Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 24 ST | 4,91 € |
| – | 36 ST | 6,50 € |
| – | 60 ST | 9,90 € |
| – | 72 ST | 11,66 € |
| KTP | 120 ST | 17,90 € |
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Indikation
Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni)
- Hinweis
- bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf H. pylori - und im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da i. d. R. bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulkuskrankheit ausheilt
Dosierung
- symptomatische Therapie von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 1 - 2 Kautabletten (680 - 1360 mg Calciumcarbonat und 80 - 160 mg schweres, basisches Magnesiumcarbonat) als Einzeldosis
- 1 Std. nach den Mahlzeiten oder vor dem Zubettgehen
- oder bei Bedarf bei Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden
- max. Dosis: 11 Kautabletten (8 g Calciumcarbonat)
- Behandlungsdauer
- bleiben die Beschwerden unter der Therapie länger als 2 Wochen bestehen, sollten diese klinisch abgeklärt werden, um eine schwerwiegendere Krankheit auszuschließen
- 1 - 2 Kautabletten (680 - 1360 mg Calciumcarbonat und 80 - 160 mg schweres, basisches Magnesiumcarbonat) als Einzeldosis
- Kinder < 12 Jahre
- Anwendung nicht empfohlen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- generell Vorsicht geboten
- Calcium-, Phosphat- und Magnesium-Plasmaspiegel regelmäßig kontrollieren
- schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.)
- Anwendung kontraindiziert
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile
- Hypercalcämie
- schwere Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance < 30 ml/min
- Nephrolithiasis aufgrund von Calcium haltigen Nierensteinen
- Hypophosphatämie
- Hypercalciurie
Therapiehinweise
Einnahme zwischen den Mahlzeiten.
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Hautausschlag
- Urtikaria
- Angioödem
- Anaphylaxie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypophosphatämie mit Osteomalazie
- Hypermagnesiämie
- Hypercalcämie
- Alkalose
- gastrale Symptome
- Muskelschwäche
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Übelkeit
- Erbrechen
- Magenbeschwerden
- Diarrhoe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Muskelschwäche
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nebenwirkungen, die nur im Zusammenhang mit dem Milch-Alkali-Syndrom auftreten können
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- Verlust des Geschmacksinns (Ageusie)
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Kalzinose und Asthenie
- Erkrankungen des Nervensystems
- Kopfschmerzen
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- Azotämie
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Tabletten können gelutscht oder zerkaut werden
- es wird keine Flüssigkeit benötigt
- Einnahme bevorzugt 1 Stunde nach den Mahlzeiten oder vor dem Zubettgehen (aber auch bei Bedarf bei Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden)
- Einnahme anderer Arzneimittel generell 1 - 2 Std. vor oder nach der Einnahme dieses Präparats
Stillzeithinweise
- Einnahmen gemäß den Einnahmeempfehlungen möglich
Schwangerschaftshinweise
- Einnahmen gemäß den Einnahmeempfehlungen möglich
- bisher kein erhöhtes Risiko für Missbildungen beim Kind bei Einnahme während der Schwangerschaft beobachtet
- empfohlene Höchstdosis und Einnahmedauer sollte von Schwangeren jedoch nicht überschritten werden
- Daten zur Fertilität liegen nicht vor
Warnhinweise
- bei eingeschränkter Nierenfunktion, regelmäßige Kontrolle der Plasmaspiegel von
- Calcium
- Magnesium
- Phosphat
- Langzeitanwendung und hohe Dosierungen können (insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion) zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen wie
- Hypercalcämie
- Hypermagnesiämie
- Milch-Alkali-Syndrom führen
- eine längerfristige Einnahme erhöht das Risiko der Bildung von Nierensteinen