Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 6,77 € |
| N2 | 50 ST | 14,65 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- chronische idopathische Urticaria (Nesselsucht ohne erkennbare Ursache)
- symptomatische Linderung von allergischer Rhinitis (saisonal oder perennial), wenn gleichzeitig eine Sedierung indiziert ist
Dosierung
- chronische idopathische Urticaria (Nesselsucht ohne erkennbare Ursache)
- symptomatische Linderung von allergischer Rhinitis (saisonal oder perennial), wenn gleichzeitig eine Sedierung indiziert ist
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- 1 Tablette 2mal / Tag (je 1 mg Clemastin morgens und abends)
- Maximaldosis / Tag: in schweren Fällen </= 6 mg Clemastin (6 Tabletten)
- max. Einmaldosis: 2 mg Clemastin (2 Tabletten)
- Kinder (6 - 12 Jahre)
- 1/2 Tablette 2mal / Tag
- Maximaldosis / Tag: in schweren Fällen </= 1 Tablette 2mal / Tag
- Kinder < 6 Jahre
- keine Anwendung
- Dauer der Anwendung
- nicht länger als 14 Tage ohne Rücksprache mit dem Arzt
- eingeschränkte Nierenfunktion
- darf nicht angewendet werden
- keine Daten
- eingeschränkte Leberfunktion
- darf nicht angewendet werden
- keine Daten
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- symptomatische Linderung von allergischer Rhinitis (saisonal oder perennial), wenn gleichzeitig eine Sedierung indiziert ist
Kontraindikationen
Clemastin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Clemastin oder andere Antihistaminika mit ähnlicher chemischer Struktur
- Leber- und Niereninsuffizienz (keine ausreichenden Daten bei dieser Patientengruppe vorliegend)
- Kinder (< 1 Jahr)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Clemastin - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- anaphylaktischer Schock
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erregungszustände, vorwiegend bei Kindern
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Sedierung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- schwerwiegende Somnolenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tachykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dyspnoe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- Übelkeit
- Gastralgie
- Obstipation
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautreaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Tabletten jeweils morgens und abends stets mit Wasser vor den Mahlzeiten einnehmen
Stillzeithinweise
Clemastin - peroral
- Clemastin darf in der Stillzeit nur nach strenger Indikationsstellung angewendet werden
- Clemastinfumarat wird in die Muttermilch ausgeschieden
- Substanzwirkungen auf das gestillte Kind sind nicht auszuschließen
Schwangerschaftshinweise
Clemastin - peroral
- während der Schwangerschaft sollte Clemastin nur nach strenger Indikationsstellung angewendet werden
- keine klinischen Daten über exponierte Schwangere vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- in tierexperimentellen Studien zeigte Clemastinfumarat keine teratogenen Effekte
- jedoch schädliche Auswirkungen auf die postnatale Entwicklung festgestellt
Warnhinweise
Clemastin - peroral
- Antihistaminika sollten nur mit Vorsicht angewendet werden bei
- Engwinkelglaukom
- stenosierendem Magengeschwür
- pyloroduodenaler Obstruktion
- symptomatischer Prostatahypertrophie mit Restharnbildung
- Blasenhalsobstruktion
- Patienten, die unter Porphyrie leiden
- sollten Clemastin nicht einnehmen
- gleichzeitige Einnahme von Makrolid-Antibiotika (z.B. Erythromycin, Clarithromycin) oder Antimykotika vom Azol-Typ (bestimmte Mittel gegen Pilzerkrankungen)
- sollte unterbleiben
- besondere Vorsicht und ggf. EKG-Kontrollen, da erhöhtes Risiko für Arrhytmien nicht auszuschließen ist, bei Patienten mit
- manifesten kardialen Erkrankungen
- dem angeborenen Long-QT-Syndrom
- Störungen der Blutelektrolyte
- Patienten mit Epilepsie oder in der Vergangenheit aufgetretenen Krampfanfällen
- Antihistaminika mit Vorsicht anwenden
- Kinder < 6 Jahre
- Clemastin sollte Kindern unter 6 Jahren nicht gegeben werden
- ältere Patienten
- Vorsicht bei älteren Patienten, da diese anfälliger für Nebenwirkungen wie paradoxe Erregung sein können
- Gebrauch bei älteren Patienten mit Verwirrtheit soll vermieden werden
- empfohlene Dosierung und Anwendungsdauer sollte nur nach sorgfältiger Nutzen/Risikoabwägung durch den Arzt überschritten werden