Trelegy Ellipta 92 ug/ 55 ug/ 22 ug Dosis 30 ED
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 1 ST | 79,62 € |
| – | 3 ST | 216,27 € |
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Indikation
- Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die mit einer Kombination aus einem inhalativen Kortikosteroid und einem langwirksamen Beta2-Agonisten oder mit einer Kombination aus einem langwirksamen Beta2-Agonisten und einem langwirksamen Muscarinrezeptor- Antagonisten nicht ausreichend eingestellt sind
Dosierung
Basiseinheit: jede einzelne Inhalation enthält eine abgegebene Dosis (die aus dem Mundstück abgegebene Dosis) von 92 µg Fluticasonfuroat, 65 µg Umeclidiniumbromid (entsprechend 55 µg Umeclidinium) und 22 µg Vilanterol (als Trifenatat)
- Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)
- empfohlene Dosis und Höchstdosis: 1 Inhalation 1mal / Tag, jeweils zur gleichen Tageszeit
- ausgelassene Dosis: nächste Dosis am nächsten Tag zur üblichen Zeit anwenden
Dosisanpassung
- ältere Patienten (> 65Jahre)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Einschränkung der Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Einschränkung der Leberfunktion
- leichte, mittelschwere oder schwere Einschränkung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- mittelschwere bis schwere Einschränkung
- Anwendung mit Vorsicht
- leichte, mittelschwere oder schwere Einschränkung
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- kein relevanter Nutzen vorhanden
Kontraindikationen
Vilanterol, Umeclidiniumbromid und Fluticasonfuroat - pulmonal
- Überempfindlichkeit gegen Fluticason(furoat)
- Überempfindlichkeit gegen Umeclidinium(bromid)
- Überempfindlichkeit gegen Vilanterol(trifenatat)
Nebenwirkungen
Vilanterol, Umeclidiniumbromid und Fluticasonfuroat - pulmonal
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Anaphylaxie, Angioödem, Urtikaria und Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pneumonie
- Infektion der oberen Atemwege
- Bronchitis
- Pharyngitis
- Rhinitis
- Sinusitis
- Influenza
- Nasopharyngitis
- Candidiasis im Mund- und Rachenraum
- Harnwegsinfektion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- virale Infektion der Atemwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysgeusie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verschwommenes Sehen
- Glaukom
- Augenschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- erhöhter Augeninnendruck
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- supraventrikuläre Tachyarrhythmie
- Tachykardie
- Vorhofflimmern
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Husten
- Schmerzen im Oropharynx
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysphonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- trockener Mund
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Arthralgie
- Rückenschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Frakturen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Harnretention
- Dysurie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Pulver zur Inhalation
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Vilanterol, Umeclidiniumbromid und Fluticasonfuroat - pulmonal
- Entscheidung treffen, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung verzichtet werden soll
- sowohl Nutzen des Stillens für das Kind als auch Nutzen der Therapie für die Frau dabei berücksichtigen
- nicht bekannt, ob Fluticasonfuroat, Umeclidinium, Vilanterol oder deren Metaboliten in die Muttermilch übergehen
- jedoch sind andere Corticosteroide, muscarinerge Antagonisten und beta2-adrenerge Agonisten in der Muttermilch nachweisbar
- Risiko für das Neugeborene/Kleinkind kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Vilanterol, Umeclidiniumbromid und Fluticasonfuroat - pulmonal
- Anwendung bei Schwangeren sollte nur in Erwägung gezogen werden, wenn der erwartete Nutzen für die Mutter das potenzielle Risiko für das ungeborene Kind rechtfertigt
- bisher nur begrenzte Daten zur Anwendung von Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- zeigten Reproduktionstoxizität bei Expositionen, die klinisch nicht relevant sind
- Fertilität
- keine Daten zu den Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- keine Auswirkungen von Fluticasonfuroat, Umeclidinium oder Vilanterol auf die männliche oder weibliche Fertilität
Warnhinweise
Vilanterol, Umeclidiniumbromid und Fluticasonfuroat - pulmonal
- Asthma
- dieses Arzneimittel sollte bei Patienten mit Asthma nicht angewendet werden, da es bei dieser Patientenpopulation nicht untersucht wurde
- nicht zur Anwendung im Akutfall
- keine klinischen Daten vorliegend, die die Anwendung zur Behandlung von akuten Episoden eines Bronchospasmus oder zur Behandlung einer aktuten COPD-Exazerbation (d.h. als Notfallmedikation) stützen
- Verschlechterung der Erkrankung
- erhöhter Gebrauch von kurzwirksamen Bronchodilatatoren zur Symptomlinderung kann Anzeichen für eine Verschlechterung der Krankheitskontrolle sein
- bei Verschlechterung der COPD während der Behandlung
- Patient erneut untersuchen
- COPD-Behandlung überdenken
- Therapie nicht ohne ärztliche Überwachung abbrechen, da nach Absetzen Wiederauftreten der Symptome möglich
- paradoxer Bronchospasmus
- nach Anwendung von Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol kann paradoxer Bronchospasmus mit sofortigem Giemen und Kurzatmigkeit auftreten
- kann lebensbedrohlich sein
- bei Auftreten von paradoxen Bronchospasmus
- Behandlung sofort absetzen
- Untersuchung des Patienten
- falls erforderlich, Einleitung alternativer Therapie
- nach Anwendung von Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol kann paradoxer Bronchospasmus mit sofortigem Giemen und Kurzatmigkeit auftreten
- kardiovaskuläre Wirkungen
- Auftreten von Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern und Tachykardie) nach Anwendung von Muscarinrezeptor-Antagonisten und Sympathomimetika, einschl. Umeclidinium bzw. Vilanterol, möglich
- deshalb Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit instabilen oder lebensbedrohlichen kardiovaskulären Erkrankungen
- Patienten mit Einschränkung der Leberfunktion
- Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Einschränkung der Leberfunktion sollten hinsichtlich systemischer corticosteroidbedingter Nebenwirkungen überwacht werden
- systemische Corticosteroidwirkungen
- können bei jedem inhalativen Corticosteroid auftreten
- insbesondere unter hohen Dosierungen, die über einen langen Zeitraum verordnet werden
- Wahrscheinlichkeit des Auftretens jedoch deutlich geringer als unter oralen Corticosteroiden
- können bei jedem inhalativen Corticosteroid auftreten
- Sehstörung
- Auftreten von Sehstörungen bei der systemischen und topischen Anwendung von Corticosteroiden möglich
- wenn Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird
- Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
- umfassen u.a. Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z.B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
- Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
- Begleiterkrankungen
- Arzneimittel mit Vorsicht anwenden bei Patienten
- mit konvulsiven Erkrankungen
- mit Thyreotoxikose
- die ungewöhnlich stark auf beta2-adrenerge Agonisten ansprechen
- mit Lungentuberkulose
- mit chronischen oder unbehandelten Infektionen
- Arzneimittel mit Vorsicht anwenden bei Patienten
- anticholinerge Aktivität
- Arzneimittel bei Patienten mit Engwinkelglaukom oder Harnretention mit Vorsicht anwenden
- Patienten über Anzeichen und Symptome eines aktuten Engwinkelglaukoms informieren
- und anweisen bei Auftreten dieser Anzeichen und Symptome Anwendung abzubrechen und unverzüglich den Arzt aufzusuchen
- Vorsicht bei der Verschreibung an Patienten mit Harnretention oder Risikofaktoren für Harnretention, z.B. bei gutartiger Hypertrophie der Prostata
- Fälle von akuter Harnretention in der Zeit nach der Markteinführung beobachtet
- Pneumonie bei COPD-Patienten
- Zunahme der Inzidenz von Pneumonien, einschließlich Pneumonien, die eine Krankenhauseinweisung erfordern, bei COPD-Patienten, die inhalative Corticosteroide erhalten, beobachtet
- gibt einige Hinweise darauf, dass ein erhöhtes Risiko für Pneumonien mit einer erhöhten Steroid-Dosierung einhergeht
- jedoch nicht eindeutig in allen Studien gezeigt
- gibt einige Hinweise darauf, dass ein erhöhtes Risiko für Pneumonien mit einer erhöhten Steroid-Dosierung einhergeht
- gibt keinen eindeutigen klinischen Nachweis für Unterschiede im Ausmaß des Pneumonierisikos innerhalb der Klasse der inhalativen Corticosteroide
- Ärzte sollten bei COPD-Patienten auf mögliche Entwicklung einer Pneumonie achten
- klinische Merkmale einer solchen Entzündung überschneiden sich mit den Symptomen von COPD-Exazerbationen
- Risikofaktoren für eine Pneumonie bei COPD-Patienten umfassen
- aktuelles Rauchen
- höheres Alter
- niedrigen Body-Mass-Index (BMI)
- schwere COPD-Ausprägungen
- Zunahme der Inzidenz von Pneumonien, einschließlich Pneumonien, die eine Krankenhauseinweisung erfordern, bei COPD-Patienten, die inhalative Corticosteroide erhalten, beobachtet
- Hypokaliämie
- Beta2-adrenerge Agonisten können bei einigen Patienten eine signifikante Hypokaliämie verursachen
- können möglicherweise unerwünschte kardiovaskuläre Wirkungen hervorrufen
- Abnahme des Serumkaliums üblicherweise vorübergehend, erfordert keine Supplementierung
- in klinischen Studien keine klinisch relevanten Auswirkungen einer Hypokaliämie in der empfohlenen therapeutischen Dosis des Arzneimittel beobachtet
- Vorsicht bei der Anwendung mit anderen Arzneimittlen, die ebenfalls eine Hypokaliämie verursachen können
- Beta2-adrenerge Agonisten können bei einigen Patienten eine signifikante Hypokaliämie verursachen
- Hyperglykämie
- vorübergehender Anstieg des Blutzuckerspiegels durch Beta2-adrenerge Agonisten möglich
- in klinischen Studien mit Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol bei der empfohlenen therapeutischen Dosis keine klinisch relevanten Wirkungen auf den Blutzuckerspiegel beobachtet
- Berichte über Anstieg des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern, die mit Fluticasonfuroat/Umeclidinium/Vilanterol behandelt wurden
- bei der Verordnung für Patienten mit Diabetes mellitus in der Vorgeschichte berücksichtigen
- bei Patienten mit Diabetes mellitus Blutzuckerspiegel nach Therapiebeginn engmaschiger überwachen