Vigil 100 mg
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 60,65 € |
| N2 | 50 ST | 134,65 € |
| N3 | 100 ST | 257,98 € |
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Indikation
- Behandlung von Erwachsenen mit exzessiver Schläfrigkeit, einhergehend mit Narkolepsie mit oder ohne Kataplexie
- Hinweise
- exzessive Schläfrigkeit definiert als Schwierigkeit, wach zu bleiben sowie als eine erhöhte Einschlafneigung in unangemessenen Situationen
- Narkolepsie sollte gemäß der Richtlinie „Internationale Klassifikation der Schlafstörungen" (ICSD2) diagnostiziert werden
Dosierung
- Behandlung von Erwachsenen mit exzessiver Schläfrigkeit, einhergehend mit Narkolepsie mit oder ohne Kataplexie
- initial: 200 mg Modafinil / Tag, verteilt auf 1 - 2 Einzelgaben
- Dosiserhöhung, bei unzureichendem Ansprechen, bis 400 mg Modafinil / Tag, verteilt auf 1 - 2 Einzelgaben
- Behandlungsdauer
- Langzeitwirkung (> 9 Wochen) nicht untersucht
- Langzeittherapie bei jedem Patienten regelmäßig überprüfen
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Anwendung nicht empfohlen (Unbedenklichkeit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen; Risiko schwerer dermatologischer Überempfindlichkeitsreaktionen und psychiatrischer Nebenwirkungen)
- ältere Patienten
- keine ausreichenden Daten zur Anwendung vorliegend
- initial: 100 mg Modafinil / Tag (potenziell geringere Clearance; erhöhte systemische Verfügbarkeit)
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine ausreichenden Informationen über Unbedenklichkeit und Wirksamkeit vorliegend
- eingeschränkte Leberfunktion
- schwere Einschränkung der Leberfunktion: Dosis halbieren
Kontraindikationen
Modafinil - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Modafinil
- nicht kontrollierte mittelschwere bis schwere Hypertonie
- Herzrhythmusstörungen
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Modafinil - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pharyngitis
- Sinusitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Eosinophilie
- Leukopenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- leichtere allergische Reaktionen (z.B. Heuschnupfensymptomatik)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen, charakterisiert durch Symptome wie
- Fieber
- Hautausschlag
- Lymphadenopathie
- Anzeichen gleichzeitiger Beteiligung anderer Organe
- Angioödem
- Urtikaria (Nesselsucht)
- Anaphylaxie
- Überempfindlichkeitsreaktionen, charakterisiert durch Symptome wie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verminderter Appetit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- gesteigerter Appetit
- Diabetes mellitus
- Hypercholesterinämie
- Hyperglykämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nervosität
- Insomnie
- Angst
- Depression
- Denkstörungen
- Verwirrtheit
- Reizbarkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlafstörungen
- emotionale Labilität
- verminderte Libido
- Feindseligkeit
- Depersonalisation
- Persönlichkeitsstörung
- anormale Träume
- Agitiertheit
- Aggression
- Suizidgedanken
- psychomotorische Hyperaktivität
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Halluzinationen
- Manien
- Psychosen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Wahnvorstellungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- am häufigsten berichtete Nebenwirkung
- i.d.R. leicht bis mittelschwer
- dosisabhängig
- verschwinden nach wenigen Tagen
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Benommenheit
- Somnolenz
- abnorme Empfindungen (Parästhesien)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyskinesien
- Hypertonus (Muskelverspannung)
- Hyperkinesie
- Amnesie
- Migräne
- Tremor
- Vertigo
- ZNS-Stimulation
- Hypoästhesie
- Koordinationsstörungen
- Bewegungsstörungen
- Sprachstörungen
- Geschmacksstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verschwommenes Sehen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sehstörungen
- trockenes Auge
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Tachykardie
- Palpitationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Extrasystolen
- Arrhythmie
- Bradykardie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vasodilatation
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypertonie
- Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- verstärkter Hustenreiz
- Asthma
- Nasenbluten
- Rhinitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerz
- Übelkeit
- Mundtrockenheit
- Diarrhoe
- Dyspepsie
- Verstopfung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Flatulenz
- Reflux
- Erbrechen
- Dysphagie
- Glossitis
- Mundulzera
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwitzen
- Hautausschläge
- Akne
- Pruritus
- ohne Häufigkeitsangabe
- schwere Hautreaktionen, inklusive
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse
- Hypersensitivitätssyndrom DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms)
- schwere Hautreaktionen, inklusive
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Rückenschmerzen
- Nackenschmerzen
- Myalgie
- Myasthenie
- Beinkrämpfe
- Arthralgie
- Zuckungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- anormaler Urin
- veränderte Häufigkeit der Urinabgabe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Menstruationsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- Brustschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Durst
- periphere Ödeme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- pathologische Leberfunktionstests
- dosisabhängige Erhöhung der alkalischen Phosphatase und Gamma-Glutamyl-Transferase
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- EKG-Veränderungen
- Gewichtszunahme
- Gewichtsabnahme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Behandlungseinleitung von einem Arzt oder unter Aufsicht eines Arztes mit entsprechender Fachkenntnis für die angezeigte Erkrankung
- Tabletten als Ganzes schlucken
- Einnahme der Tages-Gesamtdosis entweder als Einzeldosis am Morgen oder auf zwei Dosen verteilt (morgens und mittags), entsprechend der ärztlichen Beurteilung des Patienten bzw. des Ansprechens des Patienten
- Patientenmonitoring und klin. Einschätzung für die Behandlungsnotwendigkeit regelmäßig überprüfen
Stillzeithinweise
Modafinil - peroral
- Modafinil sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- tierexperimentelle Studien
- Modafinil / Metabolite gehen in die Milch über
Schwangerschaftshinweise
Modafinil - peroral
- Modafinil sollte nicht während der Schwangerschaft angewendet werden
- auf der Grundlage von Daten aus einem Schwangerschaftsregister und aus Spontanberichten steht Modafinil unter Verdacht, bei einer Verabreichung während der Schwangerschaft angeborene Missbildungen zu verursachen
- tierexperimentelle Studien
- haben Reproduktionstoxizität gezeigt
- bei Expositionen, die denjenigen beim Menschen nach der empfohlenen Dosis ähnelten, bewirkte Modafinil bei zwei Tierarten (Ratte und Kaninchen) embryotoxische, aber keine teratogenen Wirkungen
- Frauen im gebärfähigen Alter
- müssen eine zuverlässige Verhütung vornehmen
- da Modafinil die Wirksamkeit hormoneller Kontrazeptiva herabsetzen kann, sind zusätzliche empfängnisverhütende Methoden erforderlich
- Fertilität
- keine Daten zu Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen verfügbar
- bei Expositionen, die denjenigen beim Menschen nach der empfohlenen Dosis ähnelten, bewirkte Modafinil bei weiblichen Ratten eine geringfügige Verlängerung der Zeit bis zur Paarung
Warnhinweise
Modafinil - peroral
- Behandlung sollte von einem Arzt oder unter Aufsicht eines Arztes mit entsprechender Fachkenntnis für die angezeigte Erkrankung eingeleitet werden
- Narkolepsie sollte gemäß der Richtlinie „Internationale Klassifikation der Schlafstörungen" (ICSD2) diagnostiziert werden
- Patientenmonitoring und klinische Einschätzung für die Behandlungsnotwendigkeit sollten regelmäßig überprüft werden
- Diagnose von Schlafstörungen
- nur bei Patienten anwenden, die eine vollständige Untersuchung ihrer exzessiven Schläfrigkeit durchlaufen haben und bei denen Narkolepsie gemäß der ICSD2-Kriterien diagnostiziert wurde
- Untersuchung besteht für gewöhnlich, zusätzlich zur Patientenanamnese, aus einer Untersuchung des Schlafes unter Laborbedingungen und dem Ausschluss anderweitiger Ursachen der beobachteten Hypersomnie
- Schwere Hautreaktionen, inklusive Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und Hypersensitivitätssyndrom DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms)
- nach Einnahme über schweren Hautausschlag berichtet, der eine Hospitalisierung und Beendigung der Therapie erforderte
- Hautausschlag trat innerhalb von 1 - 5 Wochen nach Therapiebeginn auf
- vereinzelt auch Fälle nach einer längeren Behandlungsdauer (z.B. 3 Monate) berichtet
- in klinischen Studien lag die Häufigkeit von Hautausschlägen (inkl. schwerer Hautreaktionen), die bei pädiatrischen Patienten (< 17 Jahre) zum Therapieabbruch führten, bei 0,8% (13 von 1.585)
- in klinischen Studien mit erwachsenen Patienten nicht über schwere Hautausschläge berichtet (0 von 4.264)
- beim ersten Anzeichen eines Hautausschlags absetzen
- Behandlung darf nicht wieder aufgenommen werden
- seit Markteinführung weltweit selten Berichte über schwere oder lebensbedrohliche Ausschläge bei Erwachsenen und Kindern, inklusive
- Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
- toxische epidermale Nekrolyse (TEN)
- Hypersensitivitätssyndrom DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms)
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Anwendung nicht empfohlen
- Unbedenklichkeit und Wirksamkeit bei Kindern in kontrollierten Studien nicht nachgewiesen
- Risiko schwerer dermatologischer Überempfindlichkeitsreaktionen und psychiatrischer Nebenwirkungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Multi-Organ-Beteiligung
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Multi-Organ-Beteiligung in engem zeitlichen Zusammenhang mit dem Beginn einer Modafinil Therapie aufgetreten
- mindestens ein tödlich verlaufener Fall
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Multi-Organ-Beteiligung können Krankenhausaufenthalt notwendig machen oder lebensbedrohlich sein
- keine Faktoren bekannt, die das Risiko oder die Schwere der Überempfindlichkeitsreaktionen mit Multi-Organ-Beteiligung im Zusammenhang mit Modafinil vorhersagbar machen
- Anzeichen und Symptome für diese Erkrankung mannigfaltig
- typischerweise, wenngleich nicht ausschließlich
- Fieber und Hautausschlag
- Anzeichen gleichzeitiger anderweitiger Organ-Beteiligung
- Myokarditis
- Hepatitis
- pathologische Leberfunktionstests
- hämatologische Veränderungen (z. B. Eosinophilie, Leukopenie, Thrombozytopenie)
- Juckreiz
- Asthenie
- Symptome und Anzeichen anderer Organ-Beteiligungen als die hier genannten möglich
- Behandlung absetzen bei Verdacht auf eine Überempfindlichkeitsreaktion mit Multi-Organ-Beteiligung
- Psychiatrische Erkrankungen
- Patienten bezüglich des möglichen erstmaligen Auftretens oder der Verschlechterung vorbestehender psychiatrischer Erkrankungen bei jeder Dosisanpassung und im Behandlungsverlauf regelmäßig überwachen
- falls in Zusammenhang mit Therapie psychiatrische Symptome auftreten
- Behandlung absetzen
- Therapie nicht wieder aufnehmen
- Anwendung nur mit Vorsicht bei
- psychiatrischen Erkrankungen, einschließlich
- Psychosen
- Depressionen
- Manien
- Angststörungen
- gesteigerter Erregbarkeit
- Insomnie
- Substanzmissbrauch in der Vorgeschichte
- psychiatrischen Erkrankungen, einschließlich
- Angststörungen
- wird mit Entstehen oder Verschlechterung von Angststörungen in Zusammenhang gebracht
- Patienten mit bedeutsamen Angststörungen nur in Facheinrichtungen mit Modafinil behandeln
- Suizidales Verhalten
- unter Modafinil-Therapie Berichte über suizidales Verhalten (inkl. Suizidversuche und -gedanken)
- sorgfältige Überwachung bezüglich des Entstehens oder der Verschlimmerung suizidalen Verhaltens
- Therapie absetzen, wenn solche Symptome im Zusammenhang mit Modafinil auftreten
- Psychotische oder manische Symptome
- Modafinil wird mit dem Entstehen oder der Verschlechterung von psychotischen oder manischen Symptomen (einschließlich Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Erregungszuständen und Manien) in Verbindung gebracht
- sorgfältige Überwachung auf Entstehen oder Verschlechterung psychotischer oder manischer Symptome
- wenn psychotische oder manische Symptome auftreten
- Abbruch der Modafinil-Therapie kann erforderlich sein
- Bipolare Störungen
- bei Patienten mit bipolarer Störung ist Vorsicht geboten
- Risiko einer möglichen Manifestierung gemischter/manischer Episoden
- Aggressives oder feindseliges Verhalten
- Auftreten oder Verschlimmerung aggressiven oder feindseligen Verhaltens kann hervorgerufen werden
- Patienten sorgfältig auf das Auftreten oder die Verschlimmerung aggressiven oder feindseligen Verhaltens überwachen
- wenn Symptome auftreten
- Abbruch der Modafinil-Therapie kann erforderlich sein
- Kardiovaskuläre Risiken
- empfohlen, vor Therapiebeginn bei allen Patienten ein EKG durchzuführen
- bei Patienten mit auffälligen Befunden weitere Untersuchung und Behandlung durch einen Spezialisten, bevor eine Modafinil-Therapie in Betracht gezogen wird
- Blutdruck und Herzfrequenz regelmäßig überwachen
- Patienten, die Arrhythmien oder eine mittelschwere bis schwere Hypertonie entwickeln
- Modafinil-Therapie abbrechen
- erst wieder aufnehmen, wenn diese Erkrankungen entsprechend untersucht und behandelt wurden
- Anwendung bei Patienten mit anamnestisch bekannter linksventrikulärer Hypertrophie oder Cor pulmonale nicht empfohlen
- bei Patienten mit Mitralklappenprolaps, bei denen bei einer früheren Anwendung von ZNS-Stimulanzien ein Mitralklappenprolapssyndrom aufgetreten ist, nicht anwenden
- kann sich durch ischämische EKG-Veränderungen, Brustschmerzen oder Arrhythmien äußern
- empfohlen, vor Therapiebeginn bei allen Patienten ein EKG durchzuführen
- Insomnie
- da Modafinil die Wachheit fördert, sollte auf Anzeichen von Insomnie geachtet werden
- Beibehaltung der Schlafhygiene
- Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass die Behandlung kein Ersatz für Schlaf ist
- gute Schlafhygiene sollte beibehalten werden
- mögliche Maßnahme zur Sicherstellung einer guten Schlafhygiene kann Überprüfung des Koffeinkonsums sein
- Anwendung hormoneller Kontrazeptiva
- sexuell aktive Frauen im gebärfähigen Alter sollten auf ein geeignetes Empfängnisverhütungs-Regime eingestellt sein, bevor sie mit der Einnahme beginnen
- Wirksamkeit hormoneller Kontrazeptiva kann durch die gleichzeitige Einnahme von Modafinil beeinträchtigt sein
- alternative bzw. begleitende empfängnisverhütende Methoden während der Therapie und für mindestens zwei Monate nach Absetzen von Modafinil empfohlen
- Missbrauch, Fehlgebrauch, nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch und Abhängigkeit
- es gab Studien mit Modafinil, in denen ein Abhängigkeitspotenzial gezeigt wurde
- daher Möglichkeit einer Abhängigkeit bei Langzeitanwendung nicht vollständig auszuschließen
- mit besonderer Vorsicht bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen in der Vorgeschichte (s. oben) Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenmissbrauch in der Vorgeschichte anwenden
- Hinweis für Leistungssportler
- Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen