Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 G | 2,20 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Kontraindikationen
Sennoside - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Sennoside, Sennesblätter oder Sennesfrüchte
- Ileus
- Darmstenose und -atonie
- Appendizitis
- entzündliche Darmerkrankungen, z.B. Morbus Crohn
- Colitis ulcerosa
- Bauchschmerzen unbekannter Ursache
- schwere Dehydratation mit Wasser- und Elektrolytverlusten
- Kinder < 12 Jahre
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Nebenwirkungen
Sennoside - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Pruritus, Urtikaria, lokales oder generalisiertes Exanthem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bauchschmerzen und -krämpfe, Durchfälle
- insbesondere bei Patienten mit einem Reiz-Darm-Syndrom
- treten aber im Allgemeinen als Folge einer individuellen Überdosierung auf, so dass in diesen Fällen die Dosierung reduziert werden muss
- Pseudomelanosis coli (Pigmentierung der Darmschleimhaut)
- harmlos; nach Absetzen des Präparates in der Regel reversibel
- Bauchschmerzen und -krämpfe, Durchfälle
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei chronischem Gebrauch oder bei höherer Dosierung (Missbrauch): Störungen des Wasser-, Elektrolyt- und Mineralhaushaltes
- Albuminurie (bei chronischem Gebrauch)
- Hämaturie (bei chronischem Gebrauch)
- Kaliumverluste, durch auftretende Diarrhöen
- Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden, Saluretika und Nebennierenrindensteroiden
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- harmlose Rot-Braun-Verfärbung des Harns (durch Metaboliten der Sennespflanze)
- ohne Häufigkeitsangabe
Stillzeithinweise
Sennoside - peroral
- kontraindiziert aufgrund unzureichender toxikologischer Untersuchungen
- abführend wirkende Abbauprodukte der Sennesfrüchte wie Rhein gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Sennoside - peroral
- kontraindiziert aufgrund unzureichender toxikologischer Untersuchungen
Warnhinweise
Sennoside - peroral
- bei Anhalten der Obstipation unter der Behandlung mit Sennosiden soll der Patient einen Arzt aufsuchen
- falls Abführmittel jeden Tag benötigt werden, sollte die Ursache der Verstopfung ermittelt werden
- eine längerfristige Einnahme von Abführmitteln sollte vermieden werden
- Darmträgheit, Abhängigkeit
- eine über die kurz dauernde Anwendung hinausgehende Einnahme kann zu einer eingeschränkten Funktion des Darms und zur Abhängigkeit von Abführmitteln führen
- das Präparat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist
- bei gleichzeitiger Einnahme folgender Arzneimittel, soll der Patient das Präparat erst nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen
- Herzglykoside
- Anrhythmika
- Arzneimittel, die zu einer QT-Verlängerung führen können
- Diuretika
- Adrenokortikoide
- Süßholzwurzel
- wie alle Abführmittel sollen Sennoside ohne Rücksprache mit einem Arzt nicht eingenommen werden bei
- übermäßiger Stuhlverhärtung (Kotsteinen)
- nicht untersuchten akuten oder persistierenden Magen-Darm-Beschwerden wie Bauschschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, da diese Beschwerden Zeichen für einen drohenden oder bereits bestehenden Ileus sein können
- Inkontinenz
- bei inkontinenten Erwachsenen sollte bei der Einnahme ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch häufiges Wechseln der Vorlagen vermieden werden
- Patienten mit Nierenerkrankungen
- sollten besonders auf mögliche Störungen im Elektrolythaushalt achten
- Patienten mit einer kaliumarmen Diät
- Vorsicht bei der Anwendung
- aufgrund des Kaliumgehaltes Gefahr einer Hyperkaliämie mit Magenbeschwerden und Durchfall
- beim Auftreten von Unverträglichkeiten mit z.B. krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden sollten besonders untergewichtige, geschwächte oder ältere Patienten das Präparat nicht weiter einnehmen
- Hautausschläge
- Hinweis an Patienten: bei Auftreten von Unverträglichkeitsreaktionen (Hautausschlägen) soll der Patient den Arzt aufsuchen, damit der diese ggf. behandeln kann