigkeiten.
- Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
- Sehr häufig (>/= 1/10);
- Häufig (>/= 1/100 bis < 1/10);
- Gelegentlich (>/= 1/1.000 bis < 1/100);
- Selten (>/= 1/10,000 bis < 1/1.000);
- Sehr selten (< 1/10.000);
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
- Erkrankung des Immunsystems:
- Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen
- Erkrankung des Nervensystems:
- Häufig: Bitterer Geschmack nach Anwendung (meist aufgrund unsachgemäßer Anwendung, wie zurückgeneigtem Kopf während der Anwendung), der selten Übelkeit verursachen kann.
- Sehr selten: Schwindel
- Erkrankung der Atemwege:
- Gelegentlich: Reizung der bereits entzündlich veränderten Nasenschleimhaut (Brennen, Kribbeln), Niesen, Nasenbluten
- Erkrankung des Magen-Darmtrakts:
- Selten: Übelkeit
- Allgemeine Erkrankungen:
- Sehr selten: Abgeschlagenheit (Mattigkeit, Erschöpfung), Schwindel- oder Schwächegefühl
- Erkrankung der Haut und des Unterhautzellgewebes:
- Sehr selten: Hautausschlag, Juckreiz, Urticaria
Anwendungshinweise
- nasale Anwendung
- Vor jedem Gebrauch die Kappe abnehmen.
- Pumpe bis zum Austritt der Lösung betätigen (in der Regel 1 bis 2-mal). Danach ist das System für jede weitere Anwendung gebrauchsfertig.
- Die Sprühöffnung in das Nasenloch einführen und einmal pumpen, dabei leicht einatmen. Halten Sie Ihren Kopf in einer aufrechten Position, nicht rückwärts kippen. Aus hygienischen Gründen bitte den Nasenadapter nach jeder Anwendung abwischen und mit der Schutzkappe verschließen.
- Pollival® Nasenspray sollte immer von ein und derselben Person angewandt werden.
Stillzeithinweise
- Aufgrund fehlender Daten, sollte Pollival® Nasenspray, Lösung während der Stillzeit nicht angewendet werden.
Schwangerschaftshinweise
- Bisher liegen keine oder nur sehr begrenzte Daten zur Anwendung von Azelastin bei Schwangeren vor. Obwohl es bis weit über den therapeutischen Dosierungsbereich hinaus aus tierexperimentellen Studien keine Anhaltspunkte für eine fruchtschädigende Wirkung gibt, wird die Anwendung von Pollival® Nasenspray im ersten Trimester der Schwangerschaft nicht empfohlen.
Warnhinweise
- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Pollival® Nasenspray ist nicht für die Behandlung von Erkältungen und Grippe geeignet.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Wechselwirkungen sind bisher nicht bekannt.
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Bei Anwendung von Pollival® Nasenspray sind in Einzelfällen Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Mattigkeit, Erschöpfung, Schwindel- oder Schwächegefühl, die auch durch das Krankheitsgeschehen bedingt sein können, möglich. In diesen Fällen kann die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges und zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol oder Medikamenten, die ihrerseits das Reaktionsvermögen beeinträchtigen können.
- Überdosierung
- Erfahrungen nach Applikation toxischer Dosen von Azelastinhydrochlorid beim Menschen liegen nicht vor.
- Symptome:
- Im Falle einer Überdosierung oder Intoxikation ist auf Grund tierexperimenteller Befunde mit zentralnervösen Erscheinungen zu rechnen.
- Behandlung:
- Die Behandlung muss symptomatisch erfolgen. Ein Antidot ist nicht bekannt.