Thilorbin 4.0 mg/ml + 0.8 mg/ml Augentropfen
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 50X0.4 ML | 38,37 € |
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Indikation
- Diagnostikum: Kurzzeitige Oberflächenanästhesie am Auge unter Sichtbarmachung von Hornhautoberfläche oder Epitheldefekten
- bei der Vorbereitung auf die Augeninnendruckmessung
- bei der Feststellung von Hornhautschäden
- bei der Entfernung oberflächlich liegender Fremdkörper
- zur kurzen örtlichen Betäubung des Tränennasenkanals
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Lösung enthält 4,0 mg Oxybuprocainhydrochlorid und 0,8 mg Fluorescein-Natrium
- Kurzzeitige Oberflächenanästhesie am Auge
- 1 Tropfen in das betreffende Auge tropfen
- Arzt muss sich von der ausreichenden Anästhesie überzeugen und ggf. nachtropfen
- Oxybuprocain: rasch wirkendes Lokalanästhetikum, vorgesehener Eingriff sollte unmittelbar nach Applikation durchgeführt werden
- 1 Tropfen in das betreffende Auge tropfen
Kontraindikationen
Fluorescein, Natriumsalz, Oxybuprocain hydrochlorid - okulär
- Überempfindlichkeit gegen Oxybuprocain(hydrochlorid)
- Überempfindlichkeit gegen Fluorescein(-Natrium)
Nebenwirkungen
Fluorescein, Natriumsalz, Oxybuprocain hydrochlorid - okulär
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- allergische Reaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- leichte Hornhautödeme
- ohne Häufigkeitsangabe
- nach Eintropfen:
- kurzfristiges Brennen und vereinzelt leichtere Beeinträchtigungen der Hornhaut möglich
- bei unkontrolliertem wiederholtem Gebrauch; insb. über längeren Zeitraum:
- Hornhautschäden, die je nach Schweregrad zum Verlust der Sehkraft führen können
- nach Eintropfen:
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Anwendung am Auge
- bis zum vollständigen Eintritt der Wirkung ist Lidschlußreflex durch die Betäubung eingeschränkt
- Patient anweisen die Augen bis zum Eingriff geschlossen zu halten, um Beeinträchtigungen entgegenzuwirken, die durch Austrocknung des Auges bewirkt werden.
- sofort nach Durchführung der ärztlichen Maßnahme
- sollte die Hornhaut bzw. Augenoberfläche mit Hilfe der Spaltlampe kontrolliert werden
- empfohlen, durch Anwendung eines Tränenersatzmittels möglichen Hornhautschäden entgegenzuwirken, die aus der mangelnden Lidschlagfrequenz während der Anästhesiedauer resultieren
Stillzeithinweise
Fluorescein, Natriumsalz, Oxybuprocain hydrochlorid - okulär
- das Arzneimittel darf in der Stillzeit nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden
- keine hinreichenden Daten über eine Anwendung in der Stillzeit vorliegend
- Oxybuprocain
- ob Oxybuprocain in die Muttermilch ausgeschieden wird, ist nicht bekannt
Schwangerschaftshinweise
Fluorescein, Natriumsalz, Oxybuprocain hydrochlorid - okulär
- das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft nur unter strenger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden
- keine hinreichenden Daten über eine Anwendung in der Schwangerschaft vorliegend
- potentielles Risiko für den Menschen nicht bekannt
- Oxybuprocain
- keine tierexperimentellen Studien in Bezug auf Auswirkungen auf die Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt und postnatale Entwicklung vorliegend
Warnhinweise
Fluorescein, Natriumsalz, Oxybuprocain hydrochlorid - okulär
- Hinweise:
- vorgesehene Eingriff unmittelbar nach Applikation durchführen, da Oxybuprocain ein rasch wirkendes Lokalanästhetikum ist
- da bis zum vollständigen Eintritt der Wirkung der Lidschlußreflex durch die Betäubung eingeschränkt ist, soll der Patient angehalten werden die Augen bis zum Eingriff geschlossen zu halten, um Beeinträchtigungen entgegenzuwirken, die durch Austrocknung des Auges bewirkt werden
- sofort nach Durchführung der ärztlichen Maßnahme sollte die Hornhaut bzw. Augenoberfläche mit Hilfe der Spaltlampe kontrolliert werden
- darüber hinaus wird empfohlen, durch Anwendung eines Tränenersatzmittels möglichen Hornhautschäden entgegenzuwirken, die aus der mangelnden Lidschlagfrequenz während der Anästhesiedauer resultieren
- Anwendung nur unter ärztlicher Kontrolle
- bei oberflächlichen Hornhautschäden, wie traumatische Erosion bei Keratitis superficialis punctata (nach „Verblitzung"), können die Schmerzen für kürzere Zeit (ca. bis zu 0,5 Stunden) durch Lokalanästhetika stark vermindert werden
- dabei kommt es durch die Lokalanästhetika nicht zu einem echten therapeutischen Effekt, wohl aber unter Umständen zur weiteren Schädigung der Hornhaut
- das Arzneimittel wird zur einmaligen Oberflächenanästhesie angewendet
- häuufigere Anwendung kann zu bleibenden Hornhautschäden führen
- Hinweis für Kontaktlinsenträger
- Kontaktlinsen sollten vor jedem Eintropfen herausgenommen und erst nach vollständigem Abklingen der Betäubung - frühestens 1 Stunde nach dem Eintropfen - wieder eingesetzt werden, da die Kontaktlinsen andernfalls Hornhautschädigungen verursachen oder sich verfärben können