Sensodyne ProSchmelz Fluorid Gelee
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 40 G | 17,49 € |
| KTP | 225 G | 28,39 € |
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Indikation
- Erwachsene, Kinder und Jugendliche (>/= 6 Jahre)
- Kariesprophylaxe
- Unterstützung zur Behandlung der Initialkaries
- Behandlung überempfindlicher Zahnhälse
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Dentalgel enthalten 27,65 mg Natriumfluorid (entsprechend 12,5 mg Fluorid)
- Kariesprophylaxe und Unterstützung der Behandlung von Initialkaries
- die angegebene Dosis darf nicht überschritten werden
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- 2,5 cm langer Strang Gelee (entsprechen ca. 0,3 g Gel bzw. 3,75 mg Fluorid) 1mal / Woche
- Dauer: 2 Minuten bürsten und anschließend ausspucken
- Kinder (6 - 12 Jahre)
- 0,7 cm langer Strang Gelee, erbsengroße Menge (entsprechen ca. 0,1 g Gel bzw. 1,25 mg Fluorid) 1mal / Woche
- Dauer: 2 Minuten bürsten und anschließend ausspucken
- Behandlung überempfindlicher Zahnhälse
- die angegebene Dosis darf nicht überschritten werden
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- 0,7 cm langer Strang Gelee auf Fingerkuppe/Wattestäbchen geben und auf Zahnfläche auftragen, erbsengroße Menge (entsprechen ca. 0,1 g Gel bzw. 1,25 mg Fluorid) 1mal / Woche
- Dauer: 2 Minuten einwirken lassen und anschließend ausspucken
- Kinder (6 - 12 Jahre)
- Anwendung erst nach Rücksprache mit einem Zahnarzt
Kontraindikationen
Natriumfluorid - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Natriumfluorid
- ulcerierende Gingivitiden und Stomatitiden
- allergisches Asthma bronchiale
- Patienten mit einer diagnostizierten Dentalfluorose
- Kinder < 6 Jahre (abweichende Empfehlungen möglich; jew. Herstellerinformation beachten)
- Patienten, bei denen die Kontrolle über den Schluckreflex nicht gewährleistet ist
Nebenwirkungen
Natriumfluorid - intraoral
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- ödematöse Schwellungen der Mundschleimhaut
- in Ausnahmefällen bei Neigung zu allergischen Reaktionen beobachtet, besonders bei breitflächiger Applikation
- ulcerierende Gingivitiden und Stomatitiden
- Brechreiz
- Übelkeit
- ödematöse Schwellungen der Mundschleimhaut
- ohne Häufigkeitsangabe
- Desquamationen
- Erosionen bzw. Ulzerationen an der Mundschleimhaut
- Reizungen im Mundraum
- brennendes Gefühl im Mund
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Asthmaanfälle bei Patienten mit allergischem Asthma bronchiale
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hautreizungen
- Angioödem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Anwendung in der Zahnarztpraxis
- Fluorid Gel mit einem geeigneten Gel-Träger oder einer Kanüle auftragen
- Anwendung bei erhöhtem Kariesrisiko (z. B. bei Patienten mit kieferorthopädischen Apparaturen): monatlich
- bei Bedarf: Anwendung max. 1mal / Woche möglich
- im Allgemeinen Anwendung im Rahmen des regelmäßigen Zahnarztbesuches (ca. 2 Mal / Jahr)
- Kariesprophylaxe und Behandlung der Initialkaries
- Einwirkdauer mind. 2 Minuten
- Behandlung überempfindlicher Zahnhälse
- Einwirkzeit 2 Min.
- nach der Anwendung das Gel ausspucken
- zur dentalen Anwendung
- falls nicht anders vom Zahnarzt empfohlen, Awendung 1mal / Woche nach gründlicher Reinigung der Zähne mit einer normalen Zahnpasta
- angegebene Dosis darf nicht überschritten werden
- das Fluorid-Gel ist kein Ersatz für eine normale Zahnpasta
- Gel nicht schlucken
Stillzeithinweise
Natriumfluorid - intraoral
- jeweilige Herstellerangaben beachten!
- Zahnpaste / Dentalgel
- keine Anwendung während der Stillzeit, es sei denn, eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Bewertung wurde durchgeführt
- Anwendung nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Zahnarzt
- keine Anwendung während der Stillzeit, es sei denn, eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Bewertung wurde durchgeführt
- Dentalsuspension
- Anwendung in der Stillzeit möglich
- Fluorid wird nach oraler Gabe nur in geringen Mengen in der Muttermilch ausgeschieden
- bei der therapeutischen Anwendung des Arzneimittels ist kein Effekt auf das gestillte Neugeborene/Kind zu erwarten
- Zahnpaste / Dentalgel
- der Fluoridmetabolismus während des Stillens wurde bisher noch nicht ausreichend studiert
- die für stillende Frauen empfohlene Menge an Fluorid beträgt 3 mg/Tag
Schwangerschaftshinweise
Natriumfluorid - intraoral
- darf nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, eine sorgfältiger Nutzen-Risiko-Bewertung wurde durchgeführt
- Vorsicht geboten; Anwendung nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Zahnarzt
- die während der Schwangerschaft empfohlene Menge an Fluorid beträgt 3 mg/Tag
- dieser Fluoridgehalt wird auch für Nicht-Schwangere empfohlen
- keine ausreichenden Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft vorliegend
- nicht-klinische Daten geben keinen Hinweis auf eine Reproduktionsstörung oder eine Entwicklungsbeeinträchtigung des Feten/Neugeborenen
- tierexperimentelle Studien
- sehr hohe Dosen zeigten Reproduktionstoxizität
- lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen
Warnhinweise
Natriumfluorid - intraoral
- Dentalsuspension
- Anwendung nur durch einen Arzt
- Touchierungen des gesamten Gebisses dürfen nicht auf nüchternen Magen durchgeführt werden
- zur Vermeidung einer Fluorid-Überdosierung sollten am Tage der Applikation keine anderen fluoridhaltigen Arzneimittel angewendet werden
- bei einer systemischen Fluoridzufuhr (z. B. durch Fluorid-Tabletten oder fluoridiertes Speisesalz) sollte diese nach der Applikation des Arzneimittels für einige Tage ausgesetzt werden
- bei Personen, bei denen die Kontrolle über den Schluckreflex nicht gewährleistet ist, sind alternative Fluoridierungsmaßnahmen vorzuziehen
- Zahnpaste / Dentalgel
- Arzneimittel nicht schlucken
- das Arzneimittel hat einen hohen Fluorid-Gehalt
- vor Anwendung die Meinung eines Zahnarztes einholen
- Kinder und Jugendliche
- Anwendungseinschränkungen, die das Alter betreffen - siehe jeweilige Herstellerinformation
- bei der Heimanwendung sollten Eltern die richtige Dosierung und Anwendung bei Kindern überwachen
- Arzneimittel außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern aufbewahren
- eine erhöhte Anzahl von potentiellen Fluoridquellen kann zu einer Fluorose führen
- vor der Einnahme fluoridhaltiger Medikamente sollte die Gesamtfluoridaufnahme (d. h. durch Trinkwasser, fluoridiertes Speisesalz und andere fluoridhaltige Medikamente Tabletten, Tropfen, Kaugummi oder Zahnpaste) bestimmt werden
- Fluoridhaltige Tabletten, Tropfen, Kaugummis, Gele oder Lacke sowie fluoridiertes Mineralwasser oder Speisesalz dürfen nicht gleichzeitig angewendet werden (Ausnahme: Zahnpasta, Mundspülung) bzw. sollen während der Anwendung vermieden werden
- bei der Berechnung der empfohlenen Fluoridgesamtaufnahme (0,05 mg/kg/Tag, max. 1 mg/Tag) muss die mögliche Aufnahme durch Herunterschlucken des Arzneimittels berücksichtigt werden
- überempfindliche Zahnhälse
- empfindliche Zähne können auf ein tieferliegendes Problem hinweisen
- bedarf einer unverzüglichen medizinischen Betreuung
- sollten sich die Symptome nicht bessern oder sogar verschlimmern, muss die Behandlung abgebrochen und ein Zahnarzt aufgesucht werden