Verquvo 5 mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1X14 ST | 56,45 € |
| N2 | 1X28 ST | 101,59 € |
| N3 | 1X98 ST | 327,27 € |
| NotApplicable | 10X1 ST | – |
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Indikation
- zur Behandlung von symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz bei erwachsenen Patienten mit reduzierter Ejektionsfraktion, die nach einem kürzlich aufgetretenen Dekompensationsereignis, das eine i.v.-Therapie erforderte, stabilisiert wurden
Dosierung
- Behandlung von symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz bei erwachsenen Patienten mit reduzierter Ejektionsfraktion, die nach einem kürzlich aufgetretenen Dekompensationsereignis, das eine i.v.-Therapie erforderte, stabilisiert wurden
- allgemeine Hinweise
- Anwendung zusammen mit anderen Herzinsuffizienz-Therapien
- vor Behandlungsbeginn
- Volumenstatus und Diuretikatherapie optimieren, um die Patienten nach dem Dekompensationsereignis zu stabilisieren, insbesondere bei Patienten mit sehr hohen NT-proBNP-Spiegeln
- Behandlung sollte nicht bei Patienten mit einem systolischen Blutdruck (SBD) < 100 mmHg begonnen werden
- Erwachsene
- empfohlene Anfangsdosis
- 2,5 mg Vericiguat 1mal / Tag
- Dosissteigerung
- Dosis etwa alle 2 Wochen verdoppeln bis angestrebte Erhaltungsdosis von 10 mg Vericiguat 1mal / Tag erreicht ist, sofern Patient dies verträgt
- Dosisreduktion / Behandlungsabbruch
- Patienten mit Verträglichkeitsproblemen (symptomatische Hypotonie oder SBD < 90 mmHg)
- vorübergehende Dosisreduktion oder Absetzen von Vericiguat empfohlen
- Patienten mit Verträglichkeitsproblemen (symptomatische Hypotonie oder SBD < 90 mmHg)
- ausgelassene Dosis
- Dosis am selben Tag der ausgelassenen Dosis nachholen
- keine zwei Dosen Vericiguat am selben Tag einnehmen
- empfohlene Anfangsdosis
- allgemeine Hinweise
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Nierenfunktionsstörung
- eGFR (geschätzten glomerulären Filtrationsrate) >/= 15 ml / Min. / 1,73 m2 (ohne Dialyse)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eGFR < 15 ml / Min. / 1,73 m2 zu Behandlungsbeginn oder bei Dialysepatienten
- Behandlung mit Vericiguat nicht empfohlen
- eGFR (geschätzten glomerulären Filtrationsrate) >/= 15 ml / Min. / 1,73 m2 (ohne Dialyse)
- Leberfunktionsstörung
- leicht oder mittelschwer
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberfunktionsstörung
- Behandlung mit Vericiguat nicht empfohlen
- leicht oder mittelschwer
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit bisher noch nicht erwiesen
- keine klinischen Daten vorliegend
- in präklinischen Studien wurden unerwünschte Wirkungen auf das Knochenwachstum beobachtet
Kontraindikationen
Vericiguat - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Vericiguat
- gleichzeitige Anwendung anderer Stimulatoren der löslichen Guanylatzyklase (sGC) wie z. B. Riociguat
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Vericiguat - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Kopfschmerz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypotonie (einschließlich orthostatischer und symptomatischer Hypotonie)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Dyspepsie
- Erbrechen
- Gastro-ösophageale Refluxkrankheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Einnahme zu einer Mahlzeit
- Patienten mit Schluckproblemen
- Tablette kann unmittelbar vor der Anwendung zerstoßen und mit Wasser gemischt werden
Stillzeithinweise
Vericiguat - peroral
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Vericiguat verzichtet werden soll oder die Behandlung mit Vericiguat zu unterbrechen ist
- Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigen
- keine Informationen zur Ausscheidung von Vericiguat in die Muttermilch, zu den Auswirkungen auf den gestillten Säugling oder auf die Milchproduktion vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- Vericiguat ist in der Milch von säugenden Ratten vorhanden
- Risiko für den Säugling kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Vericiguat - peroral
- als Vorsichtsmaßnahme sollte Vericiguat während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, nicht angewendet werden
- keine Erfahrungen mit der Anwendung von Vericiguat bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- Reproduktionstoxizität bei gleichzeitig auftretender Toxizität für das Muttertier
- Fertilität
- keine Daten zur Auswirkung von Vericiguat auf die Fertilität beim Menschen vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- in einer Studie an männlichen und weiblichen Ratten zeigte Vericiguat keine Beeinträchtigung der Fertilität
Warnhinweise
Vericiguat - peroral
- Vericiguat wird zusammen mit anderen Herzinsuffizienz-Therapien angewendet
- Symptomatische Hypotonie
- Vericiguat kann eine symptomatische Hypotonie verursachen
- Patienten mit einem SBD unter 100 mmHg oder einer symptomatischen Hypotonie zu Behandlungsbeginn
- nicht untersucht
- Möglichkeit einer symptomatischen Hypotonie berücksichtigen bei Patienten mit
- Hypovolämie
- schwerer Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstraktes
- Hypotonie im Ruhezustand
- autonomer Dysfunktion
- Hypotonie in der Krankengeschichte
- gleichzeitige Behandlung mit Antihypertensiva oder organischen Nitraten
- vorübergehende Dosisreduktion oder das Absetzen von Vericiguat empfohlen bei
- Patienten mit Verträglichkeitsprobleme (symptomatische Hypotonie oder SBD unter 90 mmHg)
- gleichzeitige Anwendung von Vericiguat und PDE-5-Hemmern wie z. B. Sildenafil
- nicht untersucht bei Patienten mit Herzinsuffizienz
- aufgrund des möglicherweise erhöhten Risikos für eine symptomatische Hypotonie nicht empfohlen
- Nierenfunktionsstörung
- Patienten mit einer eGFR von < 15 ml/min/1,73 m2 zu Behandlungsbeginn sowie Dialysepatienten
- nicht untersucht
- Behandlung mit Vericiguat bei diesen Patienten nicht empfohlen
- Patienten mit einer eGFR von < 15 ml/min/1,73 m2 zu Behandlungsbeginn sowie Dialysepatienten
- Leberfunktionsstörung
- Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung
- nicht untersucht
- Behandlung mit Vericiguat bei diesen Patienten nicht empfohlen
- Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung