SAB SIMPLEX

Pharma Gerke Arzneimittelvertriebs GmbH Wirkstoff: Dimeticon/Silicium →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 30 ML 9,96 €
KTP 4X30 ML 35,26 €

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Fachinformationen

Indikation

  • zur symptomatischen Behandlung gasbedingter Magen-Darm-Beschwerden, z. B. Meteorismus
  • als Hilfsmittel zur Diagnostik im Bauchbereich, wie z. B. Röntgen, Sonographie und zur Vorbereitung von Gastroduodenoskopien
  • bei verstärkter Gasbildung nach Operationen
  • bei Spülmittelvergiftungen

Dosierung

Basiseinheit: 1 ml (ca. 25 Tropfen) Suspension zum Einnehmen enthält 69,19 mg Simeticon (Dimeticon 350 - Siliciumdioxid im Verhältnis 92,5 : 7,5)

  • gasbedingte Magen-Darm-Beschwerden
    • Dosis soll alle 4 - 6 Stunden eingenommen werden
    • Frequenz der Dosen kann bei Kindern ab einem Jahr und Erwachsenen bei Bedarf erhöht werden
    • Neugeborene
      • 10 Tropfen (0,4 ml), max. 4mal / Tag
    • Säuglinge (> 4 Wochen bis </= 12 Monate)
      • 15 Tropfen (0,6 ml), max. 6mal / Tag
    • Kinder (> 12 Monate bis </= 6 Jahre)
      • 15 Tropfen (0,6 ml), max. 23mal / Tag
    • Kinder (> 6 Jahre bis < 18 Jahre)
      • 20 - 30 Tropfen (0,8 - 1,2 ml)
    • Erwachsene
      • 30 - 45 Tropfen (1,2 - 1,8 ml)
    • Behandlungsdauer
      • richtet sich nach dem Verlauf der Beschwerden
      • wenn die Symptome anhalten oder sich verschlechtern, muss das medizinische Fachpersonal konsultiert werden
  • Röntgenuntersuchungen
    • am Vorabend der Untersuchung: 3 - 6 Teelöffel (15 - 30 ml)
  • Sonographie
    • am Vorabend: 3 Teelöffel (15 ml)
    • ca. 3 Stunden vor Beginn der Sonographie: 3 Teelöffel (15 ml)
  • Endoskopie
    • vor Endoskopie: 1/2 - 1 Teelöffel (2,5 - 5 ml)
    • ggf. weitere Medikation zur Beseitigung störender Schaumbläschen durch den Instrumentierkanal desEndoskops mit einigen Millilitern
  • Spülmittelvergiftungen
    • je nach Schwere der Vergiftung
    • mind. 1 Teelöffel (5 ml)
  • Hinweis
    • bei neu auftretenden und/oder länger anhaltenden Beschwerden sollten diese durch einen Arzt abgeklärt werden

Dosisanpassung

  • Frühgeborene
    • Behandlung nicht empfohlen

Kontraindikationen

Silikone - intraoral
  • Überempfindlichkeit gegen Simeticon / Dimeticon

Therapiehinweise

Einnahme während oder nach dem Essen.

Nebenwirkungen

Silikone - intraoral
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B.
        • Juckreiz
        • Nesselsucht
        • Hautrötung
        • Angioödem

Anwendungshinweise

  • Suspension zum Einnehmen
  • Flasche vor Gebrauch gut schütteln
  • Neugeborene und Säuglinge (> 4 Wochen bis </= 12 Monate)
    • Suspension kann dem Fläschchen beigegeben werden
    • mischt sich problemlos mit anderen Flüssigkeiten, z. B. mit Milch
    • kann vor dem Stillen/Füttern mit einem kleinen Löffel verabreicht werden
  • Kinder (> 12 Monate bis < 18 Jahre) und Erwachsene
    • Einnahme zu oder nach den Mahlzeiten, bei Bedarf auch vor dem Schlafengehen
  • Verabreichung bei Röntgenuntersuchungen, Sonographien, Endoskopien, Spülmittelvergiftungen am besten nach Entfernen des Tropfeinsatzes

Stillzeithinweise

Silikone - intraoral
  • es bestehen keine Bedenken gegen die Einnahme von Simeticon während der Stillzeit
    • ggf. abweichende Empfehlung aufgrund produktspezifischer Zusammensetzung möglich
    • die betreffende Herstellerinformation ist bzgl. enthaltener Hilfsstoffe (z.B. Propylenglykol) und möglicher abweichender Empfehlungen zu beachten

Schwangerschaftshinweise

Silikone - intraoral
  • es bestehen keine Bedenken gegen die Einnahme von Simeticon während der Schwangerschaft
    • ggf. abweichende Empfehlung aufgrund produktspezifischer Zusammensetzung möglich
    • die betreffende Herstellerinformation ist bzgl. enthaltener Hilfsstoffe (z.B. Propylenglykol) und möglicher abweichender Empfehlungen zu beachten

Warnhinweise

Silikone - intraoral
  • bei neu auftretenden und / oder länger anhaltenden Bauchbeschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden
    • damit Ursache der Beschwerden und eine u. U. zugrunde liegende, behandlungsbedürftige Erkrankung diagnostiziert werden kann