Progesteron Carefarm 25 mg Injektionslösung Dsfl.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| KTP | 14 ST | 110,92 € |
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Indikation
- Unterstützung der Lutealphase im Rahmen eines Behandlungsprogramms zur assistierten Reproduktion (ART) bei infertilen erwachsenen Frauen, die Vaginalpräparate nicht anwenden können oder nicht vertragen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Durchstechflasche (1,112 ml) enthält 25 mg Progesteron (theoretische Konzentration 22,48 mg / ml)
- Unterstützung der Lutealphase im Rahmen eines Behandlungsprogramms zur assistierten Reproduktion (ART) bei infertilen erwachsenen Frauen, die Vaginalpräparate nicht anwenden können oder nicht vertragen
- 25 mg 1mal / Tag s.c. oder i.m.
- Beginn ab dem Tag der Eizellgewinnung, in der Regel bis zur 12. Woche einer bestätigten Schwangerschaft
- ältere Patienten > 65 Jahre
- keine klinischen Daten vorhanden
- Anwendung nicht sinnvoll
- Nieren- und Leberinsuffizienz
- keine Erfahrungen
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Anwendung nicht sinnvoll
Kontraindikationen
Progesteron - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Progesteron
- nicht abgeklärte vaginale Blutungen
- bekannte verhaltene Fehlgeburt oder ektope Schwangerschaft
- schwere Leberfunktionsstörung oder -krankheit
- bekannter oder vermuteter Brustkrebs oder Krebs der Organe des Genitaltraktes
- aktive arterielle oder venöse Thromboembolien oder schwere Thrombophlebitis oder ein derartiges Ereignis in der Anamnese
- Porphyrie
- idiopathische Gelbsucht, schwerer Juckreiz oder Pemphigoid gestationis während einer früheren Schwangerschaft
Nebenwirkungen
Progesteron - invasiv
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Veränderung der Stimmungslage
- ohne Häufigkeitsangabe
- Depression
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schwindel
- Somnolenz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schlaflosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gelbsucht
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Magen-Darm-Störungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Pruritus
- Ausschlag
- ohne Häufigkeitsangabe
- Urtikaria
- Akne
- Hirsutismus
- Alopezie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gebärmutterspasmen
- Vaginalblutungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Brustspannen
- Brustschmerzen
- Vaginaler Ausfluss
- Vulvovaginaler Juckreiz
- Vulvovaginale Beschwerden
- Vulvovaginale Entzündung
- Ovarielles Hyperstimulations-syndrom (OHSS)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Brustdrüse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Menstruationsstörungen
- PMS-artige Beschwerden
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Reaktionen an der Injektionsstelle, wie
- Reizung
- Schmerzen
- Juckreiz
- Schwellungen
- Reaktionen an der Injektionsstelle, wie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hämatom an der Injektionsstelle
- Verhärtung an der Injektionsstelle
- Müdigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hitzegefühl
- allgemeines Krankheitsgefühl
- Schmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- anaphylaktoide Reaktionen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Behandlung unter der Aufsicht eines in der Behandlung von Fertilitätsstörungen erfahrenen Arztes einleiten
- zur intramuskulären oder subkutanen Verabreichung
- Verabreichung subkutan (25 mg) von der Patientin selbst nach Anweisung oder intramuskulär (25 mg) durch einen Arzt
- intramuskuläre Anwendung
- geeignete Injektionsstelle: Quadriceps femoris des rechten oder linken Oberschenkels
- gewählte Stelle reinigen und tiefe Injektion durchführen (Nadel in einem Winkel von 90° einstechen)
- langsam injizieren, um lokale Gewebeschäden zu minimieren
- subkutane Anwendung
- Verabreichung von der Patientin selbst nach Anweisung
- geeignete Injektionsstelle: Oberschenkelvorderseite, unteres Abdomen
- gewählte Stelle reinigen, Haut fest zusammendrücken und Nadel in einem Winkel von 45° - 90° einführen
- langsam injizieren, um lokale Gewebeschäden zu minimieren
- intramuskuläre Anwendung
Stillzeithinweise
Progesteron - invasiv
- das Arzneimittel sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- Progesteron wird in die Muttermilch ausgeschieden
Schwangerschaftshinweise
Progesteron - invasiv
- das Arzneimittel ist indiziert zur Unterstützung der Lutealphase im Rahmen eines Behandlungsprogramms zur assistierten Reproduktion (ART) bei infertilen Frauen
- es liegen begrenzte und uneindeutige Daten zum Risiko angeborener Anomalien, einschließlich genitaler Fehlbildungen, bei männlichen oder weiblichen Säuglingen vor, die während der Schwangerschaft einer intrauterinen Exposition ausgesetzt waren
- die während der klinischen Studie beobachteten Raten angeborener Anomalien, spontaner Fehlgeburten und ektoper Schwangerschaften waren vergleichbar mit den Angaben zur Ereignisrate in der Allgemeinbevölkerung
- allerdings war die Gesamtexposition zu gering, um beweiskräftig zu sein
- Fertilität
- das Arzneimittel wird zur Behandlung bestimmter Formen der Unfruchtbarkeit eingesetzt
Warnhinweise
Progesteron - invasiv
- Progesteron absetzen, wenn eine der folgenden Erkrankungen vermutet wird:
- Myokardinfarkt
- zerebrovaskuläre Erkrankung
- arterielle oder venöse Thromboembolie
- Thrombophlebitis
- Retinathrombose
- leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung
- Vorsicht ist geboten
- Depressionen in der Anamnese
- engmaschige Überwachung erforderlich
- Absetzen in Betracht ziehen, wenn sich die Symptome verschlimmern
- Erkrankungen, die durch Flüssigkeitsretention beeinflusst werden können
- dazu zählen z. B.
- Epilepsie
- Migräne
- Asthma
- Herz- oder Nierenfunktionsstörungen
- sorgfältige Überwachung erforderlich
- Progesteron kann ein gewisses Maß an Flüssigkeitsretention verursachen
- dazu zählen z. B.
- Diabetes
- bei einigen wenigen Patientinnen wurde unter einer Behandlung mit Estrogen-Gestagen-Kombinationspräparaten eine Abnahme der Insulinempfindlichkeit und dadurch auch der Glucosetoleranz beobachtet
- Mechanismus dieser Abnahme ist nicht bekannt
- Diabetikerinnen sollten während einer Progesteron-Therapie sorgfältig überwacht werden
- Atherosklerose
- die Anwendung von Sexualsteroiden kann außerdem das Risiko retinaler Gefäßveränderungen erhöhen
- um derartige Komplikationen zu vermeiden, ist Vorsicht geboten bei
- Anwenderinnen der Altersgruppe von > 35 Jahren
- Raucherinnen und
- Patientinnen mit Risikofaktoren für Atherosklerose
- Behandlung beenden im Falle
- transitorischer ischämischer Ereignisse
- plötzlich auftretender starker Kopfschmerzen oder
- Sehbehinderungen im Zusammenhang mit Papillenödemen oder Netzhautblutungen
- abruptes Absetzen einer Progesterontherapie führt möglicherweise zu
- Zunahme von Angstzuständen und Stimmungsschwankungen
- gesteigerte Neigung zu Krampfanfällen
- vor Beginn einer Behandlung
- Untersuchung von Patientin und Partner durch einem Arzt, um die Ursachen der Unfruchtbarkeit bzw. der Schwangerschaftskomplikationen festzustellen