Spiolto Respimat 2.5 ug/2.5 ug Hub wiederverwendb.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 1X4.0 ML | 74,85 € |
| – | 3X4.0 ML | 204,49 € |
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Indikation
- Bronchodilatator zur Dauerbehandlung, um bei erwachsenen Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) die Symptome zu lindern
Dosierung
Basiseinheit: 1 Hub (Dosis, die das Mundstück des Inhalators verlässt) enthält 2,5 µg Tiotropium (als Tiotropiumbromid 1 H2O) und 2,5 µg Olodaterol (als Olodaterolhydrochlorid)
- Dauerbehandlung, um bei erwachsenen Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) die Symptome zu lindern
- Erwachsene
- 2 Hübe (5 µg Tiotropium und 5 µg Olodaterol) 1mal / Tag
- Dosis sollte nicht überschritten werden
- ältere Patienten
- 2 Hübe (5 µg Tiotropium und 5 µg Olodaterol) 1mal / Tag
- Dosis sollte nicht überschritten werden
- Leberfunktionsstörung
- leicht und mittelgradig
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwer
- keine Daten
- leicht und mittelgradig
- Nierenfunktionsstörungen
- keine Dosisanpassung erforderlich
- mittelgradig bis schwer (Kreatinin-Clearance </= 50 ml/min)
- Tiotropium Plasmakonzentration steigt mit nachlassender Nierenfunktion
- Anwendung nur, wenn Nutzen gegenüber potenziellen Risiko überwiegt
- keine Langzeiterfahrung bei schwerer Einschränkung
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahren
- kein relevanter Nutzen
- Erwachsene
Kontraindikationen
Olodaterol und Tiotropiumbromid - pulmonal
- Überempfindlichkeit gegen Olodaterol(hydrochlorid)
- Überempfindlichkeit gegen Tiotropium(bromid)
- anamnestisch bekannte Überempfindlichkeit gegen Atropin oder eines seiner Derivate, z. B. Ipratropium oder Oxitropium
Nebenwirkungen
Olodaterol und Tiotropiumbromid - pulmonal
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nasopharyngitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dehydratation
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Insomnie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Glaukom
- erhöhter Augeninnendruck
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tachykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- supraventrikuläre Tachykardie
- Vorhofflimmern
- Palpitationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypertonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Husten
- Dysphonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Epistaxis
- Laryngitis
- Pharyngitis
- Bronchospasmus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sinusitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Obstipation
- oropharyngeale Candidose
- Gingivitis
- Übelkeit
- Stomatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- intestinale Obstruktion paralytischer Ileus
- Zahnkaries
- Dysphagie
- gastroösophageale Refluxkrankheit
- Glossitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes sowie des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeit
- Angioneurotisches Ödem
- Urtikaria
- Pruritus
- Hautausschlag
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktion
- trockene Haut
- Hautinfektion und Hautgeschwür
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Rückenschmerzen (wurde unter dem Kombinationspräparat Olodaterol plus Tiotropium, nicht aber unter den Einzelwirkstoffen berichtet)
- Arthralgie
- Gelenkschwellung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Harnverhalt
- Harnwegsinfekt
- Dysurie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- nur zur Inhalation bestimmt
- Patrone kann nur in einem Respimat Inhalator angewendet werden
- Patient sollte von Arzt oder medizinisch-pharmazeutischem Fachpersonal im Gebrauch geschult werden
- weitere Angaben zur Handhabung und Pflege s. Gebrauchs- oder Fachinformation
Stillzeithinweise
Olodaterol und Tiotropiumbromid - pulmonal
- es sollte eine Entscheidung getroffen werden, ob das Stillen fortgesetzt bzw. unterbrochen oder die Behandlung fortgesetzt bzw. unterbrochen werden sollte
- dabei soll sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden
- keine klinischen Daten über Tiotropium- und/oder Olodaterol-exponierte stillende Mütter vorliegend
- tierexperimentelle Studien mit Tiotropium und Olodaterol:
- diese Substanzen und/oder ihre Metaboliten wurden in der Milch von laktierenden Ratten nachgewiesen
- es ist jedoch nicht bekannt, ob Tiotropium und/oder Olodaterol beim Menschen in die Muttermilch übergeht
Schwangerschaftshinweise
Olodaterol und Tiotropiumbromid - pulmonal
- Aus Vorsichtsgründen: Anwendung während der Schwangerschaft vermeiden
- Tiotropium
- Datenlage zur Anwendung von Tiotropium bei schwangeren Frauen: sehr begrenzt
- tierexperimentelle Studien: in klinisch relevanten Dosen kein Hinweis auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Olodaterol
- keine klinischen Daten über exponierte Schwangerschaften
- Hemmung der Wehentätigkeit:
- Wie andere ß2-Adrenozeptor-Agonisten kann Olodaterol aufgrund seines relaxierenden Effekts auf die glatte Uterusmuskulatur die Wehentätigkeit hemmen.
- Präklinische Daten zu Olodaterol:
- für ß-Adrenozeptor-Agonisten typischen Wirkungen in Dosen, die einem Vielfachen der therapeutischen Dosen entsprachen
- Fertilität
- keine klinischen Daten zur Fertilität für Tiotropium und Olodaterol bzw. die Kombination beider Komponenten vorliegend
- präklinischen Studien mit den individuellen Komponenten Tiotropium und Olodaterol: keinerlei Hinweise auf negative Auswirkungen auf die Fertilität
Warnhinweise
Olodaterol und Tiotropiumbromid - pulmonal
- Asthma
- das Arzneimittel darf bei Asthma nicht angewendet werden
- Wirksamkeit und Sicherheit bei Asthma nicht untersucht
- Akutbehandlung
- das Arzneimittel darf nicht zur Behandlung akuter Bronchospasmen angewendet werden
- nicht als Notfallmedikament einzusetzen
- paradoxe Bronchospasmen
- Auslösen paradoxer,potentiell lebensbedrohlicher, Bronchospasmen möglich
- bei Auftreten: Therapie sofort absetzen und durch Alternativ-Behandlung ersetzen
- Tiotropium - anticholinerge Effekte
- Engwinkelglaukom, Prostatahyperplasie, Blasenhalsobstruktion
- Anwendung bei diesen Grunderkrankungen nur mit Vorsicht
- Engwinkelglaukom, Prostatahyperplasie, Blasenhalsobstruktion
- okuläre Symptome
- Darreichungsform pulmonal - darf nicht in die Augen gelangen
- okuläre Anwendung kann führen zu
- Verschlimmerung eines Engwinkelglaukoms
- Augenschmerzen / -beschwerden
- vorübergehendem verschwommenem Sehen
- Augenhalos
- verändertem Farbempfinden
- geröteten Augen aufgrund konjunktivaler Stauung oder eines kornealen Ödems
- bei Auftreten von >/= 2 Augensymptomen: Anwendung beenden und unverzüglich Facharzt aufsuchen
- Zahnkaries
- Mundtrockenheit aufgrund der anticholinergen Wirkung kann auf Dauer mit Zahnkaries assoziiert sein
- Tiotropium - Patienten mit Nierenfunktionsstörung
- da bei Patienten mit mittelgradiger bis schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin- Clearance </= 50 ml/min) die Plasmakonzentration von Tiotropium mit nachlassender Nierenfunktion ansteigt, sollte das Arzneimittel nur angewendet werden, wenn der zu erwartende Nutzen gegenüber einem potentiellen Risiko überwiegt
- keine Langzeiterfahrungen bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung vorliegend
- Olodaterol - Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem:
- Anwendung nur mit Vorsicht, da begrenzte Erfahrung (wegen Ausschluss von den klinischen Studien) bei Patienten mit
- anamnestisch bekanntem Myokardinfarkt innerhalb des letzten Jahres
- instabiler oder lebensbedrohlicher kardialer Arrhythmie
- Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz innerhalb des letzten Jahres
- diagnostizierter paroxysmaler Tachykardie (> 100 Schläge / Min)
- klinisch relevante, durch Olodaterol (und andere ß-Blocker) ausgelöste kardiovaskuläre Symptome, die ggf. einen Abbruch der Behandlung erforderlich machen können:
- beschleunigter Puls
- erhöhter Blutdruck
- und/oder weitere kardiovaskuläre Symptome
- EKG-Veränderungen: Abflachung der T-Welle, Senkung der ST-Strecke (ohne bekannte klinische Relevanz)
- Anwendung lang-wirksamer ß2-Adrenozeptor-Agonisten mit Vorsicht bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen, wie
- ischämischer Herzerkrankung
- schwerer kardialer Dekompensation
- kardialen Arrhythmien
- hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie
- Hypertonie
- Aneurysma
- konvulsiven Erkrankungen
- Thyreotoxikose
- bekannter oder vermuteter QT-Intervall-Verlängerung (QT >0,44s)
- ungewöhnlich starkes Ansprechen auf sympathomimetische Amine
- Anwendung nur mit Vorsicht, da begrenzte Erfahrung (wegen Ausschluss von den klinischen Studien) bei Patienten mit
- Olodaterol - Hypokaliämie
- ß2-Adrenozeptor-Agonisten können bei manchen Patienten eine signifikante Hypokaliämie auslösen - kann zu unerwünschten kardiovaskulären Ereignissen führen
- Abfall des Serum-Kalium-Spiegels vorübergehend - erfordert keine Supplementierung
- Patienten mit schwerer COPD:
- Verstärkung der Hypokaliämie durch Hypoxie und Begleittherapie möglich
- Anfälligkeit für Herzrhythmusstörungen möglicherweise erhöht
- Olodaterol - Hyperglykämie
- Inhalation hoher Dosen von ß2-Adrenozeptor-Agonisten kann zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen
- Olodaterol - Anästhesie
- anstehende Operation unter Narkose mit halogenierten Kohlenwasserstoffen
- Vorsicht geboten
- erhöhte Anfälligkeit für kardiale Nebenwirkungen durch ß-adrenerge Bronchodilatatoren
- anstehende Operation unter Narkose mit halogenierten Kohlenwasserstoffen
- Begleittherapie
- das Arzneimittel sollte nicht zusammen mit anderen lang-wirksame ß2-Adrenozeptor-Agonisten enthaltenden Arzneimitteln angewendet werden
- Patienten, die bisher regelmäßig (z. B. 4-mal täglich) kurz-wirksame ß2-Adrenozeptor-Agonisten inhaliert haben:
- anweisen, diese nur noch zur Linderung akuter respiratorischer Symptome anzuwenden
- Anwendung nicht häufiger als 1mal / Tag
- Überempfindlichkeit
- allergische Reaktionen vom Soforttyp nach der Anwendung möglich
- Doping
- Hinweis für Sportler: das Arzneimittel kann zu positiven Ergebnissen bei Dopingkontrollen führen