Trumenba 0.5 ml Injektionssuspen.i.e.Fertigspritze
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 129,50 € |
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Indikation
- zur aktiven Immunisierung von Personen ab >/= 10 Jahren zur Prävention von invasiven Meningokokken-Erkrankungen durch Neisseria meningitidis der Serogruppe B
- Hinweis
- Anwendung sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen erfolgen
Dosierung
- aktive Immunisierung von Personen >/= 10 Jahre zur Prävention von invasiven Meningokokken Erkrankungen durch Neisseria meningitidis der Serogruppe B
- Grundimmunisierung
- Dosiserungsschema mit 2 Dosen:
- 2 Dosen (je 0,5 ml) im Abstand von 6 Monaten
- alternatives Dosierungsschema mit 3 Dosen:
- 2 Dosen (je 0,5 ml) im Abstand von mind. 1 Monat
- gefolgt von 3. Dosis mind. 4 Monate nach 2. Dosis
- Dosiserungsschema mit 2 Dosen:
- Auffrischungsimpfung
- nach beiden Dosierungsschemata für Personen mit fortbestehendem Risiko einer invasiven Meningokokken-Erkrankung eine Auffrischungsimpfung in Betracht ziehen
- andere pädiatrische Gruppen
- Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern < 10 Jahren nicht ermittelt (keine Daten)
- keine Dosierempfehlung, da begrenzte Daten
- Säuglinge von 2 bis 6 Monaten
- keine Anwendung aufgrund von Sicherheitsbedenken
- Grundimmunisierung
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff
Nebenwirkungen
Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff (rekombinant, adsorbiert; Neisseria meningitidis Serogruppe B fHbp Unterfamilie A und Neisseria meningitidis Serogruppe B fHbp Unterfamilie B)
- Erwachsene und Jugendliche (ab 10 Jahre)
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhö
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erbrechen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Muskelschmerzen (Myalgie)
- Gelenkschmerzen (Arthralgie)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schüttelfrost
- Müdigkeit
- Rötung (Erythem), Schwellung (Induration) und Schmerzen an der Injektionsstelle
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Fieber >/= 38 °C (Pyrexie)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff (rDNA, Komponenten, adsorbiert; rekombinantes NHBA-Fusionsprotein von Neisseria meningitidis der Gruppe B, rekombinantes NadA-Protein von Neisseria meningitidis der Gruppe B und rekombinantes fHbp-Fusionsprotein von Neisseria meningitidis der Gruppe B)
- Säuglinge und Kinder (bis 10 Jahre)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Lymphadenopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktionen (einschl. anaphylaktische Reaktionen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Essstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schläfrigkeit
- ungewöhnliches Schreien/Weinen
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfälle (einschl. Fieberkrämpfe)
- ohne Häufigkeitsangabe
- hypoton-hyporesponsive Episode
- Reizung der Hirnhäute
- vereinzelt kurz nach der Impfung über Anzeichen einer Reizung der Hirnhäute wie Nackensteifheit oder Photophobie berichtet; Symptome waren mild ausgeprägt und vorübergehend
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blässe (selten nach Auffrischimpfung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Kawasaki-Syndrom
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhö
- Erbrechen (gelegentlich nach Auffrischimpfung)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hautausschlag (Kinder 12 - 23 Monate) (gelegentlich nach Auffrischimpfung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautausschlag (Säuglinge und Kinder 2 - 10 Jahre)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ekzeme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Urtikaria
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Arthralgie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Fieber (>/= 38 °C)
- Druckschmerzen an der Injektionsstelle (einschl. erhebliche Druckschmerzen an der Injektionsstelle, definiert als Schreien/Weinen, wenn die geimpfte Extremität bewegt wird)
- Erytheme an der Injektionsstelle
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Verhärtung an der Injektionsstelle
- Reizbarkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fieber (>/= 40 °C)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Reaktionen an der Injektionsstelle, einschließlich
- ausgedehnte Schwellung der Extremität, an der die Impfung vorgenommen wurde
- Bläschen an der oder um die Injektionsstelle herum
- Knötchen an der Injektionsstelle, die mehr als 1 Monat bestehen bleiben können
- Reaktionen an der Injektionsstelle, einschließlich
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Jugendliche (>/= 11 Jahre) und Erwachsene
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Lymphadenopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktionen (einschl. anaphylaktische Reaktionen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Synkope oder vasovagale Reaktionen auf die Injektion
- Reizung der Hirnhäute
- vereinzelt kurz nach der Impfung über Anzeichen einer Reizung der Hirnhäute wie Nackensteifheit oder Photophobie berichtet; Symptome waren mild ausgeprägt und vorübergehender Natur
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautausschlag
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Myalgie
- Arthralgie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle (einschl. erhebliche Schmerzen an der Injektionsstelle, definiert als Unvermögen, alltägliche Aktivitäten auszuüben)
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Verhärtung an der Injektionsstelle
- Erytheme an der Injektionsstelle
- Unwohlsein
- ohne Häufigkeitsangabe
- Fieber
- Reaktionen an der Injektionsstelle, einschließlich
- ausgedehnte Schwellung der Extremität, an der die Impfung vorgenommen wurde
- Bläschen an der oder um die Injektionsstelle herum
- Knötchen an der Injektionsstelle, die mehr als 1 Monat bestehen bleiben können
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Anwendungshinweise
- nur zur intramuskulären Injektion
- bevorzugte Injektionsstelle: Deltamuskel des Oberarms
- Hinweise zur Handhabung des Impfstoffs siehe Fachinformation
- es liegen keine Daten zur Austauschbarkeit mit anderen Impfstoffen gegen Meningokokken der Gruppe B vor, um die Impfserie abzuschließen
Stillzeithinweise
- darf nur während der Stillzeit angewendet werden, wenn der mögliche Nutzen gegenüber den potenziellen Risiken überwiegt
- nicht bekannt, ob der Impfstoff in die Muttermilch übergeht
- keine Daten zur Sicherheit des Impfstoffes bei Müttern und ihren Kindern während der Stillzeit vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- bei geimpften Kaninchen-Muttertieren und ihren Jungen wurden bis zum 29. Tag der Stillzeit keine Nebenwirkungen beobachtet
- Impfstoff wirkte immunogen bei Muttertieren, die vor der Stillzeit geimpft wurden, und bei den Jungen wurden Antikörper festgestellt
- Antikörperspiegel in der Muttermilch jedoch nicht ermittelt
Schwangerschaftshinweise
- keine ausreichenden klinischen Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft vorliegend
- potenzielles Risiko für Schwangere ist nicht bekannt
- Impfung sollte jedoch nicht unterlassen werden, wenn ein eindeutiges Risiko einer Meningokokkeninfektion besteht
- tierexperimentelle Studien
- bei weiblichen Kaninchen durchgeführte Reproduktionsstudien ergaben keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der weiblichen Fertilität oder eine Schädigung des Fötus aufgrund des Impfstoffs
- keine Auswirkungen auf die Schwangerschaft, auf das Verhalten der Muttertiere, die Fertilität der Weibchen und die postnatale Entwicklung festgestellt
- Fertilität
- keine Daten zur Fertilität beim Menschen vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf die weibliche Fertilität
- wurde nicht hinsichtlich der Beeinträchtigung der männlichen Fertilität untersucht
Warnhinweise
Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff (rekombinant, adsorbiert; Neisseria meningitidis Serogruppe B fHbp Unterfamilie A und Neisseria meningitidis Serogruppe B fHbp Unterfamilie B)
- Rückverfolgbarkeit
- um Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- Bezeichnung und Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels müssen eindeutig dokumentiert werden
- um Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- anaphylaktische Reaktion
- für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffs sollten jederzeit geeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten unmittelbar zur Verfügung stehen
- Synkope (Ohnmacht)
- wie bei anderen injizierbaren Impfstoffen kann bei Verabreichung Synkope (Ohnmacht) auftreten
- um Verletzungen zu vermeiden, entsprechende Vorkehrungen treffen
- wie bei anderen injizierbaren Impfstoffen kann bei Verabreichung Synkope (Ohnmacht) auftreten
- fiebrige Erkrankungen
- bei Personen, die unter einer akuten, schweren fiebrigen Erkrankung leiden
- Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben
- bei leichten Infekten, beispielsweise bei einer Erkältung
- Impfung muss nicht verschoben werden
- bei Personen, die unter einer akuten, schweren fiebrigen Erkrankung leiden
- Verabreichung
- nicht intravenös, intravaskulär, intradermal oder subkutan injizieren
- Personen mit Thrombozytopenie oder anderer Blutgerinnungsstörung, bei der eine intramuskuläre Injektion kontraindiziert ist
- Impfstoff darf nur dann verabreicht werden, wenn der potenzielle Nutzen das Risiko einer Injektion deutlich überwiegt
- Personen mit angeborener Komplementdefizienz (z.B. C5- oder C3-Mangel) sowie Personen, die mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Aktivierung des terminalen Komplements hemmen (z.B. Eculizumab)
- diese Patienten haben ein erhöhtes Risiko an einer durch Neisseria meningitis der Serogruppe B verursachten invasiven Erkrankung zu erkranken; auch wenn sie Antikörper nach der Impfung entwickeln
- Impfschutz
- wie bei allen Impfstoffen sind auch nach einer Impfung möglicherweise nicht alle Geimpften geschützt
- immungeschwächte Personen
- keine Daten zur Anwendung bei immungeschwächten Personen vorliegend
- bei immungeschwächten Personen, einschließlich Personen unter einer immunsuppressiven Therapie, kann Immunantwort vermindert sein
- Personen im Alter von 40 bis 65 Jahre
- begrenzte Daten zur Anwendung vorliegend
- Personen über 65 Jahre
- keine Daten zur Anwendung vorliegend
Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff (rDNA, Komponenten, adsorbiert; rekombinantes NHBA-Fusionsprotein von Neisseria meningitidis der Gruppe B, rekombinantes NadA-Protein von Neisseria meningitidis der Gruppe B und rekombinantes fHbp-Fusionsprotein von Neisseria meningitidis der Gruppe B)
- Rückverfolgbarkeit
- um Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- Bezeichnung und Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels müssen eindeutig dokumentiert werden
- um Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern
- Infekte
- bei Personen, die unter einer akuten, schweren fiebrigen Erkrankung leiden
- Impfung auf späteren Zeitpunkt verschieben
- bei leichten Infekten, beispielsweise einer Erkältung
- Impfung muss nicht verschoben werden
- bei Personen, die unter einer akuten, schweren fiebrigen Erkrankung leiden
- Verabreichung
- nicht intravaskulär injizieren
- anaphylaktische Reaktionen
- wie bei allen injizierbaren Impfstoffen muss für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach der Verabreichung des Impfstoffes eine angemessene medizinische Behandlung und Überwachung sichergestellt sein
- angstbedingte Reaktionen, einschließlich vasovagaler Reaktionen (Synkope), Hyperventilation oder stressbedingte Reaktionen
- können als psychogene Reaktionen auf die Injektion des Impfstoffes auftreten
- im Vorfeld sollten geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von Verletzungen im Falle einer Ohnmacht ergriffen werden
- Personen mit Thrombozytopenie oder einer anderen Blutgerinnungsstörung, bei der eine intramuskuläre Injektion kontraindiziert ist
- Impfstoff darf nur dann verabreicht werden, wenn der potenzielle Nutzen das Injektionsrisiko deutlich übersteigt
- Impfschutz
- wie bei allen Impfstoffen sind nach einer Impfung möglicherweise nicht alle Geimpften geschützt
- Impfstoff kann keinen Schutz vor allen zirkulierenden Meningokokkenstämmen der Gruppe B bieten
- Säuglinge und Kinder (< 2 Jahre)
- wie bei zahlreichen Impfstoffen kann bei Säuglingen und Kindern (< 2 Jahre) ein Temperaturanstieg nach der Impfung auftreten
- prophylaktische Verabreichung von Antipyretika bei und kurz nach der Impfung kann die Häufigkeit und die Ausprägung von fiebrigen Reaktionen nach der Impfung vermindern
- antipyretische Medikation gemäß den landesspezifischen Richtlinien für Säuglinge und Kinder (< 2 Jahre) einleiten
- Personen mit eingeschränkter Immunantwort (z.B. aufgrund einer Behandlung mit Immunsuppressiva, einer Erbkrankheit oder aus anderen Gründen)
- zeigen möglicherweise auf aktive Immunisierung eine verminderte Antikörperantwort
- Personen mit Komplementmangel, Asplenie oder Dysfunktion der Milz
- Daten zur Immunogenität sind verfügbar
- Personen mit angeborener Komplementdefizienz (zum Beispiel C3- oder C5-Mangel) und Personen, die mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Aktivierung des terminalen Komplements hemmen (z.B. Eculizumab)
- erhöhtes Risiko einer durch Neisseria meningitidis der Gruppe B verursachten invasiven Erkrankung, auch wenn sie Antikörper nach der Impfung entwickeln
- Personen über 50 Jahre
- keine Daten zu Anwendung vorliegend
- Personen mit chronischen Erkrankungen
- begrenzte Daten vorliegend
- Grundimmunisierung bei sehr früh geborenen Säuglingen (Geburt vor oder in der 28. SSW)
- insbesondere bei Säuglingen mit respiratorischer Unreife ist das potenzielle Risiko einer Apnoe sowie eine notwendige respiratorische Überwachung über einen Zeitraum von 48 - 72 Stunden berücksichtigen
- da der Nutzen der Impfung bei diesen Säuglingen hoch ist, sollte die Impfung nicht unterlassen oder verschoben werden