Tevabone 70mg Tabl und 1ug Weichkaps.12Tabl.+84Kap
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 1 P | 50,92 € |
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Indikation
- Behandlung der postmenopausalen Osteoporose
- Alendronsäure vermindert das Risiko von Wirbel- und Hüftfrakturen
- für Alfacalcidol wurde eine signifikante Verminderung der Sturzrate bei Älteren nachgewiesen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Tablette enthält 70 mg Alendronsäure, 1 Weichkapsel enthält 1 µg Alfacalcidol
- Behandlung der postmenopausalen Osteoporose
- Alendronsäure
- 1 Tablette 1mal / Woche
- Alfacalcidol
- 1 Weichkapsel 1mal / Tag
- Behandlungsdauer
- Langzeitgebrauch
- Notwendigkeit einer Weiterbehandlung in regelmäßigen Abständen auf Grundlage des Nutzens und potenzieller Risiken von Alendronsäure für jeden Patienten individuell beurteilen, insbesondere bei Anwendung > / = 5 Jahre
- Alendronsäure
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- GFR > 35 ml / min
- keine Dosisanpassung erforderlich
- GFR < 35 ml/min
- Alendronsäure aufgrund mangelnder Erfahrung nicht empfohlen
- GFR > 35 ml / min
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Anwendung kontraindiziert
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegenüber Alendronat und/ oder Alfacalcidol oder einen der Hilfstoffe
- Erkrankungen des Ösophagus und andere Faktoren, die die Ösophagusentleerung verzögern
- Strikturen
- Achalasie
- Unfähigkeit, für mindestens 30 Minuten aufrecht zu stehen oder zu sitzen
- Hypokalzämie
- manifeste Vitamin-D-Intoxikation
- Calciumkonzentrationen im Plasma über 2,6 mmol/l
- Calcium-Phosphat-Produkt über 3,7 (mmol/l)2
- Alkalose mit pH-Werten über 7,44 im venösen Blut (Milch-Alkali-Syndrom, Burnett-Syndrom)
- Hyperkalzämie
- Hypermagnesiämie
- Dialysepatienten
- Kinder
- Jugendliche
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
- Alendrononsäure
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Urtikaria und Angioödemen.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Symptomatische Hypokalzämie ( meist bei Patienten mit prädisponierenden Faktoren
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Uveitis
- Skleritis
- Episkleritis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraks
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- Dyspepsie
- Verstopfung
- Durchfall
- Flatulenz
- ösophageales Ulkus
- Dysphagie
- aufgetriebendes Abodem
- saueres Aufstoßen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- Erbrechen
- Gastritis
- Ösophagitis
- ösophageale Erosionen
- Meläna
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Ösophagusstriktur
- oropharyngeale Ulzerationen
- Perforationen
- Ulzera und Blutungen im oberen Gastrointestinaltrakt
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag
- Pruritus
- Erythem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Aussschlag mit PhotosensitivitätSehr selten einschließlich Einzelfälle: Einzelfälle schwerer Hautreaktionen einschließlichStevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- muskuloskelettaler (Knochen-, Muskel- oder Gelenk-)Schmerz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- v.a. bei Krebspatienten
- Osteonekrose des Kiefer
- im Zusammenhang mit einer Zahnextraktion und/oder einer lokalen Infektion (einschließlich Osteomyelitis)
- v.a. bei Krebspatienten
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- v. a. bei Therapiebeginn
- vorübergehende Symptome einer Akute-Phase-Reaktion (Myalgie, Unwohlsein und selten Fieber)
- v. a. bei Therapiebeginn
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Laborwerte
- asymptomatische, leichte und vorübergehende Abnahmen des Serum-Kalziums und -Phophats (18 bzw. 10% ) bei 10 mg Alendronat / Tag
- Erkrankungen des Immunsystems
- Alfacalcidol-Weichkapseln:
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- durch Erdnussöl hervorgerufen (Inhaltsstoff von Alfacalcidol-Weichkapseln)
- schwere allergische Reaktionen
- anaphylaktischer Schock
- leichte, vorübergehende Anstiege der Phosphatkonzentration
- Gabe von Inhibitoren der Phosphatresorption (z.B. Calciumpräparate)
- durch Erdnussöl hervorgerufen (Inhaltsstoff von Alfacalcidol-Weichkapseln)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- reversible heterotope Kalzifizierungen (Hornhaut und Blutgefäß
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Hautreaktionen
- durch reversible erhöhte Calciumkonzentrationen im Blut
- Fatigue
- gastrointestinale Symptome
- Durstgefühl
- Juckreiz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Alendronsäure
- Einnahme nur mit mind. 200 ml reinem Wasser
- nur nach dem Aufstehen
- mind. 30 Min. vor der ersten Aufnahme von Nahrungsmitteln, Getränken oder Medikamenten für den Tag
- Tabletten nicht zerkauen oder im Mund zergehen lassen (Risiko für die Ausbildung oropharyngealerUlzera)
- Patienten sollen sich mind. 30 Min. nach Einnahme nicht hinlegen
- Einnahme nicht vor dem Schlafengehen oder vor dem ersten Aufstehen des Tages
- Alfacalcidol
- sollte am Abend eingenommen werden
- Kapseln im Ganzen schlucken
- Einnahme mit ausreichend Flüssigkeit
- Überwachung der Serumcalciumkonzentration während der Behandlung
- bei erhöhten Werten (> 2,6 mmol/l) überprüfen, ob zusätzlich calciumhaltigeSubstanzen aufgenommen werden
- falls möglich Einnahme calciumhaltiger Substanzen abbrechen
- ansonsten Alfacalcidol-Einnahme unterbrechen
Stillzeithinweise
- Alendronsäure
- keine Anwendung in der Stillzeit
- Übergang in die Muttermilch nicht bekannt
- Alfacalcidol
- keine Anwendnung in der Stillzeit
- Risiko der Überdosierung
- kann Calcitriolgehalt der Muttermilch erhöhen
Schwangerschaftshinweise
- Alendronsäure
- keine Anwendung in der Schwangerschaft
- keine ausreichenden Daten vorhanden
- tierexperimentelle Studien lassen nicht auf direkte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung oder postnatale Entwicklung schließen
- bei schwangeren Ratten Dystokie aufgrund einer Hypokalzämie
- Alfacalcidol
- keine schädlichen Wirkungen beobachtet
- keine Anwendung in der Schwangerschaft
- erhöhtes Risikos einer Überdosierung von Vitamin-D-Derivaten
- anhaltende Hyperkalzämie beim Kind
- körperliche und geistige Retardierung
- supravalvuläre Aortenstenose
- Retinopathie
- anhaltende Hyperkalzämie beim Kind
- erhöhtes Risikos einer Überdosierung von Vitamin-D-Derivaten
Warnhinweise
- Alendronsäure
- Therapieabbruch
- Symptome einer ösophagealen Reizung
- Dysphagie
- Schmerzen beim Schlucken
- retrosternale Schmerzen
- neu aufgetretenes oder verschlimmertes Sodbrennen
- Symptome einer ösophagealen Reizung
- Therapieüberwachung
- Vergessen einer Dosis von Alendronsäure
- eine Tablette an dem Morgen einnehmen, nachdem Versäumnis bemerkt wird
- nicht 2 Tabletten am gleichen Tag einnehmen
- Kontrolle der Serumcalciumkonzentrationen v.a. bei
- Vitamin-D-Mangel
- Hypoparathyreoidismus
- Calciummalabsorption
- Symptome einer Hypokalzämie beachten
- vor Therapie mit Alendronsäure, muss Hypokalzämie ausgeglichen werden
- angemessene Calciumaufnahme v.a. bei Glucocorticoidtherapie
- Vergessen einer Dosis von Alendronsäure
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Einnahmeabstand von mind. 30 Min.
- Speisen und Getränke (einschließlich Mineralwasser)
- Calciumsupplemente
- Antazida
- Einnahmeabstand von mind. 30 Min.
- Therapieabbruch
- Alfacalcidol
- Kontrollmassnahmen
- bei unkontrollierter Überproduktion von Calcitriol (z.B. Leukämien, Lymphome, Sarkoidose)
- Urin- und Serumcalciumkonzentration überwachen
- bei unkontrollierter Überproduktion von Calcitriol (z.B. Leukämien, Lymphome, Sarkoidose)
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- keine gleichzeitige Einnahme von Vitamin D und seinen Derivaten
- höheres Risiko einer Hyperkalziämie durch additiven Effekt
- Digitalispräparate
- kardiale Arrhythmien durch Hyperkalzämie
- engmaschige Kontrolle
- kardiale Arrhythmien durch Hyperkalzämie
- höhere Dosierungen von Alfacalcidol
- Barbiturate
- enzyminduzierende Antikonvulsiva
- Glucokortikoide
- Diphenylhydantoin beeinflusst Wirkung von Alfacalcidol
- verminderte Resoprtion
- gallensäurebindende Medikamente (Colestyramin, Colestipol)
- Sucralfat
- Antazida mit hohem Aluminiumgehalt
- Einnahmeabstand von mind. 2 Stunden
- verstärkte Wirkung
- Östrogeneneinnahme bei peri- und postmenopausalen Frauen
- Risiko einer Hyperkalzämie wird erhöht durch
- calciumhaltige Produkte
- Thiazide
- andere Medikamente, die die Calciumkonzentration im Blut erhöhen
- keine gleichzeitige Einnahme von Vitamin D und seinen Derivaten
- Kontrollmassnahmen