Trimipramin-neuraxpharm 50mg
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 13,04 € |
| N2 | 50 ST | 15,92 € |
| N3 | 100 ST | 21,10 € |
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Indikation
- depressive Erkrankungen (Episoden einer Major Depression)
- Leitsymptome: Schlafstörungen, Angst, innere Unruhe
Dosierung
- depressive Erkrankungen (Episoden einer Major Depression)
- initial: 25 - 50 mg Trimipramin / Tag
- anschließend, falls erforderlich, schrittweise Dosissteigerung
- mittelgradige depressive Zustände: 100 - 150 mg Trimipramin / Tag
- schwere Fälle: 300 - 400 mg Trimipramin / Tag
- Beendigung der Behandlung durch langsame Verringerung der Dosis (Vermeidung von Absetzphänomenen)
- Behandlungsdauer:
- etwa 4 - 6 Wochen, um eine wirksame Therapie mit anhaltender Normalisierung der Stimmungslage zu erzielen
- zur Verhinderung eines Rückfalls in die depressive Phase:
- mehrmonatige Erhaltungstherapie mit Trimipramin - 4 - 9 Monate - nach der ersten depressiven Phase mit der Dosis empfohlen, die in der Akutphase zur Remission bzw. Teilremission geführt hat
- Patienten mit mehreren depressiven Phasen in der Anamnese:
- unter Umständen mehrjährige Weiterführung der Therapie mit der Dosis, die in der jetzigen Phase zur Remission bzw. Teilremission geführt hat, notwendig
Dosisanpassung
- ältere und gebrechliche Patienten
- mäßige orale Dosen in größeren Abständen empfohlen
- Hypertoniker
- mäßige orale Dosen in größeren Abständen empfohlen
- blutdrucklabile Patienten
- mäßige orale Dosen in größeren Abständen empfohlen
- Arteriosklerotiker:
- mäßige orale Dosen in größeren Abständen empfohlen
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre:
- keine Anwendung
- Leber- oder Niereninsuffizienz
- sorgfältige Dosisanpassung
Kontraindikationen
Trimipramin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Trimipramin oder andere trizyklische Antidepressiva
- akute Alkohol-, Hypnotika-, Analgetika- und Psychopharmakaintoxikation
- akute Delirien
- unbehandeltes Engwinkelglaukom
- Harnentleerungsstörungen, wie
- Harnverhalt
- Prostatahyperplasie mit Restharnbildung
- kürzlich aufgetretener Herzinfarkt
- Pylorusstenose
- paralytischer Ileus
- gleichzeitige Einnahme von irreversiblen MAO-Hemmern
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Trimipramin - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutbildveränderungen (Leukopenie, Agranulozytose, Thrombopenie, Eosinophilie)
- daher sollten unter der Behandlung mit Trimipramin, wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva, regelmäßige Laborkontrollen mit Blutbildern durchgeführt werden
- bei Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen (z. B. Agranulozytose, Thrombozytopenie) ist die Therapie sofort abzubrechen, und es ist eine entsprechende symptomatische Therapie einzuleiten
- Blutbildveränderungen (Leukopenie, Agranulozytose, Thrombopenie, Eosinophilie)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- SIADH (SyndromSyndrom der inadäquaten ADH-Sekretion)
- Hypoglykämie
- Erhöhung des Prolaktinspiegels (ähnlich wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva)
- Entwicklung einer Gynäkomastie (ähnlich wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva)
- Entwicklung einer Galaktorrhö (ähnlich wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva)
- sexuelle Funktionsstörungen (ähnlich wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hyperglykämie
- erhöhtes Risiko für das Auftreten von Diabetes mellitus
- lt.epidemiologischen Studien bei depressiven Patienten, die trizyklische Antidepressiva einnehmen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Unruhe
- Schlafstörungen
- Stimmungsschwankungen
- Verwirrtheitszustände bei älteren Patienten
- delirante Syndrome
- Umschlagen der Depression in Hypomanie oder Manie
- Fälle von suizidalen Gedanken oder suizidalem Verhalten während der Therapie oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tremor (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Benommenheit (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Schwindel (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Dysarthrie (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Parästhesien (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Polyneuropathien (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Sedierung (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Krampfanfälle (besonders zu Beginn der Behandlung)
- bei Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen (z. B. zerebrale Krampfanfälle) ist die Therapie sofort abzubrechen, und es ist eine entsprechende symptomatische Therapie einzuleiten
- extrapyramidale Störungen (besonders zu Beginn der Behandlung) wie
- Akathisie
- Gangstörungen
- Dyskinesien
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Akkommodationsstörungen (besonders zu Beginn der Behandlung)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tinnitus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- orthostatische Hypotonie (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Synkope (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Tachykardie (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Blutdrucksenkung
- Verlängerung des QT-Intervalls im EKG
- Torsade de pointes
- in diesen Fällen ist die Behandlung mit Trimipramin abzubrechen
- Herzrhythmus- und Reizleitungsstörungen (insb. bei Überdosierung oder bestehenden Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems)
- QRS-Verbreiterung
- PR- und QT-Verlängerung
- ST-Abflachung
- Schenkelblock
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hitzewallungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische pulmonale Symptome in Form einer
- interstitiellen Pneumonie, z.B. als eosinophiles Lungeninfiltrat
- Pleuritis
- allergische pulmonale Symptome in Form einer
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Mundtrockenheit (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Obstipation (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Verdauungsstörungen (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Übelkeit (besonders zu Beginn der Behandlung)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ausdruck einer Überempfindlichkeitsreaktion
- Reaktionen seitens der Leber- und Gallenwege, die sich meist als vorübergehende Erhöhung von Leberenzymen und des Bilirubins im Serum im Sinne einer zytolytischen oder cholestatischen Hepatitis zeigten
- es sollten regelmäßige Laborkontrollen mit Leberenzymbestimmungen durchgeführt werden
- Ausdruck einer Überempfindlichkeitsreaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautrötung
- Zeichen eines allergischen Geschehens, insb. der Haut (bei entsprechender Disposition)
- Haarausfall
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbrüchen
- Mechanismus, der zu diesem Risiko führt, nicht bekannt
- lt. epidemiologischen Studien, die hauptsächlich mit Patienten durchgeführt wurden, die 50 Jahre oder älter waren, wurde bei denen, die mit selektiven Serotonin-Wiederaufnahmeinhibitoren(SSRI) oder trizyklischen Antidepressiva (TCA) behandeltwurden
- erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbrüchen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Harnverhalt
- Miktionsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Makromastie
- sexuelle Funktionsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Müdigkeit (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Gewichtszunahme (besonders zu Beginn der Behandlung)
- Schwitzen (besonders zu Beginn der Behandlung)
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme mit Flüssigkeit während oder nach den Mahlzeiten
- Einnahme kann sowohl über den Tag verteilt (morgens, mittags, abends) als auch als Einmaldosis am Abend erfolgen
- um den schlafanstoßenden Effekt von Trimipramin optimal nutzen zu können, empfiehlt es sich, die Tagesdosis so aufzuteilen, dass die höhere Teildosis abends eingenommen wird
- die Einnahme der gesamten Tagesdosis abends vor dem Schlafengehen kann verordnet werden
Stillzeithinweise
Trimipramin - peroral
- Trimipramin darf in der Stillzeit nicht angewendet werden
- keine ausreichenden Erfahrungen dafür vorliegend
- nicht bekannt, ob wirksame Mengen der Substanz in die Muttermilch ausgeschieden werden
Schwangerschaftshinweise
Trimipramin - peroral
- Trimipramin darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- keine ausreichenden Erfahrungen dafür vorliegend
- begrenzte Untersuchungen an Tieren zeigten Hinweise auf Schädigungen der Nachkommenschaft (Embryoletalität und Missbildungen)
- bei Neugeborenen von Müttern, die am Ende der Schwangerschaft mit trizyklischen Antidepressiva behandelt werden, können in der 1. Lebenswoche Anpassungsschwierigkeiten und Entzugserscheinungen auftreten, wie
- muskuläre Hypotonie
- Reizbarkeit
- Zittern
- Krampfanfälle
- Atemwegserkrankungen (Polypnoe, plötzliche Zyanose und Atemnot)
- Magen-Darm-Erkrankungen (Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme, Verzögerung der Mekoniumpassage und Blähungen)
Warnhinweise
Trimipramin - peroral
- Trimipramin darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden
- bei Prostatahyperplasie ohne Restharnbildung
- bei erhöhter Krampfbereitschaft (Epilepsie)
- bei schweren Leber- oder Nierenschäden
- bei bestehender Leistungsverminderung des hämatopoetischen Systems bzw. Blutbildungsstörungen in der Anamnese
- bei gleichzeitiger Einnahme von reversiblen MAO-Hemmern
- bei älteren Patienten mit erhöhter Empfindlichkeit für orthostatische Hypotonie, gegenüber Sedativa bzw. für chronische Verstopfung
- Gefahr eines paralytischen Ileus
- QT-Intervall-Verlängerung
- wie andere trizyklische Antidepressiva kann Trimipramin dosisabhängig das QT-Intervall verlängern
- daher Anwendung nur mit besonderer Vorsicht bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für eine Verlängerung des QT-Intervalls, wie
- Elektrolytstörungen (z. B. Hypokaliämie, Hypomagnesiämie)
- Bradykardie
- bei angeborenem langem QT-Syndrom oder anderen klinisch signifikanten kardialen Störungen, insb.
- koronare Herzkrankheit
- Erregungsleitungsstörungen
- Arrhythmien
- bei gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall im EKG verlängern oder eine Hypokaliämie hervorrufen können
- Therapie mit Trimipramin abbrechen
- bei Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen (z.B. Agranulozytose, zerebrale Krampfanfälle, Thrombozytopenie)
- entsprechende symptomatische Therapie einleiten
- bei Auftreten schwerwiegender Nebenwirkungen (z.B. Agranulozytose, zerebrale Krampfanfälle, Thrombozytopenie)
- Herzkranke und ältere Patienten
- sollten, insb. bei hoch dosierter Langzeittherapie, regelmäßig kardiologisch kontrolliert werden
- da diese Substanzklasse das Risiko für das Auftreten von Tachykardie, Hypotonie und chinidinähnlichen Effekten erhöht
- sollten, insb. bei hoch dosierter Langzeittherapie, regelmäßig kardiologisch kontrolliert werden
- ältere Patienten mit Störungen des Stoffwechsels, der Nieren-, Leber- oder der Herzfunktion
- vor und während der Therapie mit Trimipramin entsprechende Kontrolluntersuchungen durchführen und Dosierung entsprechend anpassen
- insb. sollte eine niedrige Anfangsdosierung mit anschließender langsamer Dosissteigerung und eine niedrige Erhaltungsdosis sollten gewählt werden
- vor und während der Therapie mit Trimipramin entsprechende Kontrolluntersuchungen durchführen und Dosierung entsprechend anpassen
- Absetzen der Behandlung
- nach Absetzen der Behandlung wurden Fälle von Entzugssyndrom (Kopfschmerzen, Unwohlsein, Übelkeit, Angst, Ruhelosigkeit, erhöhte Reizbarkeit und Schlafstörungen) beobachtet
- daher wird empfohlen, die Dosis schrittweise zu reduzieren und den Patienten während dieser Zeit besonders engmaschig zu überwachen
- nach Absetzen der Behandlung wurden Fälle von Entzugssyndrom (Kopfschmerzen, Unwohlsein, Übelkeit, Angst, Ruhelosigkeit, erhöhte Reizbarkeit und Schlafstörungen) beobachtet
- Krampfanfälle
- da Trimipramin möglicherweise die Krampfschwelle erniedrigt, wird bei Epileptikern oder Verdacht auf Epilepsie eine EEG-Überwachung empfohlen
- wenn Krämpfe auftreten
- muss die Behandlung beendet werden
- manische Episoden
- beim Auftreten einer manischen Verstimmung / Episode
- muss Trimipramin abgesetzt und eine geeignete Behandlung durchgeführt werden
- beim Auftreten einer manischen Verstimmung / Episode
- Wirkungseintritt
- während die beruhigende, dämpfende Wirkung von Trimipramin meist unmittelbar in den ersten Stunden einsetzt, ist die stimmungsaufhellende, antidepressive Wirkung in der Regel erst nach 1 - 3 Wochen zu erwarten
- Schlaflosigkeit oder Nervosität zu Beginn
- bei zunehmender oder neu auftretender Schlaflosigkeit oder Nervosität zu Beginn der Behandlung kann eine Dosisreduktion oder vorübergehende symptomatische Behandlung erforderlich sein
- Suizid / Suizidgedanken oder klinische Verschlechterung
- depressive Erkrankungen sind mit einem erhöhten Risiko für die Auslösung von Suizidgedanken, selbstschädigendem Verhalten und Suizid (suizidbezogene Ereignisse) verbunden
- erhöhtes Risiko besteht, bis es zu einer signifikanten Linderung der Symptome kommt
- da diese nicht unbedingt schon während der ersten Behandlungswochen auftritt, sollten die Patienten daher bis zum Eintritt einer Besserung engmaschig überwacht werden
- bisherige klinische Erfahrung zeigt, dass das Suizidrisiko zu Beginn einer Behandlung ansteigen kann
- Patienten mit suizidalem Verhalten in der Anamnese oder solchen, die vor der Therapie ausgeprägte Suizidabsichten hatten
- Risiko für die Auslösung von Suizidgedanken oder -versuchen erhöht
- sollten daher während der Behandlung besonders sorgfältig überwacht werden
- Metaanalyse von placebokontrollierten klinischen Studien zur Anwendung von Antidepressiva bei Erwachsenen mit psychiatrischen Störungen zeigte für Patienten < 25 Jahren, die Antidepressiva einnahmen, ein erhöhtes Risiko für suizidales Verhalten im Vergleich zu Placebo
- Arzneimitteltherapie sollte mit einer engmaschigen Überwachung der Patienten, v.a. der Patienten mit hohem Suizidrisiko, insb.zu Beginn der Behandlung und nach Dosisanpassungen, einhergehen
- Patienten (und deren Betreuer) sind auf die Notwendigkeit einer Überwachung hinsichtlich jeder klinischen Verschlechterung, des Auftretens von suizidalem Verhalten oder Suizidgedanken und ungewöhnlicher Verhaltensänderungen hinzuweisen
- sollten unverzüglich medizinischen Rat einholen, wenn derartige Symptome auftreten
- Patienten (und deren Betreuer) sind auf die Notwendigkeit einer Überwachung hinsichtlich jeder klinischen Verschlechterung, des Auftretens von suizidalem Verhalten oder Suizidgedanken und ungewöhnlicher Verhaltensänderungen hinzuweisen
- depressive Erkrankungen sind mit einem erhöhten Risiko für die Auslösung von Suizidgedanken, selbstschädigendem Verhalten und Suizid (suizidbezogene Ereignisse) verbunden
- Serotonin-Syndrom
- potentiell lebensbedrohlicher Zustand der auftreten kann, wenn trizyklische Antidepressiva gleichzeitig mit anderen serotonergen Wirkstoffen/Buprenorphin angewendet werden
- folgende Symptome können auftreten
- neuromuskuläre Erregung, z.B.
- Klonus
- Hyperreflexie
- Myoklonus
- Rigidität
- autonome Instabilität, z.B.
- Hyperthermie
- Tachykardielabiler
- labiler Blutdruck
- Diaphorese
- Tremor
- Flush
- erweiterte Pupillen
- Diarrhö
- Änderungen des mentalen Status, z.B.
- Angst
- Agitiertheit
- Verwirrtheit
- Koma
- gastrointestinale Symptome
- neuromuskuläre Erregung, z.B.
- wenn ein Serotonin-Syndrom vermutet wird
- sind je nach Schwere der Symptome eine Dosisverringerung oder das Absetzen der Behandlung in Erwägung zu ziehen
- wenn eine gleichzeitige Behandlung mit anderen serotonergen Arzneimitteln klinisch angezeigt ist
- wird eine sorgfältige Beobachtung des Patienten empfohlen, insb. bei
- Behandlungsbeginn
- Dosiserhöhungen
- wird eine sorgfältige Beobachtung des Patienten empfohlen, insb. bei
- Hyperglykämie / Diabetes mellitus
- epidemiologische Studien haben gezeigt, dass bei depressivne Patienten, die trizyklische Antidepressiva einnehmen, ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Diabetes mellitus besteht
- bei Patienten mit Diabetes mellitus oder mit Risikofaktoren für Diabetes, die auf Trimipramin eingestellt werden, sollten angemessene Blutzuckerkontrollen durchgeführt werden
- epidemiologische Studien haben gezeigt, dass bei depressivne Patienten, die trizyklische Antidepressiva einnehmen, ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Diabetes mellitus besteht
- Kinder und Jugendliche
- Trimipramin sollte nicht zur Behandlung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen < 18 Jahren angewendet werden
- in Studien zur Behandlung von Depressionen in dieser Altersgruppe zeigten trizyklische Antidepressiva keinen therapeutischen Nutzen
- Studien mit anderen Antidepressiva (SSRI, SNRI) haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von suizidalem Verhalten, Selbstschädigung und feindseligem Verhalten im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Wirkstoffe gezeigt
- diese Risiken können für Trimipramin nicht ausgeschlossen werden
- Trimipramin in allen Altersgruppen mit einem Risiko für kardiovaskuläre Nebenwirkungen verbunden
- keine Daten zur Sicherheit bei Langzeitanwendung bei Kindern und Jugendlichen bezüglich Wachstum, Reifung sowie zur kognitiven Entwicklung und Verhaltensentwicklung
- Trimipramin sollte nicht zur Behandlung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen < 18 Jahren angewendet werden