Regaine Männer Schaum 5%
Kenvue Germany GmbH (OTC)
Wirkstoff: Minoxidil →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| NotApplicable | 3X60 ML | 81,98 € |
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Indikation
- stabilisiert den Verlauf der androgenetischen Alopezie im Tonsurbereich der Kopfhaut bei Männern im Alter von 21 - 49 Jahren
- Behandlung kann so dem Fortschreiten der androgenetischen Alopezie entgegenwirken
- Hinweis: Beginn und Ausmaß dieser Wirkung können individuell unterschiedlich sein und sind nicht vorhersagbar
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Schaum (entsprechend dem Volumen einer halben Schutzkappe) enthält 50 mg Minoxidil
- zur Stabilisation des Verlaufes der androgenetischen Alopezie im Tonsurbereich der Kopfhaut
- Männer (21 - 49 Jahre)
- 1 g Regaine 2mal / Tag (morgens und abends)
- max. Tagesdosis: 2 g unabhängig von der Größe der betroffenen Kopfhautfläche
- Behandlungsdauer:
- im Allgemeinen: 2mal / Tag über 2 - 4 Monate, bevor ein Effekt erkennbar ist
- falls nach 4 Monaten keine Wirkung: Behandlung beenden
- derzeit liegen ausreichende klinische Erfahrungen vor
- zur Wirksamkeit: bis zu 4 Monaten
- zur Verträglichkeit: bis zu 12 Monaten
- kein besseres Ergebnis, wenn Schaum in größeren Mengen oder öfter angewendet wird
- Aufrechterhaltung der Wirkung: Schaum 2mal / Tag tägliche kontinuierlich anwenden
- Hinweis:
- 2 - 6 Wochen nach Behandlungsbeginn kann es zu einem vorübergehenden Anstieg der Zahl ausgefallener Haare kommen
- weil bei den behandelten Haarfollikeln die Ruhephase (Telogenphase) des Haarzyklus verkürzt und die Wachstumsphase (Anagenphase) schneller erreicht wird
- damit wird das Wachstum neuer Haare stimuliert und diese schieben die „alten" nicht mehr aktiven Haare aus der Kopfhaut
- Effekt geht innerhalb einiger Wochen zurück und kann als erstes Anzeichen der Wirkung interpretiert werden
- wird Minoxidil auf andere Körperflächen als die Kopfhaut aufgetragen, kann es dort zu unerwünschtem Haarwuchs kommen
- 2 - 6 Wochen nach Behandlungsbeginn kann es zu einem vorübergehenden Anstieg der Zahl ausgefallener Haare kommen
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahren
- keine Anwendung
- keine Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit aus kontrollierten klinischen Studien vorliegend
- Männer (21 - 49 Jahre)
Kontraindikationen
Minoxidil - extern
- Überempfindlichkeit gegen Minoxidil
- gleichzeitige Anwendung von okklusiven Verbänden oder anderen topischen Arzneimitteln auf der Kopfhaut
- plötzlich auftretender oder ungleichmäßiger Haarausfall
- bei Personen mit Anomalien der Kopfhaut, einschl.
- Psoriasis
- Sonnenbrand
- Kopfrasur
- Verbrennungen und Narbenbildung
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- Minoxidil zur Anwendung bei Männern ist zusätzlich kontraindiziert:
- zur Anwendung am Haaransatz (Stirn, Schläfe)
- bei Frauen, aufgrund gelegentlicher Hinweise auf kosmetisch störendes reversibles Haarwachstum im Gesicht während der Behandlung
Nebenwirkungen
Minoxidil - extern
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktionen, einschließlich Angioödem mit Symptomen wie z.B.
- Ödeme der Lippen, des Mundes, der Zunge und des Rachens
- Schwellungen der Lippen, der Zunge und des Mundrachenraumes
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich
- Gesichtsödem
- generalisierter Hautauschlag
- allgemeiner Juckreiz
- Gesichtsschwellung und Engegefühl im Hals
- Kontaktdermatitis
- allergische Reaktionen, einschließlich Angioödem mit Symptomen wie z.B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- depressive Verstimmung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenreizung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- Palpitationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bluthochdruck
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyspnoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dermatitis
- akneiforme Dermatitis
- Hautauschlag
- Hypertrichose (einschließlich Haarwachstum im Gesicht bei Frauen)
- Juckreiz
- lokale Nebenwirkungen an der Kopfhaut
- Stechen
- Brennen
- Juckreiz
- Trockenheit
- Schuppung
- Follikulitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Beschwerden am Verabreichungsort, die auch die Ohren und das Gesicht betreffen können, wie
- Juckreiz
- Hautreizungen
- Schmerzen
- Hautrötung
- Ödeme
- trockene Haut
- entzündlicher Hautausschlag bis zur Exfoliation
- Dermatitis
- Blasenbildung
- Blutung
- Ulzeration
- vorübergehender Haarverlust/Haarausfall
- Veränderungen der Haarfarbe
- veränderte Haarstruktur
- Beschwerden am Verabreichungsort, die auch die Ohren und das Gesicht betreffen können, wie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- peripheres Ödem
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schmerzen im Brustbereich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gewichtszunahme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- zur äußerlichen Anwendung auf der Kopfhaut
- nicht auf andere Körperteile auftragen
- mit den Fingerspitzen auf die betroffene Kopfhautfläche im Tonsurbereich aufgetragen und sanft einmassieren
- Handhabung
- zum Öffnen des Behältnisses Pfeile auf Dose und Schutzkappe in eine Linie übereinander bringen
- Schutzkappe abziehen
- Behältnis mit dem Sprühkopf senkrecht nach unten halten
- durch Betätigung des Sprühkopfs eine Schaummenge entsprechend dem Volumen einer halben Schutzkappe auf die Fingerspitzen oder eine glatte, kalte Oberfläche (z.B. Untertasse oder flache Schale) sprühen
- Schaummenge sollte das Volumen einer halben Schutzkappe nicht überschreiten (Schutzkappe als Vergleichsmaßstab verwenden)
- siehe auch Abbildung in der Fachinformation
- Hinweise:
- Haar und Kopfhaut sollten vor der lokalen Anwendung trocken sein
- vor Anwendung des Schaums die Hände sorgfältig abtrocknen
- nur auf der normalen gesunden Kopfhaut anwenden
- nicht anwenden, wenn die Ursache des Haarausfalls nicht bekannt ist oder wenn die Kopfhaut gerötet oder entzündet ist
- Schaum schmilzt möglicherweise schnell bei Kontakt mit warmen Haut
- bei warmen Finger: vorher mit kaltem Wasser abspülen
- nach dem Auftragen: Hände waschen, um versehentlichen Kontakt mit Augen und Schleimhäuten zu vermeiden
- bei versehentlichem Kontakt mit empfindlichen Stellen (Augen, Hautschürfungen, Schleimhäuten): diese mit reichlich kaltem Wasser spülen
- vor dem Zugriff von Kindern schützen: Dose nach jeder Anwendung verschließen, indem die Schutzkappe wieder auf das Behältnis aufgesetzt wird
- nach Auftragen können die Haare wie gewohnt frisiert werden
- um zu vermeiden, dass der Schaum abgewaschen wird, sollte die Kopfhaut jedoch für ca. 4 Stunden nicht befeuchtet werden
- Haar und Kopfhaut sollten vor der lokalen Anwendung trocken sein
- weitere Hiweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Minoxidil - extern
- kontraindiziert in der Stillzeit
- systemisch absorbiertes Minoxidil geht in die Muttermilch über
- die Wirkung von Minoxidil auf Neugeborene / Säuglinge ist nicht bekannt
Schwangerschaftshinweise
Minoxidil - extern
- kontraindiziert in der Schwangerschaft
- keine hinreichenden, aussagekräftigen, gut kontrollierten Studien an schwangeren Frauen vorliegend
- es besteht ein potentielles Risiko für fetale Schäden beim Menschen
- tierexperimentelle Studien
- bei sehr hohen Gaben zeigte sich, im Vergleich zu therapeutischen Dosierungen, ein Risiko für den Fötus
- Fertilität
- Minoxidil verursachte bei Ratten eine dosisabhängige Abnahme der Empfängnisrate
- nach subkutaner Gabe (mit einem Vielfachen der Dosis beim Menschen) bei Tieren wurde eine Verminderung der Konzeptionsrate festgestellt
- aufgrund der geringen systemischen Exposition nach topischer Anwendung ist dieser Befund für die therapeutische Anwendung beim Menschen vermutlich nicht relevant
Warnhinweise
Minoxidil - extern
- vor Behandlungsbeginn sollte eine gründliche Untersuchung und Abklärung der Anamnese erfolgen
- endokrinologische Ursachen, zugrunde liegende Systemerkrankungen oder eine Mangelernährung müssen ausgeschlossen werden
- in diesen Fällen ggf. Einleitung einer spezifischen Behandlung
- endokrinologische Ursachen, zugrunde liegende Systemerkrankungen oder eine Mangelernährung müssen ausgeschlossen werden
- Minoxidil ist nur zur äußerlichen Anwendung auf der normalen gesunden Kopfhaut bestimmt
- soll nicht auf andere Körperteile aufgetragen werden
- wird Minoxidil auf andere Körperflächen als die Kopfhaut aufgetragen, kann es dort zu unerwünschtem Haarwuchs kommen
- Minoxidil sollte nicht angewendet werden
- wenn die Ursache des Haarausfalls nicht bekannt ist
- bei Haarausfall nach einer Entbindung
- bei Infektion der Kopfhaut
- wenn die Kopfhaut gerötet oder entzündet ist oder schmerzt
- bei Patienten
- mit Hinweisen auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung
- mit Herzrhythmusstörungen
- mit Bluthochdruck, einschl. der Patienten, die unter Therapie mit Antihypertonika stehen
- soll nicht auf andere Körperteile aufgetragen werden
- Haarverlust im Schläfenbereich (Geheimratsecken)
- keine klinischen Erfahrungen zur Wirksamkeit
- Minoxidil absetzen und Arzt aufsuchen
- wenn eine Erniedrigung des Blutdrucks festgestellt wird
- wenn eine oder mehrere der folgenden Erscheinungen auftreten
- Brustschmerzen
- beschleunigter Herzschlag
- Schwächegefühl oder Schwindel
- plötzliche unerklärliche Gewichtszunahme
- geschwollene Hände oder Füße
- anhaltende Rötung oder Reizung der Kopfhaut
- oder wenn andere unerwartete neue Symptome auftreten
- Hinweise zum Haarausfall und Haarwuchs
- innerhalb der ersten 2 bis 6 Wochen der Behandlung kann es zu einem vorübergehenden Anstieg der Zahl ausgefallener Haare kommen
- Effekt beruht darauf, dass bei den mit Minoxidil behandelten Haarfollikeln die Ruhephase (Telogenphase) des Haarzyklus verkürzt und die Wachstumsphase (Anagenphase) schneller erreicht wird
- Wachstum neuer Haare wird stimuliert, diese schieben die „alten" nicht mehr aktiven Haare aus der Kopfhaut aus
- so entsteht zunächst der Eindruck eines vermehrten Haarausfalls; dieser wird jedoch von einem verstärkten Nachwachsen der Haare begleitet
- Effekt geht innerhalb einiger Wochen zurück und kann als erstes Anzeichen der Minoxidil-Wirkung interpretiert werden
- um die Wirkung aufrecht zu erhalten, muss die Behandlung kontinuierlich fortgesetzt werden
- nach Absetzen von Minoxidil tritt erneut Haarausfall auf
- innerhalb der ersten 2 bis 6 Wochen der Behandlung kann es zu einem vorübergehenden Anstieg der Zahl ausgefallener Haare kommen
- Veränderung der Haarfarbe / Haarbeschaffenheit
- vereinzelt wurde über geringgradige Veränderungen der Haarfarbe (leichte Blondfärbung) von Patientinnen mit sehr hellem Haar berichtet
- bei gleichzeitigem Gebrauch von Haarpflegeprodukten oder
- nach Schwimmen in stark chlor-haltigem Wasser
- ein wiederholtes Auftragen auf das Haar statt auf die Kopfhaut könnte u. U. aufgrund der Inhaltsstoffe zu verstärkter Trockenheit und / oder Steifheit der Haare führen
- vereinzelt wurde über geringgradige Veränderungen der Haarfarbe (leichte Blondfärbung) von Patientinnen mit sehr hellem Haar berichtet
- versehentlicher Kontakt mit empfindlichen Stellen (Augen, Hautschürfungen, Schleimhäute)
- mit reichlich kaltem Wasser spülen
- versehentliche Einnahme
- kann zu schweren kardialen Nebenwirkungen führen
- das Arzneimittel muss unbedingt für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Arzneimittel nicht anwenden
- keine Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit aus kontrollierten klinischen Studien