Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 28 ST | 1004,24 € |
| – | 84 ST | 2945,67 € |
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Indikation
- Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, die für eine systemische Therapie infrage kommen
Dosierung
- Behandlung erwachsener Patienten mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, die für eine systemische Therapie infrage kommen
- 1 Filmtablette (6 mg Deucravacitinib) 1mal / Tag
- Anwendungsdauer
- keine Anzeichen für einen therapeutischen Nutzen nach 24 Wochen: Behandlungsabbruch erwägen
- Ansprechen des Patienten auf die Behandlung regelmäßig beurteilen
- ältere Patienten
- >/= 65 Jahre: keine Dosisanpassung erforderlich
- >/= 75 Jahre
- sehr begrenzte klinische Erfahrungen
- Anwendung mit Vorsicht
- Nierenfunktionsstörung, einschließlich dialysepflichtige Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (end-stage renal disease, ESRD)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Leberfunktionsstörung
- leicht oder mittelschwerer
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwer
- Anwendung nicht empfohlen
- leicht oder mittelschwerer
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit noch nicht erwiesen (keine Daten)
Kontraindikationen
Deucravacitinib - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Deucravacitinib
- klinisch bedeutsame aktive Infektionen, z. B.
- aktive Tuberkulose
Nebenwirkungen
Deucravacitinib - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Infektionen der oberen Atemwege, einschließlich
- Nasopharyngitis
- virale Infektion der oberen Atemwege
- Pharyngitis
- Sinusitis
- akute Sinusitis
- Rhinitis
- Tonsillitis
- Peritonsillarabszess
- Laryngitis
- Tracheitis
- Rhinotracheitis
- Infektionen der oberen Atemwege, einschließlich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herpes simplex Infektionen, einschließlich
- oraler Herpes
- Herpes simplex
- genitaler Herpes
- Herpesvirus-Infektion
- Herpes simplex Infektionen, einschließlich
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herpes zoster
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- orale Ulzerationen, einschließlich
- aphthöses Ulkus
- Mundulzeration
- Zungenulzeration
- Stomatitis
- orale Ulzerationen, einschließlich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- akneiformer Ausschlag, einschließlich
- Akne
- akneiforme Dermatitis
- Hautausschlag
- Rosazea
- Pusteln
- pustulöser Hautausschlag
- Papeln
- Follikulitis
- akneiformer Ausschlag, einschließlich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kreatinphosphokinase im Blut erhöht
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Behandlungseinleitung unter Anleitung und Überwachung eines Arztes, der Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von Psoriasis hat
- Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten
- Tabletten im Ganzen schlucken, nicht zerstoßen, zerschneiden oder kauen
Stillzeithinweise
Deucravacitinib - peroral
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Deucravacitinib verzichtet werden soll / die Behandlung zu unterbrechen ist
- dabei ist sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau zu berücksichtigen
- es ist nicht bekannt, ob Deucravacitinib / Metabolite in die Muttermilch übergehen
- tierexperimentelle Studien
- zur Verfügung stehende Daten vom Tier zeigten, dass Deucravacitinib in die Milch übergeht
- Risiko für das Neugeborene / Kind durch das Stillen kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Deucravacitinib - peroral
- aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Deucravacitinib während der Schwangerschaft vermieden werden
- bisher nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Deucravacitinib bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- Auswirkungen von Deucravacitinib auf die Fertilität des Menschen wurden nicht untersucht
- tierexperimentelle Studien
- deuten nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf die Fertilität hin
Warnhinweise
Deucravacitinib - peroral
- Infektionen
- Deucravacitinib kann das Infektionsrisiko erhöhen
- Behandlung mit Deucravacitinib sollte bei Patienten mit jeglichen klinisch bedeutsamen aktiven Infektionen erst nach Abklingen oder angemessener Behandlung der Infektion eingeleitet werden
- Vorsicht ist geboten, wenn die Anwendung von Deucravacitinib bei Patienten mit chronischen Infektionen oder rezidivierenden Infektionen in der Vorgeschichte in Erwägung gezogen wird
- mit Deucravacitinib behandelte Patienten sollten angewiesen werden, ärztlichen Rat einzuholen, wenn Anzeichen oder Symptome auftreten, die auf eine Infektion hindeuten
- wenn bei einem Patienten eine klinisch bedeutsame Infektion auftritt oder der Patient auf die Standardtherapie nicht anspricht
- Patient sorgfältig überwachen
- Deucravacitinib sollte erst nach Abklingen der Infektion gegeben werden
- wenn bei einem Patienten eine klinisch bedeutsame Infektion auftritt oder der Patient auf die Standardtherapie nicht anspricht
- Untersuchung auf Tuberkulose vor der Behandlung
- vor Einleitung der Behandlung mit Deucravacitinib sollten die Patienten auf Tuberkulose (TB)-Infektionen untersucht werden
- Deucravacitinib darf Patienten mit aktiver TB nicht gegeben werden (kontraindiziert)
- Behandlung einer latenten TB sollte vor der Gabe von Deucravacitinib begonnen werden
- bei Patienten mit latenter oder aktiver TB in der Anamnese, bei denen kein angemessener Behandlungszyklus bestätigt werden kann, sollte vor der Einleitung der Deucravacitinib-Therapie eine Anti-TB-Therapie in Erwägung gezogen werden
- Patienten, die Deucravacitinib erhalten, sollten auf Anzeichen und Symptome einer aktiven TB überwacht werden
- bösartige Erkrankungen
- Risiken und der Nutzen einer Deucravacitinib-Behandlung sollten vor Einleitung der Therapie bei Patienten abgewogen werden
- in klinischen Studien zu Deucravacitinib wurden bösartige Erkrankungen beobachtet, einschließlich
- Lymphome
- nicht-melanozytärer Hautkrebs (NMSC)
- es ist nicht bekannt, ob die Hemmung der Tyrosinkinase 2 (TYK2) mit den Nebenwirkungen, die bei einer Hemmung der Januskinasen (JAK) beobachtet wurden, in Zusammenhang steht
- in einer großangelegten, randomisierten, aktiv kontrollierten Studie zu einem JAK-Hemmer bei Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) im Alter von 50 Jahren und älter mit mindestens einem zusätzlichen kardiovaskulären Risikofaktor
- wurde bei der Behandlung mit einem JAK-Hemmer im Vergleich zu Tumornekrosefaktor (TNF)-Hemmern eine höhere Rate bösartiger Erkrankungen beobachtet, insbesondere
- Lungenkrebs
- Lymphome
- NMSC
- wurde bei der Behandlung mit einem JAK-Hemmer im Vergleich zu Tumornekrosefaktor (TNF)-Hemmern eine höhere Rate bösartiger Erkrankungen beobachtet, insbesondere
- es liegen nur begrenzte klinische Daten für die Beurteilung eines potenziellen Zusammenhangs zwischen der Exposition gegenüber Deucravacitinib und der Entstehung von bösartigen Erkrankungen vor
- derzeit werden Untersuchungen zur Langzeitsicherheit durchgeführt
- schwere kardiovaskuläre Ereignisse (Major adverse cardiovascular events, MACE), tiefe Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LE)
- Risiken und der Nutzen einer Deucravacitinib-Behandlung sollten vor Einleitung der Therapie bei Patienten abgewogen werden
- es ist nicht bekannt, ob die TYK2-Hemmung mit den Nebenwirkungen, die bei einer JAK-Hemmung beobachtet wurden, in Zusammenhang steht
- in einer großangelegten, randomisierten, aktiv kontrollierten Studie zu einem JAK-Hemmer bei Patienten mit RA im Alter von 50 Jahren und älter mit mindestens einem zusätzlichen kardiovaskulären Risikofaktor
- wurden bei der Behandlung mit einem JAK-Hemmer im Vergleich zu TNF-Hemmern eine höhere MACE-Rate beobachtet, definiert als
- kardiovaskulärer Tod
- nicht-tödlicher Myokardinfarkt
- nicht-tödlicher Schlaganfall
- sowie eine dosisabhängige höhere Rate einer tiefen Venenthrombose, einschließlich
- TVT
- LE
- wurden bei der Behandlung mit einem JAK-Hemmer im Vergleich zu TNF-Hemmern eine höhere MACE-Rate beobachtet, definiert als
- in klinischen Studien mit Deucravacitinib wurde kein erhöhtes Risiko für MACE, TVT und LE beobachtet
- Untersuchungen zur Langzeitsicherheit von Deucravacitinib werden derzeit noch durchgeführt
- Impfungen
- vor Einleitung der Therapie mit Deucravacitinib ist eine Vervollständigung aller altersangemessenen Impfungen gemäß den aktuellen Impfempfehlungen zu erwägen
- Anwendung von Lebendimpfstoffen bei mit Deucravacitinib behandelten Patienten sollte vermieden werden
- Ansprechen auf Lebend- oder Totimpfstoffe wurde nicht untersucht