Roleca Wacholder 100 mg
ROLECA Pharma GmbH
Wirkstoff: Wacholderbeeröl →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 14,95 € |
| N2 | 50 ST | 27,95 € |
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Indikation
Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- pflanzliches Arzneimittel bei Verdauungsbeschwerden mit leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich, Blähungen und Völlegefühl (dyspeptische Beschwerden)
Dosierung
- Verdauungsbeschwerden mit leichten Krämpfen im Magen-Darm-Bereich, Blähungen und Völlegefühl (dyspeptische Beschwerden)
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 1 Weichkapsel (100 mg Wacholderöl) 1mal / Tag
- Kinder (< 12 Jahre)
- Anwendung nicht empfohlen (keine Daten)
- Dauer der Anwendung
- bei Beschwerden, die länger als eine Woche andauern: Arzt kontaktieren
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
Kontraindikationen
- Allergie gegen Wacholderöl oder einen der sonstigen Bestandteile
- entzündliche Nierenerkrankungen bzw. schwere Nierenerkrankungen (einschließlich infektiöser interstitieller Nephritis, Pyelitis und Pyelonephritis)
- Schwangerschaft
- Patienten mit Diabetes mellitus
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei langandauernder Anwendung oder bei Überdosierung: Nierenschäden
- bei besonders empfindlichen Personen: vorübergehende Oberbauchbeschwerden oder Sodbrennen
- sonstige Bestandteile können allergische Reaktionen hervorrufen
Anwendungshinweise
- Einnahme der Kapseln unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z.B. ein Glas Wasser) nach den Mahlzeiten
Stillzeithinweise
- Anwendung nicht empfohlen
- es ist nicht bekannt, ob die Wirkstoffe oder deren Metabolite in die Muttermilch übergehen
- ein Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
- Anwendung nicht empfohlen
- keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Wacholderöl bei Schwangeren
- keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- keine Daten
Warnhinweise
- Kinder (< 12 Jahre)
- Anwendung nicht empfohlen (keine ausreichenden Daten)
- bei gleichzeitiger Anwendung von Diuretika kann deren harntreibende Wirkung verstärkt werden
- Wacholderöl beeinflusst möglicherweise den Blutzuckerspiegel bei Diabetikern
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- nicht zutreffend
- Überdosierung
- keine Daten über akute Vergiftungen mit Wacholderöl
- bereits bei therapeutischen Dosen auftretende Diuresesteigerung und aromatischer (Veilchen)-Geruch des Harns sind keine Intoxikationszeichen
- Symptome
- Nephritis und Cystitis (in Tierexperimenten bei hohen Dosen beschrieben)
- aufgrund der renalen Ausscheidung könnten Reizungen und Entzündungsreaktionen des Nierenparenchyms und der Harnwege auftreten
- gastrointestinale Reizerscheinungen (Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall)
- Atemnot
- ZNS-Symptome (Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel, Benommenheit mit Sprachstörungen)
- Zeichen einer schweren Vergiftung mit ätherischen Ölen: flache, unregelmäßige Atmung, Herz-Kreislaufkollaps und Koma
- Nephritis und Cystitis (in Tierexperimenten bei hohen Dosen beschrieben)
- Gegenmaßnahmen bei Überdosierung
- spezifische Gegenmaßnahmen sind nicht bekannt.
- Erbrechen sollte wegen der Aspirationsgefahr nicht ausgelöst werden
- reichliche Flüssigkeitszufuhr (keine Milch, keine alkoholischen Getränke wegen ihrer resorptionsfördernden Wirkung)
- ob therapeutische Maßnahmen ergriffen werden müssen, hängt von der aufgenommenen Menge und der klinischen Symptomatik ab
- ist die aufgenommene Menge gering und der Patient symptomfrei oder liegen lediglich Erbrechen oder geringfügige Benommenheit vor, ist ein Beobachten des Patienten über einige Stunden i. d. R. ausreichend
- nach Ingestion einer großen Menge oder bei schwerer klinischer Symptomatik:
- Magenspülung nach endotrachealer Intubation
- Instillation medizinischer Kohle im Krankenhaus
- Überwachung der Nierenfunktion