Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 24,10 € |
| N2 | 50 ST | 41,64 € |
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Indikation
- Zusatzbehandlung bei Patienten ab 6 Monaten mit leichtem bis mittelgradigem persistierendem Asthma,
- das mit einem inhalativen Kortikoid nicht ausreichend behandelt und
- das durch die bedarfsweise Anwendung von kurz wirksamen beta-Sympathomimetika nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht werden kann
- Behandlungsalternative zu niedrig dosierten inhalativen Kortikosteroiden bei Patienten zwischen 2 und 14 Jahren mit leichtem persistierenden Asthma,
- die in letzter Zeit keine schwerwiegenden, mit oralen Kortikosteroiden zu behandelnden Asthmaanfälle hatten und
- die zeigten, dass sie nicht imstande sind, inhalative Kortikosteroide anzuwenden
- Vorbeugung von Belastungsasthma bei Patienten ab 2 Jahren, dessen überwiegende Komponente die durch körperliche Belastung ausgelöste Bronchokonstriktion darstellt
Dosierung
- Zusatzbehandlung bei Patienten mit leichtem bis mittelgradigem chronischen Asthma/Alternative zu niedrig dosierten inhalativen Kortikosteroiden bei Kindern 2 - 14 Jahre mit leichtem persistierenden Asthma/Vorbeugung von Belastungsasthma (mit überwiegender Komponente: durch körperliche Belastung ausgelöste Bronchokonstriktion)
- Kinder 2 - 5 Jahre
- 1 Kautablette (4 mg Montelukast) 1mal / Tag abends
- Wirkungseintritt bereits nach einem Tag
- Fortsetzung der Therapie sowohl bei Beschwerdefreiheit als auch während einer Verschlechterung der Asthmasymptomatik
- Asthma-Prophylaxe bei 2- bis 5-jährigen Kindern mit belastungsinduzierter Bronchokonstriktion als überwiegender Komponente
- Effekt von Montelukast nach 2 - 4wöchiger Behandlung bewerten
- bei nicht zufriedenstellendem Ansprechen auf die Therapie ist eine zusätzliche oder alternative Therapie zu erwägen
- Behandlungsalternative zu niedrig dosierten inhalativen Kortikoiden bei leichtem persistierenden Asthma
- Kinder 2 - 14 Jahre
- keine schwerwiegenden, mit oralen Kortikosteroiden zu behandelnden Asthmaanfälle in der letzten Zeit
- nicht imstande, inhalative Kortikosteroide anzuwenden
- nicht als Monotherapie bei mittelgradigem persistierendem Asthma empfohlen
- leichtes persistierendes Asthma
- Asthmasymptome > 1mal / Woche, aber < 1mal / Tag
- Beschwerden in der Nacht > 2mal / Monat, aber < 1mal / Woche
- normale Lungenfunktion zwischen den Episoden
- kein zufriedenstellendes Beherrschen der Asthmabeschwerden bis zur nächsten Kontrolluntersuchung (normalerweise innerhalb eines Monats)
- Prüfen der Notwendigkeit einer zusätzlichen oder anderen entzündungshemmendes Therapie auf Basis des für die Asthmatherapie empfohlenen Stufenschemas
- regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit der Asthmabehandlung
- Kinder 2 - 14 Jahre
- Kombination mit anderen Behandlungsformen
- Anwendung zusätzlich zu einer bestehenden Therapie möglich
- wenn keine klinische Kontrolle durch inhalative Kortikosteroide und die bedarfsweise Anwendung von kurz wirksamer beta-Sympathomimetika erreicht wird
- kein abrupter Therapiewechsel von einem inhalativen Kortikosteroid auf Montelukast
- Anwendung zusätzlich zu einer bestehenden Therapie möglich
- Kinder 2 - 5 Jahre
Dosisanpassung
- Kinder < 2 Jahre:
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen
- ältere Patienten: keine Dosisanpassung erforderlich
- Niereninsuffizienz: keine Dosisanpassung erforderlich
- Leberinsuffizienz
- leichte - bis mäßige Leberinsuffizienz: keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberinsuffizienz: keine Erfahrungen
Kontraindikationen
Montelukast - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Montelukast
Therapiehinweise
Einnahme zwischen den Mahlzeiten.
Nebenwirkungen
Montelukast - intraoral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Infektion der oberen Atemwege
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- erhöhte Blutungsneigung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Thrombozytopenie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Anaphylaxie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- eosinophile Leberinfiltrate
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verändertes Träumen einschließlich Alpträume
- Schlaflosigkeit
- Schlafwandeln
- Angstgefühle
- Agitiertheit einschließlich aggressivem oder feindseligem Verhalten
- Depression
- psychomotorische Hyperaktivität (einschließlich Reizbarkeit, Ruhelosigkeit, Tremor)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Aufmerksamkeitsstörung
- eingeschränktes Erinnerungsvermögen
- Tic
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Halluzinationen
- Desorientierung
- suizidales Denken und Verhalten (Suizidalität)
- Zwangssymptome
- Dysphemie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen (Patienten ab 6 Jahre und Erwachsene)
- Hyperaktivität (pädiatrische Patienten 6 Monate bis 2 Jahre)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Benommenheit
- Parästhesie/Hypästhesie
- Krampfanfälle
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Palpitationen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthma (pädiatrische Patienten 6 Monate bis 2 Jahre)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Epistaxis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Churg-Strauss-Syndrom (CSS)
- pulmonale Eosinophilie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhö
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- Dyspepsie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erhöhung der Serum-Transaminasen (ALT [GPT] und AST [GOT])
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hepatitis (einschließlich cholestatischer, hepatozellulärer und gemischter Leberschäden)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ausschlag
- ekzematöse Dermatitis (pädiatrische Patienten 6 Monate bis 2 Jahre)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bluterguss
- Urtikaria
- Pruritus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angioödem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erythema nodosum
- Erythema multiforme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgie
- Myalgie einschließlich Muskelkrämpfe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Enuresis bei Kindern
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pyrexie
- Durst (pädiatrische Patienten 2 bis 5 Jahre)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwäche/Müdigkeit
- Unwohlsein
- Ödeme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Einnahme der Kautablette 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach der Nahrungsaufnahme
- bei Problemen mit der Einnahme von Kautabletten (nicht empfohlen für Kinder < 2 Jahre): Anwendung anderer Darreichungsformen (z. B. Granulat)
Stillzeithinweise
Montelukast - intraoral
- Montelukast darf während der Stillzeit nur eingenommen werden, wenn es als eindeutig erforderlich erachtet wird
- Übergang in die Muttermilch
- Studien an Ratten zeigten, dass Montelukast in die Milch abgegeben wird
- nicht bekannt, ob Montelukast/Metaboliten in die menschliche Muttermilch abgegeben werden
Schwangerschaftshinweise
Montelukast - intraoral
- Montelukast darf während der Schwangerschaft nur eingenommen werden, wenn es als eindeutig erforderlich erachtet wird
- vorhandene Daten zur Untersuchung schwerer Geburtsfehler/wesentlicher angeborener Fehlbildungen aus publizierten prospektiven und retrospektiven Kohortenstudien zur Anwendung von Montelukast bei schwangeren Frauen haben kein arzneimittelbezogenes Risiko nachgewiesen
- die vorhandenen Studien weisen methodische Einschränkungen auf, wie unter anderem kleine Fallzahlen, in einigen Fällen retrospektive Datenerhebung sowie inkonsistente Vergleichsgruppen
- tierexperimentelle Studien
- zeigten im Hinblick auf die Schwangerschaft oder die embryonale/fetale Entwicklung keine schädlichen Wirkungen
Warnhinweise
Montelukast - intraoral
- neuropsychiatrische Ereignisse wie Verhaltensänderungen, Depressionen und Suizidalität wurden in allen Altersgruppen, die Montelukast einnehmen, berichtet
- Symptome können schwerwiegend sein und anhalten, wenn die Behandlung nicht abgesetzt wird
- daher sollte die Behandlung mit Montelukast abgebrochen werden, wenn während der Behandlung neuropsychiatrische Symptome auftreten
- Patienten und/oder das Pflegepersonal darauf hinweisen
- auf neuropsychiatrische Ereignisse zu achten
- ihren Arzt zu benachrichtigen, wenn diese Verhaltensänderungen auftreten
- sehr junge Kinder (6 Monate bis 2 Jahre)
- bei sehr jungen Kindern muss die Diagnose eines persistierenden Asthmas von einem Kinderarzt oder Pneumologen erstellt werden
- Patienten sind anzuweisen, orales Montelukast niemals zur Behandlung eines akuten Asthmaanfalls einzusetzen
- Patienten sollten eine geeignete Notfallmedikation stets mit sich führen
- bei Auftreten eines Asthmaanfalls sollte ein kurzwirksamer inhalativer ß-Agonist angewendet werden
- falls der Patient diesen häufiger als üblich anwenden muss, sollte er sobald wie möglich einen Arzt aufsuchen
- Umstellung auf Montelukast
- von einem inhalativen oder oralen Corticoid soll nicht abrupt ersatzweise auf Montelukast umgestellt werden
- keine Daten vorliegend, dass unter der zusätzlichen Therapie mit Montelukast orale Corticosteroide reduziert werden können
- systemische Eosinophilie
- in seltenen Fällen kann bei Patienten unter der Therapie mit Antiasthmatika, einschließlich Montelukast, eine systemische Eosinophilie, manchmal mit klinischen Zeichen einer Vaskulitis wie bei Churg-Strauss-Syndrom auftreten, ein Krankheitsbild, das häufig mit systemischen Steroiden behandelt wird
- diese Fälle waren manchmal mit der Reduktion oder dem Absetzen einer oralen Corticoidtherapie assoziiert
- obwohl kein kausaler Zusammenhang mit einem Leukotrien-Rezeptor-Antagonismus hergestellt werden konnte, sollten Ärzte bei ihren Patienten sorgfältig auf das Auftreten einer Eosinophilie, eines vaskulären Exanthems, Verschlechterung der pulmonalen Symptomatik, kardialer Komplikationen und/oder Neuropathien achten
- Patienten, die diese Symptome entwickeln, sollten erneut untersucht und deren Therapie überprüft werden
- in seltenen Fällen kann bei Patienten unter der Therapie mit Antiasthmatika, einschließlich Montelukast, eine systemische Eosinophilie, manchmal mit klinischen Zeichen einer Vaskulitis wie bei Churg-Strauss-Syndrom auftreten, ein Krankheitsbild, das häufig mit systemischen Steroiden behandelt wird
- Patienten mit Acetylsalicylsäure-Intoleranz-Syndrom
- müssen auch unter der Behandlung mit Montelukast die Einnahme von Acetylsalicylsäure und anderen nichtsteroidalen Antiphlogistika vermeiden