Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 45 G | 30,54 € |
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Indikation
- Initialtherapie von oberflächlichen entzündlichen Dermatomykosen, die durch Dermatophyten und Hefepilze hervorgerufen sind sowie von Ekzemen, die durch Pilze und / oder durch grampositive, gegenüber Miconazol empfindliche Bakterien infiziert sind
- Hinweis:
- Creme ist indiziert zur Anfangstherapie
- sobald die Entzündung abgeklungen ist, kann die Pilzerkrankung der Haut - wenn nötig - mit einem reinen Antimykotikum weiterbehandelt werden
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Creme enthält 1 mg Flupredniden-21-acetat und 20 mg Miconazolnitrat
- Initialtherapie von oberflächlichen entzündlichen Dermatomykosen, die durch Dermatophyten und Hefepilze hervorgerufen sind sowie von Ekzemen, die durch Pilze und / oder durch grampositive, gegenüber Miconazol empfindliche Bakterien infiziert sind
- 2mal / Tag
- Behandlungsdauer: max. 1 Woche
- Säuglinge und Kleinkinder: kontraindiziert
Kontraindikationen
Flupredniden 21-acetat, Miconazol nitrat - extern
- Überempfindlichkeit gegen Flupredniden, Miconazol und/oder andere Imidiazol-Derivate
- spezifische Hautprozesse (Lues, Tbc)
- Varizellen
- Vakzinationsreaktionen
- periorale Dermatitis
- Rosazea
- Akne
- primäre eitrige Hautinfektionen
- Säuglinge und Kleinkinder
- Langzeitanwendung bzw. Anwendung auf größeren Hautflächen (mehr als 10 % der Körperoberfläche) und eine Anwendung unter Okklusivbedingungen (Pflaster, etc.)
- besonders bei Kindern
Nebenwirkungen
Flupredniden 21-acetat, Miconazol nitrat - extern
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- lokale Reizerscheinungen (bei Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile) z. B.
- Rötung
- Brennen
- Juckreiz
- Kontaktsensibilisierung (bei Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile)
- lokale Reizerscheinungen (bei Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile) z. B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Suppression der Nebennierenrindenfunktion (bei großflächiger und/oder länger dauernder Anwendung und besonders unter Okklusivbedingungen)
- nicht auszuschließen, besonders bei Kindern und Kleinkindern
- Suppression der Nebennierenrindenfunktion (bei großflächiger und/oder länger dauernder Anwendung und besonders unter Okklusivbedingungen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische oder irritative Hauterscheinungen
- Hautausschlag
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hyperpigmentierung der Haut
- ohne Häufigkeitsangabe
- lokale Hautveränderungen (bei großflächiger und/oder länger dauernder Anwendung und besonders unter Okklusivbedingungen), wie
- Atrophien
- Teleangiektasien
- Striae distensae
- Steroidakne
- periorale Dermatitis
- Hypertrichose
- Depigmentierung
- lokale Hautveränderungen (bei großflächiger und/oder länger dauernder Anwendung und besonders unter Okklusivbedingungen), wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- dünn auf die erkrankten Hautstellen applizieren
- Langzeitanwendung, Anwendung auf grösseren Hautflächen (> 10% der KOF) sowie Anwendung unter Okklusivbedingungen (besonders bei Kindern) vermeiden
- nicht auf Augenlider, atrophische Haut, Wunden und Ulcera auftragen
- Vorsicht bei Anwendung im Gesicht
- Schleimhautkontakt vermeiden
Stillzeithinweise
Flupredniden 21-acetat, Miconazol nitrat - extern
- bei einer großflächigen oder langfristigen Anwendung soll das Arzneimittel nicht während der Stillzeit angewendet bzw. wenn die Anwendung in der Stillzeit erforderlich ist, sollte abgestillt werden
- ein Kontakt des Säuglings mit den behandelten Hautpartien ist zu vermeiden
- keine Daten zum Übertritt der enthaltenen Wirkstoffe in die Muttermilch vorliegend
- andere Glucocorticoide gehen in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Flupredniden 21-acetat, Miconazol nitrat - extern
- das Arzneimittel soll im ersten Drittel der Schwangerschaft nicht verwendet werden
- in späteren Stadien der Schwangerschaft darf das Präparat nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abschätzung angewendet werden
- insbesondere eine großflächige (> 10 % der Körperoberfläche) oder langfristige Anwendung und okklusive Verbände sind während der Schwangerschaft zu vermeiden
- bei einer Behandlung zum Ende der Schwangerschaft besteht für den Fötus die Gefahr einer Atrophie der Nebennierenrinde, die eine ausschleichende Substitutionstherapie beim Neugeborenen erforderlich macht
- keine hinreichenden Daten für die Verwendung von bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien mit Flupredniden-21-acetat haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- für den Menschen liegen bisher keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung vor, intrauterineWachstumsstörungen durch Glucocorticoide sind bei einer Langzeittherapie jedoch nichtauszuschließen
Warnhinweise
Flupredniden 21-acetat, Miconazol nitrat - extern
- Anwendung
- indiziert als Anfangstherapie
- sobald die Entzündung abgeklungen ist, kann die Pilzerkrankung der Haut - wenn nötig - mit einem reinen Antimykotikum weiterbehandelt werden
- das Arzneimittel
- sollte nicht auf atrophische Haut, auf Wunden und Ulcera aufgetragen werden
- darf nicht in Kontakt mit der Schleimhaut der Augen kommen
- Vorsicht bei Anwendung im Gesicht
- die Haut ist im Gesichtsbereich besonders empfindlich
- daher soll dort eine Langzeittherapie mit Lokalcorticoiden nicht durchgeführt werden, um Hautveränderungen zu vermeiden
- eine Anwendung am Augenlid ist generell zu vermeiden, da dies unter Umständen zum Glaukom führen kann
- nach Absetzen der Therapie kann es zu einem Reboundeffekt kommen
- indiziert als Anfangstherapie
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich Anaphylaxie und Angioödem
- wurden während der Behandlung mit topischen Darreichungsformen von Miconazol berichtet
- falls eine Reaktion auftritt, die eine Überempfindlichkeit oder Reizung vermuten lässt, soll die Behandlung abgebrochen werden
- wurden während der Behandlung mit topischen Darreichungsformen von Miconazol berichtet
- Sehstörung
- bei der systemischen und topischen Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungenauftreten
- wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden; diese umfassen unter anderem
- Katarakt
- Glaukom
- seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
- corticosteroidhaltige Externa können die Symptomatik von Dermatosen verändern und die exakte Diagnose erschweren
- potenzielle Wechselwirkung
- systemisch angewendetes Miconazol hemmt CYP3A4/2C9, was zu einer verlängerten Wirkung von Warfarin oder anderen Vitamin-K-Antagonisten führen kann
- obwohl die systemische Absorption bei topischen Darreichungsformen begrenzt ist, sollte die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel und Warfarin oder anderen Vitamin-K-Antagonisten mit Vorsicht erfolgen und die gerinnungshemmende Wirkung sorgfältig überwacht und titriert werden
- die Patienten sollten auf die Symptome von Blutungsereignissen hingewiesen werden und darauf, die Behandlung mit Miconazol unverzüglich abzubrechen und einen Arzt aufzusuchen, wenn diese auftreten