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| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 98 ST | 48,58 € |
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Indikation
- symptomatische Behandlung der chronischen stabilen Angina pectoris bei Erwachsenen mit koronarer Herzkrankheit bei normalem Sinusrhythmus und einer Herzfrequenz von >/= 70 Schlägen / Minute (bpm)
- bei einer Unverträglichkeit für Betablocker, oder wenn Betablocker kontraindiziert sind, oder
- in Kombination mit Betablockern, bei unzureichender Einstellung mit einer optimalen Betablockerdosis
- Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz der NYHA-Klasse II bis IV mit systolischer Dysfunktion, bei Patienten im Sinusrhythmus mit einer Herzfrequenz >/= 75 Schläge / Min. (bpm)
- in Kombination mit Standardtherapie einschließlich Betablocker
- oder wenn Betablocker kontraindiziert sind oder eine Unverträglichkeit vorliegt
Dosierung
- symptomatische Behandlung der chronischen stabilen Angina pectoris
- Erwachsene
- Entscheidung über den Behandlungsbeginn oder eine Dosistitration sollte mit wiederholten Messungen der Herzfrequenz, EKG oder einer ambulanten 24-Stunden-Überwachung einhergehen
- Anfangsdosis: max. 5 mg Ivabradin 2mal / Tag
- Dosissteigerung, optional, nach 3 - 4 Wochen, wenn Anfangsdosis gut vertragen wird und Herzfrequenz in Ruhe über 60 bpm bleibt
- bei Patienten, die 2,5 mg 2mal / Tag oder 5 mg 2mal / Tag erhalten: auf die nächsthöhere Dosis
- max. Erhaltungsdosis: 7,5 mg Ivabradin 2mal / Tag
- Absetzen der Behandlung
- falls keine Verbesserung der Angina pectoris-Symptome nach 3-monatiger Behandlung eintritt
- Absetzen der Behandlung ebenfalls in Erwägung ziehen
- bei nur eingeschränkter symptomatischer Verbesserung
- falls keine klinisch relevante Reduktion der Herzfrequenz in Ruhe nach 3-monatiger Behandlung eintritt
- Herzfrequenz < 50 bpm / Min. in Ruhe oder bradykarde Symptome (Schwindel, Müdigkeit, Hypotonie) während der Behandlung
- schrittweise Dosisreduktion auf 2,5 mg 2mal / Tag
- falls Herzfrequenz weiterhin < 50 bpm bleibt oder Symptome einer Bradykardie weiterhin anhalten
- Therapieunterbrechung
- Erwachsene
- chronische Herzinsuffizienz
- Therapiebeginn nur bei Patienten mit stabiler Herzinsuffizienz
- initial: 5 mg Ivabradin 2mal / Tag
- falls Ruheherzfrequenz nach 2-wöchiger Therapie dauerhaft > 60 bpm
- Dosiserhöhung, optional, auf 7,5 mg 2mal / Tag
- Ruheherzfrequenz nach 2-wöchiger Therapie dauerhaft < 50 bpm oder bradykarde Symptome (Schwindel, Müdigkeit, Hypotonie)
- Dosisreduktion auf 2,5 mg 2mal / Tag
- falls Herzfrequenz 50 - 60 bpm
- Dosis von 5 mg 2mal / Tag beibehalten
- Ruheherzfrequenz dauerhaft < 50 bpm oder bradykarde Symptome
- Patienten, welche 7,5 mg 2mal / Tag oder 5 mg 2mal / Tag erhalten
- Dosisreduktion, schrittweise auf die nächst niedrigere Dosis
- Patienten, welche 7,5 mg 2mal / Tag oder 5 mg 2mal / Tag erhalten
- falls die Ruheherzfrequenz > 60 bpm steigt und dauerhaft über diesem Wert bleibt
- Patienten, welche 2,5 mg 2mal / Tag oder 5 mg 2mal / Tag erhalten
- Dosiserhöhung zur nächst höheren Dosis
- Patienten, welche 2,5 mg 2mal / Tag oder 5 mg 2mal / Tag erhalten
- falls Herzfrequenz dauerhaft < 50 bpm bleibt oder die Symptome einer Bradykardie bestehen bleiben
- Therapieunterbrechung
Dosisanpassung
- ältere Patienten (>/= 75 Jahre)
- geringere Anfangsdosis vor einer schrittweisen Erhöhung in Betracht ziehen
- 2,5 mg 2mal / Tag
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Kreatinin-Clearance > 15 ml / Min.
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kreatinin-Clearance < 15 ml / Min .
- Anwendung mit Vorsicht
- Kreatinin-Clearance > 15 ml / Min.
- eingeschränkte Leberfunktion
- leicht: keine Dosisanpassung erforderlich
- mäßig: Anwendung mit Vorsicht
- schwer: Anwendung kontraindiziert (keine Daten; mit einem starken Anstieg des Wirkstoffspiegels ist zu rechnen)
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- chronische Herzinsuffizienz
- keine Dosierungsempfehlung möglich (vorliegende Daten: siehe Fachinformation)
- chronische stabile Angina pectoris
- keine Daten
- chronische Herzinsuffizienz
Kontraindikationen
Ivabradin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Ivabradin
- Herzfrequenz im Ruhezustand unter 70 Schläge pro Min. vor der Behandlung
- kardiogener Schock
- akuter Myokardinfarkt
- schwere Hypotonie (< 90 / 50 mmHg)
- schwere Leberinsuffizienz
- Sick-Sinus-Syndrom
- SA-Block
- instabile oder akute Herzinsuffizienz
- Herzschrittmacher-Abhängigkeit (Herzfrequenz wird ausschließlich durch den Schrittmacher erzeugt)
- instabile Angina pectoris
- AV-Block 3. Grades
- Kombination mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie
- Antimykotika vom Azoltyp (Ketoconazol, Itraconazol)
- Makrolid-Antibiotika (Clarithromycin, Erythromycin per os, Josamycin, Telithromycin)
- HIV-Proteaseinhibitoren (Nelfinavir, Ritonavir)
- Nefazodon
- Kombination mit Verapamil oder Diltiazem (moderate CYP3A4-Inhibitoren mit herzfrequenzsenkenden Eigenschaften)
- Frauen im gebärfähigen Alter, die keine angemessenen Methoden zur Empfängnisverhütung anwenden
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Ivabradin - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Eosinophilie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperurikämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerz, im Allgemeinen während des ersten Behandlungsmonats
- Schwindel, möglicherweise im Zusammenhang mit Bradykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Synkope, möglicherweise im Zusammenhang mit Bradykardie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- lichtbedingte visuelle Symptome (Phosphene)
- Lichtkranz um eine Lichtquelle
- Bildauflösung (stroboskopische oder kaleidoskopische Effekte)
- farbige, helle Lichter
- Mehrfachbilder (retinale Persistenz)
- lichtbedingte visuelle Symptome (Phosphene)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verschwommenes Sehen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diplopie
- Sehstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vertigo
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bradykardie
- AV-Block 1. Grades (Verlängerung des PQ-Intervalls im EKG)
- ventrikuläre Extrasystolen
- Vorhofflimmern
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen
- supraventrikuläre Extrasystolen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- AV-Block 2. Grades
- AV-Block 3. Grades
- Sick-Sinus-Syndrom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- unkontrollierter Blutdruck
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie, möglicherweise im Zusammenhang mit Bradykardie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- Verstopfung
- Diarrhoe
- Bauchschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödem
- Ausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erythem
- Pruritus
- Urtikaria
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelspasmen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Asthenie, möglicherweise im Zusammenhang mit Bradykardie
- Erschöpfung, möglicherweise im Zusammenhang mit Bradykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Unwohlsein, möglicherweise im Zusammenhang mit Bradykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhte Kreatininwerte
- Verlängerung des QT-Intervalls im EKG
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tabletten 2mal / Tag, morgens und abends, während der Mahlzeiten
- gleichzeitige Einnahme mit Grapefruitsaft vermeiden (um das 2-fache erhöhte Ivabradin-Exposition)
Stillzeithinweise
Ivabradin - peroral
- während der Stillzeit kontraindiziert
- Frauen, bei denen eine Behandlung mit Ivabradin erforderlich ist, sollten abstillen und eine alternative Ernährungsmethode für ihr Kind wählen
- Tierstudien zeigen, dass Ivabradin in die Muttermilch ausgeschieden wird
Schwangerschaftshinweise
Ivabradin - peroral
- während der Schwangerschaft kontraindiziert
- keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- zeigten Reproduktionstoxizität
- wiesen embryotoxische und teratogene Wirkungen auf
- potentielles Risiko beim Menschen unbekannt
- Frauen im gebärfähigen Alter
- müssen während der Behandlung angemessene Methoden zur Empfängnisverhütung anwenden
- Fertilität
- Studien an Ratten haben keine Auswirkung auf die männliche und weibliche Fertilität gezeigt
Warnhinweise
Ivabradin - peroral
- mangelnder Nutzen hinsichtlich der Reduktion von klinischen Ereignissen bei Patienten mit symptomatischer chronischer stabiler Angina pectoris
- Ivabradin ist nur zur symptomatischen Behandlung der chronischen stabilen Angina pectoris indiziert, da Ivabradin keinen Nutzen im Hinblick auf eine Reduktion von kardiovaskulären Ereignissen aufweist (z.B. Herzinfarkt oder kardiovaskulärer Tod)
- Messung der Herzfrequenz
- da die Herzfrequenz im Laufe der Zeit erheblich schwanken kann: wiederholte Messungen der Herzfrequenz, EKG oder eine ambulante 24-Stunden-Überwachung für die Ermittlung der Herzfrequenz in Ruhe in Betracht ziehen
- vor der Behandlung mit Ivabradin
- bereits mit Ivabradin behandelte Patienten, bei denen eine Dosistitration beabsichtigt ist
- Patienten mit einer niedrigen Herzfrequenz
- insbesondere wenn die Herzfrequenz unter 50 bpm sinkt
- nach einer Dosisreduktion
- da die Herzfrequenz im Laufe der Zeit erheblich schwanken kann: wiederholte Messungen der Herzfrequenz, EKG oder eine ambulante 24-Stunden-Überwachung für die Ermittlung der Herzfrequenz in Ruhe in Betracht ziehen
- Herzrhythmusstörungen
- Ivabradin nicht wirksam zur Behandlung oder Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen
- verliert wahrscheinlich seine Wirksamkeit bei Auftreten einer Tachyarrhythmie (z.B. ventrikuläre oder supraventrikuläre Tachykardie)
- Vorhofflimmern oder anderen Herzrhythmusstörungen, die die Funktion des Sinusknotens störend beeinflussen
- Ivabradin nicht empfohlen
- erhöhtes Risiko für Entwicklung von Vorhofflimmern bei Patienten, welche mit Ivabradin behandelt werden
- häufiger Vorhofflimmern bei Patienten unter gleichzeitiger Gabe von
- Amiodaron
- potenten Klasse I-Antiarrhythmika
- mit Ivabradin behandelte Patienten regelmäßig hinsichtlich des Auftretens von Vorhofflimmern (anhaltend oder paroxysmal) klinisch überprüfen, einschließlich einer EKG-Kontrolle, sofern klinisch angezeigt, z.B. bei
- zunehmender Angina
- Palpitationen
- unregelmäßigem Puls
- Patienten aufklären über Anzeichen und Symptome von Vorhofflimmern
- bei Auftreten sollen Patienten ihren Arzt kontaktieren
- bei Auftreten von Vorhofflimmern während der Behandlung
- Nutzen-Risiko-Verhältnis einer fortgesetzten Behandlung mit Ivabradin sorgfältig überdenken
- Herzinsuffizienzpatienten mit intraventrikulärer Erregungsleitungsstörung (Linksschenkelblock, Rechtsschenkelblock) und ventrikulärer Dyssynchronie engmaschig überwachen
- Ivabradin nicht wirksam zur Behandlung oder Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen
- Anwendung bei Patienten mit AV-Block 2. Grades
- Ivabradin nicht empfohlen
- Anwendung bei Patienten mit niedriger Herzfrequenz
- Herzfrequenz < 70 Schläge / Min. in Ruhe vor der Behandlung
- Ivabradin darf nicht eingesetzt werden
- während der Behandlung: Herzfrequenz sinkt dauerhaft < 50 Herzschläge / Min. in Ruhe
- Dosis schrittweise reduzieren
- falls weiterhin Herzfrequenz < 50 Schläge / Min.: Behandlung abbrechen
- während der Behandlung: Patient leidet unter bradykarden Symptomen wie z.B. Schwindel, Müdigkeit oder Hypotonie
- Dosis schrittweise reduzieren
- falls bradykarde Symptome anhalten: Behandlung abbrechen
- Herzfrequenz < 70 Schläge / Min. in Ruhe vor der Behandlung
- Kombination mit herzfrequenzsenkenden Calcium-Antagonisten (z.B. Verapamil, Diltiazem)
- Kombination mit Ivabradin kontraindiziert
- Kombination mit Calcium-Antagonisten vom Dihydropyridin-Typ (z.B. Amlodipin)
- keine Sicherheitsbedenken zur Kombination von Ivabradin mit Nitraten und Calcium-Antagonisten vom Dihydropyridin-Typ bekannt
- additive Wirksamkeit wurde nicht belegt
- chronische Herzinsuffizienz
- Herzinsuffizienz muss stabil sein, bevor Behandlung mit Ivabradin in Betracht gezogen werden kann
- Herzinsuffizienz der NYHA Klasse IV
- Ivabradin sollte mit Vorsicht angewendet werden
- begrenzt Daten bei dieser Patientengruppe verfügbar
- Schlaganfall
- Anwendung von Ivabradin unmittelbar nach einem Schlaganfall nicht empfohlen, da keine Daten verfügbar sind
- visuelle Funktion
- Ivabradin beeinflusst die retinale Funktion
- kein Nachweis eines toxischen Effektes auf die Retina bei einer Langzeit-Behandlung mit Ivabradin
- Therapieabbruch erwägen, falls unerwartete Verschlechterung der visuellen Funktion auftritt
- Retinitis pigmentosa
- Vorsicht bei der Anwendung
- Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Patienten mit Hypotonie
- leichte bis mäßige Hypotonie
- Ivabradin mit Vorsicht anwenden
- nur begrenzt Studiendaten
- schwere Hypotonie (Blutdruck < 90 / 50 mmHg)
- Ivabradin ist kontraindiziert
- leichte bis mäßige Hypotonie
- Vorhofflimmern - Herzrhythmusstörungen
- medikamentöse Kardioversion bei Patienten, die mit Ivabradin behandelt werden
- gibt bei Rückkehr zum Sinusrhythmus keine Anzeichen des Risikos einer (ausgeprägten) Bradykardie
- elektrische Kardioversion (nicht dringend) bei Patienten, die mit Ivabradin behandelt werden
- erst 24 Stunden nach der letzten Ivabradin-Gabe in Betracht ziehen
- keine ausführlichen Studiendaten vorhanden
- medikamentöse Kardioversion bei Patienten, die mit Ivabradin behandelt werden
- Anwendung bei Patienten mit angeborenem QT-Syndrom oder in Behandlung mit QT-verlängernden Arzneimitteln
- Patienten mit angeborenem QT-Syndrom
- Anwendung von Ivabradin vermeiden
- Patienten, die mit QT-verlängernden Arzneimitteln behandelt werden
- Anwendung von Ivabradin vermeiden
- falls Kombination notwendig erscheint: sorgfältige kardiale Überwachung durchführen
- Reduktion der Herzfrequenz durch Ivabradin kann eine QT-Verlängerung verstärken
- kann schwere Arrhythmien, insbes. Torsades de pointes, zur Folge haben
- Patienten mit angeborenem QT-Syndrom
- hypertensive Patienten, die eine Änderung der Blutdruckbehandlung benötigen
- mit Ivabradin behandelte Herzinsuffizienzpatienten
- bei Änderung der Therapie: Blutdruck in angemessenen Abständen kontrollieren
- SHIFT Studie: unter Ivabradin häufiger Episoden von erhöhtem Blutdruck (7,1%), als bei Patienten unter Placebo (6,1%)
- Auftreten der Episoden
- meist kurz nach einer Änderung der Blutdruckbehandlung
- vorübergehend
- Effekt von Ivabradin wurde nicht beeinflusst
- Auftreten der Episoden
- mit Ivabradin behandelte Herzinsuffizienzpatienten
- Patienten mit Hypotonie