Urapidil PUREN 90 mg Retard-Kapseln
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 100 ST | 49,63 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Erwachsene
- Bluthochdruck
Dosierung
- Bluthochdruck
- Erwachsene
- initial: 30 mg Urapidil 2mal / Tag
- zum Erreichen einer schnelleren Blutdrucksenkung
- initial: 60 mg Urapidil 2mal / Tag
- Dosis schrittweise den individuellen Erfordernissen anpassen
- Erhaltungstherapie: 60 - 180 mg Urapidil / Tag
- Gesamtmenge auf 2 Einzelgaben verteilen
- regelmäßige ärztliche Kontrolle notwendig
- Erwachsene
Dosisanpassung
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- ggf. niedrigere Dosis erforderlich
- mit Vorsicht anwenden
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- mäßig und schwer: ggf. niedrigere Dosis erforderlich
- mit Vorsicht anwenden
- ältere Patienten
- blutdrucksenkende Arzneimittel mit Vorsicht anwenden
- zu Beginn niedrig dosieren
- Kinder und Jugendliche (</= 18 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Dosierungsempfehlung kann nicht gegeben werden
Kontraindikationen
Urapidil - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Urapidil
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Urapidil - peroral
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlafstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Unruhe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzklopfen
- Tachykardie
- Bradykardie
- Druckgefühl oder Schmerzen in der Brust (Angina-pectoris-ähnlich)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- orthostatische Dysregulation
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verstopfte Nase
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- Durchfall
- Mundtrockenheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Symptome allergischer Hautreaktionen wie
- Juckreiz
- Hautrötungausschläge
- Exantheme
- Symptome allergischer Hautreaktionen wie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem
- Urtikaria
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- verstärkter Harndrang
- Verstärkung einer Harninkontinenz
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Priapismus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Müdigkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ödeme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- reversible Erhöhung leberspezifischer Enzyme
- Thrombozytopenie
- in sehr seltenen Einzelfällen ist in zeitlichem Zusammenhang mit der Einnahme von Urapidil eine Verminderung der Thrombozytenzahl beobachtet worden; kausaler Zusammenhang mit der Urapidil-Behandlung konnte - beispielsweise durch immunhämatologische Untersuchungen - nicht nachgewiesen werden
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Kapseln zum Einnehmen
- Kapseln morgens und abends zu den Mahlzeiten im Ganzen mit Flüssigkeit schlucken
- nicht teilen, zerdrücken, zerkauen oder auflösen
Stillzeithinweise
Urapidil - peroral
- Urapidil sollte nicht während der Stillzeit eingenommen werden
- nicht bekannt, ob Urapidil in die Muttermilch übergeht
- Risiko für das Neugeborene / Kind kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Urapidil - peroral
- Urapidil darf nicht während der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, dass eine Behandlung mit Urapidil aufgrund des klinischen Zustandes der Schwangeren erforderlich ist
- Urapidil ist plazentagängig
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Daten zu Erfahrungen mit der Anwendung von Urapidil bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt
- Frauen im gebärfähigen Alter
- Einnahme von Urapidil bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine Empfängnisverhütung anwenden, nicht empfohlen
- Fertilität
- keine klinischen Studien zur Beurteilung der Wirkung auf die männliche und weibliche Fertilität durchgeführt
- tierexperimentelle Studien haben gezeigt, dass Urapidil Auswirkungen auf die Fertilität hat
Warnhinweise
Urapidil - peroral
- besondere Vorsicht bei der Anwendung von Urapidil erforderlich bei:
- Herzinsuffizienz, deren Ursache in einer mechanischen Funktionsbehinderung liegt, wie z.B. Stenose der Aorten- oder Mitralklappen, bei Lungenembolie oder eingeschränkter Herzleistung aufgrund einer Perikard-Erkrankung
- Patienten mit Leberfunktionsstörungen
- Patienten mit mäßigen bis schweren Nierenfunktionsstörungen
- älteren Patienten
- Patienten, die gleichzeitig Cimetidin erhalten
- intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom (IFIS)
- bei einigen Patienten, die gleichzeitig oder zuvor mit Tamsulosin oder anderen Alpha-1-Blockern behandelt wurden, wurde während einer Kataraktoperation ein intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom (IFIS) beobachtet
- Klasseneffekt kann nicht ausgeschlossen werden
- besondere Vorsicht
- IFIS kann das Risiko von Augenkomplikationen während und nach der Kataraktoperation erhöhen.
- der behandelnde Augenarzt sollte über aktuelle oder frühere Therapien mit Alpha-1-Blockern informiert werden
- bei einigen Patienten, die gleichzeitig oder zuvor mit Tamsulosin oder anderen Alpha-1-Blockern behandelt wurden, wurde während einer Kataraktoperation ein intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom (IFIS) beobachtet
- Kinder und Jugendliche
- keine Daten verfügbar