Pylera 140mg/125mg/125mg Hartkapseln
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 120 ST | 120,31 € |
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Indikation
- in Kombination mit Omeprazol zur Eradikation von Helicobacter pylori sowie zur Prävention von rezidivierendem peptischem Ulcus bei Patienten mit durch H. pylori induzierten Ulcera (aktiv oder in der Vorgeschichte)
Dosierung
- in Kombination mit Omeprazol zur Eradikation von Helicobacter pylori sowie zur Prävention von rezidivierendem peptischem Ulcus bei Patienten mit durch H. pylori induzierten Ulcera (aktiv oder in der Vorgeschichte)
- 3 Kapseln (je Kapsel 40 mg Bismut(III)-oxid plus 125 mg Metronidazol plus 125 mg Tetracyclinhydrochlorid) 4mal / Tag (insgesamt 12 Kapseln / Tag) nach den Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und vor dem Schlafengehen (vorzugsweise nach einem Imbiss))
- in Kombination mit 20 mg Omeprazol 2mal / Tag (nach dem Frühstück, nach dem Abendessen)
- vergessene Dosierungen
- Ausgleich vergessener Dosierungen, indem das normale Dosierungsschema über die vorgesehenen 10 Tage hinaus fortgeführt wird, bis alle Arzneimittel aufgebraucht wurden
- nicht 2 Dosen auf einmal einnehmen
- werden > 4 aufeinander folgende Dosierungen vergessen (1 Tag)
- Befragung des behandelnden Arztes
- Behandlungsdauer: 10 Tage
- 3 Kapseln (je Kapsel 40 mg Bismut(III)-oxid plus 125 mg Metronidazol plus 125 mg Tetracyclinhydrochlorid) 4mal / Tag (insgesamt 12 Kapseln / Tag) nach den Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen und vor dem Schlafengehen (vorzugsweise nach einem Imbiss))
Dosisanpassung
- Leber- oder Nierenfunktionsstörung
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht beurteilt
- Anwendung kontraindiziert
- ältere Patienten
- begrenzte Erfahrungen
- höhere Prävalenz von Funktionsstörungen der Leber, Nieren oder des Herzens sowie bestehende Begleiterkrankungen und die größere Anzahl begleitender medizinischer Therapien berücksichtigen
- Kinder und Jugendliche
- < 12 Jahre: Anwendung kontraindiziert
- >/= 12 - 18 Jahre: Anwendung nicht empfohlen
Kontraindikationen
Bismutsubcitrat, Tetracyclin und Metronidazol - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Citronensäure, Bismut-Kalium-Salze, Tetracycline, Metronidazol oder andere Nitroimidazolderivate
- Nierenfunktionsstörungen
- Leberfunktionsstörungen
- Patienten mit Cockayne Syndrom
- Kinder und Jugendliche (bis 12 Jahre)
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Therapiehinweise
Einnahme in aufrechter Körperhaltung.
Nebenwirkungen
Bismutsubcitrat, Tetracyclin und Metronidazol - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vaginalinfektion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Candidiasis
- orale Candidose
- vaginale Candidose
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pseudo-membranöse Kolitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arzneimittelüberempfindlichkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anorexie
- Appetit vermindert
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angst
- Depression
- Schlaflosigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Geschmacksstörung (metallischer Geschmack)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerz
- Schwindelgefühl
- Somnolenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypoästhesie
- Parästhesie
- Amnesie
- Tremor
- ohne Häufigkeitsangabe
- periphere Neuropathie
- aseptische Meningitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verschwommenes Sehen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vertigo
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhö
- Übelkeit
- Stuhlveränderung (Stuhl schwarz)
- kann bei Bismutverbindungen aufgrund der im Gastrointestinaltrakt erfolgenden Umwandlung in Bismutsulfit auftreten
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erbrechen
- Abdominalschmerz (Schmerzen Oberbauch)
- Dyspepsie
- Obstipation
- Mundtrockenheit
- Flatulenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Zungenödem
- Mundulzeration
- Stomatitis
- Bauch aufgetrieben
- Aufstoßen
- Zungenverfärbung
- kann bei Bismutverbindungen aufgrund der im Gastrointestinaltrakt erfolgenden Umwandlung in Bismutsulfit auftreten
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Alaninaminotransferase erhöht
- Aspartataminotransferase erhöht
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ausschlag ( makulo-papulöser Ausschlag, Ausschlag mit Juckreiz)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- Pruritus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blasenbildung
- Exfoliation der Haut
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom)
- DRESS-Syndrom (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Chromurie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwächezustände
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Brustkorbschmerz
- Brustkorbbeschwerden
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nebenwirkungen, die Berichten zufolge bei Bismutverbindungen auftraten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Enzephalopathie (bei Anwendung hoher Dosen verschiedener Bismutsalze über einen längeren Zeitraum)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nebenwirkungen, die Berichten zufolge bei Metronidazol auftreten und bei dem Kombinationsarzneimittel Bismutverbindung plus Tetracyclin plus Metronidazol nicht beobachtet wurden
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- reversible Thrombozytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Enzephalopathie
- cholestatische Hepatitis
- Ikterus
- ohne Häufigkeitsangabe
- reversible Leuko-Neutropenie in Fällen von längerer Behandlung
- Krampfanfälle (normalerweise in hohen Dosen oder bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung)
- periphere Neuropathien
- bei Behandlung über langen Zeitraum
- Absetzen von Metronidazol oder die Senkung der Dosis hat normalerweise einen vollständige Rückgang oder eine Besserung der Neuropathie zur Folge; bei einigen Patienten kann sie jedoch trotz dieser Maßnahmen anhalten
- Anaphylaxe
- Dysuresie
- Zystitis
- Inkontinenz
- Pankreatitis
- pseudomembranöse Enterokolitis
- bei Patienten mit Cockayne Syndrom
- schwere, irreversible Lebertoxizität/akutes Leberversagen, einschließlich Fälle mit tödlichem Ausgang und einem sehr schnellen Einsetzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Nebenwirkungen, die Berichten zufolge bei Tetracyclinhydrochlorid auftreten und bei dem Kombinationsarzneimittel Bismutverbindung plus Tetracyclin plus Metronidazol nicht beobachtet wurden
- ohne Häufigkeitsangabe
- pseudomembranöse Kolitis (durch übermäßiges Wachstum von Clostridium difficile)
- Superinfektionen
- Leberversagen (bei hochdosiertem Tetracyclin und bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung)
- Nierenfunktionsstörungen (insbesondere Verschlimmerung der Funktionsstörung bei Patienten mit einer vorbestehenden Nierenfunktionsstörung), akutes Nierenversagen, interstitielle Nephritis
- dauerhafte Verfärbung der Zähne (während der Zahnentwicklung); Zahnschmelzhypoplasie
- Ösophagusulzeration
- hämolytische Anämie
- Thrombozytopenie
- thrombozytopenische Purpura
- Neutropenie
- Eosinophilie
- Pseudotumor cerebri (benigne intrakranielle Hypertonie) bei Erwachsenen
- vorgewölbte Fontanellen bei Säuglingen
- bei Patienten mit Myasthenia gravis
- erhöhte Muskelschwäche (myasthenisches Syndrom)
- Photosensibilität (Parästhesie kann frühes Anzeichen einer bevorstehenden Phototoxizität sein)
- Wirkstoff eher phototoxisch als photoallergen
- Pharyngitis
- Anaphylaxe
- exfoliative Dermatitis
- Pankreatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Kapseln zum Einnehmen
- nicht öffnen; unzerkaut schlucken
- nach der Einnahme nicht sofort hinlegen
- nach der Mahlzeit im Sitzen mit einem vollen Glas Wasser (250 ml) einnehmen, um das Risiko einer Ösophagusulzeration durch Tetracyclinhydrochlorid zu verringern
- besonders bei der vor dem Schlafengehen eingenommenen Dosis wichtig
- Einnahme der 4 Dosen nach dem Frühstück, nach dem Mittagessen, nach dem Abendessen und vor dem Schlafengehen (vorzugsweise nach einem Imbiss)
Stillzeithinweise
Bismutsubcitrat, Tetracyclin und Metronidazol - peroral
- in der Stillzeit kontraindiziert
- Metronidazol
- wird in die Muttermilch in ähnlichen Konzentrationen ausgeschieden, wie sie im Plasma gefunden werden
- Tetracyclinhydrochlorid
- wird in die Muttermilch ausgeschieden
- bei gestillten Neugeborenen/ Säuglingen von Frauen, die mit Tetracyclinhydrochlorid behandelt wurden, sind Auswirkungen auf die Zähne beobachtet worden
- Bismut-Kalium-Salz
- nicht bekannt ob Bismut-Kalium-Salz oder dessen Metabolite in die Muttermilch ausgeschieden werden
Schwangerschaftshinweise
Bismutsubcitrat, Tetracyclin und Metronidazol - peroral
- in der Schwangerschaft kontraindiziert
- keine Daten über die Anwendung bei Schwangeren vorliegend
- Tetracyclinhydrochlorid
- beim Menschen während der Schwangerschaft Auswirkungen auf die Zähne und die Entwicklung des Skeletts
- Bismut-Kalium-Salz
- keine ausreichenden tierexperimentellen Daten
- Metronidazol
- keine ausreichenden tierexperimentellen Daten
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien mit Metronidazol und Tetracyclinhydrochlorid
- Hinweise auf eine Beeinträchtigung der männlichen Fertilität
- keine ausreichenden tierexperimentellen Daten in Bezug auf die Wirkungen von Bismut-Kalium-Salz und Metronidazol
- tierexperimentelle Studien mit Metronidazol und Tetracyclinhydrochlorid
Warnhinweise
Bismutsubcitrat, Tetracyclin und Metronidazol - peroral
- Encephalopathien
- wenige Berichte über Encephalopathien in Verbindung mit sehr hohen Dosen verschiedener Bismuthaltiger Produkte bei längerer Behandlung
- waren bei Abbruch der Therapie reversibel
- sehr seltene Fälle von Enzephalopathie bei Metronidazol
- Fälle von Enzephalopathie in Verbindung mit der Anwendung von Bismutsubcitrat plus Tetracyclin plus Metronidazol nach dessen Inverkehrbringen berichtet
- periphere Neuropathien
- periphere Neuropathien beobachtet bei Patienten die mit Metronidazol behandelt wurden (üblicherweise über einen langen Zeitraum)
- Fälle von peripherer Neuropathie bei ismutsubcitrat plus Tetracyclin plus Metronidazol berichtet
- bei Auftreten abnormer neurologischer Zeichen
- sofortiges Absetzen der Therapie erforderlich
- Patienten mit Erkrankungen des Zentralnervensystems
- mit Vorsicht anwenden
- übermäßiges Wachstum von Organismen während der Therapie mit Tetracyclinen
- übermäßiges Wachstum von Candida albicans
- orale Candidiasis, Vulvovaginitis und Pruritus können auftreten
- können eine Behandlung mit Antimykotika erforderlich machen
- übermäßiges Wachstum von resistenten koliformen Organismen wie Pseudomonas spp. und Proteus spp. möglich
- kann zu Diarrhö führen
- Superinfektion
- gelegentlich ernsthaftere Fälle von Enterokolitis beobachtet aufgrund einer Superinfektion mit resistenten Staphylokokken und von durch Clostridium difficile induzierter pseudomembranöser Kolitis
- Therapieabbruch bei Auftreten einer Superinfektion; geeignete Therapie einleiten
- übermäßiges Wachstum von Candida albicans
- Photosensitivität
- bei einigen Anwendern von Tetracyclinen Fälle von Photosensitivität beobachtet, die sich in ausgeprägten Sonnenbrandreaktionen manifestierten
- Patienten, die direkter Sonneneinstrahlung oder ultraviolettem Licht ausgesetzt sein könnten
- sollten auf das Risiko einer solchen Reaktion in Verbindung mit Tetracyclin-Arzneimitteln hingewiesen werden
- Behandlungsabbruch bei ersten Anzeichen eines Hauterythems
- Verringerung des Risikos einer Ösophagusreizung und -ulzeration
- Zufuhr einer ausreichenden Flüssigkeitsmenge empfohlen, insbesondere bei der vor dem Schlafengehen eingenommenen Dosis von Tetracyclin
- Patienten mit Anzeichen oder einer Vorgeschichte von Störungen der Blutzusammensetzung
- Anwendung von Metronidazol nur mit Vorsicht
- selten bei längerer Anwendung von Metronidazol leichte Leukopenie beobachtet
- orale Antikoagulanzien (z.B. Warfarin)
- Thromboplastinzeit sollte überwacht werden
- Metronidazol kann die Thromboplastinzeit verlängern
- ggf. Dosisreduktion der oralen Antikoagulanzien erforderlich
- Omeprazol kann die Elimination von Warfarin verzögern
- ggf. Warfarin-Dosisreduktion erforderlich
- keine Wechselwirkung mit Heparin
- QT-Verlängerung
- QT-Verlängerung wurde berichtet, wenn Metronidazol zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet wird, die sowohl das QT-Intervall verlängern können als auch ein Potenzial für erhöhte Plasmaspiegel aufgrund von Arzneimittelwechselwirkungen mit Metronidazol haben
- alkoholische Getränke
- während der Therapie und mind. 24 Stunden nach Abschluss der Behandlung dürfen keine alkoholischen Getränke konsumiert werden
- Pseudotumor cerebri (benigne intrakranielle Hypertonie)
- mit der Anwendung von Tetracyclin bei Erwachsenen in Verbindung gebracht
- übliche klinische Manifestationen sind Kopfschmerz und verschwommenes Sehen
- dauerhafte Folgeerscheinungen möglich (auch wenn normalerweise rascher Rückgang der Symptome nach Abbruch der Tetracyclingabe)
- myasthenisches Syndrom
- in seltenen Fällen in Verbindung mit Tetracyclin beobachtet
- Vorsicht bei Patienten mit Myasthenia gravis (Gefahr einer Verschlimmerung der Erkrankung)
- renale Toxizität bei gleichzeitiger Anwendung von Methoxyfluran
- Berichte über renale Toxizität mit tödlichem Ausgang, die bei gleichzeitiger Anwendung von Tetracyclin und Methoxyfluran
- gleichzeitige Anwendung von Methoxyfluran vermeiden
- röntgenologische Diagnoseverfahren
- Bismut absorbiert Röntgenstrahlen
- röntgenologische Diagnoseverfahren im Bereich des Gastrointestinaltrakts können beeinträchtigt werden
- Dunkelfärbung der Fäces
- Bismut kann vorübergehende, harmlose Dunkelfärbung der Fäces verursachen
- führt jedoch nicht zu einer Beeinträchtigung von Standardtests auf okkultes Blut
- Beeinträchtigung bestimmter Blutuntersuchungsparameter durch Metronidazol, wie
- Aspartat-Amino-Transferase (AST, SGOT)
- Alaninaminotransferase (ALT, SGPT)
- Lactatdehydrogenase (LDH)
- Triglyceride
- Hexokinase-Glucose
- Auftreten von Nullwerten ist möglich
- Mechanismus
- bei allen Assays, in denen Beeinträchtigungen berichtet wurden, ist eine enzymatische Kopplung des Assays an eine Nikotinamid-Redoxreaktion (NAD) beteiligt
- Grund für die Beeinträchtigung ist die Ähnlichkeit der Resorptionsspitzenwerte von NADH (340 nm) und Metronidazol (322 nm) bei pH 7
- ältere Patienten
- Erfahrungen begrenzt
- allgemein höhere Prävalenz von Funktionsstörungen der Leber, Nieren oder des Herzens sowie bestehende Begleiterkrankungen und die größere Anzahl begleitender medizinischer Therapien berücksichtigen
- pädiatrische Patienten
- < 12 Jahre: Anwendung kontraindiziert
- 12 - 18 Jahre: Anwendung nicht empfohlen