Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 1 ST | 4359,34 € |
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Indikation
- Plaque-Psoriasis
- zur Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, die für eine systemische Therapie infrage kommen
- Psoriasis-Arthritis
- allein oder in Kombination mit Methotrexat (MTX) zur Behandlung erwachsener Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis, die auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (disease-modifying antirheumatic drugs, DMARDS) unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben
Dosierung
Basiseinheit: 1 Fertigspritze enthält 150 mg Risankizumab in 1 ml Injektionslösung
- Plaque-Psoriasis; Psoriasis-Arthritis
- Anwendung unter Anleitung und Überwachung eines Arztes mit Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen, für die Risankizumab indiziert ist
- Erwachsene
- empfohlene Dosis
- 150 mg Risankizumab als subkutane Injektion in Woche 0, Woche 4 und danach alle 12 Wochen
- keine Ansprechen nach 16 Wochen der Behandlung
- Absetzen der Behandlung in Erwägung ziehen
- anfänglich partielles Ansprechen bei Plaque-Psoriasis
- Verbesserungen ggf. im Verlauf der Weiterbehandlung über 16 Wochen hinaus
- versäumte Anwendung
- so schnell wie möglich verabreichen
- danach Behandlung zu den regulär vorgesehenen Zeitpunkten fortführen
- empfohlene Dosis
- ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- nur begrenzte Erfahrungen vorhanden
- eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion
- keine spezifischen Studien vorhanden
- keine Dosisanpassungen notwendig, da eine Beeinflussung der Pharmakokinetik durch die eingeschränkten Organfunktionen nicht zu erwarten ist
- Kinder und Jugendliche
- 5 - 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Daten vorhanden
- < 6 Jahre
- mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis: Anwendung nicht empfohlen
- < 5 Jahre
- Psoriasis-Arthritis: Anwendung nicht empfohlen
- 5 - 18 Jahre
- übergewichtige Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
Kontraindikationen
Risankizumab - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Risankizumab
- klinisch relevante aktive Infektionen
- z.B. aktive Tuberkulose
Nebenwirkungen
Risankizumab - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Infektionen der oberen Atmenwege, einschl.
- Atemwegsinfektion (viral, bakteriell oder nicht näher spezifiziert)
- Sinusitis (darunter akute Form)
- Rhinitis
- Nasopharyngitis
- Pharyngitis (darunter virale Form)
- Tonsillitis
- Laryngitis
- Tracheitis
- Infektionen der oberen Atmenwege, einschl.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Tinea-Infektionen, einschl.
- Tinea pedis
- Tinea cruris
- Tinea corporis
- Tinea versicolor
- Tinea manuum
- Onychomykose
- Pilzinfektionen der Haut
- Tinea-Infektionen, einschl.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Follikulitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerz, einschl.
- Spannungskopfschmerz
- Sinuskopfschmerz
- Kopfschmerz, einschl.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pruritus
- Hautausschlag
- Ekzem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fatique / Ermüdung, einschl.
- Asthenie
- Unwohlsein
- Reaktionen an der Injektionsstelle, einschl.
- blauer Fleck an der Injektionsstelle
- Erythem
- Hämatom
- Blutung
- Reizung
- Schmerz
- Pruritus
- Reaktion
- Schwellung
- Induration / Verhärtung
- Ausschlag
- Überempfindlichkeit
- Knoten
- Hautausschlag
- Urtikaria
- Bläschen
- Erwärmung
- Erytheme an der Infusionsstelle
- Extravasation
- Reaktion
- Schwellung
- Fatique / Ermüdung, einschl.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- s.c. Injektion
- Injektion in Oberschenkel oder Bauch
- keine Injektion in schmerzempfindliche, verletzte, gerötete, verhärtete oder von Psoriasis betroffene Hautstellen oder in Hautstellen mit Bluterguss
- nach entsprechender Schulung zur s.c. Injektionstechnik können Patienten das Arzneimittel selbst injizieren
- Injektion am äußeren Oberarm dürfen nur von Angehörigen von Gesundheitsberufen oder einer pflegenden Person vorgenommen werden
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Risankizumab - invasiv
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob die Behandlung mit Risankizumab unterbrochen bzw. abgesetzt wird
- dabei sind sowohl die Vorteile des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie mit Risankizumab für die Mutter zu berücksichtigen
- ein Risiko für den gestillten Säugling kann nicht ausgeschlossen werden
- humane Immunglobuline gehen bekanntermaßen in den ersten Tagen nach der Geburt in die Muttermilch übergehen (kurz danach nur noch in geringer Konzentration)
- nicht bekannt, ob Risankizumab in die Muttermilch übergeht
Schwangerschaftshinweise
Risankizumab - invasiv
- als Vorsichtsmaßnahme sollte eine Anwendung von Risankizumab während der Schwangerschaft vermieden werden
- keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen (weniger als 300 Schwangerschaftsausgänge)
- Frauen im gebärfähigen Alter
- Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung und für mindestens 21 Wochen nach der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden
- tierexperimentelle Studien
- keinen Hinweis auf direkte oder indirekte schädliche Wirkung hinsichtlich der Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- Wirkung von Risankizumab auf die Fertilität des Menschen wurde nicht untersucht
- tierexperimentelle Studien
- keinen Hinweis auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf die Fertilität
Warnhinweise
Risankizumab - invasiv
- Rückverfolgbarkeit von Biologika
- um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
- Infektionen
- Risankizumab kann das Infektionsrisiko erhöhen
- Risankizumab sollte mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit
- einer chronischen Infektion
- einer rezidivierenden Infektion in der Anamnese
- bekannten Risikofaktoren für eine Infektion
- bei Patienten mit einer klinisch relevanten aktiven Infektion
- Behandlung mit Risankizumab sollte nicht eingeleitet werden, bis die Infektion abgeklungen ist oder angemessen behandelt wird
- bei Symptomen oder Anzeichen einer klinisch bedeutsamen chronischen oder akuten Infektion
- Patienten anweisen ärztlichen Rat einzuholen
- Entwicklung einer Infektion / Nichtansprechen der Standarttherapie für die Infektion
- engmaschige Überwachung des Patienten
- Risankizumab bis zum Abklingen der Infektion nicht verabreichen
- Tuberkulose (TB)
- vor Behandlungsbeginn mit Risankizumab
- Patienten auf eine Tuberkulose(TB)-Infektion untersuchen
- Patienten mit latenter oder aktiver TB in der Anamnese, bei denen nicht bestätigt werden kann, dass sie eine adäquate Behandlung erhalten haben, sollte eine Anti-TB-Therapie in Erwägung gezogen werden
- während der Behandlung mit Risankizumab
- Patienten auf Anzeichen und Symptome einer aktiven TB überwachen
- vor Behandlungsbeginn mit Risankizumab
- Impfungen
- vor Behandlungsbeginn mit Risankizumab
- es sollte in Übereinstimmung mit den aktuellen Impfempfehlungen die Durchführung aller vorgesehenen Impfungen erwogen werden
- wenn der Patient mit einem viralen oder bakteriellen Lebendimpfstoff geimpft wurde, wird empfohlen, mindestens 4 Wochen mit dem Beginn der Behandlung mit Risankizumab zu warten
- während der Behandlung mit Risankizumab
- Patienten sollten während der Behandlung und für mindestens 21 Wochen nach der Behandlung keine Lebendimpfstoffe erhalten
- vor Behandlungsbeginn mit Risankizumab
- Überempfindlichkeit
- bei Auftreten einer schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktion, einschl. Anaphylaxie
- Anwendung von Risankizumab unverzüglich abbrechen
- Einleitung einer geeigneten Behandlung
- bei Auftreten einer schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktion, einschl. Anaphylaxie
- ältere Patienten
- bisher nur begrenzte Erfahrungen zu Patienten >= 65 Jahre vorliegend