Shingrix Pulver u.Suspension z.Herst.e.Inj.-Susp.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 281,71 € |
| N2 | 10 ST | 2679,15 € |
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Indikation
- Vorbeugung von Herpes Zoster (HZ) und postzosterischer Neuralgie (PZN) bei
- Erwachsenen >/= 50 Jahre
- Erwachsenen >/= 18 Jahre mit erhöhtem Risiko für HZ
- Hinweis:
- Anwendung gemäß offiziellen Empfehlungen
Dosierung
Basiseinheit: nach Rekonstitution enthält 1 Dosis (0,5 ml) 50 µg Varicella-Zoster-Virus (VZV)-Glykoprotein-E-Antigen (adjuvantiert mit AS01B, Glykoprotein E (gE) hergestellt in immortalisierten CHO-Zellen mittels rekombinanter DNA-Technologie)
- Vorbeugung von Herpes Zoster (HZ) und postzosterischer Neuralgie (PZN)
- Erwachsene
- Grundimmunisierung
- 2 Dosen zu je 0,5 ml, im Abstand von 2 Mon.
- falls erforderlich, Impfschema flexibel handhaben:
- 2. Dosis kann im Abstand von 2 - 6 Mon. nach 1. Dosis verabreicht werden
- Personen, die krankheitsbedingt oder durch eine Therapie immundefizient oder immunsupprimiert sind oder werden könnten und die von einem kürzeren Impfschema profitieren würden:
- 2. Dosis kann im Abstand von 1 - 2 Mon. nach 1. Dosis verabreicht werden
- Hinweise:
- keine Daten zur Notwendigkeit von Auffrischimpfungen nach Abschluss der Grundimmunisierung
- Personen, die früher mit einem attenuierten Herpes-Zoster-Lebendimpfstoff geimpft wurden:
- gleiches Impfschema möglich
- Impfstoff ist nicht indiziert zur Vorbeugung einer primären Varizelleninfektion (Windpocken)
- Grundimmunisierung
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen (keine Daten)
- Erwachsene
Kontraindikationen
Varicella Zoster Virus Glykoprotein-E-Antigen, rekombinant, adjuvantiert - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Varicella-Zoster-Virus-Glykoprotein-E-Antigen
Nebenwirkungen
Varicella Zoster Virus Glykoprotein-E-Antigen, rekombinant, adjuvantiert - invasiv
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Lymphadenopathie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen; einschl.
- Hautausschlag
- Urtikaria
- Angioödem (Nebenwirkung aus Spontanberichten)
- Überempfindlichkeitsreaktionen; einschl.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- gastrointestinale Beschwerden (einschl. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und/oder Bauchschmerzen)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Myalgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- Schmerzen
- Rötung
- Schwellung
- Müdigkeit
- Schüttelfrost
- Fieber
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pruritus an der Injektionsstelle
- Unwohlsein
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- ergänzende Informationen:
- in Studien bei immungeschwächten Erwachsenen (>/= 18 Jahre) (gepoolte Analyse) war die Häufigkeit von Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Myalgie, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Fieber bei Erwachsenen im Alter von 18 - 49 Jahren höher als bei Erwachsenen >/= 50 Jahre
- in Studien bei Erwachsenen >/=50 Jahre (gepoolte Analyse) war die Häufigkeit von Nebenwirkungen bei Studienteilnehmern im Alter von 50 - 69 Jahren höher als bei Studienteilnehmern >/= 70 Jahre, insbesondere hinsichtlich systemischer Nebenwirkungen wie Myalgie, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und gastrointestinaler Beschwerden
Anwendungshinweise
- ausschließlich intramuskulär (i.m.) injizieren, vorzugsweise in den M. deltoideus
- Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Fachinformation
Stillzeithinweise
Varicella Zoster Virus Glykoprotein-E-Antigen, rekombinant, adjuvantiert - invasiv
- nicht bekannt, ob der Impfstoff in die Muttermilch übergeht
- Auswirkung einer Verabreichung bei stillenden Müttern auf deren Säuglinge wurde nicht untersucht
Schwangerschaftshinweise
Varicella Zoster Virus Glykoprotein-E-Antigen, rekombinant, adjuvantiert - invasiv
- aus Vorsichtsgründen sollte eine Anwendung während der Schwangerschaft vermieden werden
- keine Daten zur Verabreichung bei schwangeren Frauen vorliegend
- Tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf die Schwangerschaft, die embryonale/fetale Entwicklung, die Geburt oder die postnatale Entwicklung
- Fertilität
- Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte Wirkungen in Bezug auf die Fertilität von Männern und Frauen
Warnhinweise
Varicella Zoster Virus Glykoprotein-E-Antigen, rekombinant, adjuvantiert - invasiv
- das Arzneimittel ist nicht indiziert zur Vorbeugung einer primären Varizelleninfektion (Windpocken)
- Rückverfolgbarkeit
- um Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen Bezeichnung und Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
- vor der Impfung
- für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung des Impfstoffes sollten stets entsprechende medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten sofort verfügbar sein (wie bei allen injizierbaren Impfstoffen)
- wie bei anderen Impfstoffen sollte die Impfung bei Personen, die an einer akuten, schweren, mit Fieber einhergehenden Erkrankung leiden, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden
- jedoch sollte die Impfung nicht wegen eines leichten Infekts wie z.B. einer Erkältung zurückgestellt werden
- wie bei jedem Impfstoff wird möglicherweise nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort erzielt
- der Impfstoff ist ausschließlich zur prophylaktischen Anwendung bestimmt und ist nicht zur Behandlung bereits bestehender Erkrankungen vorgesehen
- der Impfstoff darf nicht intravasal oder intradermal verabreicht werden
- subkutane Verabreichung wird nicht empfohlen
- unsachgemäße Verabreichung auf subkutanem Weg kann zu einer Zunahme vorübergehender lokaler Reaktionen führen
- Verabreichung des Impfstoffes mit Vorsicht bei Personen mit Thrombozytopenie oder einer Blutgerinnungsstörung
- da es bei diesen Personen nach intramuskulärer Injektion zu Blutungen kommen kann
- Synkope (Ohnmacht) als psychogene Reaktion auf die Nadelinjektion nach oder sogar vor einer Impfung möglich
- diese kann während der Erholungsphase von verschiedenen neurologischen Symptomen wie vorübergehender Sehstörung, Parästhesie und tonisch-klonischen Bewegungen der Gliedmaßen begleitet sein
- es ist wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um Verletzungen durch die Ohnmacht zu verhindern
- Beobachtungsstudie nach Markteinführung
- bei Personen >/=65 Jahren wurde während der 42 Tage nach Impfung erhöhtes Risiko für Guillain-Barré-Syndrom beobachtet (geschätzte 3 zusätzliche Fälle pro eine Million verabreichter Dosen)
- vorliegende Informationen reichen nicht aus, um kausalen Zusammenhang mit der Impfung zu bestimmen
- keine Daten zur Sicherheit, Immunogenität oder Wirksamkeit vorliegend, die die Austauschbarkeit dieses Arzneimittels durch eine Dosis eines anderen Herpes Zoster-(HZ)-Impfstoffes belegen
- begrenzte Daten vorliegend, die die Anwendung des Arzneimittels bei Personen mit HZ in der Anamnese unterstützen
- Ärzte müssen daher den Nutzen und die Risiken einer HZ-Impfung individuell abwägen