Qaialdo 10 mg/ml Suspension zum Einnehmen
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 150 ML | 616,92 € |
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Indikation
- Behandlung therapieresistenter Ödeme im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz, von Leberzirrhose mit Aszites und Ödem, malignem Aszites, nephrotischem Syndrom sowie zur Diagnose und Behandlung von primärem Aldosteronismus und zur Behandlung essenzieller Hypertonie
- Hinweis
- Neugeborene, Kinder und Jugendliche nur unter Anleitung eines pädiatrischen Facharztes behandeln
- es liegen nur begrenzte Daten zu Kindern und Jugendlichen vor
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Suspension enthält 10 mg Spironolacton
- Erwachsene
- Herzinsuffizienz mit Ödem
- 100 mg / Tag
- in schwierigen oder schweren Fällen, schrittweise Dosiserhöhung: </= 200 mg / Tag
- sobald das Ödem unter Kontrolle ist, übliche Erhaltungsdosis: 75 - 200 mg / Tag
- schwere Herzinsuffizienz in Verbindung mit Standardtherapie (Klassen III-IV der New York Heart Association)
- initial: 25 mg / Tag, bei Patienten mit einem Serumkalium </= 5,0 mEq / l und einem Serumkreatinin </= 2,5 mg / dl
- Patienten, die eine Dosis von 25 mg 1mal / Tag gut vertragen
- Dosiserhöhung, je nach klinischer Indikation: </= 50 mg 1mal / Tag
- Patienten, die eine Dosis von 25 mg 1mal / Tag nicht gut vertragen
- Dosisreduktion: 25 mg jeden 2.Tag
- Empfehlungen zur Überwachung von Serumkalium und Serumkreatinin: s. Fachinformation
- Leberzirrhose mit Aszites und Ödem
- wird im Harn ein Na+ / K+-Quotient >/= 1,0 gemessen
- Initialdosis: 100 mg / Tag
- ist der Quotient </= 1,0
- Initialdosis: 200 - 400 mg / Tag
- Erhaltungsdosis einzeln bestimmen
- wird im Harn ein Na+ / K+-Quotient >/= 1,0 gemessen
- maligne Aszites
- Initialdosis: 100 - 200 mg / Tag
- in schweren Fällen, schrittweise Dosiserhöhung: </= 400 mg / Tag
- sobald das Ödem unter Kontrolle ist: Erhaltungsdosis einzeln bestimmen
- nephrotisches Syndrom
- 100 - 200 mg / Tag
- es wurde nicht nachgewiesen, dass Spironolacton entzündungshemmend ist oder Einfluss auf den eigentlichen pathologischen Prozess hat
- Anwendung nur empfohlen, wenn Glucocorticoide allein nicht ausreichend wirksam sind
- Diagnose und Behandlung von primärem Aldosteronismus
- Spironolacton kann als erste diagnostische Maßnahme angewendet werden, um Patienten bei normaler Ernährung auf Anzeichen eines primären Hyperaldosteronismus zu testen
- Langzeittest
- 400 mg / Tag für 3 - 4 Wochen
- kommt es zur Korrektur einer Hypokaliämie und einer Hypertonie, liefert dies vorläufige diagnostische Hinweise auf einen primären Hyperaldosteronismus
- Kurzzeittest
- 400 mg / Tag für 4 Tage
- steigt das Serumkalium während der Gabe von Spironolacton an, fällt aber nach Absetzen von Spironolacton wieder ab, sollte als vorläufige Diagnose ein primärer Hyperaldosteronismus in Betracht gezogen werden
- Langzeittest
- nachdem die Diagnose des Hyperaldosteronismus mithilfe einschlägiger Testverfahren endgültig gestellt wurde
- Spironolacton zur Vorbereitung auf einen chirurgischen Eingriff in Dosen von 100 - 400 mg / Tag anwenden
- Patienten, die für eine Operation als ungeeignet erachtet werden
- Spironolacton für die Langzeit-Erhaltungstherapie in der niedrigsten effektiven Dosis anwenden, die für den einzelnen Patienten bestimmt wird
- Spironolacton kann als erste diagnostische Maßnahme angewendet werden, um Patienten bei normaler Ernährung auf Anzeichen eines primären Hyperaldosteronismus zu testen
- essenzielle Hypertonie
- 50 - 100 mg / Tag
- in schwierigen oder schweren Fällen, schrittweise Dosiserhöhung, in Abständen von 2 Wochen: </= 200 mg / Tag
- Behandlungsdauer: >/= 2 Wochen, da der Patient vor diesem Zeitpunkt möglicherweise nicht angemessen darauf anspricht
- anschließend: Dosis je nach Ansprechen des Patienten anpassen
- Herzinsuffizienz mit Ödem
Dosisanpassung
- ältere Menschen
- Behandlung mit der niedrigsten Dosis beginnen und je nach Bedarf nach oben titrieren, um einen maximalen Nutzen zu erzielen
- bei schweren Leber- und Nierenfunktionsstörungen, die den Metabolismus und die Ausscheidung von Spironolacton verändern können: Vorsicht geboten
- eingeschränkte Nierenfunktion
- leicht (glomeruläre Filtrationsrate [GFR] 60 - 90 ml / Min.)
- mit der niedrigsten Dosis beginnen
- Serumkaliumspiegel und Nierenfunktion engmaschig überwachen
- mäßig (GFR 30 - < 60 ml / Min.) bis schwer (GFR < 30 ml / Min.): kontraindiziert
- leicht (glomeruläre Filtrationsrate [GFR] 60 - 90 ml / Min.)
- eingeschränkte Leberfunktion
- da eine Beeinträchtigung der Leberfunktion zu einer verminderten Elimination von Spironolacton und seinen Metaboliten führen kann: mit der niedrigsten Dosis beginnen und langsam titrieren
- Patienten auf dosisbedingte Nebenwirkungen überwachen
- Kinder und Jugendliche
- Behandlung mit der kleinsten Dosis beginnen und entsprechend dem Ansprechen und der Verträglichkeit anpassen
- Diurese bei Herzinsuffizienz, Aszites, Ödem und nephrotischem Syndrom
- Neugeborene
- 1 - 2 mg / kg / Tag, in 1 - 2 aufgeteilten Dosen
- Säuglinge oder Kinder (1 Monat - 18 Jahre)
- 1 - 3 mg / kg / Tag in 1 - 2 aufgeteilten Dosen
- tägliche Maximaldosis: 200 mg
- Neugeborene
- primärer Hyperaldosteronismus; resistente Aszites
- Neugeborene
- bis zu einer Höchstdosis von 7 mg / kg / Tag
- Säuglinge oder Kinder (1 Monat - 18 Jahre)
- bis zu einer Höchstdosis von 9 mg / kg / Tag
- tägliche Maximaldosis: 400 mg
- Neugeborene
- Neugeborene, Kinder und Jugendliche nur unter Anleitung eines pädiatrischen Facharztes behandeln
- es liegen nur begrenzte Daten zu Kindern und Jugendlichen vor
- Tabelle 1 - Umrechnung von Dosis (mg) in Volumen (ml) mithilfe der zwei Dosierspritzen für Zubereitungen zum Einnehmen: s. Fachinformation
Kontraindikationen
Spironolacton - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Spironolacton
- akute Niereninsuffizienz
- signifikant eingeschränkte Nierenfunktion (GFR < 30 ml/min)
- Anurie
- Addisonsche Krankheit
- Hyperkaliämie (> 5,5 mEq/l)
- gleichzeitige Anwendung von Eplerenon
- bei Kindern und Jugendlichen mit mittelschwerer bis schwerer Nierenfunktionsstörung
- gleichzeitige Anwendung mit anderen kaliumsparenden Diuretika
- eine Hyperkaliämie kann induziert werden
- Kaliumpräparate dürfen nicht routinemäßig mit Spironolacton angewendet werden
- eine Hyperkaliämie kann induziert werden
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Spironolacton - intraoral
- Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- gutartige Neubildung der Brustdrüse (bei Männern)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leukopenie
- Agranulozytose
- Thrombozytopenie
- Anämie
- eosinophilie Purpura
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hyperkaliämie (insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung oder bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern oder Angiotensin-II-Rezeptorblockern berichtet)
- Arrhythmie, Brustkorbschmerz, Übelkeit, Diarrhö, Parästhesie, Schwäche, schlaffe Lähmung oder Muskelkrampf lassen sich klinisch nur schwer von Hypokaliämie unterscheiden
- elektrokardiographische Veränderungen sind die frühesten spezifischen Anzeichen einer Kaliumstörung
- Hyperkaliämie (insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung oder bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern oder Angiotensin-II-Rezeptorblockern berichtet)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Elektrolytungleichgewicht
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Verwirrtheitszustand
- ohne Häufigkeitsangabe
- Libidostörung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindelgefühl
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ataxie
- Kopfschmerzen
- Benommenheit
- Lethargie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- anomale Leberfunktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pruritus
- Ausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- Epidermolysis acuta toxica (TEN)
- Stevens-Johnson-Syndrom
- Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen(DRESS)
- Pemphigoid
- Alopezie
- Hypertrichose
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelspasmen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- akute Nierenschädigung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gynäkomastie
- im Zusammenhang mit der Anwendung von Spironolacton kann sich eine Gynäkomastie entwickeln
- die Entwicklung scheint sowohl mit der Dosis als auch mit der Dauer der Therapie in Zusammenhang zu stehen und ist normalerweise reversibel, wenn das Arzneimittel abgesetzt wird
- in seltenen Fällen kann die Brustvergrößerung zu einem gewissen Grad bestehen bleiben
- Brustschmerz
- in klinischen Studien wurden Brustschmerz häufiger bei Männern als bei Frauen berichtet
- Gynäkomastie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- menstruelle Erkrankung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Impotenz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Unwohlsein
- ohne Häufigkeitsangabe
- von Medikamenten ausgelöstes Fieber
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Suspension zum Einnehmen
- zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen
- Flasche vor der Anwendung gründlich schütteln, um die Suspension zu redispergieren
- zur genauen Abmessung der verordneten Dosis der Suspension zum Einnehmen enthält die Packung zwei Dosierspritzen (eine 1-ml-Spritze mit schwarzer Schrift und eine 5-ml-Spritze mit roter Schrift, die beide in Schritten von 0,1 ml skaliert sind und eine genaue und reproduzierbare Dosierung in Schritten von 1 mg ermöglichen)
- medizinisches Fachpersonal sollte den Patienten oder die Betreuungsperson anweisen, welche Spritze zu verwenden ist, um sicherzustellen, dass das korrekte Volumen angewendet wird
- medizinisches Fachpersonal sollte den Patienten oder die Betreuungsperson anweisen, die Spitze der Spritze in den Mund an die Wangeninnenseite zu legen und den Inhalt langsam und ohne Druck freizusetzen
- um eine korrekte und einheitliche Dosisfreisetzung in den Magen zu fördern, sollte nach jeder Dosis Spironolacton Wasser getrunken werden
- Erwachsenen ohne Schluckbeschwerden können feste orale Formulierungen angemessener und geeigneter sein
Stillzeithinweise
Spironolacton - intraoral
- Spironolacton darf nicht während der Stillzeit angewendet werden
- Canrenon wird über die Muttermilch ausgeschieden
Schwangerschaftshinweise
Spironolacton - intraoral
- die Anwendung von Spironolacton während der Schwangerschaft und bei gebärfähigen Frauen, die keine Empfängnisverhütung anwenden, wird nicht empfohlen
- es liegen keine Studien zu Spironolacton bei Schwangeren vor
- tierexperimentelle Studien
- haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- Fertilität
- Studien an Tieren deuten darauf hin, dass Spironolacton die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann
Warnhinweise
Spironolacton - intraoral
- Hinweis
- Neugeborene, Kinder und Jugendliche sollten nur unter Anleitung eines pädiatrischen Facharztes behandelt werden
- es liegen nur begrenzte Daten zu Kindern und Jugendlichen vor
- Überwachung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts
- die Behandlung von Patienten mit diesem Arzneimittel erfordert regelmäßige ärztliche Kontrolle, wobei der Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt zu überwachen ist
- eine regelmäßige Bestimmung der Serumelektrolyte wird aufgrund der Möglichkeit einer Hyperkaliämie, Hyponatriämie und einer möglichen vorübergehenden Erhöhung des Blut-Harnstoff-Stickstoffs (BUN) empfohlen, insbesondere bei älteren Patienten und/oder bei Patienten mit vorbestehender Nieren- oder Leberfunktionsstörung
- das Arzneimittel sollte bei älteren Patienten oder bei Patienten mit einer möglichen Obstruktion der Harnwege oder Störungen, die ihren Elektrolythaushalt massiv beeinträchtigen, nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden
- Hyperkaliämie
- schwere Hyperkaliämie möglich bei
- gleichzeitiger Anwendung von Spironolacton und
- anderen kaliumsparenden Diuretika
- Angiotensin-Converting-Enzym-(ACE)-Hemmern
- nichtsteroidalen Antiphlogistika
- Angiotensin-II-Antagonisten
- Aldosteronblockern
- Heparin
- niedermolekularem Heparin
- anderen Arzneimitteln bzw. bei Erkrankungen, die bekanntermaßen Hyperkaliämie verursachen
- Kaliumpräparaten
- kaliumreichen Diät
- kaliumhaltigen Kochsalzersatzmitteln
- gleichzeitiger Anwendung von Spironolacton und
- Hyperkaliämie kann auch bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion auftreten
- dabei kann es zu kardialen Dysrhythmien kommen, die tödlich verlaufen können
- schwere Hyperkaliämie möglich bei
- bei einigen Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose wurde auch bei normaler Nierenfunktion das Auftreten einer reversiblen hyperchlorämischen metabolischen Azidose berichtet, üblicherweise in Verbindung mit Hyperkaliämie
- in Kombination mit anderen Diuretika kann eine Verdünnungshyponatriämie auftreten
- Hyperkaliämie bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz
- Hyperkaliämie kann tödlich sein
- bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz, die Spironolacton erhalten, ist der Serumkaliumspiegel unbedingt zu überwachen und stabil zu halten
- vermeiden Sie die Anwendung anderer kaliumsparender Diuretika
- vermeiden Sie die Anwendung oraler Kaliumpräparate bei Patienten mit einem Serumkalium > 3,5 mEq/l
- es wird empfohlen, die Kalium- und Kreatininwerte turnusmäßig zu überwachen, und zwar eine Woche nach Beginn der Spironolacton-Gabe bzw. nach Erhöhung der Spironolacton-Dosis, in den folgenden drei Monaten monatlich, im darauf folgenden Jahr vierteljährlich und anschließend alle sechs Monate
- liegen die Serumkalium-Werte über 5 mEq/l bzw. die Serumkreatinin-Werte über 4 mg/dl, so ist die Behandlung abzusetzen oder zu unterbrechen
- gleichzeitige Anwendung mit Herzglykosiden oder blutdrucksenkenden Mitteln
- die gleichzeitige Anwendung dieses Arzneimittels mit Herzglykosiden oder blutdrucksenkenden Mitteln kann eine Anpassung der Dosis dieser Arzneimittel erforderlich machen
- Harnstoff
- bei der Anwendung von Spironolacton kann es zu einem reversiblen Anstieg des Blutharnstoffs kommen, insbesondere bei Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung
- Kinder und Jugendliche
- Spironolacton ist bei Kindern und Jugendlichen mit mittelschwerer bis schwerer Nierenfunktionsstörung kontraindiziert
- kaliumsparende Diuretika sollten bei hypertensiven pädiatrischen Patienten mit leichter Niereninsuffizienz wegen des Risikos einer Hyperkaliämie mit Vorsicht angewendet werden