SOBELIN SOLUB 600MG
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1X4 ML | 37,93 € |
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Indikation
- akute und chronische bakterielle Infektionen (Erkrankungen durch Ansteckung) durch Clindamycin-empfindliche Erreger wie:
- Infektionen der Knochen und Gelenke
- Infektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs
- Infektionen des Zahn- und Kieferbereichs
- Infektionen der tiefen Atemwege
- Infektionen des Becken- und Bauchraums
- Infektionen der weiblichen Geschlechtsorgane
- Infektionen der Haut und der Weichteile
- Scharlach
- Septikämie
- Endokarditis
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle mit 4 ml Injektionslösung / Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 780 mg Clindamycin-2-dihydrogenphosphat entsprechend 600 mg Clindamycin
- akute und chronische bakterielle Infektionen (Erkrankungen durch Ansteckung) durch Clindamycin-empfindliche Erreger
- Erwachsene und Jugendliche > 14 Jahre
- mäßig schwere Infektionen
- 1,2 - 1,8 g Clindamycin / Tag in 2 - 4 Einzeldosen
- schwere Infektionen
- 2,4 - 2,7 g Clindamycin / Tag in 2 - 4 Einzeldosen
- maximale Tagesdosis: 4,8 g Clindamycin / Tag in 2 - 4 Einzeldosen
- mäßig schwere Infektionen
- Kinder und Jugendliche (> 4 Wochen - 14 Jahre)
- Dosierung abhängig von Ort und Schweregrad der Infektion
- 20 - 40 mg Clindamycin / kg KG in 3 - 4 Einzeldosen
- Dosierung auf Grundlage des Gesamtkörpergewichts unbhängig von Adipositas
- max. Tagesdosis sollte die von Erwachsenen nicht überschreiten
- Dauer der Anwendung
- Verdacht auf eine Infektion mit ß-hämolysierenden Streptokokken oder Nachweis von ß-hämolysierenden Streptokokken
- Durchführung der Behandlung über mind. 10 Tage
- Langzeittherapie (> 10 Tage)
- Kontrolle von Blutbild, Leber- und Nierenfunktion in regelmäßigen Abständen
- langfristige und wiederholte Anwendung
- Superinfektion bzw. Kolonisation mit resistenten Keimen oder Sprosspilzen der Haut und Schleimhäute möglich
- Verdacht auf eine Infektion mit ß-hämolysierenden Streptokokken oder Nachweis von ß-hämolysierenden Streptokokken
- eingeschränkte Leberfunktion
- mittelschwere bis schwere Lebererkrankungen
- verlängerte Eliminationshalbwertszeit von Clindamycin
- Dosisreduktion nicht erforderlich (bei Gabe 1mal / 8 Stunden)
- schwere Leberinsuffizienz
- Überwachung der Plasmaspiegel
- entsprechend den Ergebnissen dieser Maßnahme kann eine Dosisreduktion notwendig werden oder eine Verlängerung des Dosierungsintervalls
- mittelschwere bis schwere Lebererkrankungen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- verlängerte Eliminationshalbwertszeit von Clindamycin
- leicht bis mäßig
- keine Dosisreduktion erforderlich
- schwere Niereninsuffizienz oder Anurie
- Überwachung der Plasmaspiegel
- entsprechend den Ergebnissen dieser Maßnahme kann eine Dosisreduktion oder alternativ ein verlängertes Dosierungsintervall von 8 oder 12 Stunden erforderlich sein
- Hämodialyse
- nicht hämodialysierbar
- keine zusätzliche Dosis vor oder nach einer Dialyse erforderlich
- Erwachsene und Jugendliche > 14 Jahre
Kontraindikationen
Clindamycin - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Clindamycin oder Lincomycin (es besteht eine Parallelallergie)
- Information zu produktspezifischen Hilfsstoffen
- die jeweilige Produktinformation ist zu beachten
Nebenwirkungen
Clindamycin - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- pseudomembranöse Enterocolitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vaginalinfektion
- Clostridium-difficile-Kolitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- reversible toxische oder allergische Auswirkungen auf das Blutbild in Form von
- Agranulozytose
- Neutropenie
- Thrombozytopenie
- Leukopenie
- Eosinophilie
- Granulozytopenie
- reversible toxische oder allergische Auswirkungen auf das Blutbild in Form von
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Arzneimittelfieber
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktische Reaktionen
- anaphylaktischer Schock (mit Schwellung von Gesicht, Gefäßen oder Larynx, Atembeschwerden bis zum Kreislaufkollaps)
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktoide Reaktion
- Überempfindlichkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysgeusie
- neuromuskulär blockierende Wirkung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Geschmacks- und Geruchsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herz- und Atemstillstand
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Thrombophlebitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Durchfall
- abdominale Schmerzen
- Erbrechen
- Übelkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ösophagitis
- Glossitis
- Stomatitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- vorübergehende Hepatitis mit cholestatischem Ikterus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ikterus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- makulopapulöses Exanthem
- masernähnliches Exanthem
- Urtikaria
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allergien in Form von masernähnlichem Exanthem, Pruritus und Urtikaria
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
- toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN)
- Lyell-Syndrom
- exfoliative Dermatitis
- bullöse Dermatitis
- Vaginitis
- Schwellungen (Quincke-/Angioödem)
- Erythema multiforme
- Pruritus
- desquamatöse und bullöse Dermatitis
- Scheidenkatarrh
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ausschlag und Blasenbildung (Überempfindlichkeitsreaktionen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- akut generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP)
- Medikamentenausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gelenkschwellungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Polyarthritis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- akute Nierenschädigung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- nach intravenöser Infusion
- Reaktionen an der Infusionsstelle wie
- Schmerzen
- Thrombophlebitis
- Reaktionen an der Infusionsstelle wie
- nach intra-muskulärer Injektion
- Reaktionen an der Injektionsstelle wie
- Schmerzen
- Indurationen und sterile Abszesse
- Reaktionen an der Injektionsstelle wie
- nach intravenöser Infusion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Reizungen an der Injektionsstelle
- bei schneller intravenöser Verabreichung
- Unverträglichkeitsreaktionen in Form von
- Hitzegefühl
- Brechreiz
- Übelkeit
- selten ernsthafte Herz-Kreislauf-Störungen (z.B. Blutdruckabfall und Herzstillstand)
- Unverträglichkeitsreaktionen in Form von
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leberfunktionstest anomal
- vorübergehender leichter Anstieg der Serumtransaminasen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- i.m. Injektion oder i.v. Infusion
- bei i.m. Gabe unverdünnt einsetzen
- Verdünnung vor i.v. Verabreichung
- auf keinen Fall unverdünnte i.v. Verabreichung
- i.m. Injektion
- Einzeldosis von 600 mg Clindamycin nicht überschreiten
- Verdünnung zur i.v.-Anwendung und i.v.-Infusionsraten
- Verdünnung der Lösung vor i.v. Infusion
- Konzentration </= 18 mg Clindamycin / ml Lösung
- Infusionsgeschwindigkeit: </= 30 mg Clindamycin / Minute
- übliche Infusionsraten:
- Dosis: 300 mg
- Lösung: 50 ml
- Zeit: 10 min
- Dosis: 600 mg
- Lösung: 50 ml
- Zeit: 20 min
- Dosis: 900 mg
- Lösung: 50 - 100 ml
- Zeit: 30 min
- Dosis: 1200 mg
- Lösung: 100 ml
- Zeit: 40 min
- Dosis: 300 mg
- Maximaldosis der Einzelinfusion: 1200 mg / Stunde
- Verdünnung der Lösung vor i.v. Infusion
Stillzeithinweise
Clindamycin - invasiv
- wegen der Gefahr von schwerwiegenden Nebenwirkungen beim gestillten Säugling soll Clindamycin von stillenden Müttern nicht angewendet werden bzw. muss eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen
- Clindamycin geht bei Menschen in die Muttermilch über
- systemisch angewendetes Clindamycin erreicht Werte von < 0,5 - 3,8 µg / ml in der menschlichen Muttermilch
- beim gestillten Säugling sind negative Auswirkungen auf die gastrointestinale Flora wie Sensibilisierungen, Hautausschlag, Durchfälle oder Blut im Stuhl und Sprosspilzbesiedlung der Schleimhäute nicht auszuschließen
Schwangerschaftshinweise
Clindamycin - invasiv
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung und Vorsicht bei einer Anwendung während der Schwangerschaft
- Clindamycin passiert die Plazentaschranke
- es wird angenommen, dass im Fötus eine therapeutisch wirksame Konzentration erreicht wird
- Beobachtungen am Menschen haben bisher keinen Hinweis auf fruchtschädigende Einflüsse ergeben
- Daten aus einer begrenzten Anzahl der im 1. Trimester exponierten Schwangerschaften zeigen keine unerwünschten Wirkungen von Clindamycin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fötus / Neugeborenen
- eine umfangreiche Studie an schwangeren Frauen, in der ca. 650 Neugeborene untersucht wurden, die während des 1. Trimenons Clindamycin ausgesetzt waren
- zeigte keine unerwünschten Wirkungen von Clindamycin auf die Schwangerschaft oder auf die Gesundheit des Fötus / Neugeborenen
- zeigte keinen Anstieg an Missbildungen
- dennoch ist Datenlage bezüglich der Sicherheit von Clindamycin während der Schwangerschaft unzureichend
- tierexperimentelle Studien
- zeigten keine Reproduktionstoxizität
- lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen
- Fertilität
- Tierstudien zeigten keine Hinweise auf Fertilitätsstörungen
- Humandaten zur Wirkung von Clindamycin auf die Fertilität liegen nicht vor
Warnhinweise
Clindamycin - invasiv
- Vorsicht bei
- eingeschränkter Leberfunktion
- eingeschränkter Nierenfunktion
- Störungen der neuromuskulären Übertragung (Myasthenia gravis, Parkinson- Krankheit)
- Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte (z.B. frühere Entzündungen des Dickdarms)
- Atopie
- Allergien
- Asthma
- Clindamycin sollte nicht bei akuten Infektionen der Atemwege angewendet werden, wenn diese durch Viren verursacht sind
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich schwerer Hautreaktionen
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Angioödem berichtet, einschließlich schwerer Hautreaktionen wie z.B.
- Medikamentenausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)
- Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
- toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN)
- akut generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP)
- beim Auftreten einer Überempfindlichkeit oder schweren Hautreaktion sollte Behandlung abgebrochen werden und geeignete Behandlung eingeleitet werden
- anaphylaktische Reaktionen können, sogar nach der ersten Anwendung, in einen lebensbedrohlichen Schock übergehen
- bei Auftreten muss Behandlung mit Clindamycin sofort abgebrochen und übliche entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet werden
- z.B. Antihistaminika, Corticosteroide, Sympathomimetika und ggf. Beatmung
- bei Auftreten muss Behandlung mit Clindamycin sofort abgebrochen und übliche entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet werden
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Angioödem berichtet, einschließlich schwerer Hautreaktionen wie z.B.
- bei Langzeittherapie (Behandlung > 10 Tage bzw. > 3 Wochen; siehe jeweilige Produktinformation)
- in regelmäßigen Abständen sollten Blutbild sowie Leber- und Nierenfunktion kontrolliert werden
- langfristige und wiederholte Anwendung kann zu einer Superinfektion bzw. Kolonisation mit resistenten Keimen oder Sprosspilzen der Haut und Schleimhäute führen
- Nierenschädigung
- Fälle von akuter Nierenschädigung, einschließlich akuten Nierenversagens, wurden gelegentlich berichtet
- bei Patienten, die eine länger andauernde Therapie erhalten, bei Patienten mit vorbestehenden Nierenfunktionsstörungen oder bei Patienten die gleichzeitig nephrotoxische Medikamente anwenden
- Überwachung der Nierenfunktion in Betracht ziehen
- Colitis
- bei Anwendung von nahezu allen Antibiotika, einschließlich Clindamycin, Clostridium-difficile -assoziierte Diarrhöen (CDAD) berichtet
- von leichtem Durchfall bis zu einer Kolitis mit letalem Ausgang
- Berichte über einige schwere und persistierende Fälle von Diarrhoe während der Behandlung oder danach
- manchmal wurden in Verbindung mit der Diarrhoe Blut und Schleim in den Faeces gefunden, und akute Kolitis war manchmal die Folge der Diarrhoe
- von leichtem Durchfall bis zu einer Kolitis mit letalem Ausgang
- Therapie mit Antibiotika verändert die normale Darmflora, was zu einer Überwucherung mit C. difficile führen kann
- C. difficile produziert die Toxine A und B, die zur Entwicklung von CDAD beitragen und eine Hauptursache für die „antibiotikaassoziierte Kolitis" darstellen
- Hypertoxinproduzierende Stämme von C. difficile sind mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert
- derartige Infektionen können therapieresistent gegenüber einer antibiotischen Therapie sein
- können eventuell eine Kolektomie notwendig machen
- CDAD ist bei allen Patienten mit Durchfall nach antibiotischer Behandlung in Betracht zu ziehen
- sorgfältige medikamentöse Anamnese durchführen, da eine CDAD bis zu 2 Monate nach Durchführung einer Antibiotikatherapie auftreten kann
- daraus kann sich eine Kolitis, einschließlich einer pseudomembranösen Kolitis entwickeln, deren Schweregrad von leicht bis tödlich reichen kann
- bei Verdacht auf antibiotikaassoziierte Diarrhö oder antibiotikaassoziierte Kolitis und bei bestätigter antibiotikaassoziierter Diarrhö oder antibiotikaassoziierter Kolitis
- in Abhängigkeit der Indikation Abbruch der Behandlung erwägen
- sofort geeignete Behandlung einleiten (z.B. Einnahme von speziellen Antibiotika / Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist)
- in dieser Situation sind Peristaltikhemmer kontraindiziert
- Vorsicht, wenn Clindamycin einem Patienten verschrieben wird, der zu gastrointestinalen Krankheiten neigt, insbesondere zu Colitis
- bei Anwendung von nahezu allen Antibiotika, einschließlich Clindamycin, Clostridium-difficile -assoziierte Diarrhöen (CDAD) berichtet
- Meningitis
- Clindamycin eignet sich nicht zur Therapie einer Meningitis, da Clindamycin nicht in ausreichender Konzentration in den Liquor cerebrospinalis diffundiert
- Clindamycin-Behandlung u.U. mögliche Behandlungsalternative bei Penicillin-Allergie (Penicillin-Überempfindlichkeit)
- Kreuzallergie zwischen Clindamycin und Penicillin nicht bekannt und aufgrund der Strukturunterschiede der Substanzen auch nicht zu erwarten
- gibt jedoch in Einzelfällen Informationen über Anaphylaxie (Überempfindlichkeit) auch gegen Clindamycin bei Personen mit bereits bestehender Penicillin-Allergie
- sollte bei einer Clindamycin-Behandlung von Patienten mit Penicillin-Allergie beachtet werden
- Neugeborene und Kleinkinder
- besondere Anwendungshinweise aufgrund produktspezifischer Zusammensetzung möglich
- die jeweilige Produktinformation ist zu beachten
- besondere Anwendungshinweise aufgrund produktspezifischer Zusammensetzung möglich