Revatio 0.8 mg/ml Injektionslösung Durchstechfl.

Viatris Healthcare GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Sildenafil →

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NotApplicable 20 ML

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Fachinformationen

Indikation

Erwachsene (>/= 18 Jahre)

  • Behandlung von Patienten mit PAH, die momentan oral appliziertes Sildenafil verschrieben bekommen haben und zeitweise nicht imstande sind, eine orale Therapie durchzuführen, ansonsten aber klinisch und hämodynamisch stabil sind
  • Hinweis:
    • orale Anwendung: zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) der WHO-Funktionsklassen II und III zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit.
    • Wirksamkeit konnte nachgewiesen werden bei primärer PAH und bei pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit einer Bindegewebskrankheit

Dosierung

Basiseinheit: 1 ml Injektionslösung enthält 0,8 mg / ml Sildenafil (als Citrat) - jede Durchstechflasche zu 20 ml enthält 12,5 ml Lösung (10 mg Sildenafil als Citrat)

  • PAH (pulmonale arterielle Hypertonie)
    • Erwachsene
      • Hinweise
        • Einleitung und Überwachung der Behandlung durch einen Arzt der Erfahrung mit der Behandlung von PAH hat
        • im Falle einer klinischen Verschlechterung trotz Behandlung: andere Formen der Behandlung in Erwägung ziehen
        • Patienten, die bereits oral appliziertes Sildenafil verschrieben bekommen haben
          • als Ersatz für eine orale Applikation verabreichen, wenn sie zeitweise nicht imstande sind, Sildenafil oral einzunehmen
        • Sicherheit und Wirksamkeit von Dosen über 12,5 ml (10 mg) 3mal / Tag wurde nicht untersucht
      • 12,5 ml (10 mg) 3mal / Tag als i.v. Bolusinjektion
        • 10 mg Dosis Sildenafil Injektionslösung ist so berechnet, dass sie eine mit einer oralen 20 mg Dosis vergleichbare Exposition mit Sildenafil und seinem N-desmethyl-Metaboliten sicherstellt und gleichwertige pharmakologische Effekte gewährleistet
      • Patienten, die zusätzlich weitere Arzneimittel anwenden
        • jede Dosisanpassung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abschätzung vornehmen
        • Patienten, die bereits CYP3A4-Hemmer wie Erythromycin oder Saquinavir erhalten
          • Dosisreduktion: 10 mg 2mal / Tag
        • gleichzeitige Gabe mit stärkeren CYP3A4-Hemmern wie Clarithromycin, Telithromycin und Nefazodon
          • Dosisreduktion: 10 mg 1mal / Tag
        • gleichzeitige Gabe mit den stärksten CYP3A4-Hemmern wie z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir
          • kontraindiziert
        • weitere Hinweise s. Fachinformation
        • gleichzeitige Gabe mit CYP3A4-Induktoren
          • ggf. Dosisanpassung für Sildenafil notwendig
      • Absetzen der Behandlung
        • anhand bisheriger, limitierter Daten: plötzliches Absetzen verursacht keinen Rebound-Effekt mit einer Verschlechterung der PAH
        • zur Vermeidung einer möglichen und plötzlichen klinischen Verschlechterung während des Absetzens: allmähliche Dosisreduktion in Erwägung ziehen
        • während des Absetzens: engmaschige Überwachung

Dosisanpassung

  • ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
    • keine Dosisanpassung erforderlich
    • anhand der 6 Min.-Gehstrecke gemessene klinische Wirksamkeit kann ggf. verringert sein
  • eingeschränkte Nierenfunktion
    • eingeschränkte Nierenfunktion einschließlich schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.)
      • keine initiale Dosisanpassung erforderlich
      • nur wenn die Therapie nicht gut vertragen wird
        • Dosisreduktion nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Bewertung: 10 mg 2mal / Tag
  • eingeschränkte Leberfunktion
    • eingeschränkte Leberfunktion (Child-Pugh-Klassen A und B)
      • keine initiale Dosisanpassung erforderlich
      • nur wenn die Therapie nicht gut vertragen wird
        • Dosisreduktion nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Bewertung: 10 mg 2mal / Tag
    • schwere Einschränkung der Leberfunktion (Child-Pugh-Klasse C)
      • kontraindiziert
  • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
    • Anwendung nicht empfohlen aufgrund unzureichender Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit
    • Neugeborene mit persistierender pulmonaler Hypertonie des Neugeborenen (PPHN)
      • keine Anwendung außerhalb der zugelassenen Indikationen, da das Risiko größer als der Nutzen

Kontraindikationen

Sildenafil - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen Sildenafil
  • gleichzeitige Gabe mit NO-Donatoren (wie Amylnitrit) oder Nitraten jeglicher Form aufgrund der hypotensiven Effekte von Nitraten
  • Begleittherapie von PDE5-Hemmern, inkl. Sildenafil, mit Guanylatcyclase-Stimulatoren wie Riociguat ist kontraindiziert, da es möglicherweise zu einer symptomatischen Hypotonie kommen kann
  • Kombination mit den stärksten CYP3A4-Hemmern (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir)
  • Patienten, die aufgrund einer nicht arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie (NAION) ihre Sehkraft auf einem Auge verloren haben, unabhängig davon, ob der Sehverlust mit einer vorherigen Einnahme eines PDE5-Hemmers in Zusammenhang stand oder nicht
  • Sicherheit von Sildenafil bei folgenden Patientengruppen nicht untersucht; Anwendung bei diesen Gruppen ist daher kontraindiziert
    • schwere Einschränkung der Leberfunktion
    • kürzlich zurückliegender Schlaganfall oder Herzinfarkt
    • ausgeprägte Hypotonie (Blutdruck < 90/50 mmHg) bei Behandlungsbeginn

Therapiehinweise

Ausschleichend dosieren.

Nebenwirkungen

Sildenafil - invasiv
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Cellulitis
      • Grippe
      • Bronchitis
      • Sinusitis
      • Rhinitis
      • Gastroenteritis
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Anämie
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Flüssigkeitsretention
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Schlaflosigkeit
      • Angst
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Kopfschmerzen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Migräne
      • Tremor
      • Parästhesie
      • Brennen
      • Hypästhesie
  • Augenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Retinablutungen
      • Sehstörungen
      • verschwommenes Sehen
      • Photophobie
      • Chromopsie
      • Zyanopsie
      • Augenreizungen
      • okuläre Hyperämie
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • verminderte Sehschärfe
      • Doppeltsehen
      • Fremdkörpergefühl im Auge
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • berichtet unter Patienten, die PDE-5-Hemmer zur Behandlung der erektilen Dysfunktion einnahmen:
        • nicht arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION)
        • Verschluss von Netzhautgefäßen
        • Gesichtsfelddefekte
  • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Vertigo
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • plötzlicher Hörverlust
  • Gefäßerkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Flush
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Hypotonie
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Nasenbluten
      • Husten
      • Nasenschleimhautschwellung
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Durchfall
      • Dyspepsie
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Gastritis
      • gastroösophagealer Reflux
      • Hämorrhoiden
      • abdominelles Spannungsgefühl
      • Mundtrockenheit
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Alopezie
      • Erythem
      • nächtliche Schweißausbrüche
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Ausschlag
  • Skelettmuskulatur- und Bindegewebserkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Gliederschmerzen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Myalgie
      • Rückenschmerzen
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Hämaturie
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Penisblutung
      • Hämatospermie
      • Gynäkomastie
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Priapismus
      • vermehrte Erektionen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Fieber
  • Hinweis
    • Nebenwirkungen von intravenös appliziertem Sildenafil sind ähnlich denen nach oraler Sildenafil-Gabe

Anwendungshinweise

  • zur i.v. Anwendung als Bolusinjektion
  • weitere Hinweise s. Fachinformation

Stillzeithinweise

Sildenafil - invasiv
  • verschreibende Ärzte sollten klinischen Bedarf der Mutter für eine Anwendung von Sildenafil und mögliche nachteilige Auswirkungen auf den gestillten Säugling sorgfältig gegeneinander abwägen
  • keine geeigneten und gut kontrollierten Studien an stillenden Frauen vorliegend
  • Daten von einer stillenden Frau weisen darauf hin, dass Sildenafil und sein aktiver Metabolit N-Desmethylsildenafil in sehr geringen Konzentrationen in die Muttermilch ausgeschieden werden
  • keine klinischen Daten dazu vorliegend, ob Sildenafil nachteilige Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder hat
    • aufgenommenen Mengen lassen jedoch keine nachteiligen Auswirkungen erwarten

Schwangerschaftshinweise

Sildenafil - invasiv
  • aufgrund fehlender Daten sollte das Arzneimittel bei schwangeren Frauen nicht angewendet werden, es sei denn, eine Anwendung ist dringend erforderlich
  • keine Daten für die Anwendung von Sildenafil bei schwangeren Frauen
  • Frauen im gebärfähigen Alter und Kontrazeption bei Männern und Frauen
    • wegen fehlender Daten zu den Auswirkungen bei Schwangeren wird Sildenafil bei Frauen im gebärfähigen Alter nur dann empfohlen, wenn gleichzeitig ein wirksamer Empfängnisschutz angewandt wird
  • tierexperimentelle Studien:
    • zeigen keine direkt oder indirekt schädlichen Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft und embryonale/fetale Entwicklung
    • zeigten eine Toxizität hinsichtlich der postnatalen Entwicklung
  • Fertilität
    • auf der Basis von Standarduntersuchungen zur Fertilität zeigten die präklinischen Daten keine besonderen Risiken für den Menschen

Warnhinweise

Sildenafil - invasiv
  • keine klinischen Daten zur intravenösen Applikation von Sildenafil bei klinisch oder hämodynamisch instabilen Patienten verfügbar
    • Anwendung bei solchen Patienten daher nicht empfohlen
  • Wirksamkeit bei Patienten mit schwerer PAH (Funktionsklasse IV) bisher nicht untersucht
    • falls sich der klinische Zustand verschlechtert, sollten Therapien in Erwägung gezogen werden, die für ein schweres Stadium der Krankheit empfohlen werden (z.B. Epoprostenol)
  • Patienten mit PAH der WHO-Funktionsklasse I
    • Nutzen-Risiko-Profil von Sildenafil bei diesen Patienten nicht untersucht
  • Studien mit Sildenafil wurden bei PAH in Verbindung mit primären (idiopathischen) Bindegewebskrankheiten und mit angeborenen Herzerkrankungen durchgeführt
    • Anwendung von Sildenafil bei anderen Formen der PAH nicht empfohlen
  • Retinitis pigmentosa
    • Sicherheit von Sildenafil bei Patienten mit bekannter erblich bedingter degenerativer Retinaerkrankung wie z.B. Retinitis pigmentosa (eine Minderheit dieser Patienten hat eine genetisch bedingte Störung der retinalen Phosphodiesterasen) nicht untersucht
    • Anwendung kann daher nicht empfohlen werden
  • gefäßerweiternde Wirkung
    • bei der Verordnung von Sildenafil sollen Ärzte sorgfältig abwägen, ob Patienten mit bestimmten Grunderkrankungen durch die leichte bis mäßige gefäßerweiternde Wirkung von Sildenafil beeinträchtigt werden könnten
    • hierzu zählen z.B. Patienten mit
      • Hypotonie
      • Dehydratation
      • einer schweren Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstrakts
      • oder schwerer Einschränkung der autonomen Blutdruckkontrolle
  • kardiovaskuläre Risikofaktoren
    • nach der Markteinführung von Sildenafil zur Behandlung der erektilen Dysfunktion schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Sildenafil berichtet, einschließlich
      • Herzinfarkt
      • instabiler Angina pectoris
      • plötzlichen Herztodes
      • ventrikulärer Arrhythmie
      • zerebrovaskulärer Blutung
      • transitorischer ischämischer Attacke
      • Hypertonie
      • Hypotonie
    • die meisten dieser Patienten hatten vorbestehende kardiovaskuläre Risikofaktoren
    • für viele Ereignisse berichtet, dass sie während oder kurz nach dem Geschlechtsverkehr auftraten, und für einige wenige, dass sie kurz nach der Anwendung von Sildenafil ohne sexuelle Aktivität auftraten
    • nicht möglich zu beurteilen, ob Ereignisse direkt mit den kardiovaskulären Risikofaktoren oder mit anderen Faktoren in Zusammenhang stehen
  • Priapismus
    • Vorsicht bei der Anwendung von Sildenafil bei Patienten mit anatomischen Penismissbildungen (wie etwa Angulation, Fibrose im Bereich der Corpora cavernosa oder die Peyronie-Krankheit) sowie bei Patienten mit für Priapismus prädisponierenden Erkrankungen (wie Sichelzellenanämie, Plasmozytom, Leukämie)
    • nach der Markteinführung verlängerte Erektionen und Priapismus unter Sildenafil-Behandlung berichtet
      • falls Erektion länger als 4 Stunden anhält, sollte der Patient sofort medizinische Hilfe suchen
    • wird ein Priapismus nicht sofort behandelt, kann dies zu Gewebeschädigung im Penis und dauerhaftem Potenzverlust führen
  • Vaso-okklusive Krise bei Patienten mit Sichelzellenanämie
    • bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie nach einer Sichelzellenanämie sollte Sildenafil nicht angewendet werden
    • in klinischer Studie wurden vaso-okklusive Krisen, die zu einer Krankenhauseinweisung führten, bei den Patienten, die Sildenafil erhielten, häufiger berichtet als unter Placebo, was zu einem vorzeitigen Abbruch dieser Studie führte
  • Sehstörungen
    • in Zusammenhang mit der Einnahme von Sildenafil und anderen PDE5-Hemmern sind Fälle von Sehstörungen spontan berichtet worden
    • Fälle von nicht arteriitischer anteriorer ischämischer Optikusneuropathie, einer seltenen Erkrankung, sind in Zusammenhang mit der Einnahme von Sildenafil und anderen PDE5-Hemmern spontan und in einer Beobachtungsstudie berichtet worden
    • im Falle jeglicher plötzlicher Sehstörungen Behandlung sofort abbrechen und alternative Therapie in Betracht ziehen
  • Alphablocker
    • wenn Patienten unter Alphablocker-Therapie Sildenafil erhalten, ist Vorsicht geboten, da eine gleichzeitige Anwendung bei empfindlichen Personen zu symptomatischer Hypotonie führen kann
    • um die Möglichkeit einer orthostatischen Hypotonie möglichst gering zu halten
      • Patienten, die mit Alphablockern behandelt werden, sollten vor Behandlungsbeginn mit Sildenafil hämodynamisch stabil eingestellt sein
    • Ärzte sollten die Patienten darüber aufklären, wie sie sich beim Auftreten von Symptomen einer orthostatischen Hypotonie verhalten sollen
  • Blutungsstörungen
    • Studien an menschlichen Thrombozyten erbrachten Hinweise, dass Sildenafil die antiaggregatorische Wirkung von Nitroprussid-Natrium in vitro verstärkt
    • keine Daten über die Unbedenklichkeit der Anwendung von Sildenafil an Patienten mit Blutungsstörungen oder aktiven peptischen Ulzera
    • daher sollte die Gabe von Sildenafil bei diesen Patienten nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen
  • Vitamin-K-Antagonisten
    • bei Patienten mit PAH, insbes. bei einer PAH in Verbindung mit einer Bindegewebskrankheit, besteht bei Beginn einer Therapie mit Sildenafil unter laufender Behandlung mit einem Vitamin-K-Antagonisten möglicherweise ein erhöhtes Blutungsrisiko
  • Venenverschlusskrankheit
    • bisher keine Daten für die Anwendung von Sildenafil bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie in Verbindung mit einer pulmonalen Venenverschlusskrankheit
    • allerdings wurden für die Anwendung von Vasodilatatoren (hauptsächlich Prostacyclin) bei solchen Patienten Fälle von lebensbedrohlichen Lungenödemen beschrieben
    • sollten bei der Anwendung von Sildenafil bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie Zeichen eines Lungenödems auftreten, ist an die Möglichkeit einer Venenverschlusskrankheit zu denken
  • Anwendung von Sildenafil zusammen mit Bosentan
    • Wirksamkeit von Sildenafil bei Patienten, die gleichzeitig Bosentan erhalten, nicht abschließend nachgewiesen
  • gleichzeitige Gabe von anderen PDE5-Hemmern
    • Sicherheit und Wirksamkeit von Sildenafil in Kombination mit anderen PDE5-Hemmern, einschl. Viagra, in PAH-Patienten nicht untersucht worden
    • Anwendung in dieser Kombination nicht empfohlen