Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 G | 23,09 € |
| N2 | 60 G | 28,64 € |
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Indikation
- Rosazea
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Gel enthält 7,5 mg Metronidazol
- Rosazea
- Anwendung 2mal / Tag morgens und abends
- Behandlungsdauer
- durchschnittlich 12 Wochen
- keine deutliche Besserung während dieser Zeit: Behandlung beenden
- empfohlene Behandlungsdauer nicht überschreiten
- bei eindeutig erkennbarem Nutzen kann vom verordnenden Arzt je nach Schweregrad der Erkrankung eine Fortsetzung der Therapie für weitere 3 bis 4 Monate in Erwägung gezogen werden
- in klinischen Studien wurde eine topische Therapie mit Metronidazol bei Rosazea bis zu 2 Jahre lang fortgeführt
- durchschnittlich 12 Wochen
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kinder und Jugendliche
- Anwendung nicht empfohlen
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
Kontraindikationen
Metronidazol - extern
- Überempfindlichkeit gegen Metronidazol
- Überempfindlichkeit gegen Arzneimittel, die wie dieses Präparat Metronidazol oder andere 5-Nitroimidazole enthalten
- einzige Ausnahmen sind Fälle von lebensbedrohlichen Infektionen und Unwirksamkeit anderer Arzneimittel
- Schwangerschaft (1. Trimenon)
Nebenwirkungen
Metronidazol - extern
- Erkrankung des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anaphylaxie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kontaktallergie
- Juckreiz, Rötung und Blasenbildung im gesamten Bereich und darüber hinaus (sog. Streureaktionen), der mit dem Arzneimittel in Kontakt war
- Kontaktallergie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypästhesie
- Parästhesie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- Dysgeusie (metallischer Geschmack)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- trockene Haut
- Erytheme
- Pruritus
- Exanthem
- Hautbeschwerden (Brennen, Schmerzen an der Haut / Stechen)
- Hautreizung / Hautirritation
- Verschlechterung der Rosacea
- Kontaktdermatitis (Brennen, Prickeln, Rötung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angioödeme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautabschuppung
- Schwellung des Gesichts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Gel dünn auf die betroffenen Hautbereiche auftragen
- vor Anwendung Haut mit einem milden Mittel reinigen
- nach dem Auftragen der Emulsion Anwendung nicht komedogener und nicht adstringierender Kosmetika möglich
- Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden
- während der Behandlung Sonnen- und UV-Lichtbestrahlung der betroffenen Haut vermeiden
- beim Auftreten von lokalen Reizerscheinungen Emulsion weniger häufig anwenden oder absetzen
- unnötige und längere Anwendung vermeiden
- Evidenz lässt darauf schließen, dass Metronidazol bei bestimmten Tierspezies kanzerogen wirkt; bisher keine Evidenz für kanzerogene Wirkung beim Menschen
Stillzeithinweise
Metronidazol - extern
- es muss eine Entscheidung getroffen werden, ob entweder das Stillen zu unterbrechen oder die Behandlung mit Metronidazol abzubrechen ist
- dabei sollte die Wichtigkeit der Behandlung für die Frau berücksichtigt werden
- Metronidazol geht in die Muttermilch über
- nach oraler Gabe erreicht Metronidazol in der Muttermilch Konzentrationen, die mit denen im mütterlichen Plasma vergleichbar sind
- die Blutspiegel bei kutaner Applikation sind signifikant niedriger als solche, die durch orale Einnahme von Metronidazol erreicht werden
Schwangerschaftshinweise
Metronidazol - extern
- kontraindiziert im 1. Trimenon der Schwangerschaft
- 2. und 3. Trimenon der Schwangerschaft
- Metronidazol darf während der Schwangerschaft nur bei zwingender Indikation und wenn andere Therapiemöglichkeiten keinen Erfolg bringen, eingesetzt werden
- wird eine Behandlung als absolut notwendig erachtet, darf Anwendung nur so kurz und so kleinflächig wie möglich erfolgen
- Metronidazol darf während der Schwangerschaft nur bei zwingender Indikation und wenn andere Therapiemöglichkeiten keinen Erfolg bringen, eingesetzt werden
- Sicherheit einer Anwendung von Metronidazol in der Schwangerschaft nicht ausreichend belegt
- insbesondere für die Frühschwangerschaft liegen widersprüchliche Berichte vor
- einige Studien haben Hinweise auf eine erhöhte Fehlbildungsrate ergeben
- Risiko von möglichen Folgekrankheiten, einschließlich karzinogenem Risiko, ist noch nicht abgeklärt
- bei uneingeschränkter Anwendung von Nitroimidazolen durch die Mutter wird der Fötus und /oder das Neugeborene einem karzinogenen oder genotoxischen Risiko ausgesetzt
- bis jetzt keine Beweise für eine Schädigung des Embryos oder des Fötus vorliegend
- im Falle einer oralen Gabe passiert Metronidazol die Plazentaschranke und gelangt schnell in den fötalen Kreislauf
- tierexperimentelle Studien
- in tierexperimentellen Studien zeigte Metronidazol keine teratogenen Eigenschaften
- oral verabreichtes Metronidazol
- hat sich als karzinogen bei einigen Nagern erwiesen
- weder bei Ratten noch bei Mäusen wurde nach oraler Gabe von Metronidazol eine fötotoxische Wirkung beobachtet
- tierexperimentelle Reproduktionsstudien ermöglichen nur eine begrenzte Voraussage für die Reaktion beim Menschen
- Fertilität
- keine Daten vorliegend
Warnhinweise
Metronidazol - extern
- bei folgenden Patienten muss muss vor einer Behandlung mit Metronidazol eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Bewertung erfolgen
- Patienten mit schwerwiegenden Leberfunktionsstörungen
- Patienten mit Dyshämatopoese
- Patienten mit Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems
- Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden
- falls es zum Kontakt mit den Augen kommt, sorgfältig mit warmem Wasser auswaschen
- Sonnen- und UV-Lichtbestrahlung
- während der Behandlung mit Metronidazol sollte eine Sonnen- und UV-Lichtbestrahlung (Sonnenbad, Solarium, Höhensonne) der betroffenen Haut vermieden werden
- da Metronidazol bei UV-Exposition zu einem inaktiven Metaboliten umgewandelt wird, nimmt die Wirksamkeit signifikant ab
- phototoxische Nebenwirkungen in klinischen Prüfungen nicht beobachtet
- während der Behandlung mit Metronidazol sollte eine Sonnen- und UV-Lichtbestrahlung (Sonnenbad, Solarium, Höhensonne) der betroffenen Haut vermieden werden
- lokale Reizerscheinungen
- beim Auftreten von lokalen Reizerscheinungen sollte das Präparat weniger häufig angewendet oder abgesetzt werden
- nach dem Abklingen dieser Hautreaktionen kann auf Anweisung des Arztes die Behandlung fortgesetzt werden
- unnötige und längere Anwendung sollte vermieden werden
- Kanzerogenität
- Evidenz lässt darauf schließen, dass Metronidazol bei bestimmten Tierspezies kanzerogen ist
- bisher keine Evidenz für eine kanzerogene Wirkung beim Menschen
- Patienten mit bekannter Blutdyskrasie
- Metronidazol ist ein Nitroimidazolabkömmling; daher sollte bei Patienten mit bekannter Blutdyskrasie eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt werden
- Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit Anzeichen einer hämatologischen Erkrankung (Blutdyskrasie) oder einer Blutdyskrasie in der Vergangenheit
- Therapiedauer
- empfohlene Therapiedauer sollte nicht überschritten werden
- wenn erforderlich, kann die Therapie wiederholt werden, allerdings sollte eine Unterbrechung von 6 Wochen berücksichtigt werden
- unnötige oder langfristige Anwendung dieses Arzneimittels sollte vermieden werden
- Kinder und Jugendliche
- zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit für die Anwendung bei Kindern keine ausreichenden klinischen Daten vorliegend
- sollte deshalb nicht bei Kindern angewendet werden