SUCRABEST

COMBUSTIN Pharmazeutische Präparate GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Aluminium Ion →

Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N2 50 ST 26,72 €
N3 100 ST 41,00 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Zur Behandlung des Magen- und Zwölffingerdarmgeschwürs (Ulcus ventriculi, Ulcus duodeni)
  • Hinweise
    • bei Patienten mit Ulcus duodeni und ventriculi sollte der H. Pylori-Status bestimmt werden
      • für H. Pylori-positive Patienten ist, wo immer möglich, eine Beseitigung des Bakteriums H. Pylori durch eine Eradikationstherapie anzustreben
    • vor der Behandlung von Magengeschwüren (Ulcera ventriculi) sollte durch geeignete Maßnahmen eine eventuelle Bösartigkeit ausgeschlossen werden

Dosierung

  • Ulcera duodeni
    • 2 Tabletten 2mal / Tag oder 1 Tablette 4mal / Tag
    • Behandlungsdauer
      • normalerweise 4 - 6 Wochen ausreichend
      • falls Heilung des Geschwürs noch nicht vollständig, Ausdehnung der Behandlung auf 12 Wochen möglich
  • Ulcera ventriculi
    • 1 Tablette 4mal / Tag
    • Behandlungsdauer
      • normalerweise 4 - 6 Wochen ausreichend
      • falls Heilung des Geschwürs noch nicht vollständig, Ausdehnung der Behandlung auf 12 Wochen möglich

Dosisanpassung

  • Kinder und Jugendliche
    • keine Daten

Kontraindikationen

Sucralfat - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Sucralfat
  • schwere Einschränkung der Nierenfunktion (Urämie, Dialyse-Patienten)
    • Sucralfat sollte wegen des Aluminiumanteils nicht eingenommen werden

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Sucralfat - peroral
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Schwindel
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Obstipation
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Übelkeit
      • Mundtrockenheit
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Völlegefühl
      • Bildung von Bezoaren
        • bei Patienten mit gastrointestinalen Motilitätsstörungen infolge chirurgischer Eingriffe, medikamentöser Behandlung oder die Motilität mindernde Erkrankungen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Hautausschläge mit Juckreiz

Anwendungshinweise

  • Tabletten können unzerkaut mit viel Flüssigkeit, z.B. 1/2 Glas Wasser geschluckt, oder darin zerfallen eingenommen werden
  • Einnahme möglichst auf leeren Magen, d.h. 3-mal 1 Tablette jeweils 1/2 - 1 Stunde vor den Mahlzeiten, vierte Dosis abends kurz vor dem Schlafengehen einnehmen oder 2 Tabletten morgens nach dem Aufstehen und 2 Tabletten abends vor dem Schlafengehen
  • andere Arzneimittel grundsätzlich im Abstand von 2 Stunden zu Sucralfat einnehmen (da Resorptionsbeeinträchtigung)

Stillzeithinweise

Sucralfat - peroral
  • Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über
    • auf Grund der geringen Resorption ist ein Risiko für das Neugeborene nicht anzunehmen

Schwangerschaftshinweise

Sucralfat - peroral
  • soll während der Schwangerschaft nur kurzfristig angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden
  • Tierversuche
    • die Gabe von Aluminiumsalzen führte zu schädlichen Auswirkungen auf die Nachkommen

Warnhinweise

Sucralfat - peroral
  • Helicobacter-pylori-Status
    • bei Patienten mit Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür sollte der H. Pylori-Status bestimmt werden
      • für H. Pylori-positive Patienten ist, wo immer möglich, eine Beseitigung des Bakteriums H. Pylori durch eine Eradikationstherapie anstreben
  • vor der Behandlung von Magengeschwüren (Ulcera ventriculi)
    • sollte durch geeignete Maßnahmen eine eventuelle Bösartigkeit ausgeschlossen werden
  • bei längerfristiger Anwendung von Sucralfat
    • regelmäßige Kontrolle der Aluminiumblutspiegel
  • bei eingeschränkter Nierenfunktion
    • Kontrolle der Aluminiumblutspiegel auch bei kurzfristigem Gebrauch
      • dabei sollten 30 µg/l nicht überschritten werden