PRIORIX Masern Mumps Röteln Inj.-Lsg.i.e.Fertigs
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 34,57 € |
| N2 | 10 ST | 250,51 € |
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Indikation
- aktive Immunisierung von Kindern ab dem vollendeten 9. Lebensmonat, Jugendlichen und Erwachsenen gegen Masern, Mumps und Röteln
Dosierung
Basiseinheit: 1 Dosis (0,5 ml) des gelösten Impfstoffes enthält: Masernviren, Stamm Schwarz, (lebend, attenuiert) mindestens 103,0 ZKID50; Mumpsviren, Stamm RIT 4385, abgeleitet vom Stamm Jeryl Lynn (lebend, attenuiert) mindestens 103,7 ZKID50; Rötelnviren, Stamm Wistar RA 27/3 (lebend, attenuiert) mindestens 103,0 ZKID50
- Immunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln bei Kindern ab vollendetem 9. Lebensmonat
- ab dem vollendeten 12. Lebensmonat:
- Impfdosis: 0,5 ml
- 2. Impfdosis entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen
- der Impfstoff kann bei Personen angewendet werden, die vorher mit einem anderen monovalenten oder kombinierten Masern-, Mumps- und Röteln-Impfstoff geimpft wurden
- Säuglinge im Alter von 9 - 12 Monaten
- Immunantwort von Säuglingen im ersten Lebensjahr kann nicht ausreichend sein
- wenn eine epidemiologische Situation die Impfung im ersten Lebensjahr notwendig macht (z.B. Ausbruchssituation oder Reise in ein Endemiegebiet):
- 2. Impfdosis im 2. Lebensjahr, vorzugsweise innerhalb von 3 Monaten nach der 1. Dosis
- Abstand zwischen den Dosen keinesfalls < 4 Wochen
- Säuglinge < 9 Monaten
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- ab dem vollendeten 12. Lebensmonat:
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, Neomycin, Hühnereiweiß oder einen anderen Bestandteil des Impfstoffes
- Hinweis
- Neomycin-Kontaktdermatitis in der Vorgeschichte des Impflings: keine Kontraindikation
- Hinweis
- schwere humorale oder zelluläre Immundefizienz (angeboren oder erworben), z.B. schwere kombinierte Immundefizienz, Agammaglobulinämie und AIDS oder symptomatische HIV-Infektion oder ein altersspezifischer CD4+-T-Lymphozyten-Anteil von < 25% (bei Säuglingen im Alter < 12 Monate), < 20% (bei Kindern im Alter 12 - 35 Monate), < 15% (bei Kindern im Alter 36 - 59 Monate)
- akute, hoch fiebrige Erkrankungen
- Impfung verschieben
- Hinweis: leichte Infekte: keine Kontraindikation
- Schwangerschaft
- nach der Impfung eine Schwangerschaft über einen Zeitraum von einem Monat verhindern
Nebenwirkungen
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Infektion der oberen Atemwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mittelohrentzündung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Lymphadenopathie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allergische Reaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Appetitlosigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Unruhe
- ungewöhnliches Schreien
- Schlaflosigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Fieberkrämpfe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Konjunktivitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bronchitis
- Husten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parotisvergrößerung
- Durchfall
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautausschlag
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Rötung an der Injektionsstelle
- Fieber >/= 38 °C (rektal) oder >/= 37,5 °C (axillar/oral)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen und Schwellung an der Injektionsstelle
- Fieber > 39,5 °C (rektal) oder > 39 °C (axillar/oral)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Nebenwirkungshäufigkeit i.A. nach der ersten und nach der zweiten Impfdosis vergleichbar
- Außnahme: Schmerzen an der Injetionsstelle
- erste Dosis „häufig"
- zweite Dosis „sehr häufig"
- Daten nach der Markteinführung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- Meningitis
- Orchitis
- Epididymitis
- atypisch mildes oder abgeschwächtes Masern-, Mumps-ähnliches Syndrom
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Thrombozytopenie
- thrombozytopenische Purpura
- Erkrankungen des Immunsystems
- Anaphylaktische Reaktionen
- Erkrankungen des Nervensystems
- Transverse Myelitis
- Guillain-Barré-Syndrom
- periphere Neuritis
- Enzephalitis
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Erythema exsudativum multiforme
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- Arthralgie
- Arthritis
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Kawasaki-Syndrom
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei unbeabsichtigter intravasaler Verabreichung können schwere Reaktionen bis zum Schock auftreten
Anwendungshinweise
- Impfstoff zur s.c.oder i.m. Injektion in die Deltoid-Region des Oberarms oder den oberen anterolateralen Bereich des Oberschenkels
- Patienten mit Thrombozytopenie oder einer anderen Blutgerinnungsstörung:
- vorzugsweise subkutan verabreichen
- weitere Hinweise zur Handhabung s. Fachinformation
Stillzeithinweise
- nur begrenzt Erfahrung
- Virus kann nach einer Impfung in die Muttermilch ausgeschieden und auf das gestillte Kind übertragen werden
- keine HInweise, dass Übertragung eine Erkrankung verursacht
- bei Kindern mit bekannter Immunschwäche oder Verdacht auf Immunschwäche: Nutzen und Risiken der Impfung der Mutter abwägen
Schwangerschaftshinweise
- Anwendung während der Schwangerschaft ist kontraindiziert
- nach der Impfung über den Zeitraum von 1 Monaten für zuverlässigen Konzeptionsschutz sorgen
Warnhinweise
- bei anaphylaktischen Reaktionen nach Gabe des Impfstoffs (z.B. nach intravasaler Applikation)
- notwendige Möglichkeiten einer medizinischen Überwachung und Behandlung sollten sofort verfügbar sein und eingesetzt werden
- Alkohol oder andere Desinfektionsmittel müssen vollständig von der Hautoberfläche verdunstet sein, ehe injiziert wird
- Immunantwort von Säuglingen im 1. Lebensjahr kann möglicherweise wegen einer möglichen Interferenz mit maternalen Antikörpern nicht ausreichend sein
- Anwendung mit Vorsicht, bei Erkrankungen des ZNS, Neigung zu Fieberkrämpfen oder Krampfanfällen in der Familienanamnese
- engmaschige Überwachung bei Kinder mit Fieberkrämpfen in der Anamnese
- Personen, die schon einmal eine Überempfindlichkeitsreaktion vom Soforttyp nach dem Verzehr von Hühnereiweiß gezeigt haben, sollten mit äußerster Vorsicht geimpft werden
- geeignete Behandlungsmaßnahmen müssen für den Fall eines Schocks zur Verfügung stehen
- Patienten mit hereditärer Fructoseintoleranz sollte der Impfstoff nicht verabreicht werden
- durch eine Impfung bis zu 72 Stunden nach natürlicherMasern-Exposition kann eine begrenzte Schutzwirkung gegen Masern erzielt werden
- Vorsicht bei Jugendlichen, Nadelinjektion kann vor oder nach der Impfung zur Ohnmacht führen, es müssen daher Maßnahme ergriffen werden, die eine Verletzung durch Ohnmacht verhindert
- möglicherweise wird nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort erzielt
- Thrombozytopenie
- Berichte über Fälle einer Verschlimmerung und das Wiederauftreten einer Thrombozytopenie nach einer Impfung
- sorgfältige Nutzen-Risoko-Abwägung bei Patienten, mit bestehender Thrombozytopenie oder einer Thrombozytopenie nach Impfung mit einem Masern-, Mumps- und Röteln-Impfstoffs in der Anamnese
- subkutane Anwendung empfohlen
- Patienten mit eingeschränkter Immunantwort
- Anwendung kann bei Patienten mit bestimmten Formen der Immundefizienz in Betracht gezogen werden, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt
- z.B. Personen mit asymptomatischer HIV-Infektion, IgG-Subklassendefekten, angeborener Neutropenie, chronischer granulomatöser Erkrankung und Erkrankungen, die mit einem Komplementdefekt einhergehen
- Immunantwort ggf. schwächer
- Patienten sorgfältig auf Zeichen von Masern, Mumps oder Röteln überwachen (können ggf. trozt Impfung daran erkranken)
- Anwendung kann bei Patienten mit bestimmten Formen der Immundefizienz in Betracht gezogen werden, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt
- Übertragung
- Übertragung von Masern- oder Mumpsviren von einer geimpften Person auf empfängliche Kontaktpersonen bisher nicht beschrieben
- Übertragung des Röteln-Impfvirus auf Säuglinge über die Muttermilch und über die Plazenta wurde beschrieben, ohne dass dies zu einer Erkrankung führte