Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 957,40 € |
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Indikation
Erwachsene
- neovaskuläre (feuchte) altersabhängige Makuladegeneration (nAMD)
- Visusbeeinträchtigung infolge eines diabetischen Makulaödems (DMÖ)
- Visusbeeinträchtigung aufgrund eines Makulaödems infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) (Venenastverschluss [VAV] oder Zentralvenenverschluss [ZVV])
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Lösung enthält 120 mg Faricimab
- neovaskuläre (feuchte) altersabhängige Makuladegeneration (nAMD)
- erste 3 Dosen: 0,05 ml Lösung (6 mg Faricimab), angewendet als intravitreale Injektion alle 4 Wochen (monatlich)
- anschließend, 16 und/oder 20 Wochen nach Einleitung der Behandlung: Beurteilung der Krankheitsaktivität basierend auf den anatomischen und/oder visuellen Befunden, um die Behandlung an den individuellen Patienten anpassen zu können
- Patienten ohne Krankheitsaktivität
- Verabreichung von Faricimab alle 16 Wochen (4 Monate) erwägen
- Patienten mit Krankheitsaktivität
- Behandlung alle 8 Wochen (2 Monate) oder 12 Wochen (3 Monate) erwägen
- Behandlungsintervall entsprechend anpassen: wenn sich die anatomischen und/oder visuellen Befunde ändern
- Intervallverkürzung: wenn sich anatomische und/oder visuelle Befunde verschlechtern
- für Behandlungsintervalle von </= 8 Wochen zwischen den Injektionen: begrenzte Sicherheitsdaten
- Kontrolle zwischen den Injektionsterminen in Abhängigkeit vom Zustand des Patienten und nach Ermessen des Arztes planen
- jedoch keine Notwendigkeit einer monatlichen Kontrolle zwischen den Injektionen
- Visusbeeinträchtigung infolge eines diabetischen Makulaödems (DMÖ) Makulaödem infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV)
- 0,05 ml Lösung (6 mg Faricimab), angewendet als intravitreale Injektion alle 4 Wochen (monatlich)
- 3 oder mehr aufeinanderfolgende monatliche Injektionen ggf. erforderlich
- anschließend Behandlung in Abhängigkeit von der Krankheitsaktivität („Treat and Extend") individuell anpassen
- basierend auf der ärztlichen Beurteilung der anatomischen und/oder visuellen Befunde des Patienten kann das Dosierungsintervall in Schritten von bis zu 4 Wochen verlängert werden
- wenn sich die anatomischen und/oder visuellen Befunde ändern
- Behandlungsintervall entsprechend anpassen
- Intervallverkürzung vornehmen, wenn sich anatomische und/oder visuelle Befunde verschlechtern
- Behandlungsintervalle mit < 4 Wochen und > 4 Monate zwischen den Injektionen wurden nicht untersucht
- Kontrolle zwischen den Injektionsterminen in Abhängigkeit vom Zustand des Patienten und nach Ermessen des Arztes planen
- jedoch keine Notwendigkeit einer monatlichen Kontrolle zwischen den Injektionen
- 0,05 ml Lösung (6 mg Faricimab), angewendet als intravitreale Injektion alle 4 Wochen (monatlich)
- Dauer der Behandlung
- Langzeitbehandlung
- wenn die visuellen und/oder anatomischen Befunde darauf hinweisen, dass der Patient von einer fortgesetzten Behandlung nicht profitiert: Behandlungsabbruch
- verspätete oder versäumte Dosis
- Patienten zum nächstmöglichen Termin ärztlich untersuchen
- Dosierung nach Ermessen des Arztes weiterführen
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- >/= 65 Jahre
- keine Dosisanpassung erforderlich
- >/= 85 Jahre
- zu nAMD- und RVV-Patienten liegen nur begrenzte Sicherheitsdaten vor
- >/= 65 Jahre
- Nierenfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Leberfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kinder und Jugendliche
- keine relevante Verwendung für dieses Arzneimittel in diesen Indikationen
Kontraindikationen
Faricimab - okulär
- Überempfindlichkeit gegen Faricimab
- aktive oder vermutete okulare oder periokulare Infektionen
- aktive intraokulare Entzündung
Nebenwirkungen
Faricimab - okulär
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Immunogenität
- bei Patienten, die mit Faricimab behandelt werden, besteht die Möglichkeit einer Immunantwort
- die klinische Bedeutung von Anti-Faricimab-Antikörpern für die Sicherheit ist derzeit unklar
- Anti-Faricimab-Antikörper standen nicht in Verbindung mit Auswirkungen auf die klinische Wirksamkeit oder die systemische Pharmakokinetik
- Immunogenität
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Katarakt
- Bindehautblutung
- Glaskörperablösung
- erhöhter intraokularer Druck
- Mouches volantes
- Einriss des retinalen Pigmentepithels (nur nAMD)
- Augenschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hornhautabschürfung
- verstärkte Tränensekretion
- Augenreizung
- verschwommenes Sehen
- Augenjucken
- Augenbeschwerden
- okuläre Hyperämie
- Iritis
- verminderte Sehschärfe
- Uveitis
- Endophthalmitis
- Fremdkörpergefühl
- Glaskörperblutung
- Vitritis
- Iridozyklitis
- Netzhauteinriss
- Bindehauthyperämie
- Schmerzen während eines Eingriff
- rhegmatogene Netzhautablösung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- vorübergehend verminderte Sehschärfe
- Katarakt traumatisch
- ohne Häufigkeitsangabe
- retinale Vaskulitis
- retinale okklusive Vaskulitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- klassenbezogene Nebenwirkungen - VEGF-Inhibitoren
- nach intravitrealer Anwendung von VEGF-Inhibitoren besteht ein theoretisches Risiko für arterielle thromboembolische Ereignisse, einschl.
- Schlaganfall
- Myokardinfarkt
- in den klinischen Studien mit Faricimab bei Patienten mit nAMD, DMÖ und RVV wurde eine geringe Inzidenzrate arterieller thromboembolischer Ereignisse beobachtet
- über die Indikationen hinweg wurden keine nennenswerten Unterschiede zwischen den mit Faricimab und den mit dem Vergleichspräparat behandelten Gruppen festgestellt
- nach intravitrealer Anwendung von VEGF-Inhibitoren besteht ein theoretisches Risiko für arterielle thromboembolische Ereignisse, einschl.
- klassenbezogene Nebenwirkungen - VEGF-Inhibitoren
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- nur zur intravitrealen Anwendung
- Durchstechflasche nur zur Behandlung eines einzigen Auges verwenden
- vor der Anwendung visuell auf Schwebstoffe und Verfärbungen prüfen
- bei Vorhandensein von Schwebstoffen oder Verfärbungen arf die Durchstechfldasche nicht verwendet werden
- Durchführung des intravitrealen Injektionsverfahren unter aseptischen Bedingungen
- dies beinhaltet eine chirurgische Händedesinfektion, ein steriles Abdecktuch, sowie ein steriles Augenlid-Spekulum (oder Äquivalent)
- vor dem intravitrealen Verfahren ist eine sorgfältige Anamnese des Patienten hinsichtlich Überempfindlichkeitsreaktionen durchzuführen
- vor der Injektion ist eine adäquate Anästhesie vorzunehmen und ein topisches Breitspektrum-Mikrobizid zur Desinfektion der periokularen Haut, des Augenlids und der Augenoberfläche anzuwenden
- Injektionsnadel (30 G x 1/2'') 3,5 - 4,0 mm posterior zum Limbus in den Glaskörper einführen
- dabei ist der horizontale Meridian zu vermeiden und in Richtung Bulbusmitte zu zielen
- danach wird das Injektionsvolumen von 0,05 ml langsam injiziert
- für nachfolgende Injektionen sind andere Stellen der Sklera zu verwenden
- nach der Injektion ist nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen
- unmittelbar nach der intravitrealen Injektion sind die Patienten auf eine Erhöhung des intraokularen Drucks zu überwachen
- eine geeignete Überwachung kann aus einer Kontrolle der Perfusion des Sehnervenkopfes oder einer Tonometrie bestehen
- falls erforderlich sollte sterile Ausrüstung zur Durchführung einer Parazentese zur Verfügung stehen
- nach der intravitrealen Injektion sind die Patienten anzuweisen, alle Symptome, die auf eine Endophthalmitis hinweisen (z. B. Sehverlust, Augenschmerzen, Rötungen des Auges, Photophobie, verschwommenes Sehen), unverzüglich zu melden
- weitere Hinweise zur Handhabung des Arzneimittels vor der Anwendung: siehe Fachinformation
Stillzeithinweise
Faricimab - okulär
- Faricimab darf während der Stillzeit nicht angewendet werden
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen abzubrechen ist oder ob die Behandlung mit Faricimab abzubrechen ist bzw. auf die Behandlung mit Faricimab verzichtet werden soll
- dabei ist sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau zu berücksichtigen
- nicht bekannt, ob Faricimab in die Muttermilch übergeht
- ein Risiko für das gestillte Neugeborene / den Säugling kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Faricimab - okulär
- Faricimab darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- es sei denn, der potenzielle Nutzen überwiegt das potenzielle Risiko für den Fetus
- zur Anwendung von Faricimab bei Schwangeren liegen keine oder nur begrenzte Daten vor
- die systemische Exposition durch Faricimab nach okularer Anwendung ist gering, jedoch muss Faricimab aufgrund seines Wirkmechanismus (VEGF-Hemmung) als potentiell teratogen und embryo- / fetotoxisch eingeschätzt werden
- Frauen im gebärfähigen Alter
- müssen während der Behandlung sowie nach der letzten intravitrealen Injektion von Faricimab für mind. 3 Monate eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien
- in einer 6-monatigen Studie mit Faricimab an Cynomolgus-Affen wurden keine Auswirkungen auf die Reproduktionsorgane oder die Fertilität beobachtet
- tierexperimentelle Studien
Warnhinweise
Faricimab - okulär
- Allgemein
- Faricimab muss von einem qualifizierten Arzt mit Erfahrung in der Durchführung intravitrealer Injektionen appliziert werden
- Rückverfolgbarkeit
- um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
- durch die intravitreale Injektion bedingte Reaktionen
- intravitreale Injektionen einschl. jener von Faricimab wurden in Verbindung gebracht mit
- Endophthalmitis
- intraokularer Entzündung
- rhegmatogener Netzhautablösung
- Netzhauteinriss
- iatrogenem traumatischem Katarakt
- Faricimab muss immer unter ordnungsgemäßen aseptischen Bedingungen injiziert werden
- Patienten sollten angewiesen werden
- alle Symptome, wie beispielsweise Schmerzen, Sehverlust, Photophobie, verschwommenes Sehen, Mouches volantes oder Rötung, die auf eine Endophthalmitis oder eine der oben aufgeführten Nebenwirkungen hinweisen, unverzüglich zu melden
- um eine sofortige und angemessene Behandlung zu ermöglichen
- alle Symptome, wie beispielsweise Schmerzen, Sehverlust, Photophobie, verschwommenes Sehen, Mouches volantes oder Rötung, die auf eine Endophthalmitis oder eine der oben aufgeführten Nebenwirkungen hinweisen, unverzüglich zu melden
- Patienten mit häufigeren Injektionen können ein erhöhtes Risiko für eingriffsbedingte Komplikationen haben
- intravitreale Injektionen einschl. jener von Faricimab wurden in Verbindung gebracht mit
- Erhöhung des intraokularen Drucks
- eine vorübergehende Erhöhung des intraokularen Drucks (IOD) wurde innerhalb von 60 Minuten nach intravitrealen Injektionen einschl. jener von Faricimab beobachtet
- besondere Vorsicht ist bei Patienten mit schlecht eingestelltem Glaukom geboten
- darf nicht injiziert werden, solange der Augeninnendruck >= 30 mmHg beträgt
- in allen Fällen müssen sowohl der IOD als auch die Perfusion des Sehnervenkopfes kontrolliert und bei Bedarf angemessen behandelt werden
- systemische Wirkungen
- nach der intravitrealen Injektion von Inhibitoren des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (vascular endothelial growth factor - VEGF) wurden systemische unerwünschte Ereignisse einschl. arterieller thromboembolischer Ereignisse beschrieben
- es besteht ein theoretisches Risiko, dass diese mit der VEGF-Hemmung in Zusammenhang stehen
- in den klinischen Studien mit Faricimab bei Patienten mit nAMD, DMÖ und RVV wurde eine niedrige Inzidenzrate arterieller thromboembolischer Ereignisse beobachtet
- es gibt nur begrenzte Daten zur Sicherheit einer Behandlung mit Faricimab bei DMÖ-Patienten mit hohem Blutdruck (>= 140/90 mmHg) und Gefäßerkrankungen sowie bei nAMD- und RVV-Patienten im Alter >= 85 Jahren
- nach der intravitrealen Injektion von Inhibitoren des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors (vascular endothelial growth factor - VEGF) wurden systemische unerwünschte Ereignisse einschl. arterieller thromboembolischer Ereignisse beschrieben
- Immunogenität
- da es sich um ein therapeutisches Protein handelt, besteht bei Faricimab die Möglichkeit einer Immunogenität
- Patienten sollten angewiesen werden, ihren Arzt über Anzeichen oder Symptome einer intraokularen Entzündung zu informieren, die ein klinisches Anzeichen für eine Überempfindlichkeit gegenüber Faricimab sein könnten, wie z. B.
- Sehverlust
- Augenschmerzen
- erhöhte Lichtempfindlichkeit
- Mouches volantes
- oder Verschlechterung einer Augenrötung,
- beidseitige Behandlung
- Sicherheit und Wirksamkeit von Faricimab bei gleichzeitiger Anwendung in beiden Augen wurde nicht untersucht
- eine bilaterale Behandlung könnte zu bilateralen Nebenwirkungen am Auge und / oder möglicherweise zu einer erhöhten systemischen Exposition führen
- was das Risiko systemischer Nebenwirkungen erhöhen könnte
- bis Daten zur bilateralen Anwendung vorliegen, stellt dies ein theoretisches Risiko für Faricimab dar
- gleichzeitige Anwendung anderer Anti-VEGF-Arzneimittel
- keine Daten zur gleichzeitigen Anwendung von Faricimab mit anderen Anti-VEGF-Arzneimitteln am selben Auge vorliegend
- Faricimab ist nicht gleichzeitig mit anderen Anti-VEGF-Arzneimitteln zu verabreichen (systemisch oder okular)
- Aussetzen der Behandlung
- in folgenden Fällen soll die Behandlung ausgesetzt werden
- rhegmatogene Netzhautablösung, Makulaforamen Stadium 3 oder 4, Netzhautabriss
- die Behandlung ist erst wieder aufzunehmen, wenn eine adäquate Korrektur durchgeführt wurde
- Behandlungsbedingte Abnahme der bestkorrigierten Sehschärfe (best corrected visual acuity - BCVA) um >= 30 Buchstaben im Vergleich zur letzten Untersuchung der Sehschärfe
- die Behandlung soll nicht früher als zum nächsten vorgesehenen Termin fortgesetzt werden
- ein intraokularer Druck >= 30 mmHg
- eine subretinale Blutung mit Beteiligung der Fovea centralis oder, wenn die Größe der Blutung >= 50 % der Gesamtfläche der Läsion umfasst
- durchgeführte oder geplante intraokulare Operation innerhalb der vergangenen oder kommenden 28 Tage
- die Behandlung soll nicht früher als zum nächsten vorgesehenen Termin fortgesetzt werden
- rhegmatogene Netzhautablösung, Makulaforamen Stadium 3 oder 4, Netzhautabriss
- in folgenden Fällen soll die Behandlung ausgesetzt werden
- Einriss des retinalen Pigmentepithels
- ein Einriss des retinalen Pigmentepithels (RPE) ist eine Komplikation der Abhebung des retinalen Pigmentepithels (retinal pigment epithelial detachment - PED) bei Patienten mit nAMD
- Risikofaktoren für die Entwicklung eines RPE-Einrisses nach einer Anti-VEGF-Therapie wegen einer nAMD sind großflächige und / oder starke Abhebungen des retinalen Pigmentepithels
- bei Patienten mit diesen Risikofaktoren für Einrisse des RPE
- ist bei der Einleitung einer Therapie mit Faricimab Vorsicht geboten
- RPE-Einrisse kommen häufig vor bei nAMD-Patienten mit PED, die mit Anti-VEGF-Mitteln einschl. Faricimab intravitreal behandelt werden
- in der Faricimab-Gruppe war die Rate der RPE-Einrisse höher (2,9 %) als in der Aflibercept-Gruppe (1,4 %)
- die meisten Ereignisse traten während der Aufsättigungsphase auf und waren leicht bis mäßig, ohne Auswirkungen auf das Sehvermögen
- Populationen mit begrenzten Daten
- nur begrenzte Daten zur Behandlung vorliegend
- von nAMD- und RVV-Patienten >= 85 Jahren
- von DMÖ-Patienten mit Typ-I-Diabetes
- von Patienten mit einem HbA1c-Wert > 10 %
- von Patienten mit hohem Risiko für eine proliferative diabetische Retinopathie (DR)
- bei hohem Blutdruck (>= 140/90 mmHg)
- von Gefäßerkrankungen
- zu anhaltenden Dosierungsintervallen, die kürzer als alle 8 Wochen (Q8W) sind
- von nAMD-, DMÖ- und RVV Patienten mit aktiven systemischen Infektionen
- zu anhaltenden Dosierungsintervallen von 8 Wochen und weniger liegen nur begrenzte Sicherheitsinformationen vor
- diese können mit einem höheren Risiko für okulare und systemische Nebenwirkungen, einschl. schwerwiegender Nebenwirkungen, verbunden sein
- diabetische oder RVV-Patienten mit unkontrollierter Hypertonie und Patienten mit RVV, bei denen eine vorherige Behandlung fehlgeschlagen ist
- keine Erfahrungen mit der Behandlung mit Faricimab
- der Arzt soll diesen Mangel an Informationen bei der Behandlung solcher Patienten berücksichtigen
- nur begrenzte Daten zur Behandlung vorliegend