TENERETIC
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 100 ST | 51,91 € |
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Indikation
- Hypertonie
- indiziert bei Patienten, deren Blutdruck mit Atenolol oder Chlortalidon allein nicht ausreichend gesenkt werden konnte
Dosierung
- Hypertonie
- allgemein
- Behandlungsbeginn mit einem Einzelwirkstoff in niedriger Dosierung (einschleichend)
- Gabe der fixen Kombination erst nach vorangegangener individueller Dosistitration mit den Einzelsubstanzen
- wenn klinisch vertretbar: direkte Umstellung von Monotherapie auf fixe Kombination möglich
- Erwachsene
- 1 Tablette (100 mg Atenolol / 25 mg Chlortalidon) 1mal / Tag
- falls notwendig: Einnahme eines weiteren blutdrucksenkenden Medikamentes, z. B. zur Blutgefäßerweiterung möglich
- Behandlungsdauer
- vom Arzt festzulegen
- Unterbrechung oder Beendigung der Behandlung nur auf ärztliche Anordnung
- Absetzen der Therapie (besonders bei Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße) nicht abrupt, sondern ausschleichend
- ältere Patienten
- notwendige Dosierungen in vielen Fällen geringer
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- keine Erfahrungen vorhanden
- keine Anwendung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- verminderte Wirkung aufgrund der Eigenschaften des Wirkstoffes Chlortalidon
- stark eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Anwendung
- eingeschränkte Leberfunktion
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- schwere Leberfunktionsstörung
- keine Anwendung
- allgemein
Kontraindikationen
Atenolol, Chlortalidon - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Atenolol oder andere Betarezeptorenblocker
- Überempfindlichkeit gegen Chlortalidon oder andere Thiazide
- unkontrollierte Herzinsuffizienz
- akuter Herzinfarkt
- kardiogener Schock
- AV-Block 2. oder 3. Grades
- Sinusknoten-Syndrom (sick sinus syndrome)
- sinuatrialer Block
- Bradykardie (Ruhepuls < 50 Schläge/Min. vor Behandlungsbeginn)
- Hypotonie
- metabolische Acidose
- bronchiale Hyperreagibilität (z.B. bei Asthma bronchiale)
- schwere periphere Durchblutungsstörungen
- gleichzeitige Gabe von MAO-Hemmstoffen (Ausnahme: MAO-B-Hemmstoffe)
- schwere Nierenfunktionsstörungen
- Niereninsuffizienz mit Oligurie oder Anurie; Kreatinin-Clearance < 30 ml/Min. und/oder Serumkreatinin > 1,8 mg/ 100 ml)
- unbehandeltes Phäochromozytom
- schwere Leberfunktionsstörungen (einschließlich Coma hepaticum)
- klinisch relevante Elektrolytstörungen (Hypokaliämie, Hyponatriämie, Hypercalcämie)
- intravenöse Applikation von Calciumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder anderen Antiarrhythmika (wie Disopyramid) kontraindiziert (Ausnahme: Intensivmedizin)
- Kinder (mangels ausreichender Erfahrungen)
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- intravenöse Applikation von Calciumantagonisten vom Verapamil- und Diltiazemtyp oder anderen Antiarrhythmika (wie Disopyramid) bei Patienten, die mit diesem Arzneimittel behandelt werden, ist kontraindiziert (Ausnahme: Intensivstation)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Atenolol, Chlortalidon - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- überschießende anaphylaktische Reaktionen
- Betarezeptorenblocker können die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen erhöhen
- bei Patienten mit schweren Überempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Desensibilisierungstherapie kann es daher zu überschießenden anaphylaktischen Reaktionen kommen
- überschießende anaphylaktische Reaktionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anämie, Thrombozytopenie, Leukopenie (durch Chlortalidon).
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Agranulozytose
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlafstörungen der Art, wie sie auch bei anderen Betarezeptorenblockern beobachtet werden
- Alpträume oder verstärkte Traumaktivität
- depressive Verstimmungen
- Verwirrtheit
- Psychosen
- Halluzinationen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000:
- Stimmungsschwankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Parästhesien
- Schwitzen
- Benommenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- trockene Augen (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten)
- Sehstörungen (z.B. verschwommenes Sehen)
- Konjunktivitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aderhauterguss (mit Gesichtsfelddefekt)
- akute Myopie
- akutes Winkelverschlussglaukom
- Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bradykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- atrioventrikuläre Überleitungsstörungen
- Verschlechterung einer Herzinsuffizienz
- Herzklopfen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- bei Patienten mit Angina pectoris ist Verstärkung der Anfälle nicht auszuschließen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kältegefühl an den Extremitäten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- Synkopen
- orthostatische Hypotonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verstärkung einer bereits vorhandenen Claudicatio intermittens
- Raynaud-Syndrom bei anfälligen Patienten
- Vaskulitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit peripheren Durchblutungsstörungen (einschließlich Patienten mit Raynaud-Syndrom)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bronchospasmen (bei Patienten mit Asthma bronchiale oder mit asthmatischen Beschwerden in der Vorgeschichte)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- plötzlich auftretendes Lungenödem durch Idiosynkrasie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- gastrointestinale Störungen (Erbrechen, Schmerzen und Krämpfe im Bauchraum, Obstipation, Diarrhoe, Übelkeit durch Chlortalidon)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Lebertoxizität inklusive
- intrahepatischer Cholestase
- cholestatischer Ikterus (Gelbsucht)
- Pankreatitis (durch Chlortalidon)
- Lebertoxizität inklusive
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allergische Hautreaktionen wie
- Erythem
- Pruritus
- photoallergisches Exanthem
- Purpura
- Urtikaria
- Arzneimittelfieber
- allergische Hautreaktionen wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Alopezie
- psoriasiforme Hautreaktionen
- Verschlimmerung einer Psoriasis
- Hautausschläge
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Auslösung einer Psoriasis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelschwäche
- Muskelkrämpfe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Lupus-ähnliches Syndrom
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- akute interstitielle Nephritis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Potenzstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Libidostörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Durst
- Schwächegefühl
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Störungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt, insbesondere Hypokaliämie und Hyponatriämie, ferner Hypomagnesiämie, Hypochlorämie sowie Hypercalcämie, Hyperurikämie (dies kann bei prädisponierten Patienten zu Gichtanfällen führen)
- verminderte Glucosetoleranz
- Hyperglykämie und Glucosurie bei Stoffwechselgesunden, bei Patienten mit latentem oder manifestem Diabetes mellitus
- bei Patienten mit manifestem Diabetes mellitus kann es zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage kommen
- latenter Diabetes mellitus kann in Erscheinung treten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhte Transaminasenspiegel
- Hypermagnesiurien (äußern sich nicht immer als Hypomagnesiämien, weil Magnesium aus dem Knochen mobilisiert wird)
- reversibler Anstieg der harnpflichtigen Substanzen (Kreatinin, Harnstoff) im Serum
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- erhöhte Amylasewerte
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Anstieg der antinukleären Antikörper (klinische Relevanz jedoch unklar)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- besondere Hinweise
- verstärkte Diurese
- Begleiterscheinungen wie Mundtrockenheit und Durst, Schwäche- und Schwindelgefühl, Herzklopfen, Hypotonie und orthostatische Hypotonie sind auf verstärkte Diurese zurückzuführen
- Patienten mit Neigung zu bronchospastischen Reaktionen (insbesondere bei obstruktiven Atemwegserkrankungen)
- infolge einer möglichen Erhöhung des Atemwegswiderstandes Atemnot möglich
- Hypoglykämie
- nach längerem strengem Fasten oder schwerer körperlicher Belastung kann es bei gleichzeitiger Therapie zu hypoglykämischen Zuständen kommen
- Warnzeichen einer Hypoglykämie (insbesondere Tachykardie und Tremor) können verschleiert werden
- Fettstoffwechsel
- kann unter der Therapie zu Störungen im Fettstoffwechsel kommen
- Anstieg der Serumlipide (Cholesterin, Triglyzeride) kann auftreten
- Patienten mit Hyperthyreose
- unter der Therapie können die klinischen Zeichen einer Thyreotoxikose (z.B. Tachykardie, Tremor) verschleiert werden
- Hypokaliämie
- infolge einer Hypokaliämie können Müdigkeit, Schläfrigkeit, Muskelschwäche, Parästhesien, Paresen, Apathie oder Herzrhythmusstörungen auftreten
- schwere Kaliumverluste können zu einem Subileus bis hin zu einem paralytischen Ileus oder zu Bewusstseinsstörungen bis zum Koma führen
- EKG-Veränderungen und gesteigerte Glykosidempfindlichkeit können auftreten
- metabolische Alkalose
- als Folge der Elektrolyt- und Flüssigkeitsverluste kann sich eine metabolische Alkalose entwickeln bzw. eine bereits bestehende metabolische Alkalose verschlechtern
- Leberschäden
- wegen des Auftretens schwerer Leberschäden sollten unter Therapie in regelmäßigen Abständen die Leberwerte überprüft werden
- Flüssigkeitsaufnahme, kaliumreiche Nahrungsmittel
- während der Behandlung sollten die Patienten auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten und wegen des Kaliumverlustes kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen (Bananen, Gemüse, Nüsse)
- Kontrollen
- während der Therapie sollten die Serumelektrolyte (insbesondere Kalium-, Natrium-, Calciumionen), Kreatinin und Harnstoff, die Serumlipide (Cholesterin und Triglyzeride), Harnsäure sowie der Blutzucker regelmäßig kontrolliert werden
- verstärkte Diurese
Anwendungshinweise
- Tablette mit ausreichend Flüssigkeit unzerkaut vor der Mahlzeit einnehmen
Stillzeithinweise
Atenolol, Chlortalidon - peroral
- kontraindiziert während der Stillzeit
- da beide Wirkstoffe (Atenolol, Chlortalidon) in erheblichen Mengen in die Muttermilch übergehen und mit pharmakologischen Wirkungen beim Säugling zu rechnen ist
Schwangerschaftshinweise
Atenolol, Chlortalidon - peroral
- kontraindiziert während der Schwangerschaft
Warnhinweise
Atenolol, Chlortalidon - peroral
- besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich bei:
- AV-Block I. Grades, da die Betarezeptorenblocker-Komponente negativen Einfluss auf die Überleitungszeit haben kann,
- Diabetikern mit stark schwankenden Blutzuckerwerten (wegen möglicher schwerer hypoglykämischer Zustände; die Symptome einer Hypoglykämie wie Tachykardie, Herzklopfen oder Schweißausbrüche können maskiert sein)
- längerem strengem Fasten oder schwerer körperlicher Belastung (wegen möglicher schwerer hypoglykämischer Zustände)
- Patienten mit Phäochromozytom (Nebennierenmarktumor; vorherige Therapie mit Alpharezeptorenblockern erforderlich),
- der Blutdruck sollte engmaschig überwacht werden
- Patienten, die gleichzeitig mit Digitalispräparaten, Glucocorticoiden oder Laxanzien behandelt werden
- eingeschränkter Leberfunktion
- eingeschränkter Nierenfunktion leichteren Grades
- systemische Wirkung oraler Betarezeptorenblocker kann bei gleichzeitiger Anwendung ophthalmischer Betarezeptorenblocker verstärkt werden
- Verordnung von Betarezeptorenblockern sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen bei
- Patienten mit einer Psoriasis in der Eigen- oder Familienanamnese
- bei Patienten mit Prinzmetal-Angina, da, aufgrund ungehinderter Alpha-Rezeptor-vermittelter Gefäßverengungen der Herzkranzgefäße, vermehrt z.T. verstärkte Angina-pectoris-Anfälle auftretenkönnen
- Atenolol ist ein Beta-1-selektiver Betarezeptorenblocker; folglich kann der Gebrauch erwogen werden, obwohl äußerste Vorsicht gewahrt werden muss
- Betarezeptorenblocker können die Empfindlichkeit gegenüber Allergenen und die Schwere anaphylaktischer Reaktionen erhöhen
- deshalb strenge Indikationsstellung bei Patienten mit schweren Überempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Desensibilisierungstherapie
- Vorsicht, überschießende anaphylaktische Reaktionen
- diese Patienten sprechen eventuell auf die üblichen Adrenalindosen zur Behandlung der allergischen Reaktionen nicht an
- deshalb strenge Indikationsstellung bei Patienten mit schweren Überempfindlichkeitsreaktionen in der Vorgeschichte und bei Patienten unter Desensibilisierungstherapie
- Durchblutungsstörungen
- leichtere periphere Durchblutungsstörungen können durch die Anwendung von Betarezeptorenblockern verschlimmert werden
- Thyreotoxikose
- Betarezeptorenblocker können die Anzeichen einer Thyreotoxikose maskieren
- Herzfrequenz wird durch die Anwendung von Betarezeptorenblockern reduziert
- in dem seltenen Fall, dass ein Patient klinische Symptome entwickelt, die auf einer langsamen Herzfrequenz beruhen, kann die Dosis reduziert werden
- Betarezeptorenblocker sollten nicht abrupt abgesetzt werden, wenn der Patient an einer ischämischen Herzerkrankung leidet
- Herzinsuffizienz
- obwohl das Arzneimittel bei unkontrollierter Herzinsuffizienz kontraindiziert ist, kann die Gabe bei Patienten mit kontrollierten Anzeichen von Herzinsuffizienz angezeigt sein
- Vorsicht bei Patienten mit geringer Reservekraft des Herzmuskels
- Patienten mit obstruktiven Atemwegserkrankungen
- bie diesen Patienten kann es auch bei Anwendungen eines kardioselektiven Betarezeptorenblockers wie Atenolol zur Beeinflussung des Atemwegswiderstandes kommen (Atenolol ist ein Beta-1-selektiver Betarezeptorenblockers, wobei die Selektivität nicht absolut ist)
- Anwendung sollte daher bei Patienten mit obstruktiven Atemwegserkrankungen generell nicht erfolgen
- geringste mögliche Dosis sollte mit besonderer Vorsicht eingenommen werden
- wenn eine Erhöhung des Atemwegswiderstandes auftritt, sollte Atenolol plus Chlortalidon abgesetzt werden
- eventuelle Bronchospasmen können (wirksamer als bei nichtselektiven Betarezeptorenblockern) mit den üblichen Bronchodilatatoren wie Salbutamol oder Fenoterol rasch aufgehoben werden
- bie diesen Patienten kann es auch bei Anwendungen eines kardioselektiven Betarezeptorenblockers wie Atenolol zur Beeinflussung des Atemwegswiderstandes kommen (Atenolol ist ein Beta-1-selektiver Betarezeptorenblockers, wobei die Selektivität nicht absolut ist)
- Anästhetika
- besondere Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Verwendung von Anästhetika
- Anästhesist sollte über die Einnahme von Atenolol plus Chlortalidon informiert werden
- bei der Wahl des Anästhetikums sollte ein Mittel mit so geringer negativ inotroper Aktivität wie möglich gewählt werden
- Einsatz von Betarezeptorenblockern zusammen mit Anästhetika kann zur Abschwächung der Reflextachykardie führen und das Risiko einer Hypotonie erhöhen
- Anästhetika, die myokardiale Depression hervorrufen, sollten vermieden werden
- Elektrolyte
- aufgrund der Chlortalidonkomponente sollten regelmäßig in passenden Abständen die Plasmaelektrolyte untersucht werden, um mögliche Elektrolytschwankungen, besonders Hypokaliämie und Hyponatriämie, zu ermitteln
- Hypokaliämie und Hyponatriämie können auftreten
- Kontrolle des Elektrolytspiegels empfohlen, insbesondere bei
- älteren Patienten
- Patienten, die Digitalis einnehmen
- Patienten, die eine kaliumarme Diät einhalten
- gastrointestinalen Beschwerden
- Hypokaliämie kann bei Patienten, die mit Digitalis behandelt werden, Arrhythmien hervorrufen
- Blutglucose
- Atenolol
- Einfluss von Atenolol als ausgeprägt kardioselektivem Betarezeptorenblocker auf den Blutglucosespiegel ist gering
- Chlortalidon
- unter Chlortalidon kann es, wie bei jedem Thiaziddiuretikum, durch Beeinträchtigung der Glucosetoleranz zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels kommen
- Verabreichung von Chlortalidon an Patienten, die eine bekannte Prädisposition für eine Diabetes-mellitus-Erkrankung haben, muss mit Vorsicht erfolgen
- Atenolol plus Chlortalidon
- in den bisher vorliegenden Untersuchungen mit Atenolol plus Chlortalidon keine signifikanten Änderungen des Blutglucosespiegels bei Patienten ohne KH-Stoffwechselstörungen beobachtet
- Diabetes-mellitus-Patienten
- müssen mit einem möglichen Anstieg des Blutglucosespiegels rechnen
- enge Kontrolle des Blutzuckers ist in der Anfangsphase der Therapie erforderlich
- bei anhaltender Therapie sollte die Glucosurie in regelmäßigen Abständen untersucht werden
- Atenolol
- Harnsäurewerte
- Chlortalidon kann, wie andere Thiaziddiuretika, zu einer Erhöhung der Harnsäurewerte führen
- Effekt ist dosisabhängig und kann durch Anwendung niedriger Chlortalidonmengen minimal gehalten werden
- gleichzeitige Gabe eines Urikosurikums kehrt die Erhöhung der Harnsäurewerte wieder um
- zur Kontrolle sollten gelegentlich Messungen des Harnsäurespiegels durchgeführt werden
- Chlortalidon kann, wie andere Thiaziddiuretika, zu einer Erhöhung der Harnsäurewerte führen
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion oder progressiver Lebererkrankung
- kleine Änderungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt können ein hepatisches Koma hervorrufen
- Aderhauterguss (choroidaler Erguss), akute Myopie und Winkelverschlussglaukom
- Sulfonamide und Sulfonamid-Derivate können eine idiosynkratische Reaktion auslösen, die zu einem Aderhauterguss mit Gesichtsfelddefekt, transienter Myopie und zu einem akuten Winkelverschlussglaukom führen kann
- zu den Symptomen gehören das akute Auftreten einer verminderten Sehschärfe oder Augenschmerzen, die typischerweise innerhalb von Stunden bis Wochen nach Beginn der Einnahme des Arzneimittels auftreten
- unbehandeltes akutes Winkelverschlussglaukom kann zu einem dauerhaften Sehverlust führen
- erste Behandlungsmaßnahme besteht darin, die Einnahme des Arzneimittels so schnell wie möglich abzubrechen
- wenn der Augeninnendruck unkontrolliert bleibt, müssen sofortige medizinische oder chirurgische Behandlungen in Betracht gezogen werden
- Risikofaktoren für die Entwicklung eines akuten Winkelverschlussglaukoms können eine Sulfonamid- oder Penicillin-Allergie in der Vorgeschichte sein
- Sulfonamide und Sulfonamid-Derivate können eine idiosynkratische Reaktion auslösen, die zu einem Aderhauterguss mit Gesichtsfelddefekt, transienter Myopie und zu einem akuten Winkelverschlussglaukom führen kann
- Doping
- Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen