Rhinisan 55UG/Dosis
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 16.5 G | 26,03 € |
| – | 6.5 G | 17,02 € |
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Indikation
- Erwachsene und Kinder >/= 2 Jahre
- Behandlung der Symptome der saisonalen und perennialen allergischen Rhinitis
Dosierung
- Behandlung der Symptome der saisonalen und perennialen allergischen Rhinitis
- Erwachsene, Kinder und Jugendliche >/= 12 Jahre
- initial: 2 Sprühstöße (= 220 µg Triamcinolonacetonid) 1mal / Tag in jedes Nasenloch
- Dosisreduktion, bei Symptomenkontrolle, auf 1 Sprühstoß (= 110 µg Triamcinolonacetonid) 1mal / Tag in jedes Nasenloch
- Kinder 6 - 12 Jahre
- 1 Sprühstoß (= 110 µg Triamcinolonacetonid) 1mal / Tag in jedes Nasenloch
- Dosiseerhöhung, optional, bei schwererer Symptomatik auf 220 µg Triamcinolonacetonid
- sobald Symptome unter Kontrolle sind: niedrigst wirksame Dosis beibehalten
- Kinder 2 - 5 Jahre
- 1 Sprühstoß (= 110 µg Triamcinolonacetonid) 1mal / Tag in jedes Nasenloch (= max. Tagesdosis)
- Kinder < 12 Jahre
- Langzeitanwendung (> 3 Monate) nicht empfohlen
- Erwachsene, Kinder und Jugendliche >/= 12 Jahre
Kontraindikationen
Triamcinolon - nasal
- Überempfindlichkeit gegenüber Triamcinolon
Nebenwirkungen
Triamcinolon - nasal
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Influenza
- Pharyngitis
- Rhinitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschl.
- Hautausschlag
- Urtikaria
- Juckreiz
- Gesichtsödem
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschl.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schlaflosigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindel
- Geruchs- und Geschmacksstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Chorioretinopathie
- Katarakt
- Glaukom
- erhöhter Augeninnendruck
- verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bronchitis
- Epistaxis
- Husten
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Septumperforationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Irritation und Austrocknung der Nasenschleimhäute
- nasale Kongestion
- Niesen
- Dyspnoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyspepsie
- Zahnprobleme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nausea
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Wachstumsverzögerung bei Kindern
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Müdigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- erniedrigte Cortisol-Blutspiegel
- ohne Häufigkeitsangabe
Hinweis
- Speziell unter hoher Dosierung und lang andauernder Anwendung sind auch bei nasal applizierten Corticosteroiden systemische Wirkungen nicht auszuschließen
Anwendungshinweise
- zur nasalen Anwendung
- Sprühflasche vor jedem Gebrauch schütteln
- nach Freisetzung von 5 Sprühstößen vor der ersten Anwendung ist eine Dosierung von 55 µg Triamcinolonacetonid / Sprühstoß gewährleistet (in vitro-Testergebnisse)
- auch ausreichend, falls das Nasenspray 2 Wochen nicht angewendet wird
- nach Nicht-Benutzung für > 2 Wochen:
- Freisetzung 1 Sprühstoßes ausreichend, um exakte Dosierung sicherzustellen
- Sprühkopf soll währenddessen vom Körper wegzeigen
- nach Gebrauch Sprühkopf vorsichtig mit einem sauberen Tuch oder Taschentuch abwischen und Schutzkappe wieder aufsetzen
- Reinigung des Nasensprays
- falls das Nasenspray nicht funktioniert, liegt ggf. eine Verstopfung vor
- Reinigung gem. Gebrauchs- oder Fachinformation:
- Kappe und Sprühkopf abziehen
- Kappe und Sprühkopf für ein paar Minuten in warmes Wasser eintauchen und anschließend beide Teile unter kaltem, fließendem Wasser abspülen
- überschüssiges Wasser abschütteln oder -klopfen und Kappe und Sprühkopf an der Luft trocknen lassen
- Sprühkopf wieder aufsetzen
- pumpen, bis ein feiner Nebel aufsteigt, und Nasenspray wie gewöhnlich verwenden
- Verstopfung niemals mit Hilfe einer Nadel oder ähnlichen spitzen Gegenständen beseitigen oder Sprühloch vergrößern (zerstört den Sprühmechanismus)
- Nasenspray mind. 1mal / Woche reinigen, bei Verstopfung auch häufiger
- Nasenspray nicht mehr verwenden
- Sprühflasche mit 16,5 g Suspension: nach 120 Sprühstößen bzw. 2 Monate nach dem ersten Öffnen
- Sprühflasche mit 6,5 g Suspension: nach 30 Sprühstößen bzw. 1 Monat nach dem ersten Öffnen
- Flüssigkeitsreste nicht in ein anderes Behältnis umfüllen
Stillzeithinweise
Triamcinolon - nasal
- während der Stillzeit nur anwenden, wenn der potentielle Nutzen für die Mutter gegenüber dem Risiko für das Kind überwiegt
- Übergang in die Muttermilch nicht auszuschließen
Schwangerschaftshinweise
Triamcinolon - nasal
- während der Schwangerschaft nur anwenden, wenn der potentielle Nutzen für die Mutter gegenüber dem Risiko für das Kind überwiegt
- nur begrenzte klinische Erfahrungen bei Anwendung während der Schwangerschaft
- tierexpreimentelle Untersuchungen
- teratogene Wirkungen durch Corticosteroide induziert
Warnhinweise
Triamcinolon - nasal
- Nebennierenrindenfunktion
- besteht Grund zur Annahme einer Beeinträchtigung der Nebennierenrindenfunktion, sind bei der Umstellung von systemischer Steroidbehandlung auf nasal angewandtes Triamcinolon entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten
- bei Überschreiten der empfohlenen Dosis besteht die Möglichkeit einer klinisch relevanten Funktionsminderung der Nebennierenrinde
- bei Hinweisen auf eine deutliche Überschreitung der empfohlenen Dosierungen sollte unter Stresssituationen (z. B. vor Operationen) eine systemische Corticosteroidgabe erwogen werden
- Infektionen mit Candida albicans
- bei Infektionen des Nasen-Rachen-Raumes mit Candida albicans kann eine geeignete lokale Behandlung und ggf. eine vorübergehende Unterbrechung der Therapie erforderlich sein
- nasal appliziertes Triamcinolon sollte aufgrund des inhibierenden Effektes von Corticosteroiden auf die Wundheilung bis zur vollständigen Abheilung mit Vorsicht angewendet werden
- bei Geschwüren des Nasenseptums
- nach Operationen und Verletzungen im Nasenraum
- sorgfältige Beobachtung in Hinblick auf Anzeichen und Symptome systemischer Glucocorticoid-Effekte empfehlenswert
- Wahrscheinlichkeit geringer als bei oralen Corticosteroiden, kann je nach Patient und Präparat variieren
- Risiko steigt
- unter hoher Dosierung
- langandauernder Anwendung
- mögliche systemische Wirkungen umfassen das Cushing-Syndrom, cushingoide Merkmale, Suppression der Nebennieren, Wachstumsretardierung bei Kindern und Jugendlichen, Katarakt, Glaukom sowie in noch selteneren Fällen eine Reihe verschiedener psychologischer Effekte oder Verhaltensauffälligkeiten, einschließlich psychomotorischer Hyperaktivität, Schlafstörungen, Ängstlichkeit, Depression oder Aggression (besonders bei Kindern)
- Augenerkrankungen
- engmaschige Kontrolle von Patienten mit Vorgeschichten zu
- Sehveränderungen
- erhöhtem Augeninnendruck
- Glaukom und/oder Kataraten
- Sehstörung
- bei der systemischen und topischen Anwendung von Kortikosteroiden können Sehstörungen auftreten
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird
- Überweisung an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
- umfassen u.a. Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Kortikosteroide gemeldet wurden
- Überweisung an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
- engmaschige Kontrolle von Patienten mit Vorgeschichten zu
- Kinder und Jugendliche
- Anwendung bei Kindern < 2 Jahren nicht empfohlen
- nur begrenzte Erfahrungen bei Kindern < 6 Jahren
- über Wachstumsverzögerung wurde bei Anwendung von nasaler Corticosteroidtherapie in vorgeschriebener Dosireung berichtet
- daher regelmäßige Kontrolle des Längenwachstums empfehlenswert
- Dosis sollte im Laufe der Behandlung auf ein zur Aufrechterhaltung der Symptomkontrolle erforderliches Minimum reduziert werden
- ggf. Überweisung zu einem Kinderarzt, insbesondere bei Kindern < 6 Jahren dringend empfohlen
- Langzeiteffekte der mit nasalen Corticosteroiden assoziierten Wachstumsverzögerung, einschließlich der Auswirkung auf die Endgröße bei Erwachsenen, sind nicht bekannt