RHINOSPRAY
A. Nattermann & Cie GmbH
Wirkstoff: Tramazolin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 12 ML | 8,97 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Erwachsene und Kinder >= 6 Jahre
- zum Abschwellen der Nasenschleimhaut bei
- Schnupfen
- anfallsweise auftretendem Fliessschnupfen (Rhinitis vasomotorica)
- allergischem Schnupfen (Rhinitis allergica)
- zur Erleichterung des Sekretabflusses bei
- Nasennebenhöhlenentzündungen
- Tubenkatarrh in Verbindung mit Schnupfen
- zum Abschwellen der Nasenschleimhaut bei
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Nasenspray enthält 1,264 mg Tramazolinhydrochlorid-1-Wasser
- Schnupfen, Rhinitis vasomotorica, Rhinitis allergica, Nasennebenhöhlen-Entzündungen, Tubenkatarrh in Verbindung mit Schnupfen
- Erwachsene und Kinder >= 6 Jahre
- 1 Sprühstoß bis zu 3mal / Tag
- je nach Bedarf
- in jede Nasenöffnung
- Dosierung richtet sich nach
- individueller Empfindlichkeit
- klinischer Wirkung
- Behandlungsdauer
- nur zur kurzfristigen Behandlung von akutem Schnupfen
- 5 - 7 Tage
- in allen anderen Fällen und bei der Anwendung bei Kindern
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt
- erneute Anwendung erst nach Pause von mehreren Tagen
- Hinweise:
- wenn nach einer Anwendungsdauer von 7 Tagen die Symptome nicht verschwunden sind, die Therapie bei Schnupfen nur auf ärztliche Anweisung weiterführen
- Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Schnupfenmitteln kann zu chronischer Schwellung der Nasenschleimhaut sowie hierdurch bedingter Verstopfung der Nase und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen
- nur zur kurzfristigen Behandlung von akutem Schnupfen
- 1 Sprühstoß bis zu 3mal / Tag
- Kinder < 6 Jahre
- kontraindiziert
- Erwachsene und Kinder >= 6 Jahre
Kontraindikationen
Tramazolin - nasal
- Überempfindlichkeit gegen Tramazolinhydrochlorid
- Engwinkelglaukom
- nach operativen intrakraniellen Eingriffen mit transnasalem Zugang
- Rhinitis sicca
- Kinder < 6 Jahre
- Schwangerschaft 1 Trimenon
Nebenwirkungen
Tramazolin - nasal
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ruhelosigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Halluzinationen
- Schlaflosigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schwindel
- Geschmacksstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schläfrigkeit
- Sedierung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arrhythmien
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Brennen der Nasenschleimhaut
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwellung der Nasenschleimhaut
- Trockenheit der Nasenschleimhaut
- Rhinorrhoe
- Niesen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Epistaxis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Angioödem (Symptom einer Überempfindlichkeitsreaktion)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schleimhautödem (Symptom einer Überempfindlichkeitsreaktion)
- Müdigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutdruckanstieg
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- zum Einsprühen in die Nase
- vor Anwendung des Sprays Nase reinigen
- Sprüholive der aufrecht gehaltenen Sprayflasche in die Nasenöffnung einbringen
- durch einmaligen gleichmäßigen Druck auf die Flasche sprühen
- gleichzeitiges Lufteinziehen verbessert Verteilung des Sprühnebels über Schleimhautoberfläche des Nasenraumes
- Sprüholive nach der Anwendung säubern
- Spray nicht in Kontakt mit Augen bringen
Stillzeithinweise
Tramazolin - nasal
- Anwendung während der Stillzeit nur nach ärztlicher Anweisung
- Daten zum Übergang des Wirkstoffes in die Muttermilch beim Menschen liegen bisher nicht vor
Schwangerschaftshinweise
Tramazolin - nasal
- Tramazolin darf im 1. Trimenon nicht angewendet werden
- Anwendung im 2. und 3. Trimenon nur nach ärztlicher Anweisung
- in vorklinischen Untersuchungen wurden keine Hinweise auf fruchtschädigende Wirkung deutlich
- Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung während der Schwangerschaft liegen bisher nicht vor
- Fertilität
- es sind keine Studien zur Auswirkung auf die humane Fertilität durchgeführt worden
- verfügbare präklinische Untersuchungen geben keine Hinweise auf eine veränderte Fertilität durch die Anwendung von Tramazolin
- es sind keine Studien zur Auswirkung auf die humane Fertilität durchgeführt worden
Warnhinweise
Tramazolin - nasal
- Anwendung auf Grund des möglichen Risikos einer systemischen Resorption nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und unter ärztlicher Kontrolle bei:
- erhöhtem Augeninnendruck
- schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit, arterielle Hypertonie)
- Prostatahyperplasie
- Phäochromozytom
- Stoffwechselstörungen (z. B. Hyperthyreose, Diabetes mellitus)
- Patienten, die mit speziellen stimmungsaufhellenden Arzneimitteln (MAO-Hemmer, trizyklische Antidepressiva) und anderen potenziell blutdrucksteigernden Medikamenten und Antihypertensiva behandelt werden
- Porphyrie
- wenn nach einer Anwendungsdauer von sieben Tagen die Symptome nicht verschwunden sind, sollte die Therapie nur auf ärztliche Anweisung weitergeführt werden
- Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Schnupfenmitteln kann zu chronischer Schwellung der Nasenschleimhaut sowie hierdurch bedingter Verstopfung der Nase und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen
- nach Abklingen des therapeutischen Effektes kann es zu einem Rebound-Effekt kommen, der als merkliche Schwellung der Nasenschleimhaut (nasales Ödem) wahrgenommen wird
- um Reizungen zu vermeiden, sollte darauf geachtet werden, dass das Arzneimittel nicht in die Augen gelangt