VITAMIN B 1 INJEKTOP 25MG
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH
Wirkstoff: Thiamin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 10X1 ML | 9,31 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Therapie klinischer Vitamin-B1-Mangelzustände
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle mit 1 ml Injektionslösung enthält 25 mg Thiaminchloridhydrochlorid
- Therapie klinischer Vitamin-B1-Mangelzustände
- 2 - 4 Ampullen 1mal / Tag i.m. oder i.v. (entsprechend 50 - 100 mg Thiaminchloridhydrochlorid / Tag )
- in Einzelfällen auch mehr
- Behandlungsdauer
- richtet sich nach der Ursache des Thiaminmangels
- 2 - 4 Ampullen 1mal / Tag i.m. oder i.v. (entsprechend 50 - 100 mg Thiaminchloridhydrochlorid / Tag )
Kontraindikationen
Thiamin (Vitamin B1) - invasiv
- Verdacht auf Thiamin-Überempfindlichkeit (bei parenteraler Applikation)
Nebenwirkungen
Thiamin (Vitamin B1) - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschl.
- Schweißausbrüche
- Tachykardie
- Hautreaktionen mit Juckreiz und Urtikaria
- Kopfschmerzen
- Erregbarkeit
- Nervosität
- Schlafstörungen
- Zittern
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schock(zustände) (anaphylaktische Reaktion)
- Überempfindlichkeitsreaktionen, einschl.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Exantheme (anaphylaktische Reaktion)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem (beobachtet nach rascher Infusion)
- Juckreiz (anaphylaktische Reaktion)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutdrucksenkung (beobachtet nach rascher Infusion)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Atemnot (anaphylaktische Reaktion)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bauchschmerzen (anaphylaktische Reaktion)
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Injektionslösung vorsichtig und langsam i.m. oder i.v. injizieren
Stillzeithinweise
Thiamin (Vitamin B1) - invasiv
- Anwendung während der Stillzeit nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt
- Vitamin B1 geht in die Muttermilch über
- während der Stillzeit beträgt für die Mutter die empfohlene tägliche Gesamt-Vitamin-B1-Zufuhr 1,4 mg/d
Schwangerschaftshinweise
Thiamin (Vitamin B1) - invasiv
- Anwendung während der Schwangerschaft sollte nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt entschieden werden
- empfohlene tägliche Zufuhr für Vitamin B1 in der Schwangerschaft, je nach Trimenon beachten
- s. jeweilige Produktinformation
- bisher keine Risiken bei der Anwendung von Vitamin B1 in der empfohlenen Dosierungen bekannt
- ausreichende systematische Untersuchungen zur Anwendung von Vitamin B1 in Dosierungen oberhalb des angegebenen Tagesbedarfs liegen nicht vor
- Vitamin B1 geht in die Plazenta über
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- ausreichende Studiendaten am Menschen zur Beeinflussung der Fertilität liegen nicht vor
- tierexperimentelle Studien zeigten unter Vitamin B1 Mangel einen negativen Einfluss auf die Fertilität
Warnhinweise
Thiamin (Vitamin B1) - invasiv
- vor allem zu Beginn der Behandlung sollte sehr langsam injiziert bzw. infundiert werden
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- parenteral verabreichtes Vitamin B1 (Thiamin) kann Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich schwerwiegender anaphylaktischer Reaktionen hervorrufen
- Vitamin B1 sollte nur angewendet werden, wenn in der Erkennung und Behandlung anaphylaktischer Reaktionen geschulte Fachkräfte mit entsprechender Ausrüstung unverzüglich verfügbar sind
- anaphylaktische Schockzustände nach parenteraler Gabe sind sehr selten, aber möglich
- wenn während der Anwendung Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, muss die Anwendung sofort gestoppt werden