Trimbow 88/5/9 ug 120ED Plv.z.Inhalation NEXThaler
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 1 ST | 95,44 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- COPD
- Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) die mit folgenden Kombinationen nicht ausreichend eingestellt sind:
- inhalatives Kortikosteroid und langwirksamer Beta-2-Agonist
- langwirksamer Beta-2-Agonist und langwirksamer Muskarin-Antagonist
- Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) die mit folgenden Kombinationen nicht ausreichend eingestellt sind:
Dosierung
Basiseinheit: Jede abgegebene Dosis (Dosis, die das Mundstück verlässt) enthält 88 µg Beclometasondipropionat (Ph. Eur.), 5 µg Formoterolfumarat-Dihydrat (Ph. Eur.) und 9 µg Glycopyrronium (als 11 µg Glycopyrroniumbromid (Ph. Eur.)).
- COPD
- empfohlene Dosis: 2 Inhalationen 2mal / Tag
- max. Dosis: 2 Inhalationen 2mal / Tag
- Hinweis
- nicht angezeigt zur Behandlung akuter Episoden von Bronchospasmen oder bei einer akuten Verschlimmerung der Erkrankung (d. h. als Notfallmedikation)
Dosisanpassung
- ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Nierenfunktionsstörung
- leicht (GFR >/= 50 bis < 80 ml / Min. /1,73 m2) bis mittelschwer (GFR >/= 30 bis < 50 ml / Min. / 1,73 m2)
- Anwendung in der empfohlenen Dosis
- schwer (GFR < 30 ml / Min. / 1,73 m2) oder dialysepflichtige terminale Niereninsuffizienz (GFR < 15 ml / Min. / 1,73 m2), insbesondere mit starker Abnahme des Körpergewichts einhergehend
- Anwendung nur dann erwägen, wenn erwarteter Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
- Patienten auf das Auftreten möglicher Nebenwirkungen überwachen
- leicht (GFR >/= 50 bis < 80 ml / Min. /1,73 m2) bis mittelschwer (GFR >/= 30 bis < 50 ml / Min. / 1,73 m2)
- Leberfunktionsstörung
- keine relevanten Daten zur Anwendung bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (klassifiziert als vorliegende Child-Pugh-Klasse C)
- Anwendung mit Vorsicht (nur dann, wenn erwarteter Nutzen das mögliche Risiko überwiegt)
- Patienten auf das Auftreten möglicher Nebenwirkungen überwachen
- keine relevanten Daten zur Anwendung bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (klassifiziert als vorliegende Child-Pugh-Klasse C)
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- kein relevanter Nutzen
Kontraindikationen
Kombination aus Beclometasondipropionat, Formoterolfumarat-Dihydrat und Glycopyrronium
- Überempfindlichkeit gegen Beclometasondipropionat und / oder Formoterolfumarat-Dihydrat und / oder Glycopyrronium(bromid) oder einen der sonstigen Bestandteile
Nebenwirkungen
Kombination aus Beclometasondipropionat, Formoterolfumarat-Dihydrat und Glycopyrronium
Nebenwirkungen bezogen auf die Kombination, aber auch gelistet aufgrund des Auftretens unter den Einzelwirkstoffen
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pneumonie (bei COPD-Patienten)
- Pharyngitis
- orale Candidose
- Harnwegsinfektion
- Nasopharyngitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Grippe
- orale Pilzinfektion
- Candidose des Oropharynx
- Candidose des Ösophagus
- Pilzinfektion des (Mund-)Rachenraumes
- Sinusitis
- Rhinitis
- Gastroenteritis
- vulvovaginale Candidose
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- (Pilz-)Infektion der unteren Atemwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Granulozytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Thrombozytopenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allergische Dermatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschl.
- Erythem und Ödem von Lippen, Gesicht, Augen und Pharynx
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschl.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Endokrine Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Nebennierensuppression
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypokaliämie
- Hyperglykämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- verminderter Appetit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Unruhe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schlaflosigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- psychomotorische Hyperaktivität
- Schlafstörungen
- Angstzustände
- Depression
- Aggression
- Verhaltensänderungen (besonders bei Kindern)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tremor
- Schwindelgefühl
- Geschmacksstörung
- Hypoästhesie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypersomnie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Glaukom
- Katarakt
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Otosalpingitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vorhofflimmern
- QT im Elektrokardiogramm verlängert
- Tachykardie
- Tachyarrhythmie
- Palpitationen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angina pectoris (stabil und instabil)
- Extrasystolen (ventrikulär und supraventrikulär)
- Knotenrhythmus
- Sinusbradykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperämie
- Hautrötung
- Hypertonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Austritt von Blut
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dysphonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Asthmakrise
- Husten
- Husten mit Auswurf
- Rachenreizung
- Epistaxis
- Pharynxerythem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- paradoxer Bronchospasmus
- Exazerbation des Asthmas
- Schmerzen im Oropharynx
- Rachenentzündung
- Halstrockenheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dyspnoe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö
- Mundtrockenheit
- Dysphagie
- Übelkeit
- Dyspepsie
- brennendes Gefühl auf den Lippen
- Zahnkaries
- (aphthöse) Stomatitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ausschlag
- Urtikaria
- Pruritus
- Hyperhidrose
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angioödem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelkrämpfe
- Myalgie
- Schmerz in den Extremitäten
- die Skelettmuskulatur betreffende Brustschmerzen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Wachstumsverzögerung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dysurie
- Harnretention
- Nephritis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ermüdung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Asthenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- peripheres Ödem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- C-reaktives Protein erhöht
- Thrombozytenzahl erhöht
- freie Fettsäuren erhöht
- Insulin im Blut erhöht
- Ketonkörper im Blut erhöht
- Cortisol erniedrigt
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Blutdruck erhöht
- Blutdruck erniedrigt
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Knochendichte erniedrigt
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Unter den beobachteten Nebenwirkungen sind die folgenden typischerweise verbunden mit
- Beclometasondipropionat
- Pneumonie
- orale Pilzinfektionen
- Pilzinfektion der unteren Atemwege
- Dysphonie
- Rachenreizung
- Hyperglykämie
- psychiatrische Erkrankungen
- Cortisol erniedrigt
- verschwommenes Sehen
- Formoterol
- Hypokaliämie
- Hyperglykämie
- Tremor
- Palpitationen
- Muskelkrämpfe
- QT im Elektrokardiogramm verlängert
- Blutdruck erhöht
- Blutdruck erniedrigt
- Vorhofflimmern
- Tachykardie
- Tachyarrhythmie
- Angina pectoris (stabil und instabil)
- ventrikuläre Extrasystolen
- Knotenrhythmus
- Glycopyrronium
- Glaukom
- Vorhofflimmern
- Tachykardie
- Palpitationen
- Mundtrockenheit
- Zahnkaries
- Dysurie
- Harnretention
- Harnwegsinfektion
Anwendungshinweise
- zur Inhalation
- atemzuggesteuerter Inhalator
- korrekte Anwendung sicherstellen
- Arzt oder sonstiges medizinisches Fachpersonal sollte dem Patienten die Anwendung zeigen und regelmäßig die richtige Inhalationstechnik überprüfen
- Patient sollte darauf hingewiesen werden, die Packungsbeilage sorgfältig durchzulesen und die dort beschriebenen Anwendungshinweise zu befolgen
- Anwenden des Inhalators
- Patient soll bei der Inhalation aus dem Inhalator stehen oder aufrecht sitzen
- folgende Schritte befolgen
- 1. Abdeckung vollständig öffnen
- 2. langsam und so tief wie möglich ausatmen, um die Lunge zu leeren
- 3. Patient soll seine Lippen um das Mundstück schließen, ohne den Lufteinlass zu verdecken oder durch den Lufteinlass zu inhalieren
- 4. kräftig und tief durch den Mund einatmen
- 5. Inhalator vom Mund nehmen, den Atem solange wie möglich anhalten (5-10 Sekunden) und dann langsam ausatmen; nicht in den Inhalator hinein ausatmen
- 6. Nach der Anwendung Abdeckung vollständig schließen
- falls eine weitere Dosis angewendet werden muss, Schritte wiederholen
- nach jeder Inhalation
- Mund mit Wasser ausspülen oder gurgeln (ohne Wasser zu schlucken) oder die Zähne putzen
- Reinigung
- normalerweise keine regelmäßige Reinigung des Inhalators erforderlich
- Inhalator kann nach der Anwendung mit einem trockenen Tuch / Kosmetiktuch gereinigt werden, jedoch nicht mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten
- weitere Hinweise, siehe Fachinformation
Stillzeithinweise
Kombination aus Beclometasondipropionat, Formoterolfumarat-Dihydrat und Glycopyrronium
- Entscheidung darüber treffen, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung verzichtet werden soll bzw. die Behandlung zu unterbrechen ist
- dabei sowohl Nutzen des Stillens für das Kind als auch Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigen
- keine relevanten klinischen Daten zur Anwendung beim Menschen während der Stillzeit vorliegend
- Glucocorticoide / Belcometason
- werden in die Muttermilch ausgeschieden
- es ist zu erwarten, dass Beclometasondipropionat und seine Metaboliten ebenfalls in die Muttermilch ausgeschieden werden
- Formoterol
- es ist nicht bekannt, ob Formoterol (einschließlich ihrer Metaboliten) in die Muttermilch übergeht
- jedoch in der Milch von säugenden Tieren nachgewiesen
- es ist nicht bekannt, ob Formoterol (einschließlich ihrer Metaboliten) in die Muttermilch übergeht
- Anticholinergika / Glycopyrronium
- nicht bekannt, ob Glycopyrronium (einschließlich ihrer Metaboliten) in die Muttermilch übergeht
- jedoch in der Milch von säugenden Tieren nachgewiesen
- können die Laktation möglicherweise unterdrücken
- nicht bekannt, ob Glycopyrronium (einschließlich ihrer Metaboliten) in die Muttermilch übergeht
Schwangerschaftshinweise
Kombination aus Beclometasondipropionat, Formoterolfumarat-Dihydrat und Glycopyrronium
- aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung während der Schwangerschaft und während der Geburt vermieden werden
- das Arzneimittel soll nur dann während der Schwangerschaft angewendet werden, wenn der erwartete Nutzen für die Patientin das potenzielle Risiko für das ungeborene Kind überwiegt
- wenn eine Behandlung während der Schwangerschaft erforderlich ist
- Anwendung der geringsten wirksamen Dosis
- Säuglinge und Neugeborene von Müttern, die erhebliche Mengen des Arzneimittels erhalten
- Überwachung hinsichtlich einer Nebennierensuppression notwendig
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung des Arzneimittels bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt
- Glucocorticoide
- es ist bekannt, dass Glucocorticoide die frühe Schwangerschaft beeinflussen, während Beta-2-Sympathomimetika wie Formoterol tokolytische Wirkungen haben
- Fertilität
- keine spezifischen Studien zur Sicherheit hinsichtlich der Fertilität beim Menschen durchgeführt
- tierexperimentelle Studien
- zeigten eine Beeinträchtigung der Fertilität
Warnhinweise
Kombination aus Beclometasondipropionat, Formoterolfumarat-Dihydrat und Glycopyrronium
- Allgemein
- Patienten sind anzuweisen, das Arzneimittel jeden Tag anzuwenden, auch wenn sie keine Symptome haben
- falls in dem Zeitraum zwischen zwei Dosen Symptome auftreten
- zur sofortigen Linderung sollte ein inhalativer, kurzwirksamer Beta-2-Agonist angewendet werden
- Nicht zur Akuttherapie
- nicht indiziert zur Behandlung akuter Episoden von Bronchospasmen oder bei einer akuten Verschlimmerung der Erkrankung (d.h. als Notfallmedikation)
- Überempfindlichkeit
- nach Anwendung Berichte von Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp
- bei Anzeichen auf eine allergische Reaktion und insbesondere Angioödem (einschließlich Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken sowie Schwellung von Zunge, Lippen und Gesicht), Urtikaria oder Hautausschlag
- Arzneimittel unverzüglich absetzen
- alternative Therapie einleiten
- paradoxer Bronchospasmus
- Auftreten eines paradoxen Bronchospasmus möglich
- verbunden mit stärkerem Giemen und Atemnot unmittelbar nach der Anwendung
- sofort mit schnellwirksamen inhalativen Bronchodilatator (zur Bedarfstherapie) behandeln
- Arzneimittel umgehend absetzen
- Patient untersuchen
- ggf. alternative Therapie einleiten
- Auftreten eines paradoxen Bronchospasmus möglich
- Verschlechterung der Erkrankung
- es wird empfohlen, die Behandlung nicht abrupt zu beenden
- wenn Patienten die Behandlung als ineffektiv empfinden, sollten sie die Behandlung fortsetzen und sich an einen Arzt wenden
- zunehmender Gebrauch von Bronchodilatatoren als Bedarfstherapie deutet auf Verschlechterung der Grunderkrankung hin
- Überdenken der Therapie erforderlich
- eine plötzliche und zunehmende Verschlechterung der Symptome ist potenziell lebensbedrohlich
- der Patient sollte dringend ärztlich untersucht werden
- kardiovaskuläre Wirkungen
- das Arzneimittel sollte bei Patienten mit den folgenden Erkrankungen mit Vorsicht angewendet werden (aufgrund der Anwesenheit eines langwirksamen Beta-2-Agonisten und eines langwirksamen Muskarin-Antagonisten)
- Herzrhythmusstörungen, insbesondere atrioventrikulärer Block dritten Grades und Tachyarrhythmien (beschleunigter und / oder unregelmäßiger Herzschlag, einschließlich Vorhofflimmern)
- idiopathische subvalvuläre Aortenstenose
- hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie
- schwere Herzerkrankungen (insbesondere akuter Myokardinfarkt, ischämische Herzerkrankung, kongestive Herzinsuffizienz)
- okklusive Gefäßerkrankungen (insbesondere Arteriosklerose)
- arterielle Hypertonie
- Aneurysma
- Vorsicht ist außerdem geboten bei der Behandlung von Patienten mit bekannter oder vermuteter Verlängerung des QTc-Intervalls (QTc > 450 Millisekunden bei Männern bzw. > 470 Millisekunden bei Frauen), die angeboren oder durch Arzneimittel hervorgerufen worden sein kann
- diese Patienten waren von klinischen Studien ausgeschlossen
- asthmatische Patienten
- begrenzte Daten zu asthmatischen Patienten mit kardiovaskulären Begleiterkrankungen oder Risikofaktoren deuten darauf hin, dass bei diesen Patienten auch das Risiko für Nebenwirkungen wie lokale Pilzinfektionen oder Dysphonie erhöht ist
- bei Narkose mit halogenierten Anästhetika
- aufgrund des Risikos von Herzrhythmusstörungen ist darauf zu achten, dass das Arzneimittel mind. 12 Stunden vor Narkosebeginn nicht mehr angewendet wird
- Vorsicht ist außerdem geboten bei Anwendung bei Patienten mit
- Thyreotoxikose
- Diabetes mellitus
- Phäochromozytom
- unbehandelter Hypokaliämie
- das Arzneimittel sollte bei Patienten mit den folgenden Erkrankungen mit Vorsicht angewendet werden (aufgrund der Anwesenheit eines langwirksamen Beta-2-Agonisten und eines langwirksamen Muskarin-Antagonisten)
- Pneumonie bei COPD-Patienten
- Zunahme der Inzidenz von Pneumonien wurde bei COPD-Patienten beobachtet, die inhalative Corticosteroide erhalten
- einschließlich Pneumonien, die eine Krankenhauseinweisung erfordern
- Hinweise vorhanden, dass ein erhöhtes Risiko für Pneumonien mit einer erhöhten Steroid-Dosierung einhergeht
- konnte jedoch nicht eindeutig in allen Studien gezeigt werden
- kein eindeutiger klinischen Nachweis für Unterschiede im Ausmaß des Pneumonierisikos innerhalb der Klasse der inhalativen Corticosteroide
- Ärzte sollten bei COPD-Patienten auf eine mögliche Entwicklung einer Pneumonie achten, da sich die klinischen Merkmale einer solchen Entzündung mit den Symptomen von COPD-Exazerbationen überschneiden
- Risikofaktoren für eine Pneumonie bei COPD-Patienten umfassen
- derzeitiges Rauchen
- höheres Alter
- niedrigen Body Mass Index (BMI)
- schwere COPD-Ausprägungen
- Zunahme der Inzidenz von Pneumonien wurde bei COPD-Patienten beobachtet, die inhalative Corticosteroide erhalten
- systemische Corticosteroid-Wirkungen
- systemische Wirkungen können bei jedem inhalativen Corticosteroid auftreten
- besonders wenn das Arzneimittel in hohen Dosen über einen längeren Zeitraum verordnet wird
- die Tagesdosis der Kombination aus Beclometasondipropionat, Formoterolfumarat-Dihydrat und Glycopyrronium entspricht einer mittelhohen Dosis bzw. hohen Dosis (bei 172/5/9 Mikrogramm) eines inhalativen Corticosteroids; zudem treten diese Wirkungen viel weniger wahrscheinlich auf als mit oralen Corticosteroiden
- mögliche systemische Wirkungen sind
- Cushing-Syndrom
- cushingoide Erscheinungen
- Nebennierensuppression
- Wachstumsverzögerung
- verringerte Knochenmineraldichte
- seltener eine Reihe von Auswirkungen auf die Psyche oder das Verhalten, einschließlich psychomotorischer Hyperaktivität, Schlafstörungen, Angstzustände, Depression oder Aggression (vor allem bei Kindern)
- regelmäßige Kontrollen des Patienten und Reduktion des inhalativen Corticosteroids auf die geringste Dosis, mit der eine wirksame Asthmakontrolle aufrechterhalten werden kannm deshalb wichtig
- Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit
- aktiver oder nicht aktiver Lungentuberkulose
- Mykosen
- viralen Infektionen der Atemwege
- systemische Wirkungen können bei jedem inhalativen Corticosteroid auftreten
- Hypokaliämie
- durch Therapie mit Beta-2-Agonisten kann eine potenziell schwerwiegende Hypokaliämie hervorgerufen werden
- kann zu kardiovaskulären Nebenwirkungen führen
- bei Patienten mit schwerer Erkrankung ist besondere Vorsicht geboten
- diese Wirkung kann durch Hypoxie verstärkt werden
- eine Hypokaliämie kann auch durch eine Begleitbehandlung mit anderen Arzneimitteln verstärkt werden, die ebenfalls eine Hypokaliämie auslösen können, wie z. B. Xanthinderivate, Steroide und Diuretika
- Vorsicht ist auch geboten, wenn mehrere Bronchodilatatoren als Bedarfstherapie angewendet werden
- bei betroffenen Patienten Überwachung der Serumkaliumspiegel empfohlen
- durch Therapie mit Beta-2-Agonisten kann eine potenziell schwerwiegende Hypokaliämie hervorgerufen werden
- Hyperglykämie
- die Inhalation von Formoterol kann zu einer Erhöhung des Blutglucosespiegels führen
- bei Patienten mit Diabetes
- während der Behandlung Blutglucosespiegel gemäß den geltenden Leitlinien überwachen
- anticholinerge Wirkung
- Glycopyrronium mit Vorsicht anwenden bei Patienten mit
- Engwinkelglaukom
- Prostatahyperplasie
- Harnverhalt
- Patienten über die Anzeichen und Symptome eines akuten Engwinkelglaukoms aufklären und anweisen, die Anwendung zu beenden und sofort ihren Arzt aufzusuchen, sobald sie eines dieser Anzeichen oder Symptome bei sich bemerken
- die langfristige gemeinsame Anwendung des Arzneimittels mit anderen Anticholinergika-haltigen Arzneimitteln nicht empfohlen
- angesichts der anticholinergen Wirkung von Glycopyrronium
- Glycopyrronium mit Vorsicht anwenden bei Patienten mit
- Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (einschl. Patienten mit dialysepflichtiger terminaler Niereninsuffizienz), vor allem wenn diese mit einer starken Abnahme des Körpergewichts einhergeht
- Anwendung nur, wenn der erwartete Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
- diese Patienten auf das Auftreten möglicher Nebenwirkungen hin überwachen
- Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung
- Anwendung nur, wenn der erwartete Nutzen das mögliche Risiko überwiegt
- diese Patienten auf das Auftreten möglicher Nebenwirkungen hin überwachen
- Prävention von Infektionen des Mund- und Rachenraums
- um das Risiko einer Candida-Infektion des Mund- und Rachenraums zu vermindern, Patienten anweisen
- nach jeder Inhalation den Mund mit Wasser auszuspülen oder zu gurgeln, ohne es zu schlucken, oder
- die Zähne zu putzen
- um das Risiko einer Candida-Infektion des Mund- und Rachenraums zu vermindern, Patienten anweisen
- Sehstörungen
- Sehstörungen können bei der systemischen und topischen Anwendung von Cortikosteroiden auftreten
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden; diese umfassen unter anderem Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Cortikosteroide gemeldet wurden
- Schrittweise Dosisreduktion
- Patienten sollten regelmäßig von einem Arzt neu beurteilt werden, damit ihre Dosen von Beclometason/Formoterol/Glycopyrronium optimal bleiben und nur auf ärztliche Anweisung geändert werden
- Dosen sollten auf die geringsten Dosen titriert werden, mit denen eine wirksame Kontrolle der Asthmasymptome aufrechterhalten werden kann
- es liegen keine Daten zur Wirkung der schrittweisen Reduktion von der hohen Beclometasondipropionat-Stärke (172µg) auf die mittlere Beclometasondipropionat-Stärke (87µg) vor
- Nebenwirkungen bei asthmatischen Patienten
- bei asthmatischen Patienten neigen die Nebenwirkungen dazu, in den ersten 3 Monaten nach Einleitung der Therapie gehäuft aufzutreten und bei längerer Anwendung (nach 6 Monaten Behandlung) abzunehmen