TONOTEC 10 mg/10 mg Hartkapseln
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| NotApplicable | 10 ST | – |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Substitutionstherapie zur Behandlung der Hypertonie bei Patienten, deren Blutdruck ausreichend durch die gleichzeitige Einnahme der Einzelpräparate in der gleichen Dosisstärke wie in der Kombination kontrolliert wird
Dosierung
- Substitutionstherapie zur Behandlung der Hypertonie bei Patienten, deren Blutdruck ausreichend durch die gleichzeitige Einnahme der Einzelpräparate in der gleichen Dosisstärke wie in der Kombination kontrolliert wird
- 1 Hartkapsel (10 mg Ramipril und 10 mg Amlodipin) / Tag
- Hinweise:
- die Einnahme des Kombinationspräparats eignet sich nicht zur Initialtherapie
- falls eine Dosisanpassung notwendig ist, sollte dies nur über die Monopräparate erfolgen
- nach erfolgter Dosisanpassung ist der Wechsel zu dem entsprechenden Kombinationspräparat möglich
Dosisanpassung
- Patienten unter Diuretika-Therapie
- mit Vorsicht anwenden, da es zu Flüssigkeits- u./o. Salzmangel kommen kann
- Nierenfunktion und Serumkaliumkonzentration regelmäßig kontrollieren
- eingeschränkte Leberfunktion
- Halbwertszeit von Amlodipin kann sich verlängern
- besondere Vorsicht (es gibt bisher keine spezielle Dosisempfehlungen für Amlodipin)
- Behandlung mit Ramipril nur unter strenger ärztlicher Aufsicht einleiten
- tägliche Maximaldosis: 2,5 mg Ramipril (daher Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht empfohlen)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- um die optimale Anfangs- und Erhaltungsdosis zu ermitteln, sollte eine individuelle Dosisanpassung durch getrenntes Einstellen der Ramipril- und Amlodipin-Komponente erfolgen
- keine Dosisanpassung von Amlodipin erforderlich
- Amlodipin ist nicht dialysierbar
- bei dialysepflichtigen Patienten: Amlodipin nur mit besonderer Vorsicht anwenden
- Tagesdosis von Ramipril:
- Kreatinin-Clearance >/= 60 ml / Min.:
- keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
- tägliche Maximaldosis: 10 mg
- Kreatinin-Clearance < 60 ml / Min.; hypertensive Patienten unter Hämodialyse
- Arzneimittel nur bei Patienten empfohlen, die nach der Dosiseinstellung auf 2,5 mg oder 5 mg Ramipril als Erhaltungsdosis umgestellt wurden
- bei Hämodialyse-Patienten Arzneimittel wenige Std. nach Abschluss der Hämodialyse verabreichen
- Kreatinin-Clearance >/= 60 ml / Min.:
- regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion und der Serumkaliumkonzentration erforderlich
- Verschlechterung der Nierenfunktion: Behandlung abbrechen und stattdessen die Einzelkomponenten in entsprechend angepasster Dosierung verabreichen
- ältere Patienten
- es können die üblichen Dosierungen von Amlodipin verabreicht werden
- bei Dosissteigerung: Vorsicht geboten
- niedrigere Anfangsdosis von Ramipril; anschließende Dosiseinstellung allmählich vornehmen (hohe Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen)
- eine Anwendung bei sehr alten und gebrechlichen Patienten wird nicht empfohlen
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Anwendung nicht empfohlen (keine ausreichenden Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit)
Kontraindikationen
Ramipril und Amlodipin - peroral
- die Kombination betreffend:
- Überempfindlichkeit gegen
- Ramipril
- andere ACE-Hemmer (ACE = Angiotensin- Converting-Enzyme)
- Amlodipin
- andere Dihydropyridin-Derivate
- Überempfindlichkeit gegen
- die Ramipril-Komponente betreffend:
- gleichzeitige Anwendung
- mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln
- bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m2)
- einer Sacubitril/Valsartan-Therapie
- die Behandlung mit Ramipril plus Amlodipin darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan begonnen werden
- mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln
- Angioödeme in der Anamnese (hereditär, idiopathisch oder früheres Angioödem aufgrund der Einnahme von ACE-Hemmern oder Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten)
- extrakorporale Behandlungen, bei denen es zu einem Kontakt zwischen Blut und negativ geladenen Oberflächen kommt
- erhebliche beidseitige Nierenarterienstenose oder Nierenarterienstenose bei nur einer funktionsfähigen Niere
- 2. und 3. Schwangerschaftstrimester
- hypotensive oder hämodynamisch instabile Patienten
- gleichzeitige Anwendung
- die Amlodipin-Komponente betreffend:
- schwere Hypotonie
- Schock (einschließlich kardiogener Schock)
- Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstrakts (z. B. höhergradige Aortenstenose)
- hämodynamisch instabile Herzinsuffizienz nach akutem Myokardinfarkt
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Ramipril und Amlodipin - peroral
- Ramipril
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Eosinophilie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Rückgang der Leukozytenzahl (einschl. Neutropenie oder Agranulozytose)
- Abnahme der Erythrozytenzahl
- verringerte Hämoglobinwerte
- Abnahme der Thrombozytenzahl
- ohne Häufigkeitsangabe
- Knochenmarkversagen
- Panzytopenie
- hämolytische Anämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen
- Anstieg antinukleärer Antikörper
- ohne Häufigkeitsangabe
- endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Syndrom der inadäquaten antidiure tischen Hormonsekretion (SIADH)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kalium im Blut erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anorexie
- verminderter Appetit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Natrium im Blut erniedrigt
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- depressive Verstimmungen
- Angst
- Nervosität
- Unruhe
- Schlafstörungen einschl. Somnolenz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verwirrtheitszustand
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aufmerksamkeitsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vertigo
- Parästhesien
- Ageusie
- Geschmacksstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gleichgewichtsstörungen
- Tremor
- ohne Häufigkeitsangabe
- zerebrale Ischämie einschl. ischämischem Schlaganfall und transitorischen ischämischen Attacken
- Beeinträchtigung der psychomotorischen Fähigkeiten
- Gefühl von Brennen
- Parosmie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sehstörungen/-verschlechterungen einschließlich verschwommenem Sehen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Konjunktivitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hörstörungen
- Tinnitus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Myokardischämie einschl. Angina pectoris oder Myokardinfarkt
- Arrhythmien
- Tachykardien
- Palpitationen
- periphere Ödeme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotonie
- orthostatischer Blutdruckabfall / Orthosthasesyndrom
- Synkope
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Flush
- Hitzegefühl
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßstenose
- Hypoperfusion
- Vaskulitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Raynaud-Syndrom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- trockener Reizhusten
- Bronchitis
- Sinusitis
- Dyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bronchospasmen einschl. Verschlechterung von Asthma
- verstopfte Nase / Nasensekretstauung
- Schwellungen der Nasenschleimhaut
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Entzündungen des MagenMagen-Darm-Trakts / Gastrointestinale Entzündung
- Verdauungsstörungen
- Verdauungsbeschwerden
- abdominale Beschwerden
- Bauchschmerzen
- Dyspepsie
- Durchfall
- Übelkeit
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pankreatitis (Todesfälle wurden sehr selten in Verbindung mit ACE-Hemmern berichtet)
- Anstieg der Pankreasenzyme
- Angioödeme des Dünndarms
- Schmerzen im Oberbauch einschl. Gastritis
- Obstipation
- Mundtrockenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Glossitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stomatitis aphthosa
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anstieg der Leberenzymwerte und/oder des konjugierten Bilirubins
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- cholestatische Gelbsucht
- Leberzellschäden
- ohne Häufigkeitsangabe
- akutes Leberversagen
- cholestatische oder zytolytische Hepatitis (in Ausnahmefällen mit Todesfolge)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ausschlag, insbesondere makulopapulös
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödeme (in Ausnahmefällen kann die Atemwegsobstruktion aufgrund der Angioödeme tödlich sein)
- Pruritus
- Hyperhidrose
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- exfoliative Dermatitis
- Onycholyse
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Lichtempfindlichkeit / Photosensitivität
- ohne Häufigkeitsangabe
- toxische epidermale Nekrolyse
- Stevens-Johnson-Syndrom
- Erythema multiforme
- Pemphigus
- Verschlechterung einer Psoriasis
- psoriasiforme Dermatitis
- pemphigoides oder lichenoides Exanthem oder Enanthem
- Alopezie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelkrämpfe
- Myalgien
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nierenfunktionsstörungen einschl. akutem Nierenversagen
- gesteigerte Urinausscheidung
- Verschlechterung einer vorbestehenden Proteinurie
- Blutharnstoff erhöht
- Kreatinin im Blut erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- vorübergehende erektile Impotenz
- verminderte Libido
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gynäkomastie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Brust(-korb-)schmerzen
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fieber
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Asthenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Amlodipin
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leukopenie
- Thrombozytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hyperglykämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stimmungsschwankungen (einschl. Angst)
- Schlaflosigkeit
- Depression
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verwirrtheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- insbesondere zu Beginn der Behandlung
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- insbesondere zu Beginn der Behandlung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tremor
- Geschmacksstörungen
- Synkopen
- Hypästhesien
- Parästhesien
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- erhöhter Muskeltonus (Hypertonus)
- periphere Neuropathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- extrapyramidale Erkrankung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sehstörungen / Sehverschlechterung (einschl. Diplopie)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tinnitus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Palpitationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arrhythmie (einschl. Bradykardie, ventrikuläre Tachykardien und Vorhofflimmern)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Myokardinfarkt
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautrötung mit Wärmegefühl
- Hitzegefühl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Vaskulitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Husten
- Rhinitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Dyspepsie
- veränderte Darmentleerungsgewohnheiten (einschl. Durchfall und Obstipation)
- Bauchschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- Mundtrockenheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Pankreatitis
- Gastritis
- Gingivahyperplasie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gelbsucht (meistens in Verbindung mit Cholestase)
- Hepatitis (meistens in Verbindung mit Cholestase)
- erhöhte Leberenzymwerte (meistens in Verbindung mit Cholestase)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Alopezie
- Purpura
- Hautverfärbung
- vermehrtes Schwitzen
- Pruritus
- Urtikaria
- Ausschlag
- Exanthem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- Erythema (exsudativum) multiforme
- exfoliative Dermatitis
- Stevens-Johnson-Syndrom
- Quincke-Ödem
- Lichtempfindlichkeit / Photosensitivität
- ohne Häufigkeitsangabe
- toxische epidermale Nekrolyse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Knöchelschwellungen
- Muskelkrämpfe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgien
- Myalgien
- Rückenschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Miktionsstörungen
- Nykturie
- vermehrtes Wasserlassen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Impotenz
- Gynäkomastie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Ödeme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- Müdigkeit / Ermüdung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Brust(-korb-)schmerzen
- Schmerzen
- Unwohlsein
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gewichtszunahme oder -abnahme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Anwendungshinweise
- Hartkapseln einmal täglich zur selben Tageszeit zu oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen
- nicht zerkauen oder zerstoßen
- nicht mit Grapefruitsaft einnehmen
Stillzeithinweise
Ramipril und Amlodipin - peroral
- die Ramipril-Komponente betreffend:
- Anwendung nicht empfohlen
- alternative antihypertensive Therapie mit einem besser geeigneten Sicherheitsprofil bei Anwendung in der Stillzeit ist vorzuziehen, insbesondere wenn Neugeborene oder Frühgeborene gestillt werden
- ungenügende Erkenntnisse zur Anwendung in der Stillzeit
- die Amlodipin-Komponente betreffend:
- bei der Entscheidung, entweder weiterzustillen / abzustillen oder die Behandlung mit Amlodipin fortzusetzen / abzusetzen, sind der Nutzen des Stillens für das Kind und der Nutzen der Therapie mit Amlodipin für die Mutter zu berücksichtigen
- Amlodipin geht beim Menschen in die Muttermilch über
- der Anteil, der mütterlichen Dosis, der auf den Säugling übergeht, wird in einem Interquartilbereicht von 3 - 7% geschätzt, mit einem Maximum von 15%
- nicht bekannt, ob Amlodipin Auswirkungen auf Säuglinge hat
Schwangerschaftshinweise
Ramipril und Amlodipin - peroral
- Anwendung in der Schwangerschaft im
- 1. Trimenon: nicht empfohlen
- 2. und 3. Trimenon: kontraindiziert
- die Ramipril-Komponente betreffend:
- 1. Trimenon
- Anwendung von ACE-Hemmern nicht empfohlen
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmern während des 1. Schwangerschaftstrimesters vorhanden
- geringfügig erhöhtes Risiko kann nicht ausgeschlossen werden
- 2. und 3. Trimenon
- Anwendung von ACE-Hemmern kontraindiziert
- Therapie mit ACE-Hemmern während des 2. und 3. Schwangerschaftstrimesters hat
- fetotoxische Effekte
- verminderte Nierenfunktion
- Oligohydramnion
- verzögerte Schädelossifikation
- und neonatal-toxische Effekte
- Nierenversagen
- Hypotonie
- Hyperkaliämie
- fetotoxische Effekte
- im Falle einer Exposition mit ACE-Hemmern ab dem 2. Schwangerschaftstrimenon werden Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunktion und des Schädels empfohlen
- wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist eine Behandlung mit ACE-Hemmern unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen
- Patientinnen, die planen, schwanger zu werden
- sollten auf eine alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden, sofern ein Fortsetzen der ACE-Hemmer-Therapie nicht als notwendig erachtet wird
- Säuglinge, deren Mütter ACE-Hemmer eingenommen haben,
- sollten häufig wiederholt auf Hypotonie, Oligurie und Hyperkaliämie untersucht werden
- 1. Trimenon
- die Amlodipin-Komponente betreffend:
- Anwendung während der Schwangerschaft nur dann empfohlen, wenn keine sichereren Therapiealternativen zur Verfügung stehen und die Krankheit ein höheres Risiko für Mutter und Fetus bedeutet
- Sicherheit von Amlodipin bei schwangeren Frauen konnte bisher noch nicht nachgewiesen werden
- tierexperimentelle Studien
- bei hohen Dosen wurde eine Reproduktionstoxizität beobachtet
- Fertilität
- bei der Behandlung mit Calciumkanalblockern wurden reversible biochemische Veränderungen im Kopfteil der Spermatozoen beobachtet
- klinischen Daten in Hinblick auf einen möglichen Einfluss von Amlodipin auf die Fertilität unzureichend
- in einer Studie an Ratten zeigten sich negative Auswirkungen auf die Fertilität der männlichen Tiere
Warnhinweise
Ramipril und Amlodipin - peroral
- allgemein
- Patienten mit Niereninsuffizienz
- Ramipril
- Kontrolle der Nierenfunktion
- Nierenfunktion sollte vor und während der Behandlung, besonders in den ersten Wochen, überwacht werden und eine entsprechende Dosisanpassung insb. während der ersten Behandlungswochen vorgenommen werden
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion bedürfen einer besonders engmaschigen Kontrolle
- insb. bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz oder nach Nierentransplantation besteht das Risiko einer Nierenfunktionsstörung
- Kontrolle der Nierenfunktion
- Amlodipin
- Amlodipin kann in dieser Patientengruppe in der üblichen Dosierung angewendet werden
- keine Korrelation zwischen dem Grad der Nierenfunktionsstörung und den Veränderungen der Amlodipin- Plasmaspiegel
- Amlodipin ist nicht dialysierbar
- Ramipril
- Patienten unter Diuretika-Therapie
- bei diesen Patienten ist Vorsicht geboten (Risiko: Flüssigkeits- bzw. Salzmangel)
- regelmäßige Kontrolle der Nierenfunktion und Serum-Kaliumspiegel
- ältere Patienten
- Anwendung eines Kombinationspräparates aus Ramipril und Amlodipin bei sehr alten und gebrechlichen Patienten nicht empfohlen
- Ramipril
- die Anfangsdosis von Ramipril sollte niedriger sein
- die anschließende Dosiseinstellung allmählich vornehmen, da die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen höher ist
- Amlodipin
- die üblichen Dosierungen von Amlodipin können verabreicht werden
- Dosiserhöhung mit Vorsicht
- Ramipril
- Anwendung eines Kombinationspräparates aus Ramipril und Amlodipin bei sehr alten und gebrechlichen Patienten nicht empfohlen
- Patienten mit Niereninsuffizienz
- die Ramipril-Komponente betreffend:
- Schwangerschaft
- Behandlung mit ACE-Hemmern wie Ramipril oder Angiotensin-II-Antagonisten (AIIRAs) sollte nicht während der Schwangerschaft begonnen werden
- bei Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch
- Umstellung auf eine alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere, es sei denn, eine Fortführung der Behandlung mit ACE-Hemmern / (AIIRAs) ist zwingend erforderlich
- wird eine Schwangerschaft festgestellt
- die Behandlung mit ACE-Hemmern / (AIIRAs) unverzüglich beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie beginnen
- Patienten mit hohem Hypotonierisiko:
- Patienten mit transienter oder persistierender Herzinsuffizienz nach Myokardinfarkt
- Patienten mit dem Risiko einer Myokard- oder Zerebralischämie bei akuter Hypotonie
- während der Anfangsphase der Behandlung muss der Patient sorgfältig überwacht werden
- Patienten mit stark erhöhter Aktivität des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems
- Risiko eines plötzlichen, ausgeprägten Blutdruckabfalls und einer Verschlechterung der Nierenfunktion aufgrund der ACE-Hemmung, insb. wenn
- ein ACE-Hemmer zum 1. Mal oder
- erstmals gleichzeitig mit einem Diuretikum verabreicht wird oder
- bei der 1. Dosissteigerung
- signifikante Aktivierung des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems, die eine ärztliche Überwachung mit Kontrolle des Blutdrucks erfordert, ist z. B. bei folgenden Patienten zu erwarten
- Patienten mit
- schwerer Hypertonie
- dekompensierter Herzinsuffizienz
- hämodynamisch relevanter linksventrikulärer Ein- oder Ausflussbehinderung (z. B. Aorten- oder Mitralklappenstenose)
- einseitiger Nierenarterienstenose und einer 2. funktionsfähigen Niere
- manifestem oder latentem Flüssigkeits- oder Salzmangel (einschl. Patienten unter Diuretika)
- Leberzirrhose und/oder Aszites
- Patienten, bei denen ein größerer operativer Eingriff durchgeführt wird oder während einer Anästhesie mit Arzneimitteln, die eine Hypotonie verursachen können
- Patienten mit
- Ausgleich einer Dehydratation, Hypovolämie oder eines Salzmangel vor Therapiebeginn generell empfohlen
- bei Patienten mit Herzinsuffizienz diese Maßnahmen jedoch sorgfältig gegenüber dem Risiko einer Volumenüberlastung abwägen
- Risiko eines plötzlichen, ausgeprägten Blutdruckabfalls und einer Verschlechterung der Nierenfunktion aufgrund der ACE-Hemmung, insb. wenn
- duale Blockade des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)
- die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) oder Aliskiren erhöht das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und reduzierter Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens)
- duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, AIIRAs oder Aliskiren deshalb nicht empfohlen
- wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, darf dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen
- ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig anwenden
- die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) oder Aliskiren erhöht das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und reduzierter Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens)
- Operationen
- Behandlung mit ACE-Hemmern wie Ramipril möglichst 1 Tag vor einer Operation abbrechen
- Angioödeme
- bei Patienten unter ACE-Hemmern, einschl. Ramipril, Auftreten von Angioödemen beobachtet
- bei Auftreten eines Angioödems Behandlung mit Ramipril abbrechen
- sofort Notfallbehandlung einleiten
- Patient für mind. 12-24 Stunden beobachten und erst nach vollständigem Rückgang der Symptome entlassen
- bei Patienten unter ACE-Hemmern, einschließlich Ramipril, wurde über das Auftreten von intestinalen Angioödemen berichtet
- diese Patienten litten unter Abdominalschmerzen (mit oder ohne Übelkeit oder Erbrechen)
- gleichzeitige Arzneimittelanwendung
- gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Sacubitril/Valsartan
- ist wegen des erhöhten Risikos eines Angioödems kontraindiziert
- eine Behandlung mit Sacubitril/Valsartan darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Ramipril plus Amlodipin begonnen werden
- eine Behandlung mit Ramipril plus Amlodipin darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan begonnen werden
- gleichzeitige Anwendung mit Racecadotril, mTOR-(mammalian target of rapamycin)Inhibitoren (z. B. Temsirolismus, Everolismus, Sirolismus) oder Vildagliptin
- Angioödem-Risiko kann erhöht sein
- z. B. Schwellung der Atemwege oder der Zunge mit oder Atembeschwerden
- es ist Vorsicht geboten, wenn diese Behandlung bei Patienten begonnen wird, die bereits einen ACE-Hemmer einnehmen
- Angioödem-Risiko kann erhöht sein
- gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Sacubitril/Valsartan
- bei Patienten unter ACE-Hemmern, einschl. Ramipril, Auftreten von Angioödemen beobachtet
- anaphylaktische Reaktionen während einer Hyposensibilisierung
- Wahrscheinlichkeit und der Schweregrad von anaphylaktischen und anaphylaktoiden Reaktionen auf Insektengift und andere Allergene, unter ACE-Hemmung erhöht
- vor einer Hyposensibilisierung vorübergehendes Absetzen von Ramipril in Erwägung ziehen
- Wahrscheinlichkeit und der Schweregrad von anaphylaktischen und anaphylaktoiden Reaktionen auf Insektengift und andere Allergene, unter ACE-Hemmung erhöht
- Hyponatriämie
- SyndromSyndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH) und eine nachfolgende Hyponatriämie bei einigen mit Ramipril behandelten Patienten beobachtet
- regelmäßige Kontrollen des Serumnatriumspiegels bei älteren Patienten und bei anderen Patienten mit dem Risiko einer Hyponatriämie empfohlen
- Hyperkaliämie
- bei einigen Patienten unter ACE-Hemmern wie Ramipril Hyperkaliämie beobachtet
- ACE-Hemmer können einen Hyperkaliämie auslösen, da sie die Freisetzung von Aldosteron hemmen
- die Wirkung ist i. A. bei Patienten mit normaler Nierenfunktion nicht bedeutsam
- Patienten, bei denen das Risiko einer Hyperkaliämie besteht:
- Patienten mit Nierenfunktionsstörung
- ältere Patienten (> 70 Jahre)
- nicht oder unzureichend behandelter Diabetes mellitus
- Zuständen wie Dehydrierung, akute kardiale Dekompensation, metabolische Azidose
- Patienten, die gelichzeitig Folgendes anwenden:
- Kaliumsalze (einschl. Salz-Ersatzmittel)
- kaliumsparende Diuretika
- andere Wirkstoffe, die das Serumkalium erhöhen, z. B.
- Heparin
- Trimethoprim
- Cotrimoxazol, auch bekannt als Trimethoprin/Sulfamethoxazol
- und insb. Aldosteron-Antagonisten oder Agiotensin-Rezeptor-Hemmer
- wenn gleichzeitige Einnahme der oben genannten Substanzen angebracht ist, ist eine regelmäßige Kontrolle des Serumkaliums notwendig
- kaliumsparende Diuretika und Angiotensin-Rezeptor-Hemmer sollen mit Vorsicht bei Patienten, die ACE-Hemmer erhalten eingesetzt werden und der Kaliumspiegel un die Nierenfunktion sollten überwacht werden
- Elektrolytüberwachung: Hyponatriämie
- das SyndromSyndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH) und eine nachfolgende Hyponatriämie wurden bei einigen mit Ramipril behandelten Patienten beobachtet
- es wird empfohlen, die Serumnatriumspiegel bei älteren Patienten und bei anderen Patienten mit dem Risiko einer Hyponatriämie regelmäßig zu kontrollieren
- Neutropenie/Agranulozytose
- in seltenen Fällen Neutropenie/Agranulozytose sowie Thrombozytopenie und Anämie beobachtet, auch Knochenmarkdepression
- zur Erkennung einer möglichen Leukopenie: Kontrolle der Leukozytenwerte empfohlen
- häufigere Überwachung ratsam:
- in der Anfangsphase der Behandlung sowie
- bei Patienten
- mit eingeschränkter Nierenfunktion,
- mit gleichzeitig bestehender Kollagenose (z.B. Lupus erythematodes oder Sklerodermie
- die gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die Veränderungen des Blutbildes verursachen können
- häufigere Überwachung ratsam:
- ethnische Unterschiede
- ACE-Hemmer verursachen bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe häufiger angioneurotische Ödeme als bei Patienten nicht schwarzer Hautfarbe
- wie bei anderen ACE-Hemmern ist Ramipril bei schwarzen Patienten möglicherweise weniger wirksam zur Blutdrucksenkung als bei nicht schwarzen Patienten
- möglicherweise aufgrund der höheren Prävalenz von Hypertonie mit niedrigem Reninspiegel bei Hypertonikern mit schwarzer Hautfarbe
- Husten
- unter Anwendung von ACE-Hemmern wurde über Husten berichtet
- typischerweise ist der Husten nicht produktiv, persistierend und klingt nach Beendigung der Therapie ab
- durch ACE-Hemmer induzierter Husten sollte bei der Differentialdiagnose des Hustens berücksichtigt werden
- Schwangerschaft
- die Amlodipin-Komponente betreffend:
- Sicherheit und Wirksamkeit von Amlodipin bei einer hypertensiven Krise konnte bisher nicht bestätigt werden
- Patienten mit Herzinsuffizienz
- Vorsicht bei der Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz
- Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (NYHA-Klassen III und IV): in einer placebokontrollierten Langzeitstudie wurden unter Amlodipin häufiger Lungenödeme berichtet als unter Placebo; dies war jedoch nicht mit einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz assoziiert
- Calciumkanalblocker, einschl. Amlodipin, bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz mit Vorsicht anwenden
- sie können das Risiko zukünftiger kardiovaskulärer Ereignisse sowie das Mortalitätsrisiko erhöhen
- Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- Halbwertszeit von Amlodipin ist bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion verlängert und die AUC-Werte sind höher
- Behandlung mit Amlodipin daher bei diesen Patienten im unteren Dosierungsbereich beginnen und sowohl bei Therapiebeginn als auch bei einer Dosiserhöhung mit Vorsicht durchführen
- es gibt bisher keine Dosierungsempfehlungen
- Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion
- langsame Dosistitration sowie engmaschige Überwachung kann notwendig sein