Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 60 ST | 263,68 € |
| N3 | 200 ST | 731,85 € |
| – | 100 ST | 303,00 € |
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Indikation
- Behandlung der Parkinsonschen Krankheit
- Monotherapie
- Kombinationstherapie mit L-Dopa vom Behandlungsbeginn an oder sekundär
Dosierung
- Behandlung der Parkinsonschen Krankheit
- Monotherapie oder Kombinationstherapie mit L-Dopa
- 3 - 5 Tabletten (150 - 250 mg Piribedil) / Tag verteilt auf 3 Einzelgaben
- Erreichen der angegebenen Dosierungen langsam, durch schrittweise Erhöhung um 1 Tablette (50 mg Piribedil) alle 2 Wochen
- Absetzen der Behandlung
- Risiko eines "malignen neuroleptischen Syndroms" bei plötzlichem Absetzen
- Dosis sollte bis zum vollständigen Absetzen schrittweise reduziert werden
- Impulskontrollstörungen
- um das Risiko zu vermeiden, Verschreibung der niedrigsten wirksamen Dosis
- ggf. Dosisreduktion bzw. eine ausschleichende Behandlung in Erwägung ziehen
- bei Auftreten von Benommenheit oder plötzlichen Schlafanfällen:
- Senkung der Dosis oder Abbruch der Therapie in Betracht ziehen
- eingeschränkte Leberfunktion
- keine Untersuchungen bei dieser Patientengruppe
- Behandlung mit Vorsicht
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Untersuchungen bei dieser Patientengruppe
- Behandlung mit Vorsicht
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen (keine Daten)
- kein relevanter Nutzen von Piribedil im Anwendungsgebiet
- Monotherapie oder Kombinationstherapie mit L-Dopa
Kontraindikationen
Piribedil - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Piribedil
- kardiovaskulärer Schock
- akute Phase eines Herzinfarktes
- Kombination mit Neuroleptika (ausgenommen Clozapin)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Piribedil - peroral
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- leichte Magen-Darm-Beschwerden (können insbesondere bei individueller Dosisanpassung wieder verschwinden, bzw. Symptome können durch stufenweise Dosiserhöhung stark reduziert werden)
- Übelkeit
- Erbrechen
- Blähungen
- leichte Magen-Darm-Beschwerden (können insbesondere bei individueller Dosisanpassung wieder verschwinden, bzw. Symptome können durch stufenweise Dosiserhöhung stark reduziert werden)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- psychische Störungen (verschwinden bei Behandlungsende)
- Zerstreutheit
- Halluzinationen (visuell, akustisch, gemischt)
- Erregung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aggression
- psychotische Störungen
- Wahnvorstellung
- Delirium
- Impulskontrollstörungen
- Pathologische Spielsucht
- Libidosteigerung
- Hypersexualität
- zwanghaftes Geldausgeben
- zwanghaftes Einkaufen
- Essattacken
- Esszwang
- psychische Störungen (verschwinden bei Behandlungsende)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- orthostatische Hypotonie mit
- Synkopen
- Unwohlsein
- instabilem Blutdruck
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindelgefühle (verschwinden bei Behandlungsende)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- übermäßige Schläfrigkeit während des Tages
- plötzliche Schlafanfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schläfrigkeit
- Dyskinesien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- periphere Ödeme
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tabletten mit etwa 1/2 Glas Wasser unzerkaut nach den Mahlzeiten
Stillzeithinweise
Piribedil - peroral
- Piribedil sollte nicht während der Stillzeit angewendet werden
Schwangerschaftshinweise
Piribedil - peroral
- Piribedil wird nicht empfohlen für
- die Anwendung in der Schwangerschaft
- Frauen im gebärfähigen Alter, die keine Verhütungsmethode anwenden
- keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Piribedil bei Schwangeren
- potentielles Risiko für den Menschen ist nicht bekannt
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien haben keine Reproduktionstoxizität gezeigt
Warnhinweise
Piribedil - peroral
- Schläfrigkeit oder plötzliche Schlafanfälle
- bei der Behandlung mit Piribedil kann es zu Schläfrigkeit oder plötzlichen Schlafanfällen kommen, besonders bei Patienten mit Parkinsonscher Krankheit
- in sehr seltenen Fällen plötzliche Schlafanfälle während der täglichen Aktivitäten beobachtet,manchmal ohne dass der Patient sich dessen bewusst war oder ohne vorherige Warnsignale
- Patienten müssen darüber informiert und darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie, wenn sie ein Fahrzeug lenken oder eine Maschine betätigen, während der Behandlung mit Piribedil sehr vorsichtig sein müssen
- Patienten, bei denen Benommenheit bzw. ein plötzlicher Schlafanfall aufgetreten ist
- dürfen weder ein Fahrzeug lenken noch eine Maschine bedienen
- außerdem kann Senkung der Dosis oder Abbruch der Therapie in Betracht gezogen werden
- bei der Behandlung mit Piribedil kann es zu Schläfrigkeit oder plötzlichen Schlafanfällen kommen, besonders bei Patienten mit Parkinsonscher Krankheit
- Orthostatische Hypotonie
- es ist bekannt, dass Dopaminagonisten die systemische Regulation des Blutdrucks beeinträchtigen, welches eine posturale orthostatische Hypotonie zur Folge hat
- es wird daher empfohlen, den Blutdruck besonders zu Beginn der Behandlung zu kontrollieren
- da eine dopaminerge Therapie generell mit dem Risiko einer orthostatischen Hypotonie verbunden ist
- angesichts des Alters der behandelten Patienten muss das Risiko von Stürzen in Verbindung mit Hypotonie, Schlafattacken oder Zerstreutheit berücksichtigt werden
- Impulskontrollstörungen
- Patienten sollten regelmäßig hinsichtlich der Entwicklung von Impulskontrollstörungen überwacht werden
- Patienten und Betreuer sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass bei Patienten, die mit Dopaminagonisten, einschließlich Piribedil, behandelt werden, Verhaltensauffälligkeiten im Sinne von Impulskontrollstörungen auftreten können, einschließlich
- pathologischer Spielsucht
- Libidosteigerung
- Hypersexualität
- zwanghaftes Geldausgeben oder Einkaufen
- Essattacken und Esszwang
- wenn sich solche Symptome entwickeln, sollte eine Dosisreduktion bzw. eine ausschleichende Behandlung in Erwägung gezogen werden
- anormales Verhalten
- anormales Verhalten wurde berichtet und kann sich wie folgt äußern in
- Verwirrung
- Agitiertheit
- Aggression
- eine Reduzierung der Dosis oder schrittweises Absetzen sollte in Betracht gezogen werden, wenn diese Symptome auftreten
- anormales Verhalten wurde berichtet und kann sich wie folgt äußern in
- Psychotische Störungen
- Dopaminagonisten können psychotische Störungen verursachen oder verstärken wie z. B.
- Wahnvorstellungen
- Delirium
- Halluzinationen
- eine Reduzierung der Dosis oder schrittweises Absetzen sollte in Betracht gezogen werden, wenn solche Symptome auftreten
- Dopaminagonisten können psychotische Störungen verursachen oder verstärken wie z. B.
- Dyskinesien
- bei fortgeschrittener Parkinsonerkrankung und in Kombination mit Levodopa kann es bei der initialen Aufdosierung von Piribedil zu Dyskinesien kommen
- falls Dyskinesien auftreten, sollte die Dosis von Piribedil reduziert werden
- Malignes neuroleptisches Syndrom
- Symptome, die auf ein malignes neuroleptisches Syndrom hindeuten, wurden beim plötzlichen Beenden der Therapie mit Dopaminergika berichtet
- Periphere Ödeme
- wurden bei der Anwendung von Dopaminagonisten beobachtet
- dies sollte auch bei der Verschreibung von Piribedil in Betracht gezogen werden
- wurden bei der Anwendung von Dopaminagonisten beobachtet