Qdenga Plv.u.LM.z.Her.e.Inj.-Lsg.i.Fertigspr.
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| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 112,53 € |
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Indikation
- Prävention von Dengue-Fieber bei Personen >/= 4 Jahre
- Anwendung gemäß den offiziellen Empfehlungen
Dosierung
Basiseinheit: nach der Rekonstitution enthält eine Dosis (0,5 ml): Dengue-Virus-Serotyp 1 (lebend, attenuiert): >/= 3,3 log10 PBE / Dosis; Dengue-Virus-Serotyp 2 (lebend, attenuiert) >/= 2,7 log10 PBE / Dosis; Dengue-Virus-Serotyp 3 (lebend, attenuiert): >/= 4,0 log10 PBE / Dosis; Dengue-Virus-Serotyp 4 (lebend, attenuiert): >/= 4,5 log10 PBE / Dosis
- Prävention von Dengue-Fieber
- Personen >/= 4 Jahre
- 2-Dosen-Impfschema
- Monat 0 und 3: 1 Impfdosis (0,5 ml)
- Notwendigkeit einer Auffrischimpfung nicht nachgewiesen
- 2-Dosen-Impfschema
- Kinder < 4 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit bisher noch nicht erwiesen
- zurzeit vorliegende Daten s. Fachinformatione
- eine Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden
- ältere Personen >/= 60 Jahre
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Personen >/= 4 Jahre
Kontraindikationen
Dengue-Virus-Impfstoffe - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen die Dengue-Virus-Serotypen 1 bis 4 (lebend, attenuiert)
- Überempfindlichkeit gegen frühere Dosis dieses Arzneimittels
- Personen mit angeborener oder erworbener Immundefizienz, einschließlich
- Personen, die in den 4 Wochen vor der Impfung immunsuppressive Therapien wie Chemotherapie oder hoch dosierte systemische Corticosteroide (z. B. 20 mg Prednison / Tag oder 2 mg Prednison / kg Körpergewicht / Tag über mindestens 2 Wochen) erhalten haben
- wie bei anderen attenuierten Lebendimpfstoffen
- Personen mit symptomatischer HIV-Infektion oder einer asymptomatischen HIV-Infektion, bei der Hinweise auf eine eingeschränkte Immunfunktion vorliegen
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Nebenwirkungen
Dengue-Virus-Impfstoffe - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Infektion der oberen Atemwege, einschließlich
- virale Infektion der oberen Atemwege
- vorübergehende Impfvirämie
- Infektion der oberen Atemwege, einschließlich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nasopharyngitis
- Pharyngotonsillitis, einschließlich
- Tonsillitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bronchitis
- Rhinitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- verminderter Appetit (bei Kindern < 6 Jahren in klinischen Studien erhoben)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Reizbarkeit (bei Kindern < 6 Jahren in klinischen Studien erhoben)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- Somnolenz (bei Kindern < 6 Jahren in klinischen Studien erhoben)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindelgefühl
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhoe
- Übelkeit
- Abdominalschmerz
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ausschlag, einschließlich
- viraler Ausschlag
- makulo-papulöser Ausschlag
- juckender Ausschlag
- Pruritus (gemeldet bei Erwachsenen in klinischen Studien)
- Urtikaria
- Ausschlag, einschließlich
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Myalgie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Arthralgie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- Erythem an der Injektionsstelle
- Unwohlsein
- Asthenie
- Fieber
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwellung an der Injektionsstelle
- blaue Flecken an der Injektionsstelle (gemeldet bei Erwachsenen in klinischen Studien)
- Jucken an der Injektionsstelle (gemeldet bei Erwachsenen in klinischen Studien)
- grippeähnliche Erkrankung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blutung an der Injektionsstelle (gemeldet bei Erwachsenen in klinischen Studien)
- Ermüdung (gemeldet bei Erwachsenen in klinischen Studien)
- Verfärbung an der Injektionsstelle (gemeldet bei Erwachsenen in klinischen Studien)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- subkutane Injektion nach vollständiger Rekonstitution des lyophilisierten Impfstoffs mit dem Lösungsmittel
- Injektion vorzugsweise in den Oberarm im Bereich des Deltamuskels
- nicht intravasal, intradermal oder intramuskulär injizieren
- nicht mit Impfstoffen oder anderen parenteralen Arzneimitteln in derselben Spritze mischen
Stillzeithinweise
Dengue-Virus-Impfstoffe - invasiv
- während der Stillzeit kontraindiziert
- nicht bekannt, ob dieses Arzneimittel in die Muttermilch übergeht
- Risiko für das Neugeborene / Kind kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Dengue-Virus-Impfstoffe - invasiv
- als attenuierter Lebendimpfstoff während der Schwangerschaft kontraindiziert
- tierexperimentelle Studien
- keine ausreichenden Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vorliegend
- bisher nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegend
- Daten nicht ausreichend, um mögliche Auswirkungen auf die Schwangerschaft, embryofetale Entwicklung, Geburt und postnatale Entwicklung auszuschließen
- Frauen im gebärfähigen Alter
- sollten eine Schwangerschaft für mindestens 1 Monat nach der Impfung vermeiden
- Frauen, die beabsichtigen schwanger zu werden
- sollte eine Verschiebung der Impfung angeraten werden
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien
- keine ausreichenden Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vorliegend
- keine speziellen Studien zur Fertilität beim Menschen durchgeführt
- tierexperimentelle Studien
Warnhinweise
Dengue-Virus-Impfstoffe - invasiv
- Rückverfolgbarkeit
- um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
- Anwendung
- darf nicht als intravasale, intradermale oder intramuskuläre Injektion verabreicht werden
- Anaphylaxie
- geeignete medizinische Behandlung und Überwachung muss stets unmittelbar verfügbar sein
- für den Fall einer seltenen anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs
- wie bei allen injizierbaren Impfstoffen
- geeignete medizinische Behandlung und Überwachung muss stets unmittelbar verfügbar sein
- Überprüfung der Krankengeschichte
- vor der Impfung
- individuelle Anamnese prüfen
- insbesondere im Hinblick auf frühere Impfungen und mögliche Überempfindlichkeitsreaktionen, die nach einer Impfung aufgetreten sind
- vor der Impfung
- Begleiterkrankungen
- Personen mit einer akuten schweren fiebrigen Erkrankung
- Impfung sollte aufgeschoben werden
- bei Vorliegen einer leichten Infektion, wie z. B. einer Erkältung
- Impfung sollte nicht verschoben werden
- Personen mit einer akuten schweren fiebrigen Erkrankung
- Einschränkungen der Impfstoffwirksamkeit
- möglicherweise wird nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort gegen alle Serotypen des Dengue-Virus hervorgerufen und diese kann mit der Zeit abnehmen
- es ist derzeit nicht bekannt, ob ein fehlender Schutz zu einem schwereren Dengue-Fieber führen könnte
- es wird empfohlen, auch nach der Impfung die persönlichen Schutzmaßnahmen gegen Mückenstiche weiter anzuwenden
- Personen, bei denen Symptome oder Warnzeichen einer Dengue-Infektion auftreten
- sollten sich in ärztliche Behandlung begeben
- Personen > 60 Jahren
- zur Anwendung in dieser Personengruppe keine Daten vorliegend
- Patienten mit chronischen Erkrankungen
- zur Anwendung in dieser Personengruppe nur begrenzte Daten vorliegend
- angstbedingte Reaktionen
- angstbedingte Reaktionen können im Zusammenhang mit der Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten, einschließlich
- vasovagaler Reaktionen (Synkope)
- Hyperventilation
- stressbedingte Reaktionen
- es ist wichtig Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen durch Ohnmachtsanfälle zu vermeiden
- angstbedingte Reaktionen können im Zusammenhang mit der Impfung als psychogene Reaktion auf die Injektion mit einer Nadel auftreten, einschließlich
- Frauen im gebärfähigen Alter
- sollten wie bei anderen attenuierten Lebendimpfstoffen nach der Impfung mindestens 1 Monat eine Schwangerschaft vermeiden
- Impfvirämie
- in der klinischen Studie DEN-205 wurde nach der Impfung eine vorübergehende Impfvirämie beobachtet bei
- 49 % der Studienteilnehmer ohne vorherige Dengue-Fieber-Infektion
- 16 % der Studienteilnehmer mit vorheriger Dengue-Fieber-Infektion
- die Impfvirämie begann meist in der zweiten Woche nach der ersten Injektion und dauerte durchschnittlich 4 Tage
- Impfvirämie ging mit vorübergehenden, leichten bis mittelschweren Symptomen einher, wie
- Kopfschmerzen
- Arthralgie
- Myalgie
- Ausschlag
- nach der zweiten Dosis wurde selten eine Impfvirämie beobachtet
- in der klinischen Studie DEN-205 wurde nach der Impfung eine vorübergehende Impfvirämie beobachtet bei