VAQTA 50 E/1 ml Injektionssuspension Fertigspr.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ML | 51,49 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- aktive präexpositionelle Prophylaxe vor einer durch das Hepatitis A-Virus hervorgerufenen Erkrankung
- Hinweise
- Impfung wird empfohlen für gesunde Erwachsene ab 18 Jahre
- die sich mit dem Hepatitis A-Virus infizieren und dieses weiter verbreiten könnten
- die möglicherweise durch eine Infektion mit dem Virus lebensgefährlich erkranken könnten (z.B. HIV-Infizierte oder Erwachsene mit Hepatitis C bei nachgewiesener Leberschädigung)
- Anwendung entsprechend den offiziellen Empfehlungen (STIKO-Empfehlungen unter www.rki.de)
- um die Bildung von schützenden Antikörpertitern zu ermöglichen, sollte die Grundimmunisierung mind. 2, vorzugsweise jedoch 4 Wochen vor einer möglichen Hepatitis A-Virus-Exposition durchgeführt werden
- Impfstoff schützt nicht vor Erkrankungen der Leber, die durch andere Erreger als das Hepatitis A-Virus hervorgerufen werden
- Impfung wird empfohlen für gesunde Erwachsene ab 18 Jahre
Dosierung
- Hepatitis A-Impfung
- Erwachsene
- Grundimmunisierung:
- Tag 0: 1 Impfdosis 1,0 ml (50 E)
- Auffrischimpfung
- nach 6 - 18 Monaten: 1 Impfdosis
- Hepatitis A-Virus-Antikörper persistiert mind. 6 Jahre nach der zweiten Impfung (Auffrischimpfung)
- aufgrund mathematischer Modellierung ist davon auszugehen, dass die Antikörper für mind. 25 Jahre persistieren
- Auffrischimpfung nach Grundimmunisierung mit anderen Hepatitis A-Impfstoffen
- 6 - 12 Monate nach Gabe des anderen Impfstoffes
- Grundimmunisierung:
- HIV-infizierte Erwachsene
- Grundimmunisierung:
- Tag 0: 1 Impfdosis 1,0 ml (50 E)
- Auffrischimpfung
- nach 6 Monaten: 1 Impfdosis
- Grundimmunisierung:
- Grundimmunisierung mindestens 2, vorzugsweise jedoch 4 Wochen vor einer vermutlichen Hepatitis A-Virus-Exposition durchführen, um Bildung von schützenden Antikörpertitern zu ermöglichen
- Kinder und Jugendliche
- pädiatrische Formulierung steht hierzu zur Verfügung
- Erwachsene
Kontraindikationen
Hepatitis A, inaktiviert, ganzes Virus - invasiv
- Überempfindlichkeit gegenüber dem Impfstoff
- Überempfindlichkeit nach einer früheren Verabreichung des Impfstoffes
- akute, schwere, mit Fieber einhergehende Erkrankung
- bei Vorliegen eines schweren fieberhaften Infektes sollte die Impfung verschoben werden
- ein banaler Infekt stellt jedoch keine Kontraindikation für eine Impfung dar
Nebenwirkungen
Hepatitis A, inaktiviert, ganzes Virus - invasiv
Hepatitis-A-Virus, Stamm CR 326F (inaktiviert), 50 (Erwachsene) bzw. 25 (Kinder) Einheiten, adsorbiert an amorphes Aluminiumhydroxyphosphat-Sulfat
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pharyngitis
- Infektion der oberen Atemwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bronchitis
- infektiöse Gastroenteritis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Lymphadenopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Thrombozytopenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- multiple Allergien (Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anorexie
- verminderter Appetit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dehydratation
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlaflosigkeit
- Unruhe
- Reizbarkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Apathie
- Insomnie
- Agitiertheit
- Nervosität
- Ängstlichkeit
- Schreien (Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten)
- Schlafstörung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Parästhesie
- Somnolenz
- Weinen
- Lethargie
- Hypersomnie
- schlechter Schlaf
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Somnolenz
- Migräne
- Tremor
- Ataxie
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Guillain-Barré-Syndrom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- juckende Augen
- Photophobie
- verstärkter Tränenfluss
- Krustenbildung am Lidrand
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ohrenschmerz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Vertigo
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hitzewallungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gesichtsröte
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustrraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Atemwegsobstruktion
- verstopfte Nase
- Rhinorrhö
- Husten
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Pharynxödem
- Erkrankung der Nasennebenhöhlen
- Niesen
- Asthma
- allergische Rhinitis
- oropharyngealer Schmerz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhö
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- Gastroenteritis
- Flatulenz
- Erbrechen
- Bauchschmerz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Mundtrockenheit
- Mundgeschwür
- Flatulenz
- geblähtes Abdomen
- Schmerz im Oberbauch
- Stuhlverfärbung
- häufiger Stuhlgang
- Magenbeschwerden
- Obstipation
- Aufstoßen
- kindliches Erbrechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus
- Urtikaria
- Erythem
- Ausschlag
- Windeldermatitis (Kinder im Alter von 12 bis 23 Monaten)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Nachtschweiß
- Schwitzen
- Hautveränderungen
- kalter Schweiß
- Ekzem
- generalisiertes Erythem
- papulöser Ausschlag
- Bläschen
- generalisierter Ausschlag
- Hitzepickel
- Hyperhidrose
- Hauterwärmung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Armschmerz (im injizierten Arm)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Myalgie
- Steifheit
- Schulterschmerz
- Schmerz des Bewegungsapparates
- Rückenschmerz
- Arthralgie
- Beinschmerz
- Nackenschmerz
- Muskelschwäche
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Muskelkrämpfe
- Ellbogenschmerz
- Hüftschmerz
- Kieferschmerz
- Spasmen
- Synovitis
- Steifheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Menstruationsbeschwerden
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle
- Schmerz (an der Injektionsstelle)
- Wärmegefühl
- Schwellung
- Erythem (an der Injektionsstelle)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie/Müdigkeit
- Fieber (>/= 38,3 °C oral)
- Ekchymose an der Injektionsstelle
- Schmerz/ Schmerzhaftigkeit
- Reizbarkeit
- Wärmeentwicklung an der Injektionsstelle
- Hämatom / Bluterguss an der Injektionsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus an der Injektionsstelle
- Steifheit/ Spannungsgefühl
- Schüttelfrost
- Bauchschmerz
- Krankheitsgefühl
- Verhärtungen /Knotenbildung an der Injektionsstelle
- Taubheitsgefühl an der Injektionsstelle
- Kältegefühl
- grippeähnliche Erkrankung
- Unwohlsein
- Ausschlag (an der Injektionsstelle)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Brennen an der Injektionsstelle
- Muskelzucken
- Bauchblähung
- Brustschmerz
- Flankenschmerz
- Reizbarkeit
- Schmerz
- Schmerz im Brustraum
- Blutung an der Injektionsstelle
- Pruritus an der Injektionsstelle
- Unbehagen
- Müdigkeit
- Gangstörung
- Verfärbung der Injektionsstelle
- Papelbildung an der Injektionsstelle
- Urtikaria an der Injektionsstelle
- Hitzegefühl
- Schorf
- Stechen an der Injektionsstelle
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Hepatitis-A- Impfstoff (inaktiviert), 1440 (Erwachsene) bzw. 720 (Kinder) ELISA-Einheiten, adsorbiert an hydratisiertes Aluminiumhydroxid
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Infektion der oberen Atemwege
- Schnupfen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anaphylaxie
- allergische Reaktionen einschließlich anaphylaktoider Reaktionen
- Reaktionen ähnlich der Serumkrankheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungend es Blutes und des Lymphstytems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Idiopathische thrombozytopenische Purpura
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Appetitlosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Reizbarkeit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schläfrigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypästhesie
- Parästhesie
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Krampfanfälle
- entzündliche Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems einschließlich aufsteigender Lähmungen bis hin zur Atemlähmung (Guillain-Barré-Syndrom)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gastrointestinale Beschwerden (z.B. Diarrhoe, Übelkeit und Erbrechen)
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Erhöhung der Leberenzymwerte
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Pruritus
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Angioödem
- Urtikaria
- Erythema exsudativum multiforme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Hypotonie
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Myalgie
- Steifheit der Skelettmuskulatur
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Arthralgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Vaskulitis
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen und Rötung an der Injektionsstelle
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Unwohlsein, Fieber (>= 37,5 °C)
- Reaktionen an der Injektionsstelle (z.B. Schwellung od. Verhärtung)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Grippeähnliche Erkrankung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schüttelfrost
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Hepatitis A-Virus, Stamm GBM (inaktiviert), 160 Einheiten, adsorbiert an hydratisiertes Aluminiumhydroxid
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- vasovagale Synkope als Reaktion auf die Injektion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- verminderter Appetit
- Diarrhö
- Abdominalschmerz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Urtikaria
- (nicht) Pruritus-assoziierte Ausschläge
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Myalgie
- Arthralgie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Vaskulitis
- ohne Häufigkeitsabgabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Asthenie
- leichte Schmerzen an der Injektionsstelle
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- leichtes Fieber
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erythem an der Injektionsstelle
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Knötchen an der Injektionsstelle
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Transaminasenerhöhung (leicht und reversibel)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Injektion intramuskulär, vorzugsweise in den M. deltoideus
- intradermale Anwendung führt möglicherweise nicht zu einer ausreichenden Antikörperbildung und sollte daher vermieden werden
- Personen, die an Blutgerinnungsstörungen leiden und bei denen möglicherweise nach intramuskulärer Verabreichung eine erhöhte Blutungsneigung besteht (z. B. Hämophilie-Patienten): alternativ s.c.
- nicht intravasal verabreichen
- Hinweise zur Vorbereitung des Arzneimittels vor der Anwendung siehe Fachinformation
Stillzeithinweise
Hepatitis A, inaktiviert, ganzes Virus - invasiv
- Anwendung sollte nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses erfolgen, wenn die Impfung einduetig erforderlich ist (obwohl kein Risiko zu erwarten ist)
- nicht bekannt, ob Impfstoff in die Muttermilch übertritt
- ebenso gibt es keine Untersuchungen über die Auswirkungen auf Säuglinge, deren Mütter mit Arzneimittel während der Stillzeit geimpft wurden
Schwangerschaftshinweise
Hepatitis A, inaktiviert, ganzes Virus - invasiv
- sollte während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses verabreicht werden, wenn Impfung eindeutig erforderlich ist bzw, wenn ein hohes Hepatitis-A-Virus-Expositionsrisiko besteht
- mögliche Nutzen einer Impfung sollte höher sein als eine mögliche schädigende Wirkung auf den Fetus
- nicht bekannt, ob das Arzneimittel bei einer Verabreichung in der Schwangerschaft einen schädigenden Einfluss auf den Fetus haben kann
- keine ausreichenden Daten zur Anwendung bei schwangeren Frauen
- potentielles Risiko für den Menschen unbekannt
- tierexperimentelle Studien:
- keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Schwangerschaft, die Entwicklung des Embryos/Fetus, den Geburtsvorgang oder die postnatale Entwicklung vorliegend
- Fertilität
- keine geeigneten tierexperimentellen Studien zur Reproduktionstoxizität verfügbar
- Einfluss auf Fötalentwicklung nicht untersucht
- wie bei allen inaktivierten Impfstoffen jedoch keine Schädigung des Fötus zu erwarten
Warnhinweise
Hepatitis A, inaktiviert, ganzes Virus - invasiv
- Anwendung
- entsprechend den offiziellen (STIKO-) Empfehlungen
- darf nur von Ärzten oder medizinischem Fachpersonal verabreicht werden, die in der Verabreichung von Impfstoffen geschult sind
- anaphylaktische Reaktion
- anaphylaktische Reaktion in seltenen Fällen nach Verabreichung des Impfstoffes möglich
- geeignete Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten müssen unverzüglich verfügbar sein
- wenn nach einer früheren Verabreichung des Arzneimittels Symptome auftraten, die eine Überempfindlichkeit vermuten lassen, darf das Arzneimittel nicht mehr gegeben werden (kontraindiziert)
- Verabreichung
- darf nicht intravasal verabreicht werden
- Patienten mit Thrombozytopenie/Blutgerinnungsstörungen
- der Impfstoff kann auch subkutan (s.c.) verabreicht werden (z. B. bei Personen, die an Blutgerinnungsstörungen leiden und bei denen möglicherweise eine erhöhte Blutungsneigung besteht)
- Serokonversion nach der ersten subkutanen Gabe erfolgt jedoch langsamer im Vergleich zu vorhandenen Daten nach intramuskulärer Gabe
- Antikörperbestimmung vor Impfung bei Verdacht auf Immunität
- Personen, die vermutlich bereits eine Hepatitis-A-Infektion durchgemacht haben, da sie in Gebieten mit hohem endemischen Vorkommen von Hepatitis A aufgewachsen sind und/oder bei denen anamnestisch eine Gelbsucht (Ikterus) bekannt ist, sollte vor der Impfung eine qualitative Bestimmung der Hepatitis-A-Antikörper in Erwägung gezogen werden
- in diesem Fall ist eine Impfung u.U. nicht notwendig
- anderenfalls ist eine Seropositivität gegen Hepatitis A keine Gegenanzeige; wird sowohl von seropositiven als auch von seronegativen Patienten gut vertragen
- Personen, die vermutlich bereits eine Hepatitis-A-Infektion durchgemacht haben, da sie in Gebieten mit hohem endemischen Vorkommen von Hepatitis A aufgewachsen sind und/oder bei denen anamnestisch eine Gelbsucht (Ikterus) bekannt ist, sollte vor der Impfung eine qualitative Bestimmung der Hepatitis-A-Antikörper in Erwägung gezogen werden
- Impfschutz
- eine Impfung verleiht keinen sofortigen Schutz vor Hepatitis A
- Hepatitis-A-Antikörper können in der Regel erst 2 bis 4 Wochen nachgewiesen werden
- wie bei anderen Impfstoffen auch bilden möglicherweise nicht alle geimpften Personen schützende Antikörper aus
- Erkrankungen der Leber
- Anwendung des Arzneimittel schützt nicht vor Erkrankungen der Leber, die durch andere Erreger als das Hepatitis-A-Virus (wie z. B. Hepatitis B, C oder E oder sonstige Erreger) hervorgerufen werden
- da keine Studien bei Patienten mit einer Lebererkrankung durchgeführt wurden, ist bei der Anwendung des Impfstoffs bei dieser Patientengruppe Vorsicht geboten
- eine HIV-Infektion stellt keine Kontraindikation für die Impfung dar
- bestehende Hepatitis-A-Infektion
- aufgrund der langen Inkubationszeit der Hepatitis A (zwischen 20 und 50 Tagen) ist es möglich, dass zum Zeitpunkt der Impfung bereits eine nicht erkannte Hepatitis- A-Infektion vorliegt, aber noch nicht klinisch manifestiert ist
- Verhinderung einer Hepatitis A durch den Impfstoff in diesem Fall z.T. je nach Impfstamm ungeklärt bzw. nicht möglich (jeweilige Herstellerinformation beachten!)
- aufgrund der langen Inkubationszeit der Hepatitis A (zwischen 20 und 50 Tagen) ist es möglich, dass zum Zeitpunkt der Impfung bereits eine nicht erkannte Hepatitis- A-Infektion vorliegt, aber noch nicht klinisch manifestiert ist
- Patienten mit geschwächtem Immunsystem
- Anwendung des Arzneimittels bei diesen Patienten ist noch nicht untersucht worden
- bei Hämodialysepatienten und Personen mit geschwächtem Immunsystem wird nach der Grundimmunisierung möglicherweise keine ausreichende Immunantwort erzielt, so dass in diesen Fällen die Verabreichung weiterer Impfdosen erforderlich sein kann
- bei Personen, die sich in einer Behandlung mit Immunsuppressiva befinden oder bei denen ein Immundefekt besteht, könnte die Immunreaktion auf das Arzneimittel eingeschränkt sein
- in solchen Fällen wird empfohlen, die Antikörperbildung zu messen, um den Schutz sicherzustellen
- zudem ist die Impfung nach Möglichkeit erst nach Beendigung einer suppressiven Behandlung zu verabreichen
- dennoch wird eine Impfung bei Personen mit einer chronischen Immunschwäche empfohlen, auch wenn die Antikörperbildung gegebenenfalls nur eingeschränkt ausfällt
- Synkope (Ohnmacht)
- besonders bei Jugendlichen kann es als psychogene Reaktion auf die Nadelinjektion nach oder sogar vor einer Impfung zu einer Synkope (Ohnmacht) kommen
- diese kann während der Erholungsphase von verschiedenen neurologischen Symptomen wie vorübergehende Sehstörung, Parästhesie und tonisch-klonische Bewegungen der Gliedmaßen begleitet sein
- im Vorfeld sollten geeignete Maßnahmen ergriffen werden, um durch Ohnmachtsanfälle bedingte Verletzungen zu verhindern
- besonders bei Jugendlichen kann es als psychogene Reaktion auf die Nadelinjektion nach oder sogar vor einer Impfung zu einer Synkope (Ohnmacht) kommen