PRELIS COMP
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 100 ST | 175,32 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Hypertonie
Dosierung
- Hypertonie
- individuell nach Behandlungserfolg dosieren
- i.d.R. 1 Retardtablette (200 mg Metoprololtartrat und 25 mg Chlortalidon) 1mal / Tag
- falls < 1 Retardtablette erforderlich, ggf. Tablette halbieren
- voller Effekt erst nach 1 - 2 Wochen zu erwarten (schonender Wirkungseintritt)
- bei unzureichendem blutdrucksenkenden Effekt Zugabe eines peripheren Vasodilatators empfohlen
- Behandlungsdauer:
- lebenslange Behandlung kann notwendig sein
- abrupte Unterbrechung vermeiden
- ggf. Absetzen von Metoprolol, schrittweise, im Laufe von 10 Tagen
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche
- Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht untersucht
- Anwendung nicht empfohlen
Kontraindikationen
Metoprolol und andere Diuretika - peroral
Metoprolol plus Chlortalidon
- Überempfindlichkeit gegen Metoprolol oder andere Beta-Rezeptorblocker
- Überempfindlichkeit gegen Chlortalidon, Sulfonamide
- dekompensierte Herzinsuffizienz
- Schockzustände mit extrem niedrigem Blutdruck
- AV-Block II. und III. Grades
- Sinusknoten-Syndorm
- sinuatrialer Block
- bronchiale Hyperreagilibilität (z. B. bei Asthma bronchiale)
- Spätstadien peripherer Durchblutungsstörungen
- Leberkoma
- Anurie
- therapieresistente Hypokaliämie
- schwere renale und hepatische Erkrankungen
- symptomatische Hyperurikämie
- Hypercalcämie
- Hyponatriämie
- gleichzeitige Gabe von MAO-Hemmern (Ausnahme: Mao-B-Hemmer)
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Metoprolol und andere Diuretika - peroral
Metoprolol plus Chlorthalidon
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Thrombozytopenie
- Leukopenie
- Agranulozytose
- Eosinophilie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyperurikämie
- Anstieg der Blutlipidspiegel
- Hypokaliämie
- Hyponatriämie
- Hypomagnesiämie
- Hyperglykämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypercalcämie
- Gicht
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gewichtszunahme
- Glukosurie
- hypochlorämische Alkalose
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Depressionen
- herabgesetzte Aufmerksamkeit
- Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit
- Albträume
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Persönlichkeitsveränderungen
- Halluzinationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesien
- Muskelschwäche
- Muskelkrämpfe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Sehstörungen (Verschlechterung einer Myopie)
- verminderte Tränensekretion (Vorsicht bei Kontaktlinsenträgern!)
- Konjunktivitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Orensausen
- Schwerhörigkeit (in einer höheren als der empfohlenen Dosierung)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bradykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzinsuffizienz
- Herzrhythmusstörungen
- Herzklopfen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- AV-Überleitungsstörungen am Herzen
- präkordiale Schmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefässerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verstärkte Blutdrucksenkung
- orthostatische Hypotonie (gelegentlich mit Bewusstlosigkeit)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ödeme
- Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit Raynaud-Syndrom oder Claudicatio intermittens
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gangrän bei Patienten mit bereits bestehenden schweren Durchblutungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Belastungsdyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bronchospasmus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Rhinitis
- Lungenödem durch Idiosynkrasie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- Leibschmerzen
- Appetitverlust
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö
- Obstipation
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Mundtrockenheit
- Pankreatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- intrahepatische Cholestase
- Gelbsucht
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- veränderte Leberfunktionswerte
- Hepatitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschläge (in Form von Urtikaria und dystrophischen Hautläsionen)
- Vaskulitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Photosensibilität
- vermehrte Schweißabsonderung
- Alopezie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verschlechterung einer Psoriasis und psoriasforme Exantheme (ß-Rezeptoren-Blocker können in Einzelfällen eine Psoriasis vulgaris auslösen, die Symptome dieser Erkrankung verschlechtern oder zu psoriasiformen Exanthemen führen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Arthritis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Libido- und Potenzstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Retardtablette unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit nach den Mahlzeiten einnehmen
- bei Einmalgabe: Anwendung morgens
- bei zweimal Gabe: Anwendung morgens und abends
Stillzeithinweise
Metoprolol und andere Diuretika - peroral
Metoprolol plus Chlortalidon
- kontraindiziert in der Stillzeit
Schwangerschaftshinweise
Metoprolol und andere Diuretika - peroral
Metoprolol plus Chlortalidon
- während der ersten 4 Monate: sollte keine Anwendung erfolgen
- generell gilt das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nur bei besonders strenger Nutzen-Risiko- Abwägung angewendet werden
- bislang keine ausreichend gut dokumentierten Studien zu einer Anwendung von Metoprolol plus Chlorthalidon an schwangeren Frauen existieren
- Metoprolol
- Metoprolol sollte 48 - 72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin abgesetzt werden
- wenn dies nicht möglich ist, müssen die Neugeborenen für die Dauer von 48 - 72 Stunden nach der Geburt sorgfältig auf Anzeichen einer ß-Blockade überwacht werden
- passiert die Plazenta und kann im Feten zu Bradykardie, Hypotonie und Hypoglykämie führen
- Betablocker reduzieren die plazentare Durchblutung, was zu Frühgeburten oder zum intrauterinen Fruchttod führen kann
- das Risiko von kardialen und pulmonalen Komplikationen bei pränatal Metoprololexponierten Neugeborenen ist in der Postpartalperiode erhöht
- Metoprolol sollte 48 - 72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin abgesetzt werden
- tierexperimentelle Studien
- Metoprolol
- zeigte im Tierversuch keine teratogenen Eigenschaften
- Metoprolol
Warnhinweise
Metoprolol und andere Diuretika - peroral
Metoprolol plus Chlortalidon
- Psoriasis
- bei Patienten mit einer Psoriasis in der Eigen- oder Familienanamnese sollte die Verordnung von ß-Rezeptoren-Blockern nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen
- Bradykardie
- Patienten mit symptomatischer Bradykardie bzw. stark verlangsamter Herzschlagfolge von weniger als 50 Schlägen pro Minute vor Behandlungsbeginn sollten sorgfältig überwacht werden
- bei Absinken des Pulses unter 45 Schläge pro Minute während der Behandlung ist das Präparat abzusetzen
- bei einem Phäochromozytom erst nach a-Blockade verabreicht werden
- Allergien
- ß-Rezeptoren-Blocker können die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen erhöhen
- bei Patienten mit schweren Überempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Desensibilisierungstherapie kann es daher zu überschießenden anaphylaktischen Reaktionen kommen
- Patienten, die ß-Rezeptoren-Blocker einnehmen, zeigen eine schwere Verlaufsform beim anaphylaktischen Schock
- Diabetes mellitus
- Vorsicht ist geboten bei Diabetikern mit stark schwankenden Blutzuckerwerten, nach längerem strengen Fasten und bei Azidose ist während der Behandlung
- in seltenen Fällen kann ein latenter Diabetes mellitus in Erscheinung treten oder ein bereits bestehender sich verschlimmern
- Zeichen der Hypoglykämie (z. B. Tachykardie) können verschleiert werden
- die Blutzuckerwerte sollten deshalb bei einer Dauertherapie regelmäßig überwacht werden
- jedoch ist bei Behandlung mit kardioselektiven ß-Rezeptoren-Blockern die Gefahr der Beeinflussung des Kohlenhydratstoffwechsels oder Maskierung einer Hypoglykämie weniger groß als bei der Therapie mit nichtselektiven ß-Rezeptoren-Blockern
- Fettstoffwechselstörungen
- Blutfette von Patienten, die wegen Fettstoffwechselstörungen behandelt werden, sind zu kontrollieren, da die Blutfettwerteunter Chlortalidon ansteigen können
- eingschränkte Nierenfunktion
- Daueranwendung nur unter regelmäßiger Kontrolle der Laborwerte erfolgen
- bei Kaliumverlust (z. B. Erbrechen, Durchfall) oder Kaliummangel ist eine besonders kaliumreiche Kost angezeigt
- dasselbe gilt bei gleichzeitiger Behandlung mit Präparaten, die Kaliumverluste bewirken können (z. B. Corticoide)
- bei schweren Nierenfunktionsstörungen wurde in Einzelfällen über eine Verschlechterung der Nierenfunktion unter Therapiemit ß-Rezeptoren-Blockern berichtet
- eine Anwendung sollte in diesen Fällen unter entsprechender Überwachung der Nierenfunktion erfolgen
- vor Operationen ist die Anästhesistin/der Anästhesist von der Medikation mit einem ß-Rezeptoren-Blocker in Kenntnis zu setzen
- Doping
- Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- gesundheitlichen Folgen der Anwendung als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen