Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 5 ST 19,86 €
N2 10 ST 30,24 €
N3 20 ST 47,47 €
KTP 50 ST 103,99 €

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Fachinformationen

Indikation

  • antiseptische Spülung von Wunden und Körperhöhlen (Anwendung auch im Mund- und Rachenraum)

Dosierung

Basiseinheit: 1 Beutel zu 1,5 g Pulver Rivanol 1,0 g enthält 1,0 g Ethacridinlactat-Monohydrat

  • antiseptische Spülung von Wunden und Körperhöhlen (Anwendung auch im Mund- und Rachenraum)
    • als Umschläge, Spülungen und Bäder (z.B. Handbäder)
      • 0,025 - 0,1%ige Lösung
      • allgemeine Dosierungsrichtlinie: 0,1%ige Lösung 2mal / Tag lokal einwirken lassen (mind. 30 Min.)

Kontraindikationen

Ethacridinlactat - urogenital
  • Überempfindlichkeit gegenüber Ethacridinlactat und anderen Acridinderivaten
  • Anwendung im Augenbereich

Nebenwirkungen

Ethacridinlactat - urogenital
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Konvulsionen
      • Kopfschmerzen
  • Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Kontaktdermatitiden
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Urtikaria
      • Gesichtsödeme

Anwendungshinweise

  • Pulver zur Herstellung einer Lösung zur Anwendung auf der Haut
  • Hinweise
    • Hautstellen, auf die die Lösung aufgetragen worden ist, sollten nicht dem Sonnenlicht über einen längeren Zeitraum ausgesetzt werden
    • Bei wiederholtem Begießen von Umschlägen und Verbänden ggf. erhebliche Zunahme der Wirkstoffkonzentration durch Verdunsten der Lösung
      • Gefahr lokaler Reizungen und ggf. Sensibilisierung

Zubereitung

  • zur Herstellung einer 0,1%igen Lösung 1 Beutel (1,0 g Ethacridinlactat-Monohydrat) in 1l warmem Wasser unter ständigem Umrühren auflösen (kann einige Minuten dauern)
  • vor der Anwendung die Lösung wieder auf Raumtemperatur abkühlen lassen

Stillzeithinweise

Ethacridinlactat - urogenital
  • Anwendung sollte während der Stillzeit unterbleiben
  • nicht bekannt, ob Ethacridinlactat in die Muttermilch übergeht

Schwangerschaftshinweise

Ethacridinlactat - urogenital
  • Ethacridinlactat sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da keine reproduktionstoxikologischen Studien vorliegen

Warnhinweise

Ethacridinlactat - intraoral
  • nicht zutreffend