Rivastigmin Heumann 3 mg Hartkapseln
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 28 ST | 25,63 € |
| N2 | 56 ST | 33,52 € |
| N3 | 112 ST | 55,05 € |
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Indikation
- symptomatische Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz
- symptomatische Behandlung der leichten bis mittelschweren Demenz bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom
Dosierung
- symptomatische Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz; symptomatische Behandlung der leichten bis mittelschweren Demenz bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom
- Initialdosis
- 1,5 mg Rivastigmin 2mal / Tag
- Dosistitration schrittweise, im Abstand von mind. 2 Wochen und bei guter Verträglichkeit der vorangegangenen Dosis
- 3 mg 2mal / Tag
- weitere Dosissteigerungen, optional, bei guter Verträglichkeit und im Abstand von 2 Wochen
- 4,5 mg 2mal / Tag
- anschließend 6 mg 2mal / Tag
- bei Auftreten von Nebenwirkungen, Gewichtsverlust oder Verschlechterung extrapyramidalmotorischer Symptome bei Parkinson-Demenz
- ggf. eine oder mehrere Einzelgaben auslassen
- bei fortbestehenden Nebenwirkungen: vorübergehend auf zuvor gut vertragene Dosis zurückgehen oder Behandlung abbrechen
- Erhaltungsdosis
- 3 - 6 mg 2mal / Tag
- für optimale Therapie individuell höchste, noch gut verträgliche Dosis anwenden
- Höchstdosis: 6 mg 2mal / Tag
- Behandlungsdauer
- solange wie der Patient einen therapeutischen Nutzen davon hat
- klinischen Nutzen der Therapie regelmäßig überprüfen (insbesondere bei Dosierung < 3 mg 2mal / Tag)
- Behandlungsabbruch empfohlen
- bei ungünstiger Progression der Demenzsymptomatik nach 3-monatiger Behandlung mit der Erhaltungsdosis
- falls therapeutischer Nutzen nicht mehr nachweisbar
- Wiederaufnahme der Behandlung nach einer Unterbrechung > 3 Tage
- 1,5 mg 2mal / Tag
- anschließend Dosistitration wie oben beschrieben
- Initialdosis
Dosisanpassung
- Leberinsuffizienz
- leicht bis mittelschwer
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Empfehlungen zur Dosistitration nach individueller Verträglichkeit genau einhalten
- bei Patienten mit klinisch signifikanten Leberfunktionsstörungen können verstärkt dosisabhängige Nebenwirkungen auftreten
- schwer
- nicht untersucht
- Anwendung unter engmaschiger Untersuchung
- leicht bis mittelschwer
- Niereninsuffizienz (leicht - mittelschwer)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Empfehlungen zur Dosistitration nach individueller Verträglichkeit genau einhalten
- bei Patienten mit klinisch signifikanten Nierenfunktionsstörungen können verstärkt dosisabhängige Nebenwirkungen auftreten
- Kinder und Jugendliche
- im Anwendungsgebiet Alzheimer-Demenz kein relevanter Nutzen vorhanden
Kontraindikationen
Rivastigmin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Rivastigmin und andere Carbamat-Derivate
- Vorgeschichte mit Reaktionen an der Anwendungsstelle als Hinweis auf eine allergische Kontaktdermatitis bei transdermaler Rivastigmin-Anwendung
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Rivastigmin - peroral
Nebenwirkungen bei Patienten mit Alzheimer-Demenz
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Harnwegsinfektionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Appetitlosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verminderter Appetit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dehydratation
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Agitiertheit
- Verwirrtheit
- Angstgefühle
- Albträume
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlaflosigkeit
- Depression
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Halluzinationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aggression
- Ruhelosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schwindel
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Somnolenz
- Tremor
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Synkope
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Krampfanfälle
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- extrapyramidale Symptome (inkl. Verschlechterung einer Parkinson-Krankheit)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angina pectoris
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzrhythmusstörungen
- Bradykardie
- AV-Block
- Vorhofflimmern
- Tachykardie
- Herzrhythmusstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sick-Sinus-Syndrom
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hypertonie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- Diarrhoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- Dyspepsie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Magen- und Duodenalulcera
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- gastrointestinale Blutungen
- Pankreatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- einige schwere Fälle von Erbrechen, waren mit einer Ösophagusruptur verbunden
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhte Leberfunktionswerte
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyperhidrose
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hautausschlag
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pruritus
- allergische Dermatitis (disserminiert)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- Asthenie
- Unwohlsein
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stürze
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gewichtsverlust
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Nebenwirkungen bei Patienten mit Parkinson-Demenz
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verminderter Appetit
- Dehydratation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlaflosigkeit
- Angstgefühle
- Ruhelosigkeit
- visuelle Halluzination
- Depression
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aggression
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Tremor
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Somnolenz
- Kopfschmerzen
- Parkinson-Erkrankung (Verschlechterung)
- Bradykinesie
- Dyskinesie
- Hypokinesie
- Zahnradphänomen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dystonie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bradykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vorhofflimmern
- AV-Block
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sick-Sinus-Syndrom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypertonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhoe
- Bauchschmerzen
- Dyspepsie
- gesteigerte Speicheldrüsensekretion
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyperhidrosis
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Dermatitis (disserminiert)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Stürze
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- Asthenie
- Gangstörungen
- Parkinsongang
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Therapie nur beginnen, wenn Bezugsperson zur Verfügung steht, die regelmäßig die Medikamenteneinnahme des Patienten überwacht
- Kapsel im Ganzen schlucken
- Einnahme mit dem Frühstück und dem Abendessen
Stillzeithinweise
Rivastigmin - peroral
- während der Anwendung dürfen Patientinnen nicht stillen
- bei Tieren wird Rivastigmin mit der Muttermilch ausgeschieden
- nicht bekannt, ob Rivastigmin beim Menschen in die Muttermilch übertritt
Schwangerschaftshinweise
Rivastigmin - peroral
- darf nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich
- keine klinischen Daten über exponierte Schwangere vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- bei trächtigen Tieren überschritten Rivastigmin und/oder dessen Metaboliten die Plazentaschranke
- nicht bekannt, ob dies für den Menschen zutrifft
- in peri-/postnatalen Studien mit Ratten verlängerte Tragzeit beobachtet
- bei trächtigen Tieren überschritten Rivastigmin und/oder dessen Metaboliten die Plazentaschranke
- Fertilität
- bei Ratten und Kaninchen keine Beeinträchtigungen der Fertilität oder Reproduktionsleistung durch Rivastigmin beobachtet
- keine Auswirkungen von Rivastigmin auf die Fertilität von Menschen bekannt
Warnhinweise
Rivastigmin - peroral
- Auftreten und Schwere von Nebenwirkungen nehmen in der Regel mit höheren Dosen zu
- wenn Behandlung > 3 Tage unterbrochen wurde, sollte sie mit einer Dosis von 1,5 mg Rivastigmin 2mal / Tag wieder aufgenommen werden, um möglicherweise auftretende Nebenwirkungen (z. B. Erbrechen) zu vermindern
- allergische Reaktionen
- Reaktionen auf transdermale Anwendung von Rivastigmin in der Vorgeschichte
- Hautreaktionen an der Anwendungsstelle durch transdermale Anwendung von Rivastigmin möglich, die üblicherweise in milder oder mäßiger Intensität verlaufen
- allein noch kein Anzeichen für eine Sensibilisierung
- allerdings kann die transdermale Anwendung von Rivastigmin zu einer allergischen Kontaktdermatitis führen
- allergische Kontaktdermatitis sollte in Betracht gezogen werden und Behandlung sollte in folgenden Fällen abgebrochen werden
- wenn sich die Reaktionen an der Anwendungsstelle über die Pflastergröße hinaus ausdehnen
- wenn es Anzeichen für eine intensive lokale Reaktion gibt (z.B. eine sich vergrößernde Hautrötung, Ödeme, Hautknötchen, Bläschenbildung)
- wenn sich die Symptome nicht innerhalb von 48 Stunden nach Entfernung des Pflasters signifikant bessern
- Patienten, die eine Reaktion an der Anwendungsstelle entwickeln, welche auf eine allergische Kontaktdermatitis bei transdermaler Anwendung von Rivastigmin hindeutet, und die dennoch einer Rivastigmin-Behandlung bedürfen
- sollten nur nach einem negativen Allergietest und unter enger medizinischer Überwachung auf eine orale Rivastigmin-Behandlung umgestellt werden
- möglich, dass manche Patienten, die durch die transdermale Anwendung von Rivastigmin gegenüber Rivastigmin sensibilisiert sind, Rivastigmin in keiner Darreichungsform anwenden können
- Hautreaktionen an der Anwendungsstelle durch transdermale Anwendung von Rivastigmin möglich, die üblicherweise in milder oder mäßiger Intensität verlaufen
- seltene Berichte nach Markteinführung über Patienten mit allergischer Dermatitis (disseminiert) nach Verabreichung von Rivastigmin, unabhängig von der Art der Anwendung (oral, transdermal)
- Behandlung sollte abgebrochen werden
- Patienten und Pflegepersonal sollten entsprechend instruiert werden
- Reaktionen auf transdermale Anwendung von Rivastigmin in der Vorgeschichte
- Dosistitration
- kurz nach einer Dosissteigerung Nebenwirkungen beobachtet, z.B. Bluthochdruck und Halluzinationen bei Patienten mit Alzheimer-Demenz bzw. eine Verschlechterung extrapyramidalmotorischer Symptome, insbes. des Tremors, bei Patienten mit Parkinson-Demenz
- können nach einer Dosisreduktion zurückgehen
- in anderen Fällen wurde Rivastigmin abgesetzt
- kurz nach einer Dosissteigerung Nebenwirkungen beobachtet, z.B. Bluthochdruck und Halluzinationen bei Patienten mit Alzheimer-Demenz bzw. eine Verschlechterung extrapyramidalmotorischer Symptome, insbes. des Tremors, bei Patienten mit Parkinson-Demenz
- gastrointestinale Störungen wie Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö
- sind dosisabhängig
- können besonders zu Therapiebeginn und / oder bei Dosissteigerung auftreten
- treten häufiger bei Frauen auf
- Patienten, die Krankheitszeichen oder Symptome einer Dehydration nach anhaltendem Erbrechen oder Durchfall zeigen
- können mit intravenöser Flüssigkeitsgabe und Dosisreduktion oder Absetzen des Arzneimittels versorgt werden, wenn die Dehydrierung erkannt und sofort behandelt wird
- eine Dehydrierung kann schwere Folgen nach sich ziehen
- Patienten mit Alzheimer-Erkrankung verlieren möglicherweise an Gewicht
- Cholinesteraseinhibitoren, darunter auch Rivastigmin, wurden mit dem Gewichtsverlust bei diesen Patienten in Zusammenhang gebracht
- während der Behandlung sollte das Gewicht der Patienten überwacht werden
- schweres Erbrechen
- im Falle von schwerem Erbrechen unter Behandlung mit Rivastigmin muss eine entsprechende Dosisanpassung erfolgen
- einige Fälle von schwerem Erbrechen waren mit einer Ösophagusruptur verbunden
- solche Fälle scheinen insbesondere nach Dosissteigerung oder unter hohen Dosen von Rivastigmin aufzutreten
- Bradykardie
- Rivastigmin kann Bradykardie verursachen, die einen Risikofaktor für das Auftreten von Torsade de Pointes darstellt, v.a. bei Patienten mit Risikofaktoren
- Vorsicht bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Torsade de Pointes, z.B. solche mit
- nicht kompensierter Herzinsuffizienz
- kürzlichem Herzinfarkt
- Bradyarrhythmie
- einer Prädisposition zu Hypokaliämien oder Hypomagnesiämien
- mit Begleitmedikation, die bekannterweise zu einer QT-Verlängerung und/oder Torsade de Pointes führt
- Patienten mit Sick-Sinus-Syndrom oder Reizleitungsstörungen (sinuatrialer Block, atrioventrikulärer Block)
- Rivastigmin mit Vorsicht anwenden
- Rivastigmin kann die Magensäuresekretion erhöhen
- Patienten mit floriden Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren oder mit einer Prädisposition für solche Erkrankungen mit Vorsicht behandeln
- Patienten mit Asthma oder obstruktiven Lungenerkrankungen in der Vorgeschichte
- Cholinesterasehemmer nur mit Vorsicht anwenden
- Cholinomimetika können Harnstauung und Krampfanfälle auslösen oder verstärken
- Vorsicht bei Patienten mit einer Neigung zu solchen Erkrankungen
- Patienten mit schweren Formen von Alzheimer-Demenz oder Parkinson-Demenz, anderen Formen von Demenz oder anderen Formen von Gedächtnisstörungen (z.B. altersbedingter kognitiver Abbau)
- Anwendung von Rivastigmin nicht untersucht
- Anwendung bei diesen Patientengruppen nicht empfohlen
- Rivastigmin kann wie andere Cholinomimetika extrapyramidale Symptome verschlimmern oder hervorrufen
- Verschlechterung des Zustandes (u.a. Bradykinesie, Dyskinesie, abnormaler Gang) und ein vermehrtes Auftreten oder eine Verstärkung des Tremors bei Patienten mit Parkinson-Demenz beobachtet
- führte in einigen Fällen zum Absetzen von Rivastigmin (z.B. Absetzen wegen Tremors bei 1,7 % der Patienten unter Rivastigmin gegenüber 0 % unter Placebo)
- Überwachung dieser Nebenwirkungen empfohlen
- Verschlechterung des Zustandes (u.a. Bradykinesie, Dyskinesie, abnormaler Gang) und ein vermehrtes Auftreten oder eine Verstärkung des Tremors bei Patienten mit Parkinson-Demenz beobachtet
- besondere Patientengruppen
- Patienten mit klinisch signifikanten Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
- Nebenwirkungen können verstärkt auftreten
- Empfehlungen zur Dosistitration nach individueller Verträglichkeit müssen genau eingehalten werden
- Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz
- wurden nicht untersucht
- Rivastigmin kann in dieser Patientenpopulation angewendet werden, engmaschige Überwachung ist erforderlich
- Patienten mit Körpergewicht unter 50 kg
- Nebenwirkungen können verstärkt auftreten
- Therapieabbruch wegen Nebenwirkungen ist wahrscheinlicher
- Patienten mit klinisch signifikanten Nieren- oder Leberfunktionsstörungen