Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 100 ST | 270,30 € |
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Indikation
- Kombinationsbehandlung mit anderen Antiepileptika von Erwachsenen und Kindern >/= 4 Jahren mit Lennox-Gastaut-Syndrom, die mit allen bisher zur Verfügung stehenden relevanten Antiepileptika nicht ausreichend behandelbar waren
- Hinweise
- Arzneimittel ist kein Mittel der ersten Wahl zur Therapie von Epilepsien
- Arzneimittel wird nach sorgfältig durchgeführter Nutzen/Risiko-Abschätzung unter besonderer Beachtung einer Bluterkrankung, insbesondere aplastischer Anämie, und schwerer Lebertoxizität zur Anwendung bei der oben genannten Indikation empfohlen
- das möglicherweise durch die Anwendung von Felbamat bedingte Risiko sollte abgewogen werden gegen Gefahren, die aus dem Fehlen einer alternativen Behandlung resultieren
- nach 2 - 3 Behandlungsmonaten sollte eine sorgfältige Bewertung der Wirksamkeit von Felbamat durchgeführt werden
- nur die Patienten, die während dieser Zeit eine klinisch bedeutende Herabsetzung der Anfallshäufigkeit oder des Schweregrades der Anfälle erreicht haben, sollten die Behandlung fortführen
- Patienten müssen vor Behandlungsbeginn über das mögliche Risiko bei der Einnahme von Felbamat informiert werden
- Patienten sollten darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass die Anwendung von Felbamat in Verbindung gebracht wird mit aplastischer Anämie und Leberversagen, beides möglicherweise zum Tode führende Erkrankungen
Dosierung
- Kombinationsbehandlung mit anderen Antiepileptika von Erwachsenen und Kindern ab 4 Jahren mit Lennox-Gastaut-Syndrom, die mit allen bisher zur Verfügung stehenden relevanten Antiepileptika nicht ausreichend behandelbar waren
- Arzneimittel sollte nur unter Aufsicht eines Neurologen oder eines Kinderarztes mit Erfahrung in der Epilepsiebehandlung angewendet werden
- Felbamat kann in Kombination mit Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital oder Valproinsäure deren Häufigkeit charakteristischer unerwünschter Arzneimittelwirkungen erhöhen
- Erwachsene und Jugendliche > 14 Jahre
- Anfangsdosis: 600 - 1200 mg Felbamat / Tag in 2 oder 3 Einzelgaben
- zu Behandlungsbeginn Dosis der Begleitmedikamente Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital und/oder Valproinsäure um 20 - 30% reduzieren
- Felbamat-Dosis in Intervallen von etwa einer Woche in Schritten von 600 - 1200 mg / Tag erhöhen, verabreicht in 3 - 4 Einzelgaben
- max. Tagesdosis: 3600 mg verabreicht in 3 - 4 Einzelgaben
- bei Erhöhung der Felbamat-Dosis sollte eine Dosisanpassung von Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital und Valproinsäure in Betracht gezogen werden
- Wechselwirkungen sind dosisabhängig und unterliegen individuellen Schwankungen von Patient zu Patient, daher Dosisanpassungen der Begleitantiepileptika nicht nur aufgrund der Steady-state-Serumspiegel, sondern auch aufgrund klinischer Gesichtspunkte vornehmen
- Kinder 4 - 14 Jahre
- Felbamat kann in Kombination mit Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital oder Valproinsäure deren Häufigkeit charakteristischer unerwünschter Arzneimittelwirkungen erhöhen
- Anfangsdosis 7,5 - 15 mg Felbamat / kg / Tag in 2 oder 3 Einzelgaben
- zu Behandlungsbeginn Dosis der Begleitmedikamente Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital und/oder Valproinsäure um 20 - 30% reduzieren
- in Intervallen von wenigstens 1 Woche Felbamat-Dosis in Schritten von 7,5 - 15 mg / kg bis auf eine max. Dosis von 45 mg / kg / Tag erhöhen, verabreicht in 3 bis 4 Einzelgaben
- max. Tagesdosis: 3600 mg verabreicht in 3 - 4 Einzelgaben
- bei Erhöhung der Felbamat-Dosis sollte eine Dosisanpassung von Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital und Valproinsäure in Betracht gezogen werde
- Wechselwirkungen sind dosisabhängig und unterliegen individuellen Schwankungen von Patient zu Patient, daher Dosisanpassungen der Begleitantiepileptika nicht nur aufgrund der Steady-state-Serumspiegel, sondern auch aufgrund klinischer Gesichtspunkte vornehmen
- Behandlungsdauer
- sorgfältige Bewertung der Wirksamkeit von Felbamat nach 2 - 3 Behandlungsmonaten durchführen
- nur die Patienten, die während dieser Zeit eine klinisch bedeutende Herabsetzung der Anfallshäufigkeit oder des Schweregrades der Anfälle erreicht haben, sollten die Behandlung fortführen
- Absetzen von Felbamat
- Antiepileptika, einschliesslich Felbamat sollten im Allgemeinen nicht plötzlich abgesetzt werden, da sonst die Gefahr einer zunehmenden Anfallshäufigkeit besteht
- wenn aber der Schweregrad der Nebenwirkungen ein sofortiges Absetzen erfordert, sollte dies bei sorgfältiger ärztlicher Überwachung erfolgen
- diese Patienten sollten nicht erneut mit Felbamat behandelt werden
Dosisanpassung
- Kinder < 4 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit von Felbamat ist nicht belegt
- ältere Patienten > 65 Jahre
- klinische Daten lassen Anwendungsbeschränkungen für Ältere nicht erkennen
- Dosiserhöhung jedoch mit Vorsicht
- Patienten mit Niereninsuffizienz
- Kreatinin-Clearance < 50 ml / Min. :
- Halbierung der Anfangsdosis
- anschließende Dosistitration mit Vorsicht
- Kreatinin-Clearance < 50 ml / Min. :
- Leberfunktionsstörung bzw. Leberfunktionsstörung in der Krankheitsgeschichte
- kontraindiziert
Kontraindikationen
Felbamat - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Felbamat
- eine aus der Vorgeschichte bekannte Bluterkrankung oder Leberfunktionsstörung
- Stillzeit
- Schwangerschaft
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Felbamat - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Thrombozytopenie
- Leukopenie
- Neutropenie
- Anämie
- oder deren Kombination
- Panzytopenie
- Blutdyskrasie
- aplastischer Anämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- anaphylaktischer Schock
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gewichtsabnahme
- Anorexie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypophosphatämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sprechstörungen
- Depression
- Stupor
- Angst
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlaflosigkeit
- Somnolenz
- Ataxie
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- erhöhte Krampfanfallshäufigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Doppeltsehen
- Sehstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- Dyspepsie
- Abdominalschmerzen
- Diarrhö
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hepatitis
- akutes (manchmal tödliches) Leberversagen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich
- Stevens- Johnson-Syndrom
- Ausschlag mit Blasenbildung
- toxische epidermale Nekrolyse
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Kristallurie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gangstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Hinweis
- Kinder und Jugendliche
- zeigte ähnliches Nebenwirkungsprofil
- zusätzlich wurden häufig Infektionen der oberen Atemwege beobachtet
- Zusammenhang mit der Behandlung ist jedoch nicht wahrscheinlich
Anwendungshinweise
- zum Einnehmen
- Geschwindigkeit und Ausmass der Resorption von Felbamat werden durch Nahrung nicht beeinflusst
Stillzeithinweise
Felbamat - peroral
- kontraindiziert während der Stillzeit
- Felbamat geht in die Muttermilch über
- mögliches Risikos einer durch Felbamat induzierten Hepatotoxizität und Knochenmarkssuppression bei Säuglingen
Schwangerschaftshinweise
Felbamat - peroral
- Felbamat darf bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine geeigneten Kontrazeptiva anwenden, sowie während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig medizinisch indiziert
- Sicherheit der Anwendung von Felbamat in der Schwangerschaf bisher nicht ausreichend belegt
- aufgrund möglicher fetaler Knochenmarksuppression und Hepatotoxizität
- Frauen im gebärfähigen Alter
- müssen während und bis zu einem Monat nach der Behandlung zuverlässige Methoden zur Empfängnisverhütung anwenden
- sollen den Rat eines Facharztes einholen
- wenn eine Frau plant schwanger zu werden, soll die Notwendigkeit einer Behandlung mit Antiepileptika erneut geprüft werden
- bei Frauen, die wegen einer Epilepsie behandelt werden, ist ein plötzlicher Abbruch der Therapiejedoch zu vermeiden, da dies zu Durchbruchsanfällen führen kann
- können ernsthafte Folgen für Mutter und ungeborenes Kind haben
- wenn möglich soll Monotherapie mit minimaler Wirkdosis bevorzugt werden
- da je nach angewendeten Antiepileptika eine Behandlung mit mehreren Substanzen mit einem höheren Risiko für angeborene Missbildungen verbunden ist als unter Monotherapie
- Reproduktionsstudien an Ratten und Kaninchen ergaben keinen Hinweis auf Fertilitätsstörungen oder Schädigungen des Fetus, die Plazentaschranke wird jedoch von Felbamat passiert
- Reproduktionsstudien am Tiermodell lassen sich nicht unmittelbar auf den Menschen übertragen
- Fertilität
- Reproduktionsstudien an Ratten und Kaninchen ergaben keinen Hinweis auf eine Felbamat-bedingte Fertilitätsstörung
Warnhinweise
Felbamat - peroral
- Felbamat sollte nur unter Aufsicht eines Neurologen oder Kinderarztes mit Fachkenntnis in der Epilepsiebehandlung angewendet werden
- Patienten müssen vor Behandlungsbeginn über mögliches Risiko bei Einnahme von Felbamat informiert werden
- darüber in Kenntnis setzen, dass Anwendung von Felbamat in Verbindung gebracht wird mit aplastischer Anämie und Leberversagen, beides möglicherweise zum Tode führende Erkrankungen
- Bluterkrankung
- Reihe schwerwiegender hämatologischen Nebenwirkungen, in Verbindung mit Anwendung von Felbamat beobachtet u.a.
- Thrombopenie
- Leukopenie
- Panzytopenie
- Anämie
- aplastische Anämie
- schwerwiegendste dieser unerwünschten Arzneimittelwirkungen ist aplastische Anämie, die in 30 % der Fälle tödlich verlief
- Häufigkeit wird auf ungefähr 1 Fall je 4000 behandelte Patienten geschätzt
- entspricht starker Zunahme (100-fach größer) gegenüber der erwarteten Häufigkeit (2 - 5 Fälle je 1 Million Personen pro Jahr)
- folglich sollte Felbamat nur bei Patienten mit refraktärem Lennox-Gastaut-Syndrom angewendet werden, wenn keine alternative Behandlung zur Verfügung steht
- Fälle von aplastischer Anämie wurden im Zeitraum zwischen 2 und 12 Monaten nach Therapiebeginn mit Felbamat iagnostiziert
- allerdings kann Schädigung der Knochenmarkszellen, die für die aplastische Anämie verantwortlich gemacht wird, bereits Wochen bis Monate früher stattfinden
- nach Absetzen von Felbamat bleibt noch mehrere Monate Risiko bestehen, eine aplastische Anämie zu entwickeln
- nicht bekannt, ob Risiko von Dauer der Behandlung abhängt
- trotz unauffälligem Blutbild bleibt über langen Behandlungszeitraum mit Felbamat noch Risiko bestehen
- Gesamtblutbild muss vor Beginn der Felbamat-Therapie und alle zwei Wochen während der Behandlung erstellt werden
- falls Blutbildkontrollen folgendes zeigen
- Neutropenie (neutrophile Granulozyten < 1.500/ mm³) und/oder
- Thrombopenie (Thrombozyten < 150.000/mm³)
- muss Felbamat abgesetzt werden und
- Patient hinsichtlich des Verdachts auf aplastische Anämie untersucht werden
- auf klinische Symptome muss sorgfältig geachtet werden, wie
- Ekchymosen
- Petechien
- Blutungen
- Symptome einer Infektion und/oder Anämie (Müdigkeit, Schwäche etc.)
- falls diese Symptome auftreten, muss sofort Gesamtblutbild Kontrolle (inklusive Bestimmung der neutrophilen Granulozyten und der Thrombozyten) durchgeführt werden
- Reihe schwerwiegender hämatologischen Nebenwirkungen, in Verbindung mit Anwendung von Felbamat beobachtet u.a.
- Lebertoxizität
- schwerwiegende Fälle von akutem Leberversagen (in 30 % der Fälle mit letalem Ausgang) bei Patienten berichtet, die Felbamat eingenommen hatten
- Leberfunktionswerte (AST, ALT, Bilirubin) müssen vor Therapiebeginn mit Felbamat bestimmt werden
- Patienten mit Leberfunktionsstörungen dürfen nicht mit Felbamat behandelt werden
- während einer Behandlung mit Felbamat müssen die Leberfunktionswerte jede 2. Woche bestimmt werden
- Patienten, bei denen sich klinisch signifikante Leberfunktionsstörungen entwickeln, dürfen Felbamat nicht weiter erhalten
- bei Patienten, müssen sofort die Leberfunktionswerte bestimmt werden, bei denen klinische Symptome auftreten,wie
- Gelbsucht
- Anorexie
- Übelkeit
- Erbrechen
- Abdominalschmerzen
- Bewertung der Wirksamkeit
- nach 2 - 3 Behandlungsmonaten sollte sorgfältige Bewertung der Wirksamkeit von Felbamat durchgeführt werden
- nur Patienten, die während dieser Zeit eine klinisch bedeutende Herabsetzung der Anfallshäufigkeit oder des Schweregrades der Anfälle erreicht haben, sollten die Behandlung fortführen
- Flüssigkeitsaufnahme
- während Einnahme von Felbamat müssen Patienten gut hydratisiert sein, um Wahrscheinlichkeit einer Kristallurie zu reduzieren (sehr selten beobachtet)
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Felbamat sollte bei Patienten mit einer bekannten allergischen Reaktion gegenüber anderen Carbaminsäurederivaten mit Vorsicht eingesetzt werden
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, in Verbindung mit Felbamat beobachtet, einschließlich
- anaphylaktischer Schock
- Stevens-Johnson-Syndrom
- Ausschlag mit Blasenbildung
- epidermaler Nekrolyse
- traten in der Regel 2 - 3 Wochen nach Therapiebeginn auf
- Symptome sind
- Hautausschlag
- Fieber
- Schleimhautschwellung
- Anaphylaxie
- Leukopenie
- Thrombozytopenie
- erhöhte Leberfunktionswerte
- Gelenk- und Muskelschmerzen
- Rachenentzündung
- im Falle einer Überempfindlichkeit gegenüber Felbamat
- Arzneimittel absetzen
- geeignete symptomatische Therapie einleiten
- Absetzen von Felbamat
- Antiepileptika, einschließlich Felbamat, sollten im Allgemeinen nicht plötzlich abgesetzt werden
- Gefahr zunehmender Anfallshäufigkeit
- wenn aber Schweregrad der Nebenwirkungen sofortiges Absetzen erfordert
- sollte dies bei sorgfältiger ärztlicher Überwachung erfolgen
- Patienten, bei denen Felbamat aufgrund schwerwiegender damit in Zusammenhang stehender Nebenwirkungen abgesetzt wurde
- nicht erneut mit Felbamat behandeln
- Antiepileptika, einschließlich Felbamat, sollten im Allgemeinen nicht plötzlich abgesetzt werden
- Zunahme der Anfallshäufigkeit
- wie von anderen Antiepileptika ebenfalls berichtet, kann bei einigen Patienten, Zunahme der Anfallshäufigkeit oder neuer Anfallstyp auftreten
- Phänomen kann Folge sein von
- Überdosierung
- Verringerung der Serumkonzentration der Begleitantiepileptika
- paradoxer Effekt
- Suizidgedanken und suizidales Verhalten
- über suizidale Gedanken und suizidales Verhalten bei Patienten, die mit Antiepileptika in verschiedenen Indikationen behandelt wurden, berichtet
- Metaanalyse randomisierter, placebo-kontrollierter Studien mit Antiepileptika zeigte leicht erhöhtes Risiko für Auftreten von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten
- Mechanismus für Auslösung dieser Nebenwirkung nicht bekannt
- verfügbare Daten schließen Möglichkeit eines erhöhten Risikos bei Einnahme von Felbamat nicht aus
- deshalb Patienten hinsichtlich Anzeichen
- überwachen
- geeignete Behandlung in Erwägung ziehen
- deshalb Patienten hinsichtlich Anzeichen
- Patienten (und deren Betreuern) sollte geraten werden medizinische Hilfe einzuholen, wenn Anzeichen auftreten