Regaine Männer Schaum 5%

Kenvue Germany GmbH (OTC) Wirkstoff: Minoxidil →

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Fachinformationen

Indikation

  • stabilisiert den Verlauf der androgenetischen Alopezie im Tonsurbereich der Kopfhaut bei Männern im Alter von 21 - 49 Jahren
    • Behandlung kann so dem Fortschreiten der androgenetischen Alopezie entgegenwirken
  • Hinweis: Beginn und Ausmaß dieser Wirkung können individuell unterschiedlich sein und sind nicht vorhersagbar

Dosierung

Basiseinheit: 1 g Schaum (entsprechend dem Volumen einer halben Schutzkappe) enthält 50 mg Minoxidil

  • zur Stabilisation des Verlaufes der androgenetischen Alopezie im Tonsurbereich der Kopfhaut
    • Männer (21 - 49 Jahre)
      • 1 g Regaine 2mal / Tag (morgens und abends)
      • max. Tagesdosis: 2 g unabhängig von der Größe der betroffenen Kopfhautfläche
      • Behandlungsdauer:
        • im Allgemeinen: 2mal / Tag über 2 - 4 Monate, bevor ein Effekt erkennbar ist
        • falls nach 4 Monaten keine Wirkung: Behandlung beenden
        • derzeit liegen ausreichende klinische Erfahrungen vor
          • zur Wirksamkeit: bis zu 4 Monaten
          • zur Verträglichkeit: bis zu 12 Monaten
        • kein besseres Ergebnis, wenn Schaum in größeren Mengen oder öfter angewendet wird
        • Aufrechterhaltung der Wirkung: Schaum 2mal / Tag tägliche kontinuierlich anwenden
      • Hinweis:
        • 2 - 6 Wochen nach Behandlungsbeginn kann es zu einem vorübergehenden Anstieg der Zahl ausgefallener Haare kommen
          • weil bei den behandelten Haarfollikeln die Ruhephase (Telogenphase) des Haarzyklus verkürzt und die Wachstumsphase (Anagenphase) schneller erreicht wird
          • damit wird das Wachstum neuer Haare stimuliert und diese schieben die „alten" nicht mehr aktiven Haare aus der Kopfhaut
          • Effekt geht innerhalb einiger Wochen zurück und kann als erstes Anzeichen der Wirkung interpretiert werden
          • wird Minoxidil auf andere Körperflächen als die Kopfhaut aufgetragen, kann es dort zu unerwünschtem Haarwuchs kommen
    • Kinder und Jugendliche < 18 Jahren
      • keine Anwendung
      • keine Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit aus kontrollierten klinischen Studien vorliegend

Kontraindikationen

Minoxidil - extern
  • Überempfindlichkeit gegen Minoxidil
  • gleichzeitige Anwendung von okklusiven Verbänden oder anderen topischen Arzneimitteln auf der Kopfhaut
  • plötzlich auftretender oder ungleichmäßiger Haarausfall
  • bei Personen mit Anomalien der Kopfhaut, einschl.
    • Psoriasis
    • Sonnenbrand
    • Kopfrasur
    • Verbrennungen und Narbenbildung
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Minoxidil zur Anwendung bei Männern ist zusätzlich kontraindiziert:
    • zur Anwendung am Haaransatz (Stirn, Schläfe)
    • bei Frauen, aufgrund gelegentlicher Hinweise auf kosmetisch störendes reversibles Haarwachstum im Gesicht während der Behandlung

Nebenwirkungen

Minoxidil - extern
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • allergische Reaktionen, einschließlich Angioödem mit Symptomen wie z.B.
        • Ödeme der Lippen, des Mundes, der Zunge und des Rachens
        • Schwellungen der Lippen, der Zunge und des Mundrachenraumes
      • Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich
        • Gesichtsödem
        • generalisierter Hautauschlag
        • allgemeiner Juckreiz
        • Gesichtsschwellung und Engegefühl im Hals
      • Kontaktdermatitis
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • depressive Verstimmung
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Kopfschmerzen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Schwindel
  • Augenerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Augenreizung
  • Herzerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Tachykardie
      • Palpitationen
  • Gefäßerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Bluthochdruck
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Hypotonie
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Dyspnoe
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Übelkeit
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Erbrechen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Dermatitis
      • akneiforme Dermatitis
      • Hautauschlag
      • Hypertrichose (einschließlich Haarwachstum im Gesicht bei Frauen)
      • Juckreiz
      • lokale Nebenwirkungen an der Kopfhaut
        • Stechen
        • Brennen
        • Juckreiz
        • Trockenheit
        • Schuppung
        • Follikulitis
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Beschwerden am Verabreichungsort, die auch die Ohren und das Gesicht betreffen können, wie
        • Juckreiz
        • Hautreizungen
        • Schmerzen
        • Hautrötung
        • Ödeme
        • trockene Haut
        • entzündlicher Hautausschlag bis zur Exfoliation
        • Dermatitis
        • Blasenbildung
        • Blutung
        • Ulzeration
      • vorübergehender Haarverlust/Haarausfall
      • Veränderungen der Haarfarbe
      • veränderte Haarstruktur
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • peripheres Ödem
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Schmerzen im Brustbereich
  • Untersuchungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Gewichtszunahme

Anwendungshinweise

  • zur äußerlichen Anwendung auf der Kopfhaut
    • nicht auf andere Körperteile auftragen
  • mit den Fingerspitzen auf die betroffene Kopfhautfläche im Tonsurbereich aufgetragen und sanft einmassieren
  • Handhabung
    • zum Öffnen des Behältnisses Pfeile auf Dose und Schutzkappe in eine Linie übereinander bringen
    • Schutzkappe abziehen
    • Behältnis mit dem Sprühkopf senkrecht nach unten halten
    • durch Betätigung des Sprühkopfs eine Schaummenge entsprechend dem Volumen einer halben Schutzkappe auf die Fingerspitzen oder eine glatte, kalte Oberfläche (z.B. Untertasse oder flache Schale) sprühen
    • Schaummenge sollte das Volumen einer halben Schutzkappe nicht überschreiten (Schutzkappe als Vergleichsmaßstab verwenden)
    • siehe auch Abbildung in der Fachinformation
  • Hinweise:
    • Haar und Kopfhaut sollten vor der lokalen Anwendung trocken sein
      • vor Anwendung des Schaums die Hände sorgfältig abtrocknen
    • nur auf der normalen gesunden Kopfhaut anwenden
    • nicht anwenden, wenn die Ursache des Haarausfalls nicht bekannt ist oder wenn die Kopfhaut gerötet oder entzündet ist
    • Schaum schmilzt möglicherweise schnell bei Kontakt mit warmen Haut
      • bei warmen Finger: vorher mit kaltem Wasser abspülen
    • nach dem Auftragen: Hände waschen, um versehentlichen Kontakt mit Augen und Schleimhäuten zu vermeiden
      • bei versehentlichem Kontakt mit empfindlichen Stellen (Augen, Hautschürfungen, Schleimhäuten): diese mit reichlich kaltem Wasser spülen
    • vor dem Zugriff von Kindern schützen: Dose nach jeder Anwendung verschließen, indem die Schutzkappe wieder auf das Behältnis aufgesetzt wird
    • nach Auftragen können die Haare wie gewohnt frisiert werden
      • um zu vermeiden, dass der Schaum abgewaschen wird, sollte die Kopfhaut jedoch für ca. 4 Stunden nicht befeuchtet werden
  • weitere Hiweise s. Fachinformation

Stillzeithinweise

Minoxidil - extern
  • kontraindiziert in der Stillzeit
  • systemisch absorbiertes Minoxidil geht in die Muttermilch über
  • die Wirkung von Minoxidil auf Neugeborene / Säuglinge ist nicht bekannt

Schwangerschaftshinweise

Minoxidil - extern
  • kontraindiziert in der Schwangerschaft
  • keine hinreichenden, aussagekräftigen, gut kontrollierten Studien an schwangeren Frauen vorliegend
  • es besteht ein potentielles Risiko für fetale Schäden beim Menschen
  • tierexperimentelle Studien
    • bei sehr hohen Gaben zeigte sich, im Vergleich zu therapeutischen Dosierungen, ein Risiko für den Fötus
  • Fertilität
    • Minoxidil verursachte bei Ratten eine dosisabhängige Abnahme der Empfängnisrate
    • nach subkutaner Gabe (mit einem Vielfachen der Dosis beim Menschen) bei Tieren wurde eine Verminderung der Konzeptionsrate festgestellt
    • aufgrund der geringen systemischen Exposition nach topischer Anwendung ist dieser Befund für die therapeutische Anwendung beim Menschen vermutlich nicht relevant

Warnhinweise

Minoxidil - extern
  • vor Behandlungsbeginn sollte eine gründliche Untersuchung und Abklärung der Anamnese erfolgen
    • endokrinologische Ursachen, zugrunde liegende Systemerkrankungen oder eine Mangelernährung müssen ausgeschlossen werden
      • in diesen Fällen ggf. Einleitung einer spezifischen Behandlung
  • Minoxidil ist nur zur äußerlichen Anwendung auf der normalen gesunden Kopfhaut bestimmt
    • soll nicht auf andere Körperteile aufgetragen werden
      • wird Minoxidil auf andere Körperflächen als die Kopfhaut aufgetragen, kann es dort zu unerwünschtem Haarwuchs kommen
    • Minoxidil sollte nicht angewendet werden
      • wenn die Ursache des Haarausfalls nicht bekannt ist
      • bei Haarausfall nach einer Entbindung
      • bei Infektion der Kopfhaut
      • wenn die Kopfhaut gerötet oder entzündet ist oder schmerzt
      • bei Patienten
        • mit Hinweisen auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung
        • mit Herzrhythmusstörungen
        • mit Bluthochdruck, einschl. der Patienten, die unter Therapie mit Antihypertonika stehen
  • Haarverlust im Schläfenbereich (Geheimratsecken)
    • keine klinischen Erfahrungen zur Wirksamkeit
  • Minoxidil absetzen und Arzt aufsuchen
    • wenn eine Erniedrigung des Blutdrucks festgestellt wird
    • wenn eine oder mehrere der folgenden Erscheinungen auftreten
      • Brustschmerzen
      • beschleunigter Herzschlag
      • Schwächegefühl oder Schwindel
      • plötzliche unerklärliche Gewichtszunahme
      • geschwollene Hände oder Füße
      • anhaltende Rötung oder Reizung der Kopfhaut
      • oder wenn andere unerwartete neue Symptome auftreten
  • Hinweise zum Haarausfall und Haarwuchs
    • innerhalb der ersten 2 bis 6 Wochen der Behandlung kann es zu einem vorübergehenden Anstieg der Zahl ausgefallener Haare kommen
      • Effekt beruht darauf, dass bei den mit Minoxidil behandelten Haarfollikeln die Ruhephase (Telogenphase) des Haarzyklus verkürzt und die Wachstumsphase (Anagenphase) schneller erreicht wird
      • Wachstum neuer Haare wird stimuliert, diese schieben die „alten" nicht mehr aktiven Haare aus der Kopfhaut aus
      • so entsteht zunächst der Eindruck eines vermehrten Haarausfalls; dieser wird jedoch von einem verstärkten Nachwachsen der Haare begleitet
      • Effekt geht innerhalb einiger Wochen zurück und kann als erstes Anzeichen der Minoxidil-Wirkung interpretiert werden
    • um die Wirkung aufrecht zu erhalten, muss die Behandlung kontinuierlich fortgesetzt werden
      • nach Absetzen von Minoxidil tritt erneut Haarausfall auf
  • Veränderung der Haarfarbe / Haarbeschaffenheit
    • vereinzelt wurde über geringgradige Veränderungen der Haarfarbe (leichte Blondfärbung) von Patientinnen mit sehr hellem Haar berichtet
      • bei gleichzeitigem Gebrauch von Haarpflegeprodukten oder
      • nach Schwimmen in stark chlor-haltigem Wasser
    • ein wiederholtes Auftragen auf das Haar statt auf die Kopfhaut könnte u. U. aufgrund der Inhaltsstoffe zu verstärkter Trockenheit und / oder Steifheit der Haare führen
  • versehentlicher Kontakt mit empfindlichen Stellen (Augen, Hautschürfungen, Schleimhäute)
    • mit reichlich kaltem Wasser spülen
  • versehentliche Einnahme
    • kann zu schweren kardialen Nebenwirkungen führen
    • das Arzneimittel muss unbedingt für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden
  • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
    • Arzneimittel nicht anwenden
    • keine Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit aus kontrollierten klinischen Studien