Spalt Schmerztabletten
PharmaSGP GmbH
Wirkstoff: Acetylsalicylsäure/Paracetamol →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| NotApplicable | 10 ST | – |
| NotApplicable | 20 ST | – |
| NotApplicable | 30 ST | – |
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Indikation
Erwachsene
- akute leichte bis mäßig starke Schmerzen
- Hinweis: Schmerzmittel längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Befragen des Arztes anwenden
Dosierung
- akute leichte bis mäßig starke Schmerzen
- Erwachsene
- 1 Tablette (300 mg Acetylsalicylsäure, 300 mg Paracetamol) 1 - 3mal / Tag
- i.d.R. 4 - 8 Stunden Abstand zwischen den Einnahmen
- tägliche Maximaldosis: 4 Tabletten (1200 mg Acetylsalicylsäure, 1200 mg Paracetamol)
- Behandlungsdauer
- ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat max. 3 Tage und nicht in höherer Dosierung
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- kontraindiziert
- Leberinsuffizienz, leichte Niereninsuffizienz und Gilbert-Syndrom
- Dosisreduktion bzw. Dosisintervall verlängern
- Paracetamol: ohne ärztliche Anweisung max. 2 g / Tag
- schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min.)
- Dosisintervall von mind. 8 Stunden einhalten
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- bei geschwächten, immobilisierten älteren Patienten mit eingeschränkter Leber-/ Nierenfunktion kann eineDosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls erforderlich werden
- ohne ärztliche Anweisung sollte die maximale tägliche Dosis von 60 mg / kg Körpergewicht (bis zu einem Maximum von 2 g / Tag) nicht überschritten werden, bei:
- Körpergewicht < 50 KG
- chronischem Alkoholismus
- Wasserentzug
- chronischer Unterernährung
- Erwachsene
Kontraindikationen
- bekannte Überempfindlichkeit gegen Salicylate oder Paracetamol
- MagenMagen-Darm-Ulzera
- erhöhte Blutungsneigung (hämorrhagische Diathese)
- Kinder und Jugendliche (< 12 Jahre)
- Schwangerschaft (3. Trimenon)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
- keine Hinweise, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch durch die fixe Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verstärkt oder im Spektrum erweitert werden
- Acetylsalicylsäure
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- gastrointestinale Beschwerden, wie Magenschmerzen, Mikroblutungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Magenblutungen
- Magenulzerationen
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Nierenfunktionsstörungen
- Hypoglykämie
- besonders schwere Hautreaktionen (bis hin zum Erythema exsudativum multiforme)
- Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis)
- wenn Zeichen einer Infektion neu auftreten o. sich verschlimmern, unverzüglich Arzt aufsuchen; prüfen, ob die Indikation für eine antiinfektiöse/ antibiotische Therapie vorliegt
- ohne Häufigkeitsangabe
- ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Tinnitus, Sehstörung o. Somnolenz (bei längerdauernder o. chronischer Anwendung)
- Eisenmangelanämie (bei längerdauernder o. chronischer Anwendung)
- Störungen des Säure-Haushaltes; Natrium- u. Wasserretention (bei Anwendung hoher Dosen u. entsprechender Disposition)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Paracetamol
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hautrötungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen mit Exanthemen
- weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen (Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock)
- allergische Thrombozytopenie o. Leukopenie, in Einzelfällen eine Agranulozytose o. Panzytopenie
- Bronchospasmus bei prädisponierten Personen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Tabletten in etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einnehmen
Stillzeithinweise
- Acetylsalicylsäure und Paracetamol gehen in die Muttermilch über
- nachteilige Folgen dadurch für den Säugling bisher nicht bekannt
- kurzfristige Anwendung der empfohlenen Dosis: Unterbrechung des Stillens i.d.R. nicht erforderlich
- längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen: es sollte abgestillt werden
Schwangerschaftshinweise
- kontraindiziert im 3. Trimenon
- sollte im 1. und 2. Trimenon nicht eingenommen werden
- keine Erfahrungen zur Sicherheit des Kombinationspräparates in der Schwangerschaft
- Einfluss einer Prostaglandinsynthese-Hemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt
- Einnahme von Salicylaten im 3. Trimenon
- Verlängerung der Gestationsdauer
- Wehenhemmung
- gesteigerte Blutungsneigung bei Mutter und Kind (insbesondere bei Frühgeborenen nach Einnahme kurz vor der Geburt intracraniale Blutungen möglich)
- vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus beim Feten
- Einnahme von Salicylaten im 1. Trimenon
- mit erhöhtem Fehlbildungsrisiko (Gaumenspalten, Herzmissbildungen) in Zusammenhang gebracht worden; Risiko bei normalen therapeutischen Dosen jedoch gering (Studie mit ca. 32.000 exponierten Mutter-Kind-Paaren ohne Assoziation mit erhöhter Fehlbildungsrate)
- Einnahme von Paracetamol
- keine Hinweise auf Zusammenhang zwischen Anwendung von Paracetamol während der ersten 3 - 4 Monate der Schwangerschaft und dem Auftreten von Fehlbildungen (Untersuchungen an zahlreichen (923) Mutter-Kind-Paaren)
- dennoch während der Schwangerschaft nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses anwenden
Warnhinweise
- Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt verwenden bei:
- Asthma bronchiale
- gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Therapie)
- Überempfindlichkeit gegen
- andere Entzündungshemmer / Antirheumatika oder
- andere allergene Stoffe
- chronischen u. wiederkehrenden Magen- o. Darmbeschwerden
- vorgeschädigter Niere
- schweren Leberfunktionsstörungen
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- sonstige Hinweise
- ohne ärztliche Verordnung Arzneimittel nur kurzfristig zur Behebung akuter Schmerzen einnehmen
- aufgrund der derzeitigen Datenlage kann nicht ausgeschlossen werden, dass die kombinierte Langzeitanwendung von Paracetamol u. Acetylsalicylsäure in diesem Arzneimittel zu einer höheren Nierentoxizität führen könnte als die Anwendung der Einzelsubstanzen
- durch die fiebersenkende Wirkung kann eine Besserung der Erkrankung vorgetäuscht werden
- ggf. ärztlichen Rat einholen
- Personen, die durch Krankheit, berufliche Exposition o. aufgrund familiärer Disposition eine Schädigung der Niere erlitten haben, insbes. auch bei wiederholtem Auftreten von Infektionen u. Entzündungen der Niere u. der ableitenden Harnwege
- Arzneimittel nicht oder nur in Einzelfällen einnehmen
- häufigere Einnahme vermeiden bei:
- Diabetes mellitus
- Alkoholismus
- Rheumatherapie
- Dehydratation (z.B. nach Durchfällen, hohen Außentemperaturen, exzessiver körperlicher Belastung mit starkem Schwitzen)
- chronisch zu niedrigem Blutdruck
- Traumen
- längere, gewohnheitsmäßige Einnahme
- kann zu irreparablen Gesundheitsschäden führen. Dauerhafte Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) möglich
- kann zu Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetativen Symptome führen (diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab); Wiedereinnahme von Schmerzmitteln sollte bis dahin unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen
- bei Einnahme vor operativen Eingriffen
- Arzt / Zahnarzt befragen bzw. informieren
- Patienten, die in der Vergangenheit bereits unter Magen- u. Darm-Ulzerationen gelitten haben; Patienten mit Magen- Darm-Beschwerden; Patienten mit eingeschränkter Leber- u. Nierenfunktion o. Herzinsuffizienz
- besonders sorgfältige Überwachung der Behandlung erforderlich
- bei Auftreten von schwarzem Stuhl (Teerstuhl): sofort Arzt benachrichtigen
- Patienten, die überempfindlich o. mit asthmaähnlichen Zuständen auf Salicylate o. verwandte Stoffe reagieren
- nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen anwenden (Notfallbereitschaft)
- Patienten mit Asthma o. Nasenschleimhautschwellung (sog. Nasenpolypen) reagieren häufiger als andere Kranke auf nichtsteroidale Antirheumatika mit Asthmaanfällen, örtlicher Haut- oder Schleimhautschwellung (Entsprechendes gilt generell für Allergiker)
- Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung
- bei prädisponierten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen
- Kinder u. Jugendliche
- über die Anwendung der fixen Kombination liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor
- wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure keine Anwendung bei Kindern u. Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen, da ein Reye-Syndrom ausgelöst werden kann (u.U. lebensbedrohlich, bedarf sofortiger ärztlicher Behandlung)
- Auswirkungen auf das Reaktionsvermögen
- kein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit u. die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- ohne ärztliche Verordnung Arzneimittel nur kurzfristig zur Behebung akuter Schmerzen einnehmen